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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Groß-Gerau - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061009535658933 / 268973-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
10.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DE-Groß-Gerau: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2019/S 110/2019 268973

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau für den Kreis Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 15
Groß-Gerau
64521
Deutschland
E-Mail: [1]kvz@kreisgg.de
Fax: +49 6152-989615
NUTS-Code: DE717

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kreisgg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16b2bea3457-
6fa923d274244f02
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16b2bea3457-
6fa923d274244f02
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung und Erweiterung der Gustav-Brunner-Schule
Referenznummer der Bekanntmachung: 19/242
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bei der Gustav-Brunner-Schule in Ginsheim-Gustavsburg/Kreis Groß-Gerau
handelt es sich um eine z. Zt. dreizügige Grundschule mit aktuell rund
250 Schüler/innen, wobei rund 75 Kinder durch eine kommunale
Schulkindbetreuung betreut werden.

Im Zuge der geplanten Erweiterung zur Ganztagsschule und der Anpassung
an die wachsenden Schülerzahlen ist eine Erweiterung um Klassenräume,
der Verwaltung sowie Herstellen einer Mensa mit Aufenthaltsbereichen
notwendig.

Die Leistung umfasst den Neubau und die Sanierung der Gebäude mit
künftig insgesamt rund 3 000 qm Nutzfläche

Teil der Leistung ist außerdem das Erstellen einer
Containeranlage/Interims mit ca.1 000 m^2 als vorgezogene Maßnahme zur
Auslagerung während der Bauzeit.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 160 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE717
Hauptort der Ausführung:

Gustav-Brunner-Schule

Rudolf-Diesel-Straße 24

65462 Ginsheim-Gustavsburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Grundstück

Gemarkung Ginsheim, Flur 9, Flst. 414/3: ca. 10 200 m^2

Zu bearbeitende Fläche ca. 7 500 m^2

Neubau/Sanierung der Gustav-Brunner-Schule:

NF-Bedarf insgesamt ca. 3 000 m^2

Beschreibung

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt, die
Gustav-Brunner-Schule in Ginsheim-Gustavsburg durch Neubau(ten) und
Sanierung zu erweitern. Aufgabe ist es, ein inhaltlich und räumlich
tragfähiges Konzept zu entwickeln, das die Effizienz,
Bedarfsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit der Schule sicherstellt. Zur
Erstellung der Erweiterung in Form eines Neubaus/mehrerer Neubauten ist
vorgesehen, einen Teil der Schule (Verwaltungs-/Fachklassentrakt und
Toilettengebäude) abzubrechen und einen Teil (Klassentrakt, sogenannten
Schusterbau) zu sanieren. Für die Sanierung des Klassentraktes sollen
Fördermittel in Anspruch genommen werden, sodass eine Trennung der
Baumaßnahme kosten- und ausschreibungstechnisch vorzunehmen ist.

Diese Zusammenstellung wurde durch eine erfolgte Bedarfs- und
Bestandsanalyse festgelegt.

Weiterer Teil der Leistung ist die Planung, Ausschreibung und
Überwachung der Stellung einer Containeranlage, die auf dem
Schulgelände oder direkt angrenzend aufgestellt werden soll, als
Interimslösung für die komplette Schule. Die dadurch bedingte
eingeschränkte Baufreiheit ist zu berücksichtigen.

Nutzungsspezifische und Technische Anforderungen:

Passivhausstandard,

Trennung der Baumaßnahme in förderfähigem/nicht förderfähigem Bauteil
und diesbezüglichen Ausarbeitung einer klaren Schnittstelle, bauablauf-
sowie abrechnungstechnisch,

wegen der knapp bemessenen Bauzeit auf Grund der Inanspruchnahme von
Fördermitteln sind System- bzw. Elementbauweisen vorzuziehen,
vorzugsweise in Holz.

Die Leistung gliedert sich in Phasen. Zusätzlich erfolgt ein
stufenweiser Leistungsabruf je Leistungsphase, vorbehaltlich der
Kreistagsbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projekts.

Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung und/oder
Einzelbeauftragung von Phasen und Stufen besteht nicht.

Voraussichtliche Terminabfolge der Leistungserbringung:

Planungsbeginn: 1.8.2019,

Fertigstellung LPH 3 Gebäude und Innenräume: 1.5.2020,

Einreichung Bauantrag/Fertigstellung LPH 4: 1.7.2020,

Fertigstellung LPH 5: 1.11.2020,

Baubeginn: 1.7.2021,

Bauende Sanierung,

(incl. sämtlicher Abnahmen wg. Fördermittel): 1.11.2022

Bauende Neubau: 1.7.2023,

Leistungsgegenstand ist das Leistungsbild der technischen
Gebäudeausrüstung (LPH 1-9) der Anlagegruppen 4, 5, 6 gem. § 53 ff.
HOAI 2013 im Rahmen des Neubaus/der Neubauten und der zu sanierenden
Baukörper.

Folgende technische Anlagen sind im Bearbeitungsumfang vorgesehen:

Blitzschutz/Erdung,

Sicherheitsstromversorgung,

Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,

Brandmeldeanlage,

Einbruchmeldeanlage,

elektronische Schließanlage,

Medientechnik mit Projektion/Beschallung,

Aufzugsanlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 160 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 01/07/2028
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene
bauliche Umsetzung erfolgt bis Ende 2023. Bei Verschiebung des
Fertigstellungstermins verlängert sich die Vertragslaufzeit
entsprechend.

Darüber hinaus verschiebt sich dann die ggf. abzurufende LPH 9 um die
Dauer der jeweiligen Gewährleistungsfristen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung
der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis
III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.

Befähigung zur Berufsausübung:

Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§
123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen
(Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung gem. §§ 53 ff.
HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3) der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden
Leistungen betraute Ingenieure in den letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3
Nr. 8 VgV,

Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf
Vollständigkeit geprüft),

Eigenerklärung darüber, welche Leistungen unter Umständen an
Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vergeben werden sollen gem. §
46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),

Sowie

Nachweis über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen
gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.

Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber
(soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.

Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten
Unterlagen;

Gewichtung:

Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,

Durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre:
12,5 %,

Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz).

(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)

Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl
erreichen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der
gleich gut geeigneten Bewerber.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe II.2.4
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine
Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung
zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung
nachgekommen ist;

2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);

3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;

4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:

Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung
in ein Berufs- und Handelsregister;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im
jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten
Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber
vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise - soweit
einschlägig - grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung
für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag
einzureichen.

Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV
im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die
für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird, zu
benennen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer
Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr.
3 VgV;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft
in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1)

Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von
mind. 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden mind. 1 000 000,00 EUR,
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise gemäß der Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE) von jedem Mitglied zu erbringen.

Zu 2)

Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung
Gebäude (HOAI §§ 33-37): mind. 150 000,00 EUR (brutto)/Jahr.

Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird
mindestens 1 Punkt (= mind. 150 000,00 EUR Bruttojahresumsatz)
vergeben. Sollte der Bruttojahresumsatz niedriger als 150.000,00
liegen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (siehe
Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Angaben über das jährliche Mittel beschäftigten Mitarbeiter, Anzahl
der Führungskräfte sowie die Anzahl der mit der Ausschreibung
entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ing., Master- und Bachelor
Angestellten der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweis der
Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu
dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;

3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter
unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46
Abs. 3 Nr. 10 VgV.

4) Darstellung von 3 unterschiedlichen Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr.
1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz.
Für die 3 Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt vollständig
auszufüllen.

Jede Referenz ist durch Bilder und Beschreibungen und Schemapläne zu
belegen. Unaufgefordert eingereichte Unterlagen gehen nicht in die
Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).

Zusätzlich zu den 3 dargestellten Referenzen ist eine Auflistung mit
sämtlichen durchgeführten Referenzen mit Angabe der Baukosten und der
BGF einzureichen

Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren
Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine
schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen
Arbeitgebers vorliegt.

Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau
die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen
(siehe Beilage zum Teilnahmeantrag) abfragen darf.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1)

Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern:

Mindestens 3 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure
(Dipl.-Ing./Master/Bachelor oder vergleichbar).

Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird
mindestens 1 Punkt vergeben. Dabei wird bei der Wertung die
tatsächliche Anzahl aller festangestellten Ingenieure im Betrieb
gewertet (auch Bachelor oder vergleichbar). Die Mindestanzahl an
Dipl.-Ing./Master (oder vergleichbar) muss jedoch 3 betragen (siehe
Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).

Zu 4)

Bewertungskriterien der Referenzen:

Es werden alle 3 Referenzen gewertet. Jede Referenz muss die
Leistungsphase 5 beinhalten.

Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen mindestens
einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht abgebildet
werden, führt dies zum Ausschluss aus dem

Verfahren.

Bei den Bewertungskriterien mit Punktvergabe muss in jedem Kriterium
mindestens 1 Punkt erreicht werden.

Mindeststandards:

Folgende Mindeststandards müssen in allen Referenzprojekten erfüllt
werden:

Baukosten (netto) KG 400 mindestens 0,7 Mio. EUR

Bruttogeschossfläche von >= 1 200 m^2

Folgende Mindestandards sind durch alle Referenzen mind. einmal
abzubilden:

Mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für
einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB

Mindestens eine Referenz als Neubau Passivhaus. Diese Referenz muss
mindestens die LPH 5-8 beinhalten.

Mindestens eine Referenz mit einem vergleichbaren Schwierigkeitsgrad
(Honorarzone II oder höher),

Planung von Blitzschutz/Erdung,

Planung von Sicherheitsstromversorgung,

Planung von Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,

Planung von Brandmeldeanlagen,

Planung von Elektronische Schließanlage,

Planung von Medientechnik mit Projektion/Beschallung,

Planung von Aufzugsanlagen,

Abbildung der Leistungsphasen 1-8 (aufgeteilt auf alle
Referenzprojekte),

Nach Abbildung der Mindeststandards in jeweils mind. einer der
eingereichten Referenzen werden alle 3 Referenzen anhand folgender
Punktkriterien bewertet.

Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte
nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem
Verfahren.

Bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),

Erbrachter Leistungsumfang (BGF) (1-3 Punkte),

Baukosten (KG 400) (1-3 Punkte),

Qualität der technischen Anlagen (1-3 Punkte),

(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)

Hinweise:

Bewerber, können sich gemeinsam mit anderen Büros bewerben, um die
Anforderungen zu erfüllen,

Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und
plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen
(Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.)

Jede Referenz ist auf max. 2 DIN A3-Seiten darzustellen. Zur
Überprüfung der Qualität der erbrachten Leistungen sind Schemapläne der
Leistungsphase 5 HOAI zu den einzelnen Leistungen beizufügen (z. B.
Schemaplan Wärmeversorgungsanlagen). Diese Pläne sind zusätzlich zu den
2 DIN A3-Seiten Darstellung beizufügen. Nicht geforderte Unterlagen (z.
B. Projektbroschüren) werden nicht gewertet,

Die Fertigstellung des Referenzprojekts darf nicht länger als 15
Jahre zurückliegen,

Eine Mehrfachnennung eines Referenzprojekts ist nicht möglich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der
Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im
jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit
anderen Unternehmen bestehen.

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
aller Mitglieder vorzulegen.

Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.

Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist
darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/07/2019
Ortszeit: 10:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 24/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als 3 Referenzen enthalten,
werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind insgesamt
maximal 3 Referenzen zugelassen.

Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach
Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax gefordert.
Sollten weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig eingehen,
behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bis 7 Kalendertage nach
Versendung der Einladungen Nachrücker zu nominieren und einzuladen.

Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den
nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.

Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag
vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.

Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal Vergabe24"
([5]https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §
126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt;

2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben;

Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens
jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum
Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Verhandlungsgespräch ist eines der
dargestellten Referenzprojekte vorzustellen und anhand dessen die
Projektbearbeitung exemplarisch aufzuzeigen.

Die Bewerber haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich
so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers
begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).

Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten
Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
sind die Formblätter Teilnahmeantrag" inkl. der geforderten Anlagen
und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen (HE 740); EEE

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);

Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!

Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom
Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht
berücksichtigt werden.

Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der
EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der
Vergabeplattform Hessen.

Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren
persönlichen Bereich herunterladen.

Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit
öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
Bietercockpit digital abgeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstr. 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstr. 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der
Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt
ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf
Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
Bewerber kommt es nicht an.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass
die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis
gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6152-989-615
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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References

1. mailto:kvz@kreisgg.de?subject=TED
2. http://www.kreisgg.de/
3. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16b2bea3457-6fa923d274244f02
4. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16b2bea3457-6fa923d274244f02
5. https://vergabe24.de/

 
 
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