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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Düsseldorf - Reparatur und Wartung von Lokomotivradsätzen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110809271264608 / 492854-2018
Veröffentlicht :
08.11.2018
Angebotsabgabe bis :
10.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
50221300 - Reparatur und Wartung von Lokomotivradsätzen
DE-Düsseldorf: Reparatur und Wartung von Lokomotivradsätzen

2018/S 215/2018 492854

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
KEOLIS Deutschland GmbH & Co. KG
Immermannstraße 65 c
Düsseldorf
40210
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Michael Hasal
Telefon: +49 23819694328
E-Mail: [1]michael.hasal@keolis.de
NUTS-Code: DEA11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.keolis.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter:
[3]https://www.eurobahn.de/aktuelle-ausschreibungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Durchführung der Arbeiten zur Hauptuntersuchung (MDGA1 / IS5 an 125
Motordrehgestellen aus Zügen des Typs Stadler Flirt 1
Referenznummer der Bekanntmachung: Keolis-MDGA1/IS5-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50221300
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Vergabe ist die Durchführung der Arbeiten zur MDGA1 /
IS5 an 125 Motordrehgestellen aus Zügen des Typs Stadler Flirt 1 nach
dem Stand der Technik sowie weitere ergänzende Leistungen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: 00
Hauptort der Ausführung:

Am Sitz des Auftragnehmers
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die AG betreibt den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) u.
a. mit 62 elektrischen Triebzügen vom Typ Stadler Flirt 1 im Auftrag
verschiedener Aufgabenträger. Diese Triebzüge stehen nicht im Eigentum
der AG, sondern sind geleast. Eigentümerin der Fahrzeuge ist die Firma
Alpha Trains Luxembourg S.à.r.l. mit Sitz in Luxemburg.

Gegenstand der Vergabe ist die Durchführung der Arbeiten zur MDGA1 /
IS5 an 125 Motordrehgestellen aus Zügen des Typs Stadler Flirt 1 nach
dem Stand der Technik sowie weitere ergänzende Leistungen.

Die Durchführung der Arbeiten erfolgt nacheinander Zugweise im Rahmen
eines vorgegebenen Zeitplans zwischen Februar 2019 und September 2022.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 56
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag kann von der Auftraggeberin 3 Mal um jeweils 4 Wochen
verlängert werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Neben den im Leistungsverzeichnis festgelegten zwingend
durchzuführenden Planarbeiten je Motordrehgestell können ebenfalls im
Leistungsverzeichnis beschriebene optionale, variierende Zusatzarbeiten
an einzelnen Fahrzeugen erforderlich sein. Die zusätzlichen Arbeiten
sind jeweils nach Bedarf bzw. nach Freigabe durch die Auftraggeberin
durchzuführen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Vergabeunterlagen stehen teilweise für einen direkten Zugang
gebührenfrei unter der o.g. Internetadresse (Ziffer I.3) zur Verfügung.
Bestimmte Vergabeunterlagen (Teil B) unterliegen einer Vertraulichkeit
und werden nur gegen Rücksendung einer gesonderten
Vertraulichkeitsverpflichtung (s. Formblatt unter der o. g.
Internetadresse Ziffer I.3) zur Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Kopie eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 3 Monate) aus dem
Berufs- oder Handelsregister für das Unternehmen sowie im Falle von
Personengesellschaften (z. B. KG, GbR) auch für die persönlich
haftenden Gesellschafter (jeweils soweit mit Rücksicht auf die
Rechtsform vorhanden) oder andernfalls (bei fehlender Registerpflicht)
Darstellung der Inhaber/Gesellschafter und gesetzlichen Vertreter
des/der Unternehmen/s;

Die vorgenannten Unterlagen nach Ziffer III.1.1) sind im Falle einer
Eignungsleihe mit dem Angebot von/für dem/den Eignungsverleiher und im
Falle eines Unterauftragnehmereinsatzes (ohne Eignungsleihe) auf
gesondertes Verlangen von/für dem/den Unterauftragnehmer vorzulegen.

Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein Unternehmen
für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor Zuschlagserteilung
weitere Unterlagen zu verlangen (z.B. zu Rechtsform, Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft, Unbedenklichkeitsbescheinigung des
Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der
Sozialversicherungsträger, Eintragungen im Gewerbezentral- oder
Wettbewerbsregister, Eintragungen im Bundeszentralregister für die
gesetzlichen Vertreter und Führungskräfte des Unternehmens). Diese
weiteren Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin
vorzulegen, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin Anlass zu
einer Überprüfung der Eigenerklärungen besteht.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung (im Angebotsschreiben) zum Bestehen bzw. Abschluss

(1) einer ausreichenden Haftpflichtversicherung und Aufrechterhaltung
dieser während des Vertragszeitraumes. Die Versicherung muss die
Haftung des Auftragnehmers für alle im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung möglicherweise entstehenden Schadensarten abdecken.
Es sind die folgenden Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall,
mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr, für die
Versicherung vorzusehen:

a) Personenschäden: mindestens 5 000 000 EUR;

b) Sachschäden: mindestens 25 600 000 EUR;

c) Vermögensschäden: mindestens 2 500 000 EUR.

(2) einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % des
Nettoauftragswertes im Falle der Auftragserteilung (s. Ziffer III.1.6).

(3) einer Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5 % des
Nettoauftragswertes im Falle der Auftragserteilung (s. Ziffer III.1.6).

Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein Unternehmen
für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor Zuschlagserteilung
weitere Unterlagen zu verlangen (z. B. Jahresabschlüsse bzw.
Gewinn-/Verlustrechnungen der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre, Angaben zu laufenden Verbindlichkeiten,
Liquiditätsnachweise, Eigenkapitalbescheinigungen oder
Bankbestätigungen, Nachweis der Möglichkeit zum Abschluss einer
ausreichenden Haftpflichtversicherung und
Vertragserfüllungsbürgschaft). Diese weiteren Unterlagen sind auf
gesondertes Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen, wenn nach der
Beurteilung der Auftraggeberin Anlass zu einer genaueren Überprüfung
der Leistungsfähigkeit besteht, insbesondere wenn nachstehende
Mindestanforderungen nur knapp erreicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ein Unternehmen ist wirtschaftlich und finanziell leistungsfähig, wenn
nach der Beurteilung der Auftraggeberin davon auszugehen ist, dass es
die erforderlichen Kapazitäten besitzt, um seine laufenden finanziellen
Belastungen und Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem
hier zu vergebenden Auftrag (auch hinsichtlich Vorlaufkosten,
Anschubinvestitionen und Leistungsschwankungen/Spitzenbedarfe)
ordnungsgemäß zu erfüllen. Davon ist in der Regel nicht auszugehen,
wenn folgende Mindestanforderungen schon nicht erreicht werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung (auf Formblatt) u. a. mit detaillierten Angaben und
Beschreibungen zu vergleichbaren vom Unternehmen seit dem 1.1.2013
erbrachten Referenzleistungen. Eine vollständige Liste aller erbrachten
Leistungen ist nicht verlangt; es genügen nachvollziehbare und
aussagekräftige Angaben in Ansehung der Mindestanforderungen;

2) Angabe der Teilleistungen, die durch Unterauftragnehmer erbracht
werden;

3) Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein
Unternehmen für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor
Zuschlagserteilung weitere Angaben zu erbrachten Leistungen in den
vergangenen drei Kalenderjahren zu verlangen. Darüber hinaus behält
sich die Auftraggeberin vor, die Qualifikation und Erfahrung der für
die Auftragsausführung vorgesehenen Führungs-/Leitungspersonen (s.
Ziffer III.2.2) vor Zuschlagserteilung zu prüfen und entsprechende
Nachweise zu verlangen. Diese weiteren Unterlagen sind auf gesondertes
Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen, wenn nach der Beurteilung der
Auftraggeberin Anlass zu einer genaueren Überprüfung der
Leistungsfähigkeit besteht, insbesondere wenn nachstehende
Mindestanforderungen nur knapp erreicht werden oder wenn im Falle einer
Bietergemeinschaft/Eignungsleihe die jeweiligen Leistungsanteile
genauer aufzuklären sind. Die Auftraggeberin behält sich darüber hinaus
vor, eigene Recherchen anzustellen und insbesondere die im Angebot
benannten Referenzauftraggeber zu kontaktieren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ein Unternehmen ist technisch und beruflich leistungsfähig, wenn nach
der Beurteilung der Auftraggeberin davon auszugehen ist, dass es über
die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen sowie
Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen
zu können. Davon ist in der Regel nicht auszugehen, wenn folgende
Mindestanforderungen schon nicht erreicht werden.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

S. Ziffern III.1.1) bis III.1.3) sowie Ziffer VI.3)
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Vertragserfüllungs-Bankbürgschaft in Höhe von 5 % des
Nettoauftragswertes.

Gewährleistungs-Bankbürgschaft in Höhe von 5 % des Nettoauftragswertes.

Haftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen
(jeweils mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr): Die
Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt insgesamt 20 Millionen EUR
je Schadensereignis und muss für jede Versicherungsperiode mindestens
zweimal zur Verfügung stehen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

S. Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerische Haftung für die Ausführung des Auftrags (§ 421
BGB)
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/12/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/12/2018
Ortszeit: 12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Es obliegt den interessierten Unternehmen, sich frühzeitig nach
Kenntnisnahme dieser Bekanntmachung per E-Mail bei der Kontaktstelle
(Ziffer I.1) unter Angabe eines Ansprechpartners und einer aktiven
(jederzeit empfangsbereiten) E-Mail-Adresse zu registrieren (z. B.
durch Einreichung der Vertraulichkeitsverpflichtung gemäß Ziffer
II.2.14). Zusätzliche Hinweise, Erläuterungen oder Antworten auf
Bieterfragen sowie etwaige Änderungen oder Ergänzungen der
Vergabeunterlagen wird die Auftraggeberin nur registrierten Unternehmen
mitteilen. Die Vergabeunterlagen werden gemäß Ziffer II.2.14)
bereitgestellt.

(2) Sofern sich ein Bieter zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner
Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Dritte oder
Eignungsverleiher) beruft (Eignungsleihe), sind die
Eignungsverleiher im Angebot namentlich zu benennen und es sind das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie die entsprechenden
Kapazitäten des Eignungsverleihers mit dem Angebot nachzuweisen (s.
Ziffer III.1.1. bis III.1.3). Darüber hinaus hat der Bieter mit dem
Angebot nachzuweisen, dass ihm die angegebenen Kapazitäten des
Eignungsverleihers tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine
Verpflichtungserklärung). Beruft sich der Bieter auf die Kapazitäten
eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (s. Ziffer III.1.2),
so hat der Bieter mit dem Angebot eine Vereinbarung oder
Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers vorzulegen, wonach
dieser mit dem Bieter gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend
dem Umfang der Eignungsleihe haftet. Beruft sich der Bieter auf die
Referenzen/Erfahrungen eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die
erforderliche berufliche und technische Leistungsfähigkeit (s. Ziffer
III.1.3), so hat er den Eignungsverleiher für die Ausführung der
(Teil-)Leistungen, für die diese Erfahrungen benötigt werden, als
Unterauftragnehmer einzusetzen.

(3) Sofern der Bieter beabsichtigt, (Teil-)Leistungen an
Unterauftragnehmer zu vergeben, sind diese (Teil-)Leistungen im Angebot
anzugeben (s. Ziffer III.1.3). Soweit nicht zugleich eine Eignungsleihe
vorliegt (dann gilt der vorstehende Absatz) hat der Bieter auf
Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer namentlich zu
benennen, das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für die
Nachunternehmer zu belegen und nachzuweisen, dass ihm die
Unterauftragnehmer zur Ausführung der für sie vorgesehenen Leistungen
tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine
Verpflichtungserklärung). Die Auftraggeberin behält sich vor, bei
kritischen (Teil-)Leistungen die Eignung der Unterauftragnehmer nach
den Anforderungen der Ziffern III.1.2) und III.1.3) entsprechend den
für sie vorgesehenen (Teil-)Leistungen zu prüfen und vor
Zuschlagserteilung hierfür entsprechende Erklärungen und Nachweise von
den/für die Unterauftragnehmer zu verlangen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
Telefon: +49 2114753131
E-Mail: [4]poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de
Fax: +49 2114753989

Internet-Adresse:
[5]http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 160 Abs. 3, 135 Abs. 2, 168 Abs. 2 GWB:

Die Vergabekammer (Ziffer VI.4.1) leitet ein Nachprüfungsverfahren nur
auf Antrag ein.

Der Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn der Antragsteller den zur
Nachprüfung beantragten Vergaberechtsverstoß zuvor rechtzeitig beim
Auftraggeber gerügt hat. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der
Eingang der Rüge beim Auftraggeber (Ziffer I.1). Eine Rüge ist nicht
rechtzeitig, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
erfolgt nachdem der Antragsteller den Vergaberechtsverstoß erkannt oder
sich dieser Kenntnis mutwillig verschlossen hat. Eine Rüge ist außerdem
nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge
nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Angebote
(Angebotsfrist) erfolgt ist.

Der Nachprüfungsantrag ist auch unzulässig, wenn seit dem Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers beim Antragsteller, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Der Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Zuschlag
wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf 15
Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des
Vertrages durch den Auftraggeber an die betroffenen Bieter geschlossen
werden; bei Übermittlung dieser Information per Fax oder auf
elektronischem Weg verkürzt sich diese Frist auf zehn Kalendertage. Die
Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach
der vorgenannten Information, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
Telefon: +49 2114753131
E-Mail: [6]poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de
Fax: +49 2114753989

Internet-Adresse:
[7]http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2018

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References

1. mailto:michael.hasal@keolis.de?subject=TED
2. http://www.keolis.de/
3. https://www.eurobahn.de/aktuelle-ausschreibungen/
4. mailto:poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de?subject=TED
5. http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html
6. mailto:poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de?subject=TED
7. http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html

 
 
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