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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Fulda - Recycling von Siedlungsabfällen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110709150062218 / 490479-2018
Veröffentlicht :
07.11.2018
Angebotsabgabe bis :
07.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
90514000 - Recycling von Siedlungsabfällen
DE-Fulda: Recycling von Siedlungsabfällen

2018/S 214/2018 490479

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Zweckverband Abfallsammlung für den Landkreis Fulda
Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9
Fulda
36037
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claus-Dieter Blachnik
Telefon: +49 661 / 6006-7850
E-Mail: [1]Claus-Dieter.Blachnik@landkreis-fulda.de
Fax: +49 661 / 6006-7870
NUTS-Code: DE732

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E76972955
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E76972955
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Zweckverband
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abfallwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Altholzverwertung
Referenznummer der Bekanntmachung: AH18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90514000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Verwertung von Altholz der Kat. I-III nach AltholzV incl.
Transportleistungen Abholung am Abfallwirtschafts- und Energiezentrum
Kalbach, Büchenberger Straße, 36148 Kalbach ca. 2 000 Mg/a
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE732
Hauptort der Ausführung:

Abholort Kalbach und Anlage(n) des AN
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Verwertung von Altholz der Kat. I-III nach AltholzV incl.
Transportleistungen Abholung am Abfallwirtschafts- und Energiezentrum
Kalbach, Büchenberger Straße, 36148 Kalbach ca. 2 000 Mg/a
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/06/2019
Ende: 31/05/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Einseitige Verlängerungsoption des AG für 2 Jahre
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens und des Umsatzes bezüglich
der Altholzverwertung. Dazu ist das per Download zur Verfügung stehende
Formular (Anlage 1.2) zu verwenden. Die Angaben können auf- oder
abgerundet angegeben werden. Grundlage der Angaben müssen keine
testierten Abschlüsse sein, es ist ausreichend, wenn dem Bieter sein
jeweiliger Umsatz des betreffenden Jahres bekannt ist.

Der Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und
finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist,
dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Diese Möglichkeit
besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Ein Bewerber oder Bieter
kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung die
Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese
die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorlage von mindestens einem aktuellen Referenzprojekt über 3 Jahre
(zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen
der Altholzverwertung (für kommunale wie auch private Kunden) mit
Angabe des Auftraggebers, dessen Ansprechpartner mit dazugehöriger
Telefonnummer und Angabe der Verwertungsmengen pro Jahr. Der AN muss
mit Hilfe des Formulars nachweisen, dass er mindestens 1 000 Mg/a
Altholz verwertet hat. Dazu ist das Formular nach Datei Anlage 1.3
Formular Referenzen Altholzverwertung.docx (steht per Download zur
Verfügung) zu verwenden. Maßgeblich für die Beurteilung, ob der Bieter
die Referenzkriterien erfüllt ist, dass der Bieter mit Hilfe des
Formulars (erforderlichenfalls zusätzlicher ergänzender Angaben
und/oder Erläuterungen) nachweist, dass er über den genannten Zeitraum
auf dem Markt bezogen auf die Leistungen der Altholzverwertung tätig
war bzw. derzeit ist und in der Summe in jedem Jahr die geforderte
Mindestmenge von 1.000 Mg/a verwertetes Altholz erreicht hat
(berufliche Leistungsfähigkeit).

Angabe der Verwertungsstellen (Altholzverwertungsanlagen) zum Nachweis
einer bestimmungsgemäßen Verwertung gemäß den Anforderungen der
AltholzV. Die Verwertungsanlage ist im LV (Seite 2) zu benennen.
(technische Leistungsfähigkeit) Erklärung, dass der Bieter (bzw. ggf.
seines Nachunternehmers) über die erforderliche freie Anlagen- bzw.
Verarbeitungskapazität verfügt und diese nicht anderweitig vertraglich
gebunden ist. Dazu ist das per Download zur Verfügung stehende Formular
Anlage 1.5 Erklärung ausreichender Verarbeitungskapazität
Altholzverwertung.docx zu verwenden. Der AG behält sich vor, die
Angaben des Bieters zu verifizieren. Im Fall von Bietergemeinschaften
oder im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern muss diese Erklärung
von dem Unternehmen abgegeben werden, welches im Auftragsfall die
Verwertung vornehmen wird. Falls der Altholzaufbereiter und der
-verwerter unterschiedliche Unternehmen sein sollten, ist eine
Erklärung vom Aufbereiter ausreichend. (berufliche Leistungsfähigkeit)
Zur Eignungsleihe: Siehe Nr. III.1.2 Geforderte Eignungsnachweise (gem.
§§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter
Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen
und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt
den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Abgabe von Eigenerklärungen gemäß Formular Anlage 1.4 Nachweis des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.docx, für Angebote mit NU und im
Fall von Bietergemeinschaften muss jedes Unternehmen eine entsprechende
Erklärung einreichen (Anlage 1.4, Nachweis des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen. steht per Download zur Verfügung). Die
Eigenerklärung des Bieters ist mit seiner Unterschrift unter dem
Formular Anlage 1.4 abgegeben, dieses gilt auch für Angebote von
Bietergemeinschaften, wenn der Bevollmächtigte der BG unterschreibt
oder der Nachweis von allen Mitgliedern der BG unterschrieben ist.

Sonstige Nachweise bzw. Erklärungen:

Verpflichtungserklärung nach HVTG (Anlage 2, Verpflichtungserklärung
zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen): die
Verpflichtungserklärung muss vom Bieter unterschrieben mit dem Angebot
eingereicht werden.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/12/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 07/12/2018
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der AG weist darauf hin, dass gemäß § 56 Abs. 2-4 VgV Angebote, die
nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise
enthalten oder deren Nachweise Mängel aufweisen, ausgeschlossen werden
können.

Der AG kann die Bieter jedoch unter Einhaltung der Grundsätze der
Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende,
unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige
Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder
fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen
oder zu vervollständigen. Die Bieter können nicht darauf vertrauen,
dass dies geschieht.

Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien
betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn
es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise
den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den
Wettbewerb nicht beeinträchtigen.

Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch
den AG innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem
Kalender bestimmten Frist vorzulegen. Kommt der Bieter der Aufforderung
nicht binnen der vom AG gesetzten Frist ordnungsgemäß und vollständig
nach, wird das Angebot ausgeschlossen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 160 GWB wiedergegeben.
Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.

§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag
hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Adresse der Vergabekammer und Faxnummer ist Nr. VI 4.1 zu
entnehmen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2018

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References

1. mailto:Claus-Dieter.Blachnik@landkreis-fulda.de?subject=TED
2. http://www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/
3. https://www.subreport.de/E76972955
4. https://www.subreport.de/E76972955

 
 
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