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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019011009423167149 / 12666-2019
Veröffentlicht :
10.01.2019
Angebotsabgabe bis :
07.02.2019
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-München: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2019/S 7/2019 12666

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt München, Vertreten durch: GWG Städtische
Wohnungsgesellschaft mbH
Heimeranstraße 31
München
80339
Deutschland
Kontaktstelle(n): Michael Höck, GWG München
E-Mail: [1]Michael.Hoeck@gwg-muenchen.de
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.gwg-muenchen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-56
59-4186-afcd-09623837f9f1
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-56
59-4186-afcd-09623837f9f1
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Einphasiger nichtoffener europaweiter Realisierungswettbewerb Neubau
Kulturbürgerhaus Pasing
Referenznummer der Bekanntmachung: WB-PAS
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Wettbewerbes ist die Bauwerksplanung für den Neubau
eines Bürgerhauses in Pasing an der Offenbachstraße.
(Architektenleistung gem. HOAI § 34, LPH 1-5, sowie optional LPH 6-9)

Die Nutzfläche beträgt ca. 500 qm.

Das Kulturbürgerhaus soll für kulturelle und bürgerschaftliche
Nutzungen zur Verfügung stehen, identitätsstiftend wirken und zu einem
Anziehungs-/Treffpunkt werden. Es soll von den Bürgern, insbesondere
von den neuen Bewohnern des angrenzenden Quartiers, bespielt werden.
Eine Betreiberin steht derzeit nicht fest. Die Räume sollen den
verschiedensten Akteuren aller Altersgruppen zur Verfügung stehen.

Das ehemalige Stückgutgelände ist Teil der Zentralen Bahnflächen
München zwischen dem Bahnhof München Pasing u. dem Hauptbahnhof. In
einem der größten Entwicklungsareale der bayerischen Landeshauptstadt
werden hier seit den neunziger Jahren nicht mehr benötigte Bahnflächen
in Wohn-, Gewerbe- u. Grünflächen umgewandelt.

Das Wettbewerbsgebiet umfasst größtenteils das Grundstück mit der
FlurNr. 842/15 u. Teilflächen des Grundstücks 1210.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Ausschlussgründe:

1) Ausschlussgründe gem. §§123 und 124 GWB;

2) Berufsbezeichnung (Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt/-in

Auswahlkriterien gem. § 71 Abs. 3 VgV:

Für den Wettbewerb werden Teilnehmer/-innen gesucht, die Fachkunde und
Erfahrung mit Projekten mit vergleichbarer Komplexität entsprechend der
Aufgabenstellung haben.

Die Bewerber/-innen werden gebeten 2 Referenzprojekte einzureichen,
anhand derer die Vergleichbarkeit mit den ausgelobten Leistungen
deutlich wird.

Es ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung
vorzulegen.

Mindestanforderung Referenzprojekte:

1) Bearbeitung der LPH 2-8 gem. § 34 Abs. 3 HOAI: Fertigstellung der
LPH 8 von 2012 bis zum Tag der Bekanntmachung.

2) Vergleichbare Komplexität: Mindestens Honorarzone III gemäß HOAI

Zudem sind die Referenzprojekte anschaulich zu präsentieren. Die
Auswahl des Inhalts sollte eine Beurteilung des Projektes ermöglichen
(z.B. Pläne, Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos, ggf.
Details und Erläuterungen).

Der Umfang der Präsentation darf nicht mehr als 3 DIN A4 Seiten,
jeweils einseitig bedruckt in Text und Bild, je Projekt umfassen.

Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z.B.
Bearbeitung als Mitarbeiter/-in im Büro eines Anderen), sind die
Urheber und der Anteil der eigenen Leistung des Bewerbers
nachvollziehbar anzugeben.

Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen
erbracht hat; für jedes Mitglied sollte mindestens ein Referenzobjekt
angegeben werden.

Berufsanfänger/-innen und kleine Bürostrukturen werden darüber hinaus
auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Für den Wettbewerb werden 9 bis 13 geeignete Teilnehmer/-innen
(Architekturbüros) aus den eingegangenen Bewerbungen nach Auswertung
der Mindestanforderungen ausgewählt. Zusätzlich werden 7 Büros durch
den Auftraggeber gesetzt. Erfüllen mehr als 13 Bewerber die geforderten
Mindestkriterien, wird die Auswahl der Bewerber durch Los getroffen.

Eignungskriterien gem. § 122 Abs. 2 GWB:

(Nur durch die Preisträger auf Verlangen nach Abschluss des Wettbewerbs
einzureichen)

Kann ein Bewerber die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
sowie technische Leistungsfähigkeit nicht im eigenen Unternehmen
erbringen, kann er die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch
nehmen. Es wird auf den § 47 VgV Eignungsleihe verwiesen.

A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

A.1) Umsatz;

A.2) Berufshaftpflichtversicherung (Der Bewerber verpflichtet sich im
Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und dem
Auftraggeber nachzuweisen.);

B) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

B.1) Personal;

C) Referenzprojekt (Es ist ein Referenzprojekt einzureichen, anhand
dessen die Vergleichbarkeit mit den ausgelobten Leistungen deutlich
wird.):

Es ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung
vorzulegen.

Mindestanforderung Referenzprojekt:

C.1) Bearbeitung der LPH 1 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI: Fertigstellung
der LPH 8 von 2012 bis zum Tag der Bekanntmachung;

C.2) Bauwerkskosten KG 300-400 (Brutto): mindestens 1.000.000 ;

C.3) vergleichbare Komplexität: mindestens Honorarzone III gemäß HOAI.

Zuschlagskriterien:

1) Platzierung beim Planungswettbewerb: 55 %

2) Darstellung der Projektorganisation: 20 %

3) Qualität der zu erwartenden fachlichen Leistung in Bezug auf:

3.a) Methodik zur Einhaltung der Qualitäten: 5 %

3.b) Methodik zur Einhaltung der Kosten: 5 %

3.c) Methodik zur Einhaltung der terminlichen und bauüberwachungs
Zielen: 5 %

4) Verbindliches Honoraranagebot: 10 %

Detailliertere Informationen und weitere Vergabeunterlagen werden unter
dem unter I.3) genannten Link über die Plattfom der Deutschen eVergabe
zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmeranträge elektronisch über die Plattfom der Deutschen
eVergabe einzureichen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Art. 61 Abs. 1, 2 BayBO für Inländer, Art. 61 Abs. 6 8 BayBO für
Ausländer; bei juristischen Personen muss die erforderliche berufliche
Qualifikation für die natürlichen Personen, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind, nachgewiesen werden.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 16
Höchstzahl: 20
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Meck Architekten
nbundm* Architekten
Victoria von Gaudecker, Architektin
Tochtermann Wündrich Architekten
Almannai Fischer Architekten
Steimle Architekten
delaossa Architekten mit Grassinger Emrich Architekten
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Alle zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden nach folgenden
Kriterien gleichartig beurteilt. Die Reihenfolge der Kriterien stellt
dabei keine Hierarchie in der Gewichtung dar. Das Preisgericht behält
sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren und eine
Gewichtung vorzunehmen.

Städtebau,

Funktionalität,

Gestaltung,

Erschließung,

Wirtschaftlichkeit.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/02/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Wettbewerbssumme beträgt als Gesamtnettosumme ca. 30 000 EUR netto.

1) Preis: 12 000 EUR;

2) Preis: 8 000 EUR;

3) Preis: 4 000 EUR;

Anerkennungen: 6 000 EUR.

Sofern mit Preisen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen,
wir diese ihnen anteilig zusätzlichvergütet.

Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen
Beschluss anders zu verteilen.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin (Fachpreisrichter)
Johann Spengler, Architekt (Fachpreisrichter)
Prof. Ingrid Burgstaller, Architektin (Fachpreisrichterin)
Ingrid Amann, Architektin (Fachpreisrichterin)
Felix Bembe, Architekt (Fachpreisrichter)
Sabine Steger, Stellvertretung Stadtbaurätin (Ständig anwesende
stellvertretende Fachpreisrichterin)
Clemens Nuyken, Architekt (Ständig anwesender stellvertretender
Fachpreisrichter)
Rita Ahlers, Architektin (Ständig anwesende stellvertretende
Fachpreisrichterin)
Romanus Scholz BA 21, Bezirksausschuss (Sachpreisrichter)
Christian Müller, Stadtrat SPD (Sachpreisrichter)
Frieder Vogelsgesang, Stadtrat CSU (Sachpreisrichter)
Kristina Frank, Kommunalreferat (Sachpreisrichterin)
Maria Osterhuber-Völkl, Bezirksausschuss (Ständig anwesende
stellvertretende Sachpreisrichtein)
Dr. Constanze Söllner-Schaar, Stadträtin SPD (Ständig anwesende
stellvertretende Sachpreisrichterin)
Heike Kainz, Stadträtin CSU (Ständig anwesende stellvertretende
Sachpreisrichterin)
N.N., Kommunalreferat (Ständig anwesende/r stellvertretende/r
Sachpreisrichter/In)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Teilnahmeberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige, natürliche
oder juristische Person sein, die nach den Rechtsvorschriften ihres
Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in
berechtigt ist.

Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher
Personen sowie juristischer Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss
jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat
einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die
Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.

Teilnahmehindernis:

Liegen in der Person des Teilnehmers Gründe vor, die in § 4 Abs. 2 RPW
aufgeführt sind, ist die Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

Ausblick:

Unmittelbar nach Beauftragung einer der Preisträger wird mit der
Planung der Baumaßnahme begonnen.

Sonstiges:

Die Auslobung wird den Teilnehmern am 20.2.19 zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu
Verhandlungsgesprächen und zur Abgabe eines Honorarangebotes
eingeladen.

Alle sonstigen Informationen sowie die Termine werden unter dem unter
I.3) genannten Link zur Verfügung gestellt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [5]poststelle@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3
Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,

(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der
Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB
innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer
einzureichen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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1. mailto:Michael.Hoeck@gwg-muenchen.de?subject=TED
2. https://www.gwg-muenchen.de/
3. http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-5659-4186-afcd-09623837f9f1
4. http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/75092041-5659-4186-afcd-09623837f9f1
5. mailto:poststelle@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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