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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rotenburg (Wümme) und Zeven und Bremervörde - Ausbildungsbegleitende Hilfen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110507280959273 / 865986-2018
Veröffentlicht :
05.11.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
23.11.2018
Angebotsabgabe bis :
23.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
85000000 - Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
85300000 - Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
85320000 - Dienstleistungen im Sozialwesen
Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)

VERGABEUNTERLAGEN
Ausschreibung
Öffentliche Ausschreibung (UVgO)
211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des
16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
AUFTRAGGEBER
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme), Deutschland
30.10.2018
Inhaltsverzeichnis
Vergabeunterlagen...............................................................................................................
............................................ 1
Projektinformation
................................................................................................................................
.................... 1
Vertragsbedingungen/Formulare...................................................................................................
........................... 3
631_Aufforderung_zur_Abgabe_eines_Angebots
........................................................................................... 3
632_Bewerbungsbedingungen.......................................................................................................
.................. 7
211-18-55_Leistungsbeschreibung abH II
....................................................................................................... 9
633_Angebotsschreiben_Lose_Liefer_Dienstleistungen
................................................................................. 29
635_Zusaetzliche_Vertragsbedingungen_Liefer-Dienstleistungen..................................................................
31
Eigenerklärung_sozial_UVgO.....................................................................................................
..................... 32
Angebotsaufkleber_03-16
................................................................................................................................
33
Produkte/Leistungen
................................................................................................................................
................ 34
Kriterienkatalog
................................................................................................................................
........................ 36
Anlagen
................................................................................................................................
.................................... 38
i
INFORMATIONEN ZUR AUSSCHREIBUNG
Es ist beabsichtigt, die in anliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im Namen und für Rechnung des unten
angegebenen
Auftraggebers zu vergeben. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
INFORMATIONEN
ALLGEMEIN
Auftragsnummer 211/18/55
Maßnahme
Auftragsbezeichnung Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB
III)
Auftragsbeschreibung Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen im Sinne des 16 Abs. 1
SGB II in Verbindung mit 75 SGB III im Auftrag des Landkreises Rotenburg (Wümme).
Ausbildungsbegleitende Hilfen zielen darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Unterstützung bedürfen,
durch ausbildungsbegleitende Hilfen die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss
einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen zu ermöglichen.
Außerdem zielen die Leistungen nach 75 SGB III darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Hilfen
bedürfen, durch ausbildungsbegleitende Hilfen das erfolgreiche Absolvieren einer betrieblichen
Einstiegsqualifizierung (EQ) zu ermöglichen und deren Chancen auf einen Übergang in eine sich an die
EQ anschließende Berufsausbildung zu verbessern. Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen über die
Vermittlung von betriebs und ausbildungsüblichen Inhalten hinausgehen. Hierzu gehören Maßnahmen
1. zum Abbau von Sprach und Bildungsdefiziten, 2. zur Förderung fachpraktischer und
fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten und 3. zur sozialpädagogischen Begleitung.
Stütz/Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung sind als gleichrangig anzusehen.
Grundsätzlich soll eine individuelle Förderung erfolgen. Diese individuelle Förderung kann auch in
Gruppen durchgeführt werden, soweit die Homogenität sichergestellt ist. Die maximale Gruppengröße
darf jedoch acht Teilnehmer nicht überschreiten. Die inhaltliche Ausrichtung aller Aktivitäten im
Zusammenhang mit einer betrieblichen Berufsausbildung hat sich an den gültigen
Ausbildungsordnungen und den Ausbildungsrahmenplänen der Ausbildungsberufe der Teilnehmer zu
orientieren. Die inhaltliche Ausgestaltung der zu vermittelnden Lerninhalte hat sich bei
EQTeilnehmenden an den fachtheoretischen Inhalten des Berufsschulunterrichtes und den
fachpraktischen Inhalten des ersten Ausbildungsjahres der Ausbildungen auszurichten, auf die im
Rahmen der EQ vorbereitet werden soll.
VERFAHREN
Auftraggeber Landkreis Rotenburg (Wümme)
Liefer/Ausführungsort 27356Rotenburg (Wümme) und 27404 Zeven und 27342 Bremervörde
Leistungsart Dienstleistungsauftrag
Vergabeart Öffentliche Ausschreibung(UVgO)
VERFAHRENSEIGENSCHAFTEN
Losweise Vergabe Ja
Art der losweisen Vergabe Bieter kann für alle Lose anbieten (aber auch für weniger)
Zuschlagskriterium Wirtschaftlichstes Angebot
Berechnungsmethode: Freie Verhältniswahl Preis/Leistung
Gewichtung: 50%: 50%
Klassifizierungen Code Bezeichnung
850000009 Dienstleistungen des Gesundheits und Sozialwesens
853000002 Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
853125107 Berufliche Wiedereingliederung
853200008 Dienstleistungen im Sozialwesen
ANGEBOTE
Nebenangebote Nebenangebote sind nicht zugelassen
Nachlass Ja
Verwendung elektronischer Mittel Die Einreichung der Angebote/Teilnahmeanträge kann elektronisch oder nicht elektronisch
erfolgen
URL für elektronische Angebote https://portal.deutschee vergabe.de
Zulässige Signaturen Qualifizierte elektronische Signatur, Fortgeschrittene elektronische Signatur, Mantelbogen, Textform
nach 126b BGB
TERMINE
1
BEKANNTMACHUNG
Bekanntmachung
ANGEBOTE UND BEWERTUNG
Frist Bieterfragen 16.11.2018 10:00
Eröffnungstermin
(nur VOB)
Angebotsfrist 23.11.2018 10:00:00
Bindefrist 15.02.2019
Voraussichtlicher Versand
Vorabinformation
AUFTRAGSDAUER
Beginn 01.02.2019
Ende 31.12.2019
Anmerkungen
BIETERFRAGEN
Bieterfragen müssen bis spätestens 16.11.2018 10:00 Uhr eingegangen sein.
Für später eingehende Fragen wird deren Beantwortung nicht zugesichert.
Bieterfragen müssen unter "Kommunikation mit der Vergabestelle" im eVergabe Bieterassistenten gestellt, sowie Antworten
dort geprüft werden.
Den Assistenten erreichen Sie unter folgender Adresse: https://portal.deutschee vergabe.de
Fragen auf anderen Kommunikationswegen, wie telefonische, schriftliche oder EMail Anfragen werden ausschließlich über
die Bieterkommunikation beantwortet.
Hinweis: Sie erhalten unmittelbar nach Beantwortung einer Bieterfrage eine Benachrichtigung per EMail über das Vorliegen
von Antworten im Bieterassistenten. Sie müssen daher alle Antworten im Assistenten prüfen und dort zur Kenntnis nehmen.
SCHRIFTLICHE ANGEBOTSABGABE
Wenn eine schriftliche Angebotseinreichung zugelassen ist und Sie Ihr Angebot schriftlich einreichen wollen, können Sie eine
Ausfertigung der
anliegenden Angebotsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben in verschlossenem Umschlag bis zum
Einreichungstermin (siehe
Projekt und Dokumenteninformation) einzureichen bei
Landkreis Rotenburg Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
Der Umschlag ist als Angebot zu kennzeichnen. Bitte verwenden Sie dazu den Angebotsaufkleber, der den Ausschreibungsunterlagen
beigefügt wurde.
SONSTIGES
WICHTIGER HINWEIS: Falls Sie das Angebot online einreichen und trotzdem gleichzeitig das komplette Angebot in Papierform
einreichen, gilt
zur Vermeidung von Wertungsproblemen nur und ausschließlich das Papierangebot.
Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Zentralen Vergabestelle telefonisch unter der Telefonnummer +49
(0)42619832178 oder
2182 oder per EMail unter vergabe@lkrow.de gerne zur Verfügung.
Bei Fragen zur Bedienung der Software können Sie sich gerne an den Support der Deutschen eVergabe wenden. EMail: support@
deutscheevergabe.de oder telefonisch unter +49 (0)61194910683. Der Support ist kostenlos.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Zentrale Vergabestelle
2
631
(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 4
Vergabestelle Datum der Versendung
Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung mit
Teilnahmewettbewerb
Verhandlungsvergabe
Internationale NATO-Ausschreibung
Ablauf der Angebotsfrist
Datum Uhrzeit
Bindefrist endet am
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
(Vergabeverfahren gemäß UVgO)
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Maßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen
A) die beim Bieter verbleiben und im Vergabeverfahren zu beachten sind:
632 Bewerbungsbedingungen (Ausgabe 2017)
227 Zuschlagskriterien
B) die beim Bieter verbleiben und Vertragsbestandteil werden:
Teile der Leistungsbeschreibung: Beschreibung, Pläne, sonstige Anlagen
634 Besondere Vertragsbedingungen
635 Zusätzliche Vertragsbedingungen (Ausgabe 2017)
241 Abfall
244 Datenverarbeitung
246 Aufträge für Gaststreitkräfte
247 Aufträge mit besonderen Anforderungen aufgrund Geheimschutz oder Sabotageschutz
625 NATO Infrastrukturbauten
An
21.02.2018
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Deutschland
23.11.2018 10:00:00
15.02.2019
211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Wertungskriterien gemäß Leistungsbeschreibung
3
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(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 4
C) die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind:
633 Angebotsschreiben
Teile der Leistungsbeschreibung: Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm
124_LD Eigenerklärung zur Eignung
125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer
234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
D) die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind:
126 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/Unterauftragnehmer
1 Es ist beabsichtigt, die in beiliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im
Namen und für Rechnung
zu vergeben.
2 Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt
elektronisch über die Vergabeplattform
in Textform unter nachstehender Anschrift:
Stelle Tel.
Fax
Straße E-Mail
PLZ/Ort
3 Vorlage von Nachweisen/Angaben/Unterlagen
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 für den Bieter, der den Zuschlag
erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung (Angebotsschreiben Nummer 6) einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
3.1 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
Eigenerklärung zur Eignung
Trägerzulassung AZAV
Konzept
Urkalkulation
des
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
4
631
(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 3 von 4
3.2 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
vorzulegen
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
Zertifikat bzw. Einzelnachweis entsprechend der Erklärung im Formblatt 248
3.3 - frei -
4 Losweise Vergabe
nein
ja, Angebote sind möglich
nur für ein Los
für ein Los oder mehrere Lose
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
5 Nebenangebote
5.1 Nebenangebote sind nicht zugelassen, Nummer 4 der Bewerbungsbedingungen gilt nicht.
5.2 Nebenangebote sind zugelassen (siehe auch Nummer 4 der Bewerbungsbedingungen) -
ausgenommen Nebenangebote, die ausschließlich Preisnachlässe mit Bedingungen beinhalten -
für die gesamte Leistung
nur für nachfolgend genannte Bereiche:
mit Ausnahme nachfolgend genannter Bereiche:
unter folgenden weiteren Bedingungen:
6 Angebotswertung
Kriterien für die Wertung der Haupt- und ggf. Nebenangebote
Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.
Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen,
insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien
Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 v.H.
eingeräumt.
Ist ein Angebot, das von einer Werkstatt für Behinderte abgegeben wurde, ebenso wirtschaftlich wie ein
anderes Angebot, so wird der Zuschlag auf das Angebot der Werkstatt für Behinderte erteilt.
Der Nachweis der Eigenschaft als Werkstätte für Behinderte ist mit dem Angebot zu führen.
oder alle Lose
5
631
(UVgO Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 4 von 4
7 Angebote können abgegeben werden:
elektronisch in Textform.
elektronisch mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel.
elektronisch mit qualifizierter/m Signatur/Siegel.
schriftlich.
8 Angebotsabgabe
Falls Sie nicht die Absicht haben, ein Angebot abzugeben, werden Sie gebeten, die Vergabestelle
baldmöglichst davon zu unterrichten (entfällt bei Öffentlicher Ausschreibung).
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die
Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur/dem
geforderten Siegel zu versehen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der
Angebotsfrist über die Vergabeplattform der Vergabestelle zu übermitteln.
Bei schriftlicher Angebotsabgabe ist das beigefügte Angebotsschreiben zu unterzeichnen und
zusammen mit den Anlagen in verschlossenem Umschlag bis zum Ablauf der Angebotsfrist an folgende
Anschrift zu senden oder dort abzugeben:
siehe Briefkopf
Stelle:
Der Umschlag ist außen mit Namen (Firma) und Anschrift des Bieters und der Angabe
Angebot für
Maßnahmennummer: Maßnahme:
Vergabenummer: Leistung:

zu versehen, ggf. unter Verwendung eines bereit gestellten Kennzettels.
9 Nachprüfungsstelle
10
Landkreis Rotenburg (Wümme), Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme)
- zentrale Vergabestelle Zi. 226; Empfang; Hausbriefkasten
211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
6
632
(UVgO - Bewerbungsbedingungen)

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Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Leistungen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge
unterhalb der
EU-Schwellenwerte, (Unterschwellenvergabeordnung - UVgO).
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten,
Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in
Textform darauf hinzuweisen.
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen
Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber
zu geben, ob und auf welche Art er wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden ist.
3 Angebot
3.1 Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Das
Angebot ist bis zu dem von der Vergabestelle angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen.
Ein nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen.
3.3 Eine selbst gefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig.
Die von der Vergabestelle vorgegebene Langfassung des Leistungsverzeichnisses ist allein
verbindlich.
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der
Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
3.6 Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten
Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt
nicht die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die
Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in Mischkalkulationen auf andere Leistungspositionen
umlegt, von der Wertung ausgeschlossen.
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben.
Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am
Schluss des Angebotes hinzuzufügen.
Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die
- ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden
und
- an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung
Vertragsinhalt.
4 Nebenangebote
4.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; im
Übrigen müssen sie im Vergleich zur Leistungsbeschreibung qualitativ und quantitativ gleichwertig
sein. Die Erfüllung der Mindestanforderungen bzw. die Gleichwertigkeit ist mit Angebotsabgabe
nachzuweisen.
4.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu
beschreiben; die Gliederung des Leistungsverzeichnisses ist, soweit möglich, beizubehalten.
Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien Ausführung der
Leistung erforderlich sind.
7
632
(UVgO - Bewerbungsbedingungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 2
Soweit der Bieter eine Leistung anbietet, deren Ausführung nicht in den Vergabeunterlagen geregelt
ist, hat er im Angebot entsprechende Angaben über Ausführung und Beschaffenheit dieser Leistung
zu machen.
4.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses beeinflussen
(ändern, ersetzen, entfallen lassen, zusätzlich erfordern), nach Mengenansätzen und Einzelpreisen
aufzugliedern (auch bei Vergütung durch Pauschalsumme).
4.4 Nebenangebote, die den Nummern 4.1 bis 4.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung
ausgeschlossen.
5 Bietergemeinschaften
5.1 Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten
oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
5.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich
erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmern gebildet haben,
nicht zugelassen.
6 Eignung
Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem
Angebot
- Entweder die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung für Liefer-/Dienstleistungen
- Oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
vorzulegen.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen
durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen
zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind,
ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Stattdessen kann der Nachweis auch durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis (z.B. dem durch
die Industrie- und Handelskammer eingerichteten PQ-Verzeichnis) oder durch Vorlage eines
Zertifikates im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards geführt werden.
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Öffentliche Ausschreibung
des Landkreises Rotenburg (Wümme),
Jobcenter Rotenburg (Wümme)
Kreishaus, Hopfengarten 2,
27356 Rotenburg (Wümme)
Vergabe- und Vertragsunterlagen zur öffentlichen Ausschreibung nach
16 Abs. 1 Satz 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit
75 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)
Ausschreibungs-Nr.: 211/18/55
Ausbildungsbegleitende Hilfen
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Enthalten die Verdingungsunterlagen nach Auffassung der Bieterin oder des Bieters Unklarheiten, die
die Preisermittlung beeinflussen können, so hat die Bieterin bzw. der Bieter den Auftraggeber vor
Angebotsabgabe schriftlich, fernschriftlich oder telegrafisch darauf hinzuweisen, auch wenn sie oder er
den Hinweis schon vorher in anderer Form gegeben hat.
Inhaltsverzeichnis
Leistungsbeschreibung
.................................................................................................................. 3
Teil A Allgemeine Bedingungen ............................................................................................. 3
A.1 Allgemeines
................................................................................................................. 3
A.2 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme ............................ 4
A.3 Aufbau, Form und Inhalt ............................................................................................ 4
A.4 Gewerbliche Voraussetzungen/Berufsgenossenschaft ............................................ 4
A.5 Trägerzulassung.......................................................................................................... 4
A.6 Vergabemindestentgeltverordnung .......................................................................... 4
A.7 Preisanpassungsklausel ............................................................................................. 4
A.8 Prüfung und Wertung der Angebote ......................................................................... 5
Teil B Leistungsbeschreibung
.................................................................................................... 7
B.1. Allgemeine Rahmenbedingungen für die Maßnahmengestaltung und Durchführung................. 7
B.1.1 Zielsetzung und Einführung ............................................................................................ 7
B.1.2 Maßnahmeort und Erreichbarkeit .................................................................................... 7
B.1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung ..................................................................................... 7
B.1.4 Anforderung an die Lehrkräfte/Mitarbeiter ....................................................................... 9
B.1.5 Organisatorische Vorgaben / Mitteilungs- und Recherchepflichten ..................................... 9
B.1.6 Unterrichtszeiten Weihnachten/Silvester .........................................................................10
B.1.7 Fahrkostenberechnung ..................................................................................................10
B.1.8 Abrechnungsmodus .......................................................................................................11
B.1.9 Hinweis zur Umsatzsteuerregelung .................................................................................11
B.1.10 Maßnahmenbewertung ................................................................................................11
B.1.11 Abnahme der Anforderungen .......................................................................................11
B.1.12 Versicherung der Teilnehmer .......................................................................................11
B.1.13 Nachbesetzung der Maßnahme mit Teilnehmern ...........................................................11
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung ..............................................................................13
B.3 Gliederung Konzept / Strategiepapier ..............................................................................20
10
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Leistungsbeschreibung
Teil A Allgemeine Bedingungen
Bewerbungs- und Vergabebedingungen des Auftraggebers
für die Vergabe von Leistungen (einschl. gewerbliche Dienstleistungen und Lieferungen)
A.1 Allgemeines
Die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Angaben beziehen sich grundsätzlich sowohl auf die
männliche als auch die weibliche Form. Zur besseren Lesbarkeit wurde auf die zusätzliche
Bezeichnung in weiblicher Form verzichtet.
Soweit in den Verdingungsunterlagen nicht anders angegeben ist,
sind mit Bedarfsträger die Grundsicherungsstelle im Sinne der 6ff SGB II gemeint.
ist mit Auftraggeber im Sinne der Vertragsausführung der Bedarfsträger im Sinne der 6
ff SGB II gemeint.
ist mit Auftragnehmer derjenige Bieter gemeint, der den Zuschlag auf sein Angebot im
Rahmen des jeweiligen Vergabeverfahrens erhalten hat.
Änderungen oder Berichtigungen der Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist zulässig. Sie
sind schriftlich bei der Angebotsstelle in einem entsprechend gekennzeichneten und
verschlossenen Briefumschlag einzureichen.
Angebote können bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zurückgezogen werden.
Der Bieter ist verpflichtet, sich vor der Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse zu
informieren und diese bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen.
Alle Preise sind jeweils exklusive und inklusive Umsatzsteuer in Euro anzugeben. Andernfalls wird
das Angebot zwingend ausgeschlossen. Fällt keine Umsatzsteuer (Siehe B.1.8) an, dann sind die
Bruttopreise gleich die Nettopreise. Die Angabe des Preises erfolgt auf dem Angebotsschreiben mit
Losen. Soweit Erläuterungen zur besseren Beurteilung des Angebots erforderlich erscheinen,
können sie dem Angebot auf besonderer Anlage beigefügt werden. Muster und Proben müssen als
zum Angebot gehörig gekennzeichnet sein. In den Verdingungsunterlagen ausdrücklich erwünschte
oder zulässige Änderungsvorschläge müssen auf einer besonderen Anlage gemacht und als solche
deutlich gekennzeichnet und verbindlich unterschrieben werden. Werden Leistungen angeboten,
die in den Verdingungsunterlagen nicht vorgesehen sind, so müssen sie auf einer besonderen
Anlage nach Ausführung und Beschaffenheit näher beschrieben werden. Auf Anlagen ist im
Anschreiben hinzuweisen.
Der Bieter hat mit dem Angebot die Preismitteilung (Urkalkulation) grundsätzlich in einem
verschlossenen Umschlag vorzulegen.
Entwürfe und Ausarbeitungen sowie Muster und Proben, die bei der Prüfung der Angebote nicht
verbraucht werden, gehen ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers über,
soweit in der Angebotsaufforderung nichts Gegenteiliges festgelegt ist oder der Bieter im Angebot
bzw. innerhalb von 24 Werktagen nach Ablauf der Bindefrist nicht ihre Rückgabe verlangt. Die
Kosten der Rückgabe trägt der Bieter.
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A.2 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme
Es können Bewerber von der Teilnahme am Wettbewerb gemäß 31 UVgO ausgeschlossen
werden.
A.3 Aufbau, Form und Inhalt
Das Angebot ist in kopierfähiger Form (ohne Prospekthüllen, Spiral- oder Klebebindungen etc.) und
gelocht entsprechend der im Vordruck Aufforderung national vorgegebenen Inhalte einzureichen.
Die Seitenzahl des Konzeptes darf 15 Seiten exklusive der Anlagen nicht überschreiten. Die
Angebotsstruktur ist bei der Angebotsabgabe einzuhalten. Der Bieter erklärt sich bereit, im
Bedarfsfall sein Angebot bei der zuständigen Stelle im angemessenen Umfang kostenfrei zu
erläutern.
A.4 Gewerbliche Voraussetzungen/Berufsgenossenschaft
Auf Verlangen hat der Bieter eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft bzw. des
entsprechenden zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen, sowie einen Nachweis über den
Eintrag im Berufsregister bzw. Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes,
in dem der Bieter seinen Sitz hat.
A.5 Trägerzulassung
Es wird eine Trägerzulassung gefordert. Laut 176 SGB III bedürfen Träger der Zulassung durch
eine Fachkundige Stelle, um Maßnahmen der Arbeitsförderung nach 45 Absatz 4 Satz 3 Nummer
1 SGB III selbst durchzuführen oder durchführen zu lassen. Der Nachweis dieser Trägerzulassung
ist mit dem Angebot vorzulegen.
A.6 Vergabemindestentgeltverordnung
Die Vergabemindestentgeltverordnung 2018 (VergMindV 2018) findet Anwendung. Der
Auftragnehmer hat den in der Maßnahme eingesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im
pädagogischen Bereich im Kalenderjahr 2018 gemäß 4 der VergMindV 2018 ein Mindestentgelt in
Höhe von 15,26 je Zeitstunde zu zahlen. Treten in den Jahren 2019, 2020 und 2021 neue
Vergabemindestentgeltverordnungen in Kraft, gelten diese entsprechend.
A.7 Preisanpassungsklausel
Sollte die Vertragslaufzeit über die Dauer von einem Jahr hinausgehen, ist eine Preisanpassung
möglich. Die Preisanpassung kann durch den Auftragnehmer nur beantragt werden, wenn ein
tariflicher Lohn oder der gesetzliche Mindestlohn zu zahlen ist und dieser verändert bzw. angepasst
wird.
Die aus diesen Veränderungen des Lohnes entstehenden zusätzlichen Personalkosten sind in einem
schriftlichen Antrag nachzuweisen. Dazu ist die Angebotskalkulation mit dem darin berücksichtigten
und ausgewiesenen Lohn vorzulegen. Die vorhandene Kalkulation wird dann, nur verändert um
den neuen Tarif- oder Mindestlohn, neu berechnet. Die Preisanpassung erfolgt in Höhe der
Differenz aus Neuberechnung und Angebotskalkulation im Folgemonat der Antragstellung.
Eine Preisanpassung kann einmal jährlich, frühestens ab dem zweiten Jahr der Vertragslaufzeit
beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich bis spätestens zum 31.03. des Kalenderjahres beim
Auftraggeber einzureichen. Eine rückwirkende Preisanpassung ist ausgeschlossen.
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A.8 Prüfung und Wertung der Angebote
Die in der Ausschreibung genannten weiteren Anforderungen sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Der Auftraggeber wendet dabei Zuschlagskriterien in der angegebenen Reihenfolge an:
Konzept
Angebotspreis
Die in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung der Verdingungsunterlagen formulierten
Kriterien sind vom Bieter auf jeden Fall zu erfüllen.
Das Konzept wird anhand folgender Matrix gegliedert und bewertet:
I
Inhalte, Zielerreichung und Methode werden anhand folgender Skala bewertet:
0 Punkte: Das Leistungsangebot erfüllt die Mindestanforderungen nicht
5 Punkte: Das Leistungsangebot erfüllt die Mindestanforderung
10 Punkte: Das Leistungsangebot übertrifft die Mindestanforderungen
15 Punkte Das Leistungsangebot übertrifft die Mindestanforderungen erheblich
Wertungsbereich: A =
Punkte
B = Faktor Summe
1. Umsetzung der Maßnahmestrategie
Erläutern Sie, wie und womit Sie Teilnehmer
und Ausbildungsbetriebe unterstützen, damit
abH während einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung
zu der erfolgreichen Aufnahme
einer Ausbildung bzw. im Falle einer
Ausbildung zum erfolgreichen Verlauf dieser
beiträgt.
(0/5/10/15) 3
(Dreifache
Bewertung)
A * B = L
2. Motivation
Die Teilnahme an abH findet in der Regel
zusätzlich zu der Ausbildung oder
Einstiegsqualifizierung in Vollzeit statt. Wie
schaffen Sie ein Arbeitsklima, das dazu führt,
dass die Teilnehmer erfolgreich an den
Unterrichtseinheiten am Stütz- und Förderunterricht
sowie den sozialpädagogischen
Angeboten außerhalb der eigentlichen
Arbeitszeit teilnehmen? Gehen Sie dabei bitte
auch darauf ein, wie Sie einen Teilnehmer,
welcher nicht die vereinbarte Stundenzahl an
Unterrichtstunden in Anspruch nimmt, wieder
zu einer Teilnahme an der vereinbarten
Stundenzahl pro Woche bewegen.
(0/5/10/15) 2
(Zweifache
Bewertung)
A * B = L
3. Prozessablaufplan (0/5/10/15) 1
(Einfache
Bewertung)
A * B = L
4. Regionale und Überregionale
Vernetzung
(0/5/10/15) 1
(Einfache
Bewertung)
A * B = L
13
Seite 6 von 20
Um die notwendige Qualität der Leistung sicherzustellen, wird das Leistungsangebot mit 0 Punkten
bewertet, wenn die Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung nicht erfüllt
werden oder die Konzeption nicht schlüssig dargestellt wurde. Die gilt auch, wenn die aufgeführten
Mindestanforderungen lediglich stichpunktartig ohne weitere konzeptionelle Ausführung oder
Aufgliederung wiederholt werden. Das Angebot wird von der weiteren Prüfung und Wertung
ausgeschlossen.
0 Punkte: Um die notwendige Qualität der Leistung sicherzustellen, wird das
Leistungsangebot mit 0 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen in der
produktbezogenen Leistungsbeschreibung nicht oder teilweise nicht erfüllt werden oder die
Konzeption nicht schlüssig dargestellt wurde. Das gilt auch wenn die aufgeführten
Mindestanforderungen lediglich stichpunktartig ohne weitere konzeptionelle Ausführung
oder Aufgliederung wiederholt werden. Das Angebot wird von der weiteren Prüfung und
Wertung ausgeschlossen.
5 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 5 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen
in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung erfüllt sind und die Konzeption schlüssig
dargestellt wird.
10 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 10 Punkten bewertet, wenn die
Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung übertroffen werden, die
Konzeption schlüssig dargestellt wird und einen überdurchschnittlichen Erfolg in Bezug auf
die Erfüllung der geltenden Zielsetzungen verspricht.
15 Punkte: Die Wertungsbereiche werden mit 15 Punkten bewertet, wenn die
Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung erheblich übertroffen
werden und/oder besonders herausragende Merkmale/Innovationen im Konzept aufzeigen.
Das Gesamtkonzept wird schlüssig dargestellt und verspricht einen überdurchschnittlichen
Erfolg in Bezug auf die Erfüllung der geltenden Zielsetzungen.
Die Leistungspunkte ergeben sich aus der Addition der Punkte für das Konzept.
Im nächsten Schritt wird das Preis-Leistungsverhältnis, der Preis pro Leistungspunkt ermittelt.
L
P
Y
Legende:
Y = Kennzahl für das Preis-Leistungsverhältnis
L = Gesamtsumme der Leistungspunkte
P = Gesamtpreis
Es folgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.
Der nach dieser Vorgehensweise wirtschaftlichste Anbieter erhält den Zuschlag. Bei identischem
Preis pro Leistungspunkt greift das preisgünstigste Angebot.
Der Zuschlag erfolgt schriftlich. Der Bieter ist bis zum Ablauf der Bindefrist an sein Angebot
gebunden. Wird der Zuschlag auf ein Angebot rechtzeitig und ohne Abänderung erteilt, so ist der
Vertrag mit Zuschlagserteilung zu den Vorgaben dieses Verfahrens auf der Grundlage des
Angebotes rechtskräftig zustande gekommen.
14
Seite 7 von 20
Teil B Leistungsbeschreibung
B.1. Allgemeine Rahmenbedingungen für die Maßnahmengestaltung und Durchführung
B.1.1 Zielsetzung und Einführung
Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen im Sinne des 16 Abs.
1 SGB II in Verbindung mit 75 SGB III im Auftrag des Landkreises Rotenburg (Wümme).
Ausbildungsbegleitende Hilfen zielen darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Unterstützung
bedürfen, durch ausbildungsbegleitende Hilfen die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen
Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen zu
ermöglichen. Außerdem zielen die Leistungen nach 75 SGB III darauf ab, Jugendlichen, die
besonderer Hilfen bedürfen, durch ausbildungsbegleitende Hilfen das erfolgreiche Absolvieren einer
betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ) zu ermöglichen und deren Chancen auf einen Übergang
in eine sich an die EQ anschließende Berufsausbildung zu verbessern. Ausbildungsbegleitende
Hilfen müssen über die Vermittlung von betriebs- und ausbildungsüblichen Inhalten hinausgehen.
Hierzu gehören Maßnahmen
1. zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten,
2. zur Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten und
3. zur sozialpädagogischen Begleitung.
Stütz-/Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung sind als gleichrangig anzusehen.
Grundsätzlich soll eine individuelle Förderung erfolgen. Diese individuelle Förderung kann auch in
Gruppen durchgeführt werden, soweit die Homogenität sichergestellt ist. Die maximale
Gruppengröße darf jedoch acht Teilnehmer nicht überschreiten.
Die inhaltliche Ausrichtung aller Aktivitäten im Zusammenhang mit einer betrieblichen
Berufsausbildung hat sich an den gültigen Ausbildungsordnungen und den
Ausbildungsrahmenplänen der Ausbildungsberufe der Teilnehmer zu orientieren. Die inhaltliche
Ausgestaltung der zu vermittelnden Lerninhalte hat sich bei EQ-Teilnehmenden an den
fachtheoretischen Inhalten des Berufsschulunterrichtes und den fachpraktischen Inhalten des
ersten Ausbildungsjahres der Ausbildungen auszurichten, auf die im Rahmen der EQ vorbereitet
werden soll.
B.1.2 Maßnahmeort und Erreichbarkeit
Die konkreten Maßnahmenorte sind unter B.2 1. Standorte benannt und zwingend
vorgeschrieben.
Der Ort der Leistungserbringung muss jeweils im Innenstadtbereich gelegen sein. Es muss eine
gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Teilnehmer gegeben sein. Dies
bedeutet, dass der Weg vom bzw. zum öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr als 15 Gehminuten
entfernt sein darf. Sollte der Maßnahmeort mehr als 1,5 km vom Stadtzentrum (Rathaus) entfernt
sein, hat der Bildungsträger für geeignete Mittel (Shuttleservice, Fahrräder o. a.) zur Sicherstellung
der Erreichbarkeit Sorge zu tragen.
B.1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung
Die Unterrichtsräume haben der vorherrschenden beruflichen Praxis zu entsprechen. Sie müssen
den allgemeinen Anforderungen dieser Maßnahme unter Punkt B.2, den gesetzlichen
Anforderungen, insbesondere der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) einschließlich der
Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) sowie bezüglich ihrer Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln den
aktuellen Anforderungen der Praxis entsprechen. Zu einer geeigneten räumlichen Ausstattung
gehört auch, dass Sozialräume, Gruppenräume und Räumlichkeiten für eine Beratung während der
Maßnahme -mindestens ein Raum für Einzelgespräche- für die Teilnehmeranzahl zur Verfügung
stehen. Sanitäre Anlagen müssen in ausreichendem Umfang vorhanden sein und müssen sich im
gleichen Gebäude befinden, in dem die Schulungsmaßnahme durchgeführt wird. Der bauliche
Zustand, die Sauberkeit und Hygiene von Unterrichts- und Sozialräumen und sanitären
Einrichtungen sowie ggf. weiterer Räume wie z.B. Werkstätten müssen eine ordnungsgemäße
15
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Maßnahmedurchführung gewährleisten. Unterrichtsräume, die als Verkaufsräume bzw.
Schaufenster gelten, sind als Schulungsraum nicht zulässig. Davon ausgenommen sind
Räumlichkeiten von Fahrschulen. Auf Verlangen des Auftraggebers muss der Auftragnehmer
Grundrisse der Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
Die Räumlichkeiten sowie deren Ausstattung haben ab Maßnahmebeginn dem Stand der Technik
sowie den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Es gelten folgende Vorschriften /
Empfehlungen in der jeweils aktuell gültigen Fassung:
Die Arbeitsstättenverordnung in Verbindung mit den Arbeitsstättenrichtlinien
Die gültigen Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungen
(Berufsgenossenschaften)
Die Brandschutzbestimmungen
Die niedersächsische Landesbauordnung
Bildschirmarbeitsverordnung
Die Räumlichkeiten haben hinsichtlich der Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln den allgemeinen
Anforderungen dieser Maßnahme unter Punkt B.2 bzw. der Praxis zu entsprechen. Es sind
geeignete Medien zur Unterstützung der Methodik vorzuhalten und einzusetzen, sofern sie
erforderlich sind. Diese müssen einen engen Bezug zur jeweiligen Zielsetzung der Beauftragung
haben.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen für alle Maßnahme- und Schulungsräume,
soweit keine speziellen Regelungen in der Leistungsbeschreibung benannt wurden. Bei den
Angaben handelt es sich um Mindestanforderungen.
Mindestanforderungen für Unterrichtsräume:
Beleuchtung: 500 Lux
Die Räume müssen mind. 15 Minuten vor Maßnahmebeginn für die Teilnehmer zugänglich
sein.
Die Räume müssen mind. 20 C warm und gegen Sonnenlicht abzudunkeln sein, die
einschlägigen technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sind zu beachten.
Tischbreite Unterrichtstische: mind. 120 cm (Einzeltisch)
Tischtiefe Unterrichtstische: mind. 80 cm
Tischhöhe Unterrichtstische: 72 cm
Stühle Teilnehmer: ergonomische Stühle
freie Bewegung zwischen den Unterrichtstischen bzw. Tischreihen: 100 cm
freie Bewegung zwischen der ersten Tischreihe und der Tafelwand: 200 cm
Der Bieter muss die für die Auftragserfüllung erforderliche sächliche und technische Ausstattung
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellen, wie insbesondere:
im Raum für Einzelgespräche: 1 Besprechungstisch und 2 Stühle
es muss insgesamt die Mindestanzahl an PC-Arbeitsplätze (PCs oder Notebooks) gem.
Teilnehmerzahl (siehe B.2) mit Internetzugang zur Verfügung stehen
Anforderungen Rechner/Laptops:
Dual-Core (oder höher) mit mindestens 1 GB Arbeitsspeicher, optional CD-Laufwerk inkl.
Brennfunktion, USB-Anschluss
Mindestanforderungen Bildschirm: min. 19 Zoll Flachbildschirm; Mindestauflösung
1280*1024
Aktuelles Betriebssystem (z.B. Win 7 oder höher)
Office-Paket zum Lesen und Erstellen von Dokumenten
Software zum Umgang mit PDF-Dokumenten
aktuellste Browserversion (Internet Explorer oder Firefox)
Internetzugang
Möglichkeit zum Einlesen von Speichermedien (CD, DVD, USB)
1 Fotokopierer
1 Telefon- & Faxgerät
1 Foto-/Farbscanner
16
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1 Farb-Laser-Drucker
Der Auftraggeber behält sich vor, sollten hinsichtlich der Eignung der Räumlichkeiten Bedenken
bestehen, diese abzulehnen. Gleiches gilt für einen Wechsel der Räumlichkeiten während der
Vertragslaufzeit.
B.1.4 Anforderung an die Lehrkräfte/Mitarbeiter
Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der ausgeschriebenen Maßnahme ist fachlich
qualifiziertes und geeignetes Personal. Der Personaleinsatz muss quantitativ und qualitativ den
Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen. Bei der Auswahl des Personals ist
insbesondere auf personelle und soziale Kompetenzen (z. B. Motivationsfähigkeit, Kontaktfreude,
Kreativität und Teamfähigkeit etc.) zu achten.
Eine Vertretungsregelung im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist vom Auftragnehmer wie folgt zu
organisieren: bei Krankheit muss spätestens ab dem 3. Arbeitstag alternatives Personal zur
Verfügung stehen, bei Urlaub ab dem 1. Urlaubstag.
Das für die Durchführung der Maßnahme erforderliche Personal ist im entsprechenden Umfang
ab Maßnahmebeginn vorzuhalten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die von ihm zur
Durchführung der Maßnahme angegebene Personalkapazität gemäß seinem Angebot
ausschließlich für die Leistungserbringung einzusetzen. Die angebotenen Personalkapazitäten
dürfen durch andere Tätigkeiten des Auftragnehmers nicht eingeschränkt werden.
Der Nachweis (Lebenslauf und Qualifizierungsnachweise) des Personals inklusive
einer Kopie des Arbeitsvertrages hat spätestens eine Woche vor Maßnahmebeginn
gegenüber dem Auftraggeber zu erfolgen.
B.1.5 Organisatorische Vorgaben / Mitteilungs- und Recherchepflichten
Der Auftragnehmer hat Folgendes zu dokumentieren/mitzuteilen:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle (wird
vom Auftraggeber im Vorfeld der Maßnahme als Excel-Dokument bereitgestellt) täglich
und entsprechend der Legende zu führen. Darüber hinaus wird vom Auftragnehmer
eine wöchentliche Anwesenheitsliste geführt, die von jedem Teilnehmer am Ende einer
Woche abzuzeichnen ist. Diese müssen mindestens mit folgenden Daten der
Anwesenheits- und Fehlzeiten gefüllt werden: Datum, Vor- und Nachnahme des
Teilnehmers, Anwesenheitstage, Feiertage, die unentschuldigten und entschuldigten
Fehlzeiten, Unterschrift des Teilnehmers, Datum und Unterschriftsfeld für den
Dozenten. Auf Verlangen ist diese dem Auftraggeber vorzulegen.
Die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle ist vom Auftragnehmer nach Abschluss
jeder Einzelmaßnahme vollständig zu erstellen und monatlich bzw. am Ende der
Maßnahme per Email (Dateien verschlüsselt mit dem Programm DragnCryptUltra,
welches kostenfrei im Internet heruntergeladen werden kann) als Microsoft Office und
PDF Dokument zu übermitteln. Für die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle gilt
weiterhin, dass der Auftragnehmer diese drei Tage nach Anfang der Maßnahme beim
Auftraggeber abgeben muss, um gegebenenfalls zeitnah zusätzliche Teilnehmer in den
Kurs schicken zu können.
Zeiten der Arbeitsunfähigkeit sind vom Teilnehmer ab dem ersten Tag der
Arbeitsunfähigkeit gegenüber dem Auftragnehmer durch eine ärztliche Bescheinigung
unverzüglich nachzuweisen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist dem Auftraggeber
17
Seite 10 von 20
umgehend zu überreichen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber alle
Fehlzeiten eines Teilnehmers ohne wichtigen Grund bzw. mit wichtigem Grund und alle
Krankheitszeiten unverzüglich bei Bekanntwerden mitzuteilen.
Falls ein Teilnehmer unter Drogeneinfluss (z.B. Alkohol) steht oder sich in sonstiger
Weise auffällig verhält, muss der Auftraggeber vom Bildungsträger unverzüglich
informiert werden.
Für den Fall, dass ein Teilnehmer die Maßnahme nicht antritt, vorzeitig
beendet oder abbricht ist dies unverzüglich dem Auftraggeber mitzuteilen.
Gleichzeitig ist das abgestimmte Abmahnverfahren bzw. das Ausschulungsverfahren
umgehend einzuleiten.
B.1.6 Unterrichtszeiten Weihnachten/Silvester
Fallen Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) nicht auf einen Samstag oder Sonntag, sind sie
wie gewöhnliche Werktage zu behandeln. Es hat demnach grundsätzlich Unterricht gemäß der
Vorgaben unter B.2 stattzufinden. Gleiches gilt für sog. Brückentage zwischen Weihnachten und
Neujahr (27.12., 28.12., 29.12., 30.12.).
Dem Auftragnehmer wird die Möglichkeit eröffnet, den Unterricht an vorgenannten Tagen ganz
oder teilweise ausfallen zu lassen, sofern die ausgefallenen Stunden kompensiert werden. Der
Ausgleich kann entweder durch Verlängerung der Unterrichtszeiten an anderen Tagen oder durch
Verlängerung der Maßnahmelaufzeit insgesamt erfolgen. Möchte der Auftragnehmer von einer
dieser Möglichkeiten Gebrauch machen, ist dies beim Auftraggeber bis spätestens 20.11. schriftlich
oder elektronisch detailliert mitzuteilen, wie ein Ausgleich erfolgen könnte. Der Auftraggeber
entscheidet sodann umgehend über den Ausgleich und teilt dies dem Auftraggeber binnen drei
Werktagen mit.
B.1.7 Fahrkostenberechnung
Bei den Fahrkosten handelt es sich um Wege vom Zuhause des Maßnahmenteilnehmers zum
Schulungsort, zum Praktikum oder zu einem Bewerbungsgespräch. Es handelt sich somit um
individualspezifische Ansprüche der Teilnehmer gegen den Bedarfsträger. Dieser entscheidet im
Rahmen der Ermessensausübung über die Angemessenheit dieser Kosten. Über die Höhe der
auszuzahlenden Kosten informiert der Bedarfsträger den Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer erklärt sich mit der Angebotsabgabe bereit, die Abrechnung und Verauslagung
der Teilnehmerkosten zu übernehmen, soweit diese ihren Anspruch an ihn abtreten.
Die Berechnung und Auszahlung der monatlichen Kosten der einzelnen Teilnehmer wird vom
Auftragnehmer übernommen. Grundlage ist die vom Teilnehmer abgezeichnete
Einzelkostenabrechnung, die auf einer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vorlage, bzw.
durch einen Sammelüberweisungsträger, auf dem der Empfängername, die Bankleitzahl und
Kontonummer bzw. SEPA-Daten, der Betrag in Euro, der Verwendungszweck, sowie die Fälligkeit
aufgeführt sein muss, zu erfolgen hat. Berechnungsgrundlage ist die vom Jobcenter zur Verfügung
gestellte Anwesenheits- und Abrechnungstabelle. Zur Abrechnung der Fahrtkosten mit dem
Auftraggeber sind vom Auftragnehmer der Fahrtkostenantrag und die Fahrtkostenquittung jedes
Teilnehmers, die Fahrkarten, die Anwesenheits- und Abrechnungstabelle, sowie sonstige
Stellungnahmen, bspw. zu Fahrten zu Bewerbungsgesprächen, der Rechnung beizulegen. Zu hoch
ausgezahlte Fahrtkostenbeträge durch den Auftragnehmer an einen Teilnehmer werden im
folgenden Monat durch den Auftragnehmer mit dem Teilnehmer verrechnet.
Die Zahlung der verauslagten Teilnehmerkosten erfolgt durch den Auftraggeber nach
Rechnungsstellung und Einreichung aller zur Abrechnung benötigten und o.g. Unterlagen. Sollten
18
Seite 11 von 20
die einzureichenden Unterlagen unvollständig oder nicht korrekt ausgefüllt sein und/ oder nicht
vollständig eingereicht werden, werden die Kosten vom Auftraggeber nicht abgerechnet.
Das konkrete Abrechnungsverfahren wird nach Zuschlagserteilung zwischen dem Auftragnehmer
und dem Bedarfsträger abgestimmt. Hierbei können monatliche Abschlagszahlungen und eine
Schlussabrechnung zu den verauslagten Kosten vereinbart werden.
B.1.8 Abrechnungsmodus
Grundlage für die Abrechnung ist der für diese Leistung vereinbarte Festpreis. Die Zahlung erfolgt
durch den Auftraggeber in gleich bleibenden monatlichen Raten nachträglich. Der Auftragnehmer
erstellt hierfür eine Rechnung. Die erste Monatsrate ist fällig am Tag nach Ablauf des ersten
Kalendermonats seit Leistungsbeginn und ist gerichtet an:
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Frau Michels
Weicheler Damm 9-11
27356 Rotenburg
B.1.9 Hinweis zur Umsatzsteuerregelung
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung gemäß 4
Nr. 21 Buchst. a) Doppelbuchst. bb) des Umsatzsteuergesetzes erfolgt durch die zuständige
Landesbehörde, nicht durch das Jobcenter des Landkreis Rotenburg (Wümme).
B.1.10 Maßnahmenbewertung
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Maßnahmenbewertung durchzuführen. Dabei muss jeder
Teilnehmer die Maßnahme bewerten. Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass die
Teilnehmer die Bewertung in Ruhe und ohne direkte Aufsicht durch einen Dozenten abgeben
können.
B.1.11 Abnahme der Anforderungen
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Räumlichkeiten und die Ausstattung 1 Woche vor
Maßnahmebeginn zur Abnahme durch das Jobcenter vorzuhalten. Die Abnahme erfolgt durch
das Jobcenter des Landkreis Rotenburg (Wümme). Mindestens ein Vertreter des Auftragnehmers
muss bei der Abnahme zugegen sein.
Darüber hinaus kann der Auftraggeber die Maßnahmen jederzeit während der Vertragslaufzeit
ohne Vorankündigung -auch zusammen mit einem technischen Berater- auf Einhaltung der
Anforderungen hinsichtlich aller für die Maßnahmedurchführung relevanter Merkmale überprüfen.
Sollten die Räumlichkeiten, die Ausstattung und/ oder die Dozenten nicht den Anforderungen
entsprechen, wird eine Mängelrüge erteilt und eine Nachfrist von 7 Tagen gewährt. Sollten die
Mängel nach 7 Tagen nicht beseitigt worden sein, behält sich das Jobcenter vor, dem
Auftragnehmer den Auftrag zu entziehen und diesen an den nächstbesten Anbieter der
Angebotsauswertung zu vergeben. Die dem Jobcenter dabei entstehenden Mehrkosten sind vom
gerügten Auftragnehmer zu übernehmen.
B.1.12 Versicherung der Teilnehmer
Die Teilnehmer sind gemäß 2 Absatz SGB VII und 8 SGB VII auf dem unmittelbaren Hin- und
Rückweg zum Maßnahmeort sowie bei Arbeitsunfällen zu versichern. Die Verantwortung für die
Unfallversicherung der Teilnehmer trägt der Auftragnehmer und ist auf Anforderungen des
Auftragsgebers vorzulegen.
B.1.13 Nachbesetzung der Maßnahme mit Teilnehmern
Ziel ist eine volle Auslastung der angebenden Teilnehmerplätze. Der Auftraggeber behält sich vor,
freigewordene Maßnahmeplätze nach zu besetzen, um eine stetige Maximalbesetzung zu
19
Seite 12 von 20
gewährleisten. Eine Nachbesetzung innerhalb des Rahmens einer Vollauslastung führt nicht zu
einer gesonderten Abrechnung durch den Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber.
20
Seite 13 von 20
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung
1. Standorte 27356 Rotenburg (Los 1)
27404 Zeven (Los 2)
27432 Bremervörde (Los 3)
2. Maßnahmeziel
Ausbildungsbegleitende Hilfen nach 16 (1) SGB II i.V.m. 75 SGB III
zielen darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Unterstützung bedürfen,
durch ausbildungsbegleitende Hilfen die Aufnahme, Fortsetzung sowie den
erfolgreichen Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in
anerkannten Ausbildungsberufen zu ermöglichen. Außerdem zielen die
Leistungen nach 75 SGB III darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Hilfen
bedürfen, durch ausbildungs-begleitende Hilfen das erfolgreiche Absolvieren
einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ) zu ermöglichen und deren
Chancen auf einen Übergang in eine sich an die EQ anschließende
Berufsausbildung zu verbessern. Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen über
die Vermittlung von betriebs- und ausbildungsüblichen Inhalten hinausgehen.
Hierzu gehören Maßnahmen
1. zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten,
2. zur Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Fertigkeiten,
Kenntnisse und Fähigkeiten und
3. zur sozialpädagogischen Begleitung.
3. Zielgruppe Jugendliche Leistungsberechtigte
- mit Unterstützungsbedarf, die sich in einer betrieblichen Ausbildung
oder Einstiegsqualifizierung befinden oder
- die Unterstützung bei der Aufnahme einer neuen (außerbetrieblichen)
Ausbildung nach der vorzeitigen Lösung ihres Ausbildungsverhältnisses
benötigen.
- die nach erfolgreicher Beendigung einer Ausbildung Unterstützung bei
der Begründung und/oder Festigung eines Beschäftigungsverhältnisses
benötigen
4. Teilnehmergewinnung
und
Teilnahmeumfang
Die Teilnehmer werden über die persönlichen Ansprechpartner des
Jobcenters an den Bildungsträger weitergeleitet.
Die Teilnahmedauer eines Teilnehmers erfolgt in individueller Absprache
zwischen Jobcenter und Bildungsträger.
Der Bildungsträger hat seine Unterrichts- und Betreuungszeiten, unter
Berücksichtigung des Stellenumfangs des Personals, an den Bedarf der
zugewiesenen Teilnehmer auszurichten.
5. Trägerzertifizierung
Der Auftragnehmer muss eine Trägerzulassung nach AZAV in Form einer
Kopie der Zertifizierung nachweisen. Bei einem Bieterkonsortium muss dieser
Nachweis von allen Beteiligten vorgelegt werden.
6. Ausführungsfrist
Die Maßnahme beginnt am 01.02.2019 und endet am 31.12.2019.
7.
Teilnehmerzahl
Los 1: 15 (25)
Los 2: 10 (20) Gesamt 35 (65) Teilnehmerplätze
Los 3: 10 (20)
21
Seite 14 von 20
Der Auftraggeber sichert dem Auftragnehmer für die gesamte
Vertragslaufzeit die Mindestteilnehmerzahl von 35 (Los 1: 15, Los 2&3 jeweils
10) zu. Die Teilnehmerzahl von insgesamt 65 (Los 1: 25, Los 2&3 jeweils 20)
spiegelt die mögliche Abnahmemenge wider.
Der Auftraggeber kann durch Erteilung von Einzelabrufen diese Leistung
abrufen. Der Auftragnehmer hat jedoch keinen Anspruch auf die Erteilung
von Einzelabrufen über die Mindestabnahmemenge hinaus.
Bei der Kalkulation ist von der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl auszugehen.
Die Kosten für weitere Teilnehmer sind zusätzlich als Pauschal-Festpreis je
Teilnehmer anzugeben.
8. Inhaltliche
Mindestanforderungen/
Beschreibung
9.1 Grundsätzliches
Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen über die Vermittlung von betriebsund
ausbildungsüblichen Inhalten in einer betrieblichen Berufsausbildung und
über die vom Betrieb im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung (EQ) zu
vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinausgehen.
Hierzu gehören Maßnahmen
1. zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten,
2. zur Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Fertigkeiten,
Kenntnisse und Fähigkeiten und
3. zur sozialpädagogischen Begleitung.
Stütz-/Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung sind als
gleichrangig anzusehen. Grundsätzlich soll eine individuelle Förderung
erfolgen. Diese individuelle Förderung kann auch in Gruppen
durchgeführt werden, soweit die Homogenität sichergestellt ist (für den
Stützunterricht ist hierbei die Übereinstimmung der Berufsschulinhalte
maßgeblich). Hiervon ist in der Regel nur auszugehen, wenn sich die
Auszubildenden im gleichen Ausbildungsjahr befinden und in einem gleichen
bzw. eng verwandten Ausbildungsberuf befinden.
Die inhaltliche Ausrichtung aller Aktivitäten im Zusammenhang mit einer
betrieblichen Berufsausbildung hat sich an den gültigen
Ausbildungsordnungen und den Ausbildungsrahmenplänen der
Ausbildungsberufe der Teilnehmer zu orientieren.
Die inhaltliche Ausrichtung der zu vermittelnden Lerninhalte hat sich bei EQTeilnehmenden,
die berufsschulpflichtig sind und in Fachklassen unterrichtet
werden, insbesondere an den Inhalten des Berufsschulunterrichtes zu
orientieren. Bei den EQ-Teilnehmenden, die nicht zur Berufsschule gehen
oder nicht in Fachklassen unterrichtet werden, sollten sich die Lernangebote
an den Inhalten des 1. Ausbildungsjahres der Ausbildungen ausrichten, auf
die im Rahmen einer EQ vorbereitet werden soll.
Eine Wiedergabe der Inhalte im Rahmen der Angebotsabgabe ist nicht
erforderlich.
Um potenzielle Ausbildungsabbrecher, bei denen durch die Bereitstellung von
abH der Abbruch verhindert werden kann, frühzeitig zu erreichen, hat der
Auftragnehmer einen stetigen Informationsaustausch mit den Berufsschulen
sicherzustellen und zu dokumentieren.
Für Teilnehmer, die nach Abbruch einer Ausbildung in der Zeit bis zur
Aufnahme einer weiteren Ausbildung in abH zugewiesen wurden, sind die
gleichen Förderangebote bereitzustellen, wie bei den sich in Ausbildung
befindlichen abH Teilnehmern. Zusätzlich sind die Teilnehmer bei der Suche
nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen.
Für Teilnehmer, die nach erfolgreichem Abschluss einer mit abH geförderten
betrieblichen Berufsausbildung in der Zeit der Arbeitsuche und der
Anfangsphase der Berufstätigkeit in abH zugewiesen wurden, sind die
22
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gleichen Förderangebote bereitzustellen, wie bei den sich in Ausbildung
befindlichen abH Teilnehmern. Zusätzlich sind die Teilnehmer, die sich noch
nicht in einem Arbeitsverhältnis befinden, bei der Suche nach einem
Arbeitsplatz zu unterstützen.
9.2 Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik
Ziel ist es, die Teilnehmer durch den Einsatz spezieller didaktischer
Lernangebote in die Lage zu versetzen, das Maßnahmeziel zu erreichen.
Die Angebote sind am Kompetenzansatz auszurichten und haben die
besondere Situation der Teilnehmer zu berücksichtigen.
Es sind Lernsituationen zu schaffen, die an den vorhandenen Kenntnissen
und Kompetenzen anknüpfen und in denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten
erkennen und zur Geltung bringen können. Die zielgruppengerechte
Methodik und Didaktik muss sich sowohl auf die Fachtheorie als auch auf
die Fachpraxis beziehen.
Es sind verschiedene Methoden, insbesondere Gruppen- und
Einzelunterricht, Projekt- und Gruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Übungen und
Rollenspiele einzusetzen.
Folgende Lehrmittel sind einzusetzen:
Allgemeine und berufsspezifische Fachliteratur, die den Anforderungen der
gültigen Ausbildungsordnung entspricht und für die die jeweilige Zulassung
erteilt ist. Die berufsspezifische Fachliteratur ist nicht vorzuhalten, aber im
Bedarfsfall unverzüglich bereit zu stellen.
Arbeitsmittel, z.B. Arbeitsbögen, Skripte, Prüfungsbögen usw., sind zum
Verbleib beim Teilnehmer zur Verfügung zu stellen
Allgemein- und berufsbezogene Lern-Software
Bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund sind die soziokulturellen
Besonderheiten und Erfahrungen mit einzubeziehen.
Teilnehmer mit eigenen Kindern müssen insbesondere durch die
sozialpädagogische Fachkraft unterstützt und begleitet werden, um
Abbrüche der Ausbildung/EQ zu verhindern.
9.3 Stütz- und Förderunterricht
Der Erwerb von fachtheoretischen, -praktischen und allgemein bildenden
Kenntnissen (hier insbesondere Deutsch und Mathematik) ist durch den
Einsatz von Stütz- und Förderunterricht abzusichern.
Die Teilnehmer in einer betrieblichen Berufsausbildung sind durch gezielte
Aktivitäten auf die jeweilige Zwischen-, Teil- bzw. Abschlussprüfung
vorzubereiten. Neben der fachlichen Vorbereitung ist auch ein spezielles
Training im Umgang mit Prüfungsstress, Prüfungsangst und Prüfungsdruck
durchzuführen.
9.3.1 Stützunterricht
Stützunterricht ist kontinuierlich für alle Auszubildenden und Teilnehmer an
einer EQ einzusetzen. Den Teilnehmern sind die zur Ausbildung und EQ
erforderlichen fachtheoretischen, -praktischen und allgemein bildenden
Inhalte zielgruppen- und voraussetzungsgerecht zu vermitteln bzw. deren
Vermittlung zu unterstützen und zu stabilisieren
9.3.2 Förderunterricht
Der Förderunterricht ist individuell einzusetzen und gesondert zu
dokumentieren. Er ist methodisch an den Fähigkeiten sowie an dem
individuellen Entwicklungspotenzial des Teilnehmers auszurichten.
Den Teilnehmern sind generell neue Lerntechniken zu eröffnen. Dabei
sollen Inhalte und Zusammenhänge aufgezeigt, verdeutlicht und dauerhaft
in das Wissens- und Handlungspotenzial übernommen werden. Der
Förderunterricht ist bei Bedarf mit anderen Lernsituationen zu verzahnen.
23
Seite 16 von 20
9.4 Sozialpädagogische Begleitung
Ziel der Sozialpädagogischen Begleitung ist die Bewältigung von
Hemmnissen durch Herstellung der individuellen Grundstabilität bei
Problemlagen sowie die Herstellung eines positiven Lern- und
Arbeitsverhaltens der Teilnehmer, um eine nachhaltige und dauerhafte
Eingliederung zu erreichen.
Sie fördert die beruflichen sowie sozialen Handlungskompetenzen und
unterstützt die Entwicklung des Teilnehmers in Bezug auf die
Anforderungen der Arbeits- und Lebenswelt.
Ausgehend von der Feststellung der persönlichen Fähigkeiten und
individuellen Bedürfnissen ist die sozialpädagogische Begleitung
bedarfsorientiert und über die gesamte Maßnahmedauer einzusetzen sowie
an den unterschiedlichen Lernorten bereit zu stellen. Ein Schwerpunkt ist
darauf zu legen, die kontinuierliche Teilnahme an der Maßnahme
sicherzustellen, drohende Abbrüche frühzeitig zu erkennen und durch
gezielte Angebote weitestgehend zu vermeiden. Dabei muss der
Auftragnehmer insbesondere mit dem Ausbilder und dem Berufschullehrer
zusammenarbeiten.
Darüber hinaus sollen die Teilnehmer auch frühzeitig beim Übergang in
Arbeit unterstützt werden.
Die sozialpädagogischen Angebote sind auf die Fachpraxis- und Fachtheorie
abzustimmen. Zu den Angeboten gehören insbesondere:
Hilfestellung bei Problemlagen (z.B. Krisenintervention)
Konfliktbewältigung
Elternarbeit (Transparenz des Qualifizierungsprozesses, Unterstützung
der dauerhaften Eingliederung) - bei volljährigen Teilnehmern mit
deren Einverständnis (ein ggf. fehlendes Einverständnis ist mit
Unterschrift des Teilnehmers zu dokumentieren)
Alltagshilfen
Entwicklungsfördernde Beratung und Einzelfallhilfe
Verhaltenstraining
Suchtprävention
Angebote zur Förderung der Selbständigkeit
die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den an der
Ausbildung/ Berufsausbildungsvorbereitung und Einstiegsqualifizierung
sowie der Beschäftigung Beteiligten
Regelmäßige Sprechstundenangebote
Abstimmung der notwendigen Unterstützungsleistung mit allen am
Eingliederungsprozess Beteiligten
Ansprechpartner für Betriebe bei ggf. auftretende Schwierigkeiten im
Ausbildungs-/Arbeitsverhältnis
Die sozialpädagogische Begleitung von Auszubildenden und Teilnehmern an
einer EQ ist Bestandteil von ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) gemäß
75 SGB III.
Der sozialpädagogischen Begleitung kommt insbesondere bei Teilnehmern
einer Einstiegsqualifizierung eine hohe Bedeutung zu, da diese Teilnehmer
aufgrund ihrer häufig noch nicht erreichten Ausbildungsreife und anderer
vorhandener Problemlagen eine besondere Motivationsförderung und
Unterstützung benötigen. Dies gilt vor allem für junge Menschen mit eigenen
Kindern und beim Übergang von EQ in eine betriebliche Ausbildung.
9.5 Förderung von Schlüsselkompetenzen
Die Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen als
berufsübergreifende Kompetenzen hat eine große Bedeutung, um die
Teilnehmer auf die wachsenden Anforderungen z.B. im Bereich der
Selbstorganisation und Problemlösung in der Arbeitswelt vorzubereiten. Die
Entwicklung von Kompetenzen im Rahmen einer ganzheitlichen
24
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Persönlichkeitsentwicklung stellt eine Querschnittsaufgabe dar und ist
während der gesamten Maßnahme gezielt zu fördern.
Insbesondere sollen gefördert werden:
Persönliche Kompetenzen (z.B. Motivation, Leistungsfähigkeit, aber
auch Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Offenheit,
Wertehaltung, Empathie)
Soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikation,
Kooperation/Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit)
Methodische Kompetenzen (z.B. Problemlösung, Arbeitsorganisation,
Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen)
Lebenspraktische Fertigkeiten (z.B. Umgang mit Behörden, Umgang
mit Geld, Hygiene, Tagesstruktur, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel,
Einkauf, Selbstversorgung, Erscheinungsbild, Freizeitgestaltung)
Interkulturelle Kompetenzen (z.B. Verständnis und Toleranz für sowie
Umgang mit anderen Kulturen, Traditionen und Religionen)
IT - und Medienkompetenz (selbständige Anwendung und
zielgerichtete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik
sowie Printmedien).
9.6 Individuelle Förderplanung
Ziel der individuellen Förderplanung ist die Steuerung des individuellen
Maßnahmeverlaufes und die Absicherung des Maßnahmeerfolges.
Die systematische Förderplanung ist die Grundlage für eine zielgerichtete
Unterstützung der Teilnehmer. Sie baut auf den zu erhebenden
Informationen über den Teilnehmer hinsichtlich seiner schulischen
Erfahrungen, seines bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegangs,
seines sozialen Umfeldes, seiner Kompetenzen und Defizite sowie weiteren
für den Prozess wichtige Kompetenzen (wie z.B. die individuelle Ausprägung
der Schlüsselkompetenzen) auf. Die Förderplanung muss differenzierte
Aussagen zu den fachlichen, allgemein bildenden und sozialpädagogischen
Förderbereichen enthalten. In Phasen ohne Stütz- und Förderunterricht muss
die besondere sozialpädagogische Arbeit in der Förderplanung z.B.
Fallbesprechungen, motivierende Aktionen, Einzelfallhilfen o.ä. nachgewiesen
werden.
Der individuelle Ausbildungs- und Entwicklungsstand der Teilnehmer sowie
die Planung, Überwachung, Beurteilung, Steuerung des Ausbildungs- bzw.
Entwicklungsprozesses ist fortlaufend in der Förderplanung zu
dokumentieren. Hierbei ist auch zu verdeutlichen, wie die vorliegenden
eigenen Erkenntnisse des Auftragnehmers sowie die der Netzwerkpartner
(z.B. Rückmeldungen von Betrieben zum Ausbildungsverlauf) in den
Förderverlauf und Eingliederungsprozess einbezogen werden.
Das individuelle Förderangebot wird mit dem Teilnehmer gemeinsam im
Hinblick auf Förderschwerpunkte und -ziele festgelegt und in Form von
Zielvereinbarungen adressatengerecht festgeschrieben. Die einzelnen Schritte
zur Zielerreichung (möglichst kleinschrittig) sind mit dem Teilnehmer
abzustimmen und in der Zielvereinbarung festzuhalten. Dem Teilnehmer ist
jeweils eine Mehrfertigung der Zielvereinbarung auszuhändigen. Die hierzu
mit dem Teilnehmer geführten Gespräche sind durch den Bildungsträger in
Bezug auf Zeitpunkt, Inhalt und Gesprächsteilnehmer zu dokumentieren und
dem Bedarfsträger auf Verlangen nachzuweisen.
Die Ergebnisse zu den vereinbarten Schritten sind regelmäßig (mindestens
alle 6 Monate) nachzuhalten (z.B. über zielgruppengerechte
Lernerfolgskontrollen oder Fallbesprechungen zwischen dem Personal) und zu
dokumentieren. Sofern sich hieraus Änderungen ergeben, die sich auf die
abgeschlossene Zielvereinbarung auswirken, ist eine entsprechend
angepasste Zielvereinbarung abzuschließen.
In der Zielvereinbarung ist für den Teilnehmer die Transparenz der Abläufe,
Entscheidungen, Vereinbarungen und Konsequenzen wichtig. Zudem ist
deutlich herauszustellen, in welcher Art und in welchem Umfang die
25
Seite 18 von 20
Unterstützung durch die Fachkräfte des Auftragnehmers erfolgt.
Die Förderplanung ist regelmäßig zu den im Rahmen der Zielvereinbarung
vereinbarten Zeitpunkten auszuwerten und weiter zu entwickeln. Sofern sich
hieraus Änderungen ergeben, die sich auf die abgeschlossen
Zielvereinbarung auswirken, ist eine entsprechend angepasste
Zielvereinbarung abzuschließen.
9.7 Eingliederung
abH soll mit dazu beitragen, die Eingliederung der Teilnehmer in Ausbildung
und Arbeit zu unterstützen und Ausbildungs-/Arbeitsverhältnisse zu festigen.
Der Auftragnehmer besitzt fundierte Kenntnisse des regionalen Ausbildungsund
Arbeitsmarktes. Er hat diese Kenntnisse durch Marktanalyse und
beobachtung regelmäßig zu aktualisieren.
Die Kenntnisse über den regionalen Ausbildungsmarkt müssen sowohl
Ausbildungen nach 4, 5 ff BBiG/ 25, 26 ff HwO, 64 ff BBiG/ 42b
HwO als auch dem Altenpflegegesetz einbeziehen.
9.8 Regionale und überregionale Netzwerke
Ziel ist es, unter Einbeziehung aller am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
beteiligten Akteure, die dauerhafte Eingliederung in Ausbildung/Arbeit zu
erreichen. Zudem bedarf es für die Umsetzung des Maßnahmekonzeptes der
Kooperation und damit eines regional abgestimmten Handelns.
Der Auftragnehmer muss im regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
verankert und vernetzt sein. Sofern eine Verankerung und Vernetzung nicht
besteht, hat er diese rechtzeitig bis zum Vertragsbeginn aufzubauen und
kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hierbei hat der Auftragnehmer die
Netzwerkpartner über das Förderangebot abH zu informieren.
Verankerung und Vernetzung bedeutet insbesondere die intensive
Zusammenarbeit mit
dem Bedarfsträger,
Betrieben und
Berufsschulen
sowie auch anlassbezogen mit
Kammern und Innungen, Arbeitgeber- und Unternehmensverbänden,
Jugend- und Sozialämtern sowie weiteren Beteiligten eines regionalen
Übergangsmanagements (regionale Anlaufstellen, Kompetenzagenturen
etc.),
weiteren Anbietern von Qualifizierungsangeboten zur Abstimmung des
Bildungskonzeptes,
zielgruppenspezifischen Netzwerken (z.B. für Teilnehmer mit
Migrationshintergrund),
sowie weiteren regionalen Akteuren.
Die jeweiligen Kontakte und deren Inhalte sind nachvollziehbar zu
dokumentieren.
10. Methoden Einzelgespräche, Einzelarbeit, Gruppengespräche, Gruppenarbeiten,
Internetrecherchen, Ausarbeitung von Bewerbungsunterlagen am PC
11. Personalanforderungen
Der Personalschlüssel für die Lehrkräfte und Sozialpädagogen liegt jeweils bei
1:36 (Lehrkraft:Teilnehmer).
Dabei entspricht der Wert 1 einem Volumen von wöchentlich 39
26
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Zeitstunden ohne Pausen.
Eine Wahrnehmung der genannten Funktionen (Lehrkraft und
Sozialpädagoge) in Personalunion ist nicht zulässig. Aufgrund der Vielzahl der
Ausbildungsberufe ist der Einsatz von Honorarkräften als Lehrkraft möglich.
Die Sozialpädagogen sind festanzustellen. Das bedeutet, dass die zwischen
dem Auftragnehmer und seinen Mitarbeitern geschlossenen Arbeitsverträge
nicht einen geringeren Zeitraum als die vorgesehene Vertragslaufzeit
umfassen dürfen.
Bei der Lehrkraft wird ein abgeschlossenes Fachhoch-/Hochschulstudium
erwartet. Ersatzweise wird eine abgeschlossene Fachschulausbildung (z.B.
Techniker), eine abgeschlossene Meister- oder Fachwirtausbildung anerkannt.
Zusätzlich sind Kenntnisse (z.B. Ausbildereignungsprüfung) im Umgang mit
jungen Menschen erforderlich.
Beim Einsatz von Honorarkräften als Lehrkraft ist ersatzweise für den
fachspezifischen Unterricht der Einsatz von Lehrkräften mit einer
einschlägigen abgeschlossenen Berufsausbildung zulässig.
Bei sozialpädagogischen Fachkräften wird ein abgeschlossenes Studium der
Sozialpädagogik/-arbeit sowie eine mindestens einjährige einschlägige
Berufserfahrung innerhalb der letzten fünf Jahr im gleichen bzw. ähnlichen
Arbeitsfeld erwartet. Diplom-Pädagogen mit den Ergänzungsfächern bzw.
Studienschwerpunkten Sozialpädagogik oder Jugendhilfe werden ebenfalls
unter den oben genannten Bedingungen zugelassen. Diplom-Pädagogen
ohne die genannten Ergänzungsfächer bzw. Studienschwerpunkte müssen
innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens eine zweijährige Berufserfahrung
mit der Zielgruppe nachweisen.
Ersatzweise werden auch andere pädagogische Hochschulabschlüsse (z. B.
Diplom, Master, Bachelor, Magister Artium) und staatlich anerkannte Erzieher
mit einschlägiger Zusatzqualifikation anerkannt, soweit diese mindestens eine
dreijährige berufliche Erfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der letzten fünf
Jahre nachweisen.
Die fachliche Eignung ist nach der Zuschlagserteilung nachzuweisen.
Umfassende Kenntnisse in MS-Officeanwendungen (Word, Excel, Outlook)
werden vorausgesetzt. Zu beachten ist, dass die Zeiten einer
Berufsausbildung und eines Studiums nicht als Berufserfahrung gelten.
12. Dokumentation
Vom Auftragnehmer sind alle unter Punkt B.1.5 aufgeführten Berichte zu
erstellen.
Außerdem hat der Auftragnehmer folgende Unterlagen des Teilnehmers in
Kopie einzuholen und bei Bedarf weiter zu leiten:
aktuelles Berufsschulzeugnis (halbjährlich)
Zwischenprüfungs- oder Abschlusszeugnis (je nach Ausbildungsstand)
13. Datensicherheit
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen
Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften zum Sozialdatenschutz
einzuhalten. Erstellte Bewerbungsunterlagen sind sicher vor dem Zugriff
Dritter zu speichern.
Der Austausch sämtlicher unter 12. Dokumentation Dokumente erfolgt per
E-Mail. Die Dateien sind mit dem Programm DragnCryptUltra (kurz: DCU) zu
verschlüsseln. Das Programm kann kostenlos im Internet heruntergeladen
werden.
14. Anwesenheit
der Teilnehmer
und Abmahn-
Der Auftragnehmer hat das im Vertrag zwischen Teilnehmer und Träger
angewandte Abmahnverfahren mit dem Jobcenter abzustimmen.
Bei schriftlicher Abmahnung eines Teilnehmers ist das Jobcenter über diesen
27
Seite 20 von 20
verfahren Sachverhalt umgehend zu informieren. Die Mitarbeiter der Maßnahme
müssen über Anwesenheitsregelungen und Abmahnverfahren umfassend
informiert sein.
15.
Prozessablaufplan
Skizzieren Sie einen grafischen verbindlichen Prozessablaufplan in dem die
einzelnen Prozessschritte von der Übergabe des Kunden vom Jobcenter zu
Ihnen, bis zur Vermittlung in Ausbildung bzw. sozialversicherungspflichtiger
Arbeit dargestellt ist. Zeigen Sie hierbei auf, welche
Kommunikationsschnittstellen zwischen Kunden, Ihnen, dem Jobcenter sowie
dem Arbeitgeber existieren.
B.3 Gliederung Konzept / Strategiepapier
Ziel der Maßnahmen ist, die Erhöhung der Integrationschance der zugewiesenen Personen in
sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Hierzu sind der Zielgruppe und dem Arbeitsmarkt
entsprechende Methoden und Strategien anzuwenden. Die Umsetzung der Maßnahme ist in einem
Konzept nach folgender Gliederung darzustellen:
1. Umsetzung der Maßnahmestrategie
Erläutern Sie, wie und womit Sie Teilnehmer und Ausbildungsbetriebe
unterstützen, damit abH während einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung zu der
erfolgreichen Aufnahme einer Ausbildung bzw. im Falle einer Ausbildung zum
erfolgreichen Verlauf dieser beiträgt.
2. Motivation
Die Teilnahme an abH findet in der Regel zusätzlich zu der Ausbildung oder
Einstiegsqualifizierung in Vollzeit statt. Wie schaffen Sie ein Arbeitsklima, das dazu
führt, dass die Teilnehmer erfolgreich an den Unterrichtseinheiten am Stütz- und
Förderunterricht sowie den sozialpädagogischen Angeboten außerhalb der
eigentlichen Arbeitszeit teilnehmen? Gehen Sie dabei bitte auch darauf ein, wie
Sie einen Teilnehmer, welcher nicht die vereinbarte Stundenzahl an
Unterrichtstunden in Anspruch nimmt, wieder zu einer Teilnahme an der
vereinbarten Stundenzahl pro Woche bewegen.
3. Prozessablaufplan
4. Regionale und Überregionale Vernetzung
28
633
(Angebotsschreiben Lose Liefer-/Dienstleistungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 2
Name und Anschrift des Bieters Ort:
Datum:
Tel.:
Fax:
e-mail:
USt.-ID-Nr.:
HR-Nr.:
(Name und Anschrift der Vergabestelle)
Angebotsschreiben
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Maßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen1, die Vertragsbestandteil werden
Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm (Kurz- oder Langfassung) mit den Preisen sowie
den geforderten Angaben und Erklärungen
234 Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
Nebenangebot(e)
Anlagen1, die der Angebotserläuterung dienen, ohne Vertragsbestandteil zu werden
124_LD Eigenerklärung zur Eignung
Einheitliche Europäische Eigenerklärung
1 Ich/Wir biete(n) die Ausführung der oben genannten Leistung zu den von mir/uns eingesetzten
Preisen an.
An mein/unser Angebot halte(n) ich/wir mich/uns bis zum Ablauf der Bindefrist gebunden.
2 Die Angebotsendsumme des Hauptangebotes gem.
Leistungsbeschreibung einschl. Umsatzsteuer beträgt Los 1

Los 2
Los 3
Los 4
Los 5
1 vom Bieter anzukreuzen und beizufügen
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Deutschland
211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
29
633
(Angebotsschreiben Lose Liefer-/Dienstleistungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 2 von 2
3 Anzahl der Nebenangebote Los 1 St.
Los 2 St.
Los 3 St.
Los 4 St.
Los 5 St.
4 Preisnachlass ohne Bedingung auf die Abrechnungssumme für
Haupt- und alle Nebenangebote Los 1 %
Los 2 %
Los 3 %
Los 4 %
Los 5 %
5 Bestandteil meines/unseres Angebots sind neben diesem Angebotsschreiben und seinen
Anlagen:
- Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B),
Ausgabe 2003,
- Unterlagen gem. Aufforderung zur Angebotsabgabe, Anlagen Teil B
6 Ich/Wir erkläre(n), dass
ich/wir die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen
Leistung erfülle(n).
ich/wir den Wortlaut der vom Auftraggeber verfassten Langfassung des
Leistungsverzeichnisses als alleinverbindlich anerkenne(n).
mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen Gegenstand
meines/unseres Angebotes sind.
das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist,
wenn Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz oder gleichwertig
enthalten und von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung)
eingetragen wurden.
falls von mir/uns mehrere Nebenangebote abgegeben wurden, mein/unser Angebot
auch die Kumulation der Nebenangebote, die sich nicht gegenseitig ausschließen,
umfasst.
ich/wir einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von 15 Prozent der
Bruttoabrechnungssumme dieses Vertrages entrichten werde, falls ich/wir aus Anlass
der Vergabe nachweislich eine Abrede getroffen habe(n), die eine unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung darstellt, es sei denn, ich/wir weise(n) einen geringeren
Schaden nach.
Unterschrift (bei schriftlichem Angebot)
Ist
- bei einem elektronisch übermittelten Angebot in Textform der Name der natürlichen Person,
die die Erklärung abgibt, nicht angegeben,
- ein schriftliches Angebot nicht an dieser Stelle unterschrieben oder
- ein elektronisches Angebot, das signiert werden muss, nicht wie vorgegeben signiert,
wird das Angebot ausgeschlossen.
30
635
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - Liefer-/Dienstleistungen)

VHB - Bund - Ausgabe 2017 Seite 1 von 1
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen
1 Art und Umfang der Leistungen ( 1 VOL/B)
Die vereinbarten Preise enthalten auch die Kosten für Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur
Anlieferungs- oder Annahmestelle und Abladen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes
angegeben ist.
Der Auftragnehmer hat Packstoffe zurückzunehmen und ggf. auf seine Kosten zu beseitigen. Etwaige
Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Preis für die Leistung abgegolten.
2 Änderung der Leistung ( 2 Nummer 3 VOL/B)
2.1 Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von 2 Nummer 3 eine erhöhte Vergütung, muss er dies
dem Auftraggeber unverzüglich - möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst der Höhe nach -
schriftlich mitteilen.
2.2 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder
Minderkosten nachzuweisen.
3 Ausführung der Leistung ( 4 VOL/B)
Der Auftraggeber kann sich über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung unterrichten.
4 Güteprüfung ( 12 Nummer 2 VOL/B)
Verlangt der Auftraggeber eine im Vertrag nicht vereinbarte Güteprüfung, werden dem Auftragnehmer
die dadurch entstandenen Kosten erstattet.
5 Abnahme ( 13 VOL/B)
5.1 Die Lieferung oder Leistung wird förmlich abgenommen.
5.2 Die Gefahr geht, wenn nichts anderes vereinbart ist, auf den Auftraggeber über
- bei Lieferleistungen mit der Übernahme an der Anlieferungsstelle,
- bei Aufbauleistungen mit der Abnahme.
6 Mängelansprüche ( 14 VOL/B)
Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt mit der Abnahme der Leistung.
7 Rechnungen ( 15 und 17 VOL/B)
7.1 Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der
Umsatzsteuerbetrag ist am Schluss der Rechnung mit dem Steuersatz einzusetzen, der zum Zeitpunkt
des Entstehens der Steuer, bei Schlussrechnungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung gilt.
Beim Überschreiten von Vertragsfristen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, wird die Differenz
zwischen dem aktuellen Umsatzsteuerbetrag und dem bei Fristablauf maßgebenden Umsatzsteuerbetrag
nicht erstattet.
7.2 In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits erhaltenen
Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
8 Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen ( 16 VOL/B)
Der Auftragnehmer hat über Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen arbeitstäglich Listen in
zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen
- das Datum,
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes,
- die Art der Leistung,
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-, Sonntags- und
Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und
- die Gerätekenngrößen enthalten.
Rechnungen über Stundenverrechnungssätze müssen entsprechend den Listen aufgegliedert werden.
Die Originale der Listen behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der
Auftragnehmer.
31
Auftraggeber/Vergabestelle (einschl. Anschrift)
(UVgO - Eigenerklärung)
Vergabenummer
Leistung:
Eigenerklärung
Ich/Wir erkläre(n), dass
 über mein/unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag
mangels Masse abgelehnt wurde.
 ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde(n).
 ich/wir keine Verfehlungen begangen habe(n), die meine/unsere Zuverlässigkeit als
Bewerber in Frage stellt, insbesondere ich/wir mich/uns nicht an Preisabsprachen
beteiligt habe/n bzw. beteiligen werden.
 ich / wir sicherzustellen, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht
die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise
verbreiten.
 ich/wir nicht rechtskräftig verurteilt worden bin/sind
nach den 129, 129a, 129 b (Bildung krimineller und terroristischer Vereinigungen)
und nach den 261(Geldwäsche), 263 (Betrug), 264 (Subventionsbetrug), 334
(Bestechung) Strafgesetzbuch, Artikel 2 2 Gesetz zur Bekämpfung internationaler
Bestechung sowie 370 Abgabenordnung (Steuerhinterziehung).
 die von mir/uns für die Leistungen eingesetzten Personen die für die Leistungen
erforderlichen beruflichen Befähigungen haben.
Entsprechende Nachweise können auf Verlangen vorgelegt werden.
Mir/Uns ist bekannt, dass ich/wir im Falle unzutreffender Erklärungen vom Wettbewerb
ausgeschlossen werden kann/können.
(Datum, Unterschrift, ggf. Firmenstempel)
Landkreis Rotenburg (Wümme)
211/18/55
Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II Abs. 1
Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
32
Angebotsaufkleber
Bitte benutzen Sie diesen Angebotsaufkleber, wenn Sie ...
ein schriftliches Angebot einreichen möchten.
... den unterschriebenen Mantelbogen für Ihr elektronisches Angebot einreichen möchten.
...
Hinweis
Der Mantelbogen muss in einem verschlossenen Briefumschlag
bis zur Angebotsfrist bei der unten bezeichneten Adresse der Vergabestelle vorliegen!
Bitte Angebotsaufkleber ausschneiden und auf verschlossenen Briefumschlag kleben!
Absender
ANGEBOT
Bitte nicht öffnen!
Angebotsfrist
Ausschreibungsnummer
Ausschreibungstitel
Erklärungen und Nachweise zu Ihrem Angebot nachreichen möchten.
23.11.2018 10:00:00
211/18/55
Ausbildungsbegleitende Hilfen
(Maßnahme im Sinne des 16
SGB II Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45
SGB III)
Landkreis Rotenburg -
Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
33
LEISTUNGSVERZEICHNIS
Ausschreibung
30.10.2018
Verfahren: 211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II
Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
SKONTO
Skonto kann gesondert angeboten werden, wird allerdings bei der Wertung der Angebote nicht
berücksichtigt.
AUFLISTUNG ALLER POSITIONEN
ALLE PREISE SIND OHNE UMSATZSTEUER ANZUGEBEN
1 LOS Rotenburg (Wümme) EUR .........................
1.1 Maßnahmepreis gesamt (Los
1 Standort Rotenburg
(Wümme))
USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
Pauschale
Gemäß Leistungsbeschreibung.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 Pauschale
Gesamtpreis [EUR]
................
1.2 Zulage für weitere
Teilnehmer
optionale Position
USt.
[%]
19%
Menge
1,00
Einheit
PauschalFestpreis
Angebotspreis je weiteren Teilnehmer gemäß Punkt B.2
(Ziffer 7) der Leistungsbeschreibung bis zur genannten
Höchstzahl.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 PauschalFestpreis
Gesamtpreis [EUR]
ohne Gesamtpreis
2 LOS Zeven EUR .........................
2.1 Maßnahmepreis gesamt (Los
2 Zeven)
USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
Pauschale
Gemäß Leistungsbeschreibung.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 Pauschale
Gesamtpreis [EUR]
................
2.2 Zulage für weitere
Teilnehmer
optionale Position
USt.
[%]
19%
Menge
1,00
Einheit
PauschalFestpreis
Angebotspreis je weiteren Teilnehmer gemäß Punkt B.2
(Ziffer 7) der Leistungsbeschreibung bis zur genannten
Höchstzahl.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 PauschalFestpreis
Gesamtpreis [EUR]
ohne Gesamtpreis
34
3 LOS Bremervörde EUR .........................
3.1 Maßnahmepreis gesamt (Los
3 Bremervörde)
USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
Pauschale
Gemäß Leistungsbeschreibung.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 Pauschale
Gesamtpreis [EUR]
................
3.2 Zulage für weitere
Teilnehmer
optionale Position
USt.
[%]
19%
Menge
1,00
Einheit
PauschalFestpreis
Angebotspreis je weiteren Teilnehmer gemäß Punkt B.2
(Ziffer 7) der Leistungsbeschreibung bis zur genannten
Höchstzahl.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 PauschalFestpreis
Gesamtpreis [EUR]
ohne Gesamtpreis
Hinweis zur Umsatzsteuer
Der Umsatzsteuersatz ist Teil des Angebotpreises und daher entsprechend abzuändern bzw. einzutragen.
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung erfolgt nicht durch den
Auftraggeber sondern durch die zuständige Landesbehörde.
ANGEBOTSSUMME(N)
Summe exkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Nachlass
(netto) ____________________
Summe inkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Umsatzsteuer ____________________
Summe
(brutto) ____________________
AUFLISTUNG ALLER DATEIANLAGEN ZU DEN POSITIONEN
Name Dateiname Größe MIMEType
35
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
30.10.2018
Verfahren: 211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II
Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
EIGNUNGSKRITERIEN
1 Los 1 "Rotenburg (Wümme)"
2 Los 2 "Zeven"
3 Los 3 "Bremervörde"
Kriterienkatalog 1/2
36
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
30.10.2018
Verfahren: 211/18/55 Ausbildungsbegleitende Hilfen (Maßnahme im Sinne des 16 SGB II
Abs. 1 Satz 2 i.V. mit 45 SGB III)
LEISTUNGSKRITERIEN
1 Los 1 "Rotenburg (Wümme)"
2 Los 2 "Zeven"
3 Los 3 "Bremervörde"
Kriterienkatalog 2/2
37
Name Dateiname Größe MIMEType
38

Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/healyhudson/2018/10/1a77c9a7-a75b-4f30-9218-c758d547a056.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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