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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Brennstoffzellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018101009274910625 / 442231-2018
Veröffentlicht :
10.10.2018
Angebotsabgabe bis :
09.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
31122100 - Brennstoffzellen
DE-München: Brennstoffzellen

2018/S 195/2018 442231

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bayerisches Landeskriminalamt
Maillingerstraße 15
Kontaktstelle(n): SG 124 Beschaffung/Zentraleinkauf Vergabestelle
80636 München
Deutschland
E-Mail: [1]blka.sg124.funk@polizei.bayern.de
Fax: +49 891212306125

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
[2]http://www.polizei.bayern.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen
für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Brennstoffzellen-Netzersatzanlagen (BZ-NEA) zur Härtung der
Stromversorgung an ausgewählten BOS-Digitalfunk-Standorten im Freistaat
Bayern.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf

NUTS-Code DE2
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Monaten: 84
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Für das bundesweit einheitliche digitale Sprech- und Datenfunksystem
für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in der
Bundesrepublik Deutschland (Digitalfunk BOS) wurden rund 4.300
Basisstationsstandorte und 64 Kernnetzstandorte für digitale
Funkanlagen (nach TETRA-Standard, TErrestrial Trunked RAdio)
deutschlandweit in der Verantwortung der Länder errichtet und in
Betrieb genommen. Alle Standorte sind zur generellen Wahrung der
Ausfallsicherheit mit einer kurzzeitigen Notstromversorgung
ausgestattet. Im Zuge der Netzqualifizierung und Netzhärtung ist
vorgesehen, mittels eines Notstrom-Phasenkonzepts die
Notstromversorgung zeitlich auszudehnen, um den erhöhten Anforderungen
im Katastrophenfall gerecht zu werden und somit die Verfügbarkeit über
einen längeren Zeitraum auch bei einem großflächigen und
langanhaltenden Stromausfall sicherzustellen. Brennstoffzellen (BZ)
gelten als geeignete Basis für Netzersatzanlagen (NEA) von TETRA
Basisstationen, nicht nur für durchschnittlich hohe Klimaanforderungen,
sondern prinzipiell auch für erhöhte klimatische Anforderungen wie sie
im alpinen Umfeld vorkommen.
Ziel der vorliegenden Ausschreibung ist die hinreichend breit
angelegte, stationäre Ausstattung von ca. 180 Standorten des
Digitalfunks BOS im Freistaat Bayern mit BZ-NEA als umwelt- und
naturschutzverträglichste Notstromlösung. Dabei soll eine hinreichend
dimensionierte Wasserstoffvorhaltung in der BZ-NEA auch langanhaltende
Stromausfälle überbrücken. Dieses Vorhaben soll im Rahmen der
Fortsetzung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnologie (NIP II) 20162026 gemäß Maßnahmenkatalog
mit Schwerpunkt auf der anwendungsbezogenen Marktaktivierung gefördert
werden. Die Anwendungen von BZ-Systemen zur Absicherung kritischer
Infrastruktur mittels autarker oder unterbrechungsfreier
Stromversorgung oder Netzersatzanlagen speziell in den
Anwendungssegmenten Digitalfunk für BOS sowie Verkehrsleittechnik
liegen hierbei im Fokus.
Der Förderzeitraum für die anwendungsbezogene Marktaktivierung ist für
die Jahre 2018 bis 2021 geplant. Die Durchführung dieses Vorhabens ist
bis zum Jahr 2021 vorgesehen.
Die vorliegende Ausschreibung steht hinsichtlich des Abschlusses des
Vergabeverfahrens durch eine Auftragsvergabe (Zuschlagserteilung) unter
dem Vorbehalt der Bewilligung der Förderung durch die Nationale
Organisation Wasserstoff Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) sowie
dem Erlass eines Zuwendungsbescheides.
Geplant ist derzeit die Ausstattung von schätzungsweise ca. 180
Standorten im Freistaat Bayern, mit jeweils einer BZ-NEA. Der
Gesamtauftrag wird geteilt in 2 etwa gleich große Teillose (Mengenlose)
mit jeweils ca. 90 St. BZ-NEA ausgeschrieben. Dabei wird eine
Mindestabnahmemenge von 60 St. BZ-NEA pro Los vereinbart, eine
Höchstabnahmemenge wird jeweils nicht vereinbart.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31122100
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an
Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen
Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei
Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Vgl. Abschnitt II.1.5).
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 84 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen
Los-Nr: 1 Bezeichnung: BZ-NEA Los 1
1)Kurze Beschreibung
Planung, Lieferung, Aufbau, Installation, Inbetriebnahme und
Test-Betrieb von BZ-NEA an ca. 90 ausgewählten Standorten des
BOS-Digitalfunks im Freistaat Bayern sowie Service- und
Logistikleistungen (Wasserstoffversorgung).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31122100
3)Menge oder Umfang
Schätzungsweise ca. 90 BZ-NEA im Freistaat Bayern. Es wird eine
Mindestabnahmemenge von 60 St. BZ-NEA vereinbart, eine
Höchstabnahmemenge wird nicht vereinbart.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des
Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Angebote sind auf beide Lose abzugeben. Es findet keine Los- oder
Zuschlagslimitierung statt.
Los-Nr: 2 Bezeichnung: BZ-NEA Los 2
1)Kurze Beschreibung
Planung, Lieferung, Aufbau, Installation, Inbetriebnahme und
Test-Betrieb von BZ-NEA an ca. 90 ausgewählten Standorten des
BOS-Digitalfunks im Freistaat Bayern sowie Service- und
Logistikleistungen (Wasserstoffversorgung).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

31122100
3)Menge oder Umfang
Schätzungsweise ca. 90 BZ-NEA im Freistaat Bayern. Es wird eine
Mindestabnahmemenge von 60 St. BZ-NEA vereinbart, eine
Höchstabnahmemenge wird nicht vereinbart.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des
Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Angebote sind auf beide Lose abzugeben. Es findet keine Los- oder
Zuschlagslimitierung statt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung,
insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Auftraggeber sowie Bewerber, Bieter und Auftragnehmer wahren
gegenseitig die Vertraulichkeit aller Angaben und Unterlagen. Für die
Anforderungen an den Schutz von Verschlusssachen einschließlich ihrer
Weitergabe an Unterauftragnehmer (§ 9 VSVgV) gilt u. a. § 7 VSVgV.
Bewerber, Bieter und Auftragnehmer dürfen keine von dem Auftraggeber
als Verschlusssache eingestufte Information ohne Zustimmung des
Auftraggebers an Dritte weitergeben. Bewerber, Bieter und Auftragnehmer
müssen die Wahrung der Vertraulichkeit mit den in Aussicht genommenen
Unterauftragnehmern vereinbaren.
Da es sich bei dem ausgeschriebenen Auftrag um einen
sicherheitsspezifischen Verschlusssachenauftrag i. S. d. § 104 Abs. 1
Nr. 2, Abs. 3 GWB handelt, müssen die Bewerber, Bieter und
Auftragnehmer sowie die als eignungsrelevant (i. S. v. § 26 Abs. 3, §
27 Abs. 4 VSVgV) angegebenen anderen Unternehmen/ Unterauftragnehmer
und die zur Auftragsausführung ggf. weiteren vorgesehenen oder
eingesetzten Unterauftragnehmer erforderliche Maßnahmen, Anforderungen
und Auflagen sicherstellen bzw. erfüllen, um den Schutz von
Verschlusssachen (VS) entsprechend dem Geheimhaltungsgrad VS-Nur für
den Dienstgebrauch (VS-NfD) gem. Art. 7 Abs. 2 Nr. 4 BaySÜG
(Bayerisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz) zu gewährleisten (§ 7 Abs.
1 VSVgV). Insbesondere ist das unterschriebene Merkblatt für die
Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-Nur
für den Dienstgebrauch mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die
Vergabeunterlagen werden nur an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten
Unternehmen abgegeben, die dieses Merkblatt unterschrieben eingereicht
haben. Weitere Anforderungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen des
Vergabeverfahrens.
Unabhängig von einem Zugang zu Verschlusssachen (VS) muss in jedem Fall
aus Gründen des vorbeugenden personellen Sabotageschutzes eine einfache
Sicherheitsüberprüfung gem. Art. 10 Abs. 1 Nr. 2 BaySÜG oder einer
vergleichbaren Bestimmung des Bundes (mindestens § 8
Sicherheitsüberprüfungsgesetz SÜG) oder eines anderen Bundeslandes
oder einer vergleichbaren Vorschrift anderer EU-Mitgliedstaaten, welche
vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als gleichwertig
anerkannt ist, für die Personen, welche eine sicherheitsempfindliche
Tätigkeit in Bereichen nach Art. 3 Abs. 1 Nr. 3 oder Nr. 4 BaySÜG
wahrnehmen sollen, vorliegen und dem Auftraggeber gegenüber
nachgewiesen werden. Bewerbern, Bietern bzw. Unterauftragnehmern, deren
Personal zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahme-/Bewerbungsfrist noch
nicht sicherheitsüberprüft ist, wird gem. § 7 Abs. 6 S. 1 VSVgV
zusätzliche Zeit gewährt, um diese Anforderung zu erfüllen (vgl.
Abschnitt III.1.5). Die Auftragnehmer sowie erforderlichenfalls deren
Unterauftragnehmer müssen über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg über
entsprechend sicherheitsüberprüftes Personal verfügen und dieses zur
Auftragsausführung einsetzen. Anderenfalls ist der Auftraggeber zur
fristlosen Kündigung sowie zum Rücktritt von dem Rahmenvertrag sowie
allen Einzelaufträgen berechtigt. Die Geltendmachung von
Schadenersatzansprüchen und sonstigen Rechtsansprüchen und -mitteln
bleibt vorbehalten. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein
Unternehmen gemäß § 147 S. 1, § 124 Abs. 1 GWB von der Teilnahme an dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, wenn das Unternehmen nicht
die erforderliche Vertrauenswürdigkeit aufweist, um Risiken für die
nationale Sicherheit auszuschließen. Der Nachweis, dass Risiken für die
nationale Sicherheit nicht auszuschließen sind, kann auch mit Hilfe
geschützter Datenquellen erfolgen (§ 147 S. 2 GWB).
Der Teilnahmeantrag muss zudem folgende unterschriebene
Verpflichtungs-/Eigenerklärungen (gemäß den zur Verfügung gestellten
Vordrucken) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft sowie (soweit
einschlägig) der benannten Unterauftragnehmer enthalten:
(1) Unterschriebene Verpflichtungserklärung (Vordruck) des Bewerbers
nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) VSVgV, während der gesamten Vertragsdauer
sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags den Schutz
aller in seinem Besitz befindlichen oder ihm zur Kenntnis gelangter
Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechts- und
Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten. Als Anlage zu der
vorgenannten Verpflichtungserklärung hat der Bewerber das von ihm
unterschriebene Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS)
des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen.
(2) Unterschriebene Verpflichtungserklärung (Vordruck) jedes benannten
Unterauftragnehmers nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. b) VSVgV, während der
gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des
Vertrags den Schutz aller in seinem Besitz befindlichen oder ihm zur
Kenntnis gelangter Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechts- und
Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten. Als Anlage zu der
vorgenannten Verpflichtungserklärung hat das jeweilige Unternehmen das
von ihm unterschriebene Merkblatt für die Behandlung von
Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-Nur für den
Dienstgebrauch mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(3) Unterschriebene Verpflichtungserklärung (Vordruck) des Bewerbers
nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 VSVgV, von Unterauftragnehmern, an die er im Zuge
der Auftragsausführung Unteraufträge vergibt, Erklärungen und
Verpflichtungserklärungen gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. b) VSVgV
einzuholen und vor der Vergabe des Unterauftrags dem Auftraggeber
vorzulegen.
(4) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) des Bewerbers bzw. des
benannten Unterauftragnehmers bzgl. des vorhandenen
sicherheitsüberprüften Personals, mindestens gemäß einer einfachen
Sicherheitsüberprüfung gem. Art. 10 Abs. 1 BaySÜG (Bayerisches
Sicherheitsüberprüfungsgesetz) oder einer vergleichbaren Bestimmung des
Bundes (mindestens § 8 Sicherheitsüberprüfungsgesetz SÜG) oder eines
anderen Bundeslandes oder einer vergleichbaren Vorschrift anderer
EU-Mitgliedstaaten, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie als gleichwertig anerkannt ist, zu verfügen; oder sich bereit
zu erklären, rechtzeitig alle notwendigen Maßnahmen und Anforderungen
zu erfüllen, die zur entsprechenden erfolgreichen
Sicherheitsüberprüfung des Personals vorausgesetzt werden.
(5) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) des Bewerbers, dass die
Lehren und Technologien des L. Ron Hubbard während der Vertragsdauer im
Unternehmen weder angewandt, gelehrt oder verbreitet werden
(Scientology-Schutzerklärung).
(6) Unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) jedes benannten
Unterauftragnehmers, dass die Lehren und Technologien des L. Ron
Hubbard während der Vertragsdauer im Unternehmen weder angewandt,
gelehrt oder verbreitet werden (Scientology-Schutzerklärung).
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
Bewerber, die noch keine Sicherheitsüberprüfung absolviert haben,
können die Sicherheitsbescheinigung erlangen bis: 31.12.2018
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Nachweis (in Kopie) über die erlaubte
Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in
dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das
Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis auf
andere Weise.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Es gelten die gleichen Anforderungen wie für
Bewerber.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1) Unterschriebene Eigenerklärung (gemäß
Vordruck) über den Gesamtumsatz des Unternehmens und sofern
entsprechende Angaben verfügbar sind den Umsatz für den
Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils
bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre entsprechend
dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung (gemäß Vordruck), dass eine aktuell
gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare
marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von
mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und Sachschäden je
Schadensfall und Versicherungsjahr besteht oder im Auftragsfall auf
erstes Anfordern des Auftraggebers abgeschlossen wird
Mindestanforderung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Das unter Abschnitt
III.2.2) Nr. (2) geforderte Kriterium zum Nachweis der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit stellt eine Mindestanforderung an
die Eignung gem. § 21 Abs. 2 S. 1 VSVgV dar. Diese Mindestanforderung
steht mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und ist
durch ihn gerechtfertigt.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Es gelten die gleichen Anforderungen wie für
Bewerber.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Es gelten die gleichen
Anforderungen wie für Bewerber.
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
(1) Angabe (gemäß Vordruck) der durchschnittlichen jährlichen
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
in den letzten 3 Jahren;
(2) Angabe der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens, die die
Aufgabe des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo)
übernehmen können (mindestens 1), Mindestanforderung;
(3) Angabe der Anzahl der beschäftigten Elektroingenieure/innen des
Unternehmens (mindestens 2), Mindestanforderung;
(4) Angabe der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens mit Ausbildung
zur Blitzschutzfachkraft (mindestens 1), Mindestanforderung;
(5) Angabe der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens, die in den
letzten 3 Jahren DGUV-V3 oder vergleichbare Prüfungen verantwortlich
durchgeführt haben (mindestens 2), Mindestanforderung;
(6) Angabe der Anzahl der beschäftigten Fachkräfte für Brandschutz
(FaBra) des Unternehmens (mindestens 1), Mindestanforderung;
(7) Darstellung (gemäß Vordruck) von mindestens einer Referenz
innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/
Bewerbungsfrist) über die Lieferung sowie den erfolgreich
abgeschlossenen Aufbau und die Installation von mindestens 5
stationären Brennstoffzellen-Energiesystemen, die die Einhaltung der
Normen IEC 62282-3-100:2012 / DIN EN 62282-3-100:2012
(Brennstoffzellentechnologien Teil 3-100: Stationäre
Brennstoffzellen-Energiesysteme Sicherheit) erforderten
(Mindestanforderung). Die Anforderungen unter Nr. (7) und Nr. (8)
können auch in einer Referenz erfüllt worden sein;
(8) Darstellung (gemäß Vordruck) von mindestens einer Referenz
innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/
Bewerbungsfrist) über die erfolgreiche Wartung von und Versorgung mit
Wasserstoff für mindestens 5 stationäre
Brennstoffzellen-Energiesysteme, die unter die Normen IEC
62282-3-100:2012 / DIN EN 62282-3-100:2012
(Brennstoffzellentechnologien Teil 3-100: Stationäre
Brennstoffzellen-Energiesysteme Sicherheit) fallen, über einen
ausgeübten Zeitraum von mindestens einem Jahr (Mindestanforderung). Die
Anforderungen unter Nr. (7) und Nr. (8) können auch in einer Referenz
erfüllt worden sein.
(9) Darstellung (gemäß Vordruck) eines Mitarbeiterprofils und Benennung
des für die Auftragsausführung verantwortlichen Projektmanagers, der
für den Auftraggeber als ständiger Ansprechpartner für den
Gesamtauftrag zur Verfügung steht (Mindestanforderung). Der
verantwortliche Projektmanager muss mindestens über folgende
Erfahrungen kumulativ verfügen (Mindestanforderung):
(a) Erfahrung in der Führung/Koordinierung von Montage- oder
Wartungsteams, in denen mindestens 3 Personen zu führen waren
(Mindestanforderung) sowie
(b) Erfahrung in der Durchführung/Koordinierung von Aufbau und
Installation von Stationären Brennstoffzellen (Mindestanforderung).
(10) Darstellung (gemäß Vordruck) eines Mitarbeiterprofils und
Benennung des für die Auftragsausführung verantwortlichen
stellvertretenden Projektmanagers, der für den Auftraggeber als
stellvertretender ständiger Ansprechpartner für den Gesamtauftrag zur
Verfügung steht (Mindestanforderung). Der verantwortliche
stellvertretende Projektmanager muss mindestens über folgende
Erfahrungen kumulativ verfügen (Mindestanforderung):
(a) Erfahrung in der Führung/Koordinierung von Montage- oder
Wartungsteams (Mindestanforderung) sowie
(b) Erfahrung in der Durchführung/Koordinierung von Aufbau und
Installation von Stationären Brennstoffzellen (Mindesterfahrung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Die unter Abschnitt III.2.3) Nr. (2), (3), (4), (5), (6), (7), (8), (9)
und (10) geforderten Kriterien zum Nachweis der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit stellen jeweils eine Mindestanforderung
an die Eignung gem. § 21 Abs. 2 S. 1 VSVgV dar. Diese
Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen
Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von
Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Es gelten die gleichen Anforderungen wie für Bewerber.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Es gelten die gleichen Anforderungen wie für Bewerber.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die
in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen
Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
124-8010-4/18
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
9.11.2018 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das
aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
(1) Das Bayerische Landeskriminalamt führt dieses Vergabeverfahren als
zuständige Vergabestelle für den Freistaat Bayern als öffentlichen
Auftraggeber nach den Vorschriften der Vergabeverordnung Verteidigung
und Sicherheit (VSVgV) durch, da es sich bei dem ausgeschriebenen
Auftrag um einen sicherheitsspezifischen Verschlusssachenauftrag i. S.
d. § 104 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen) handelt;
(2) Der ausgeschriebene Auftrag umfasst den Kauf (Lieferung), die
betriebsfertige Erstellung sowie Dienstleistungen, die im Verhältnis
zum Hauptgegenstand Nebenarbeiten sind (§ 103 Abs. 2 S. 2 GWB). Die
Lieferleistungen sind überwiegend (§ 110 Abs. 2 Nr. 2 GWB);
(3) Die Auftragsvergabe erfolgt gemäß § 146 S. 1 Alt. 2 GWB, § 11 Abs.
1 S. 1 Alt. 2 VSVgV in einem Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb;
(4) Der ausgeschriebene Auftrag wird in 2 Lose (Teillose) unterteilt
vergeben. Einer weiteren Aufteilung in Fachlose oder zusätzlicher
Teillose stehen wirtschaftliche und technische Gründe entgegen (§ 97
Abs. 4 S. 3 GWB, § 10 Abs. 1 S. 2 VSVgV), insbesondere zur
Gewährleistung der notwendigen Sicherheit, Gesamtfunktionalität und
Ausfallsicherheit und weil die Leistungsbeschreibung die
Systemfähigkeit der Leistung verlangt und dies durch den
Auftragsgegenstand gerechtfertigt ist;
(5) Unternehmen, die nicht oder nicht vollständig die unter Abschnitt
III.2.2) und III.2.3) als Mindestanforderungen gekennzeichneten
Eignungskriterien erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet
und werden nicht zur Abgabe eines Angebots aufgefordert (§ 22 Abs. 3 S.
1 VSVgV), sondern von dem weiteren Vergabeverfahren zwingend
ausgeschlossen. Die verlangten Mindestanforderungen stehen mit dem
Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn
gerechtfertigt;
(6) Die für die Erstellung und Einreichung eines Teilnahmeantrags
erforderlichen Vordrucke sind kostenlos bei der unter Abschnitt I.1)
angegebenen Kontaktstelle auf Anforderung in Textform (Fax oder E-Mail)
abzufordern. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags
sind diese von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zu
verwenden. Diese Vordrucke sind vollständig auszufüllen und an den
dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig zu unterschreiben. Dem
Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen;
(7) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original (kein Scan oder
Fax) und in nicht beglaubigter Kopie (Papierform sowie auf einem
Datenträger (CD/DVD/Stick)) einzureichen. Eine Einreichung des
Teilnahmeantrags per Fax oder in mündlicher, fernmündlicher oder
elektronischer Form (E-Mail, Upload etc.) ist nicht zugelassen. Der
Teilnahmeantrag ist bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) der
EU-Bekanntmachung angegebenen Teilnahme-/ Bewerbungsfrist bei der
Vergabestelle (siehe Abschnitt I.1) in einem fest verschlossenen
Umschlag und von außen als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen.
Nicht fest verschlossene oder verspätet eingereichte Teilnahmeanträge
bleiben unberücksichtigt und werden von dem weiteren Vergabeverfahren
zwingend ausgeschlossen. Der Bewerber trägt die Darlegungs- und
Beweislast für die Ordnungsgemäßheit und Vollständigkeit seines
Teilnahmeantrags sowie für dessen rechtzeitigen Eingang und festen
Verschluss;
(8) Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie
jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine
unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) zu den Ausschlussgründen gem.
§§ 147, 123 GWB, § 23 VSVgV mit dem Teilnahmeantrag einzureichen;
(9) Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie
jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine
unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) zu den Ausschlussgründen gem.
§§ 147, 124 GWB, § 24 VSVgV mit dem Teilnahmeantrag einzureichen;
(10) Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat eine
unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) zu den Ausschlussgründen gem.
§ 19 MiLoG mit dem Teilnahmeantrag einzureichen;
(11) Eine Vergütung oder Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die
Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote sowie im Übrigen die
Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt;
(12) Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und
zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die
Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur
Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen;
(13) Im Falle von etwaigen unbeabsichtigten Widersprüchen zwischen
dieser Auftragsbekanntmachung und weiteren nationalen
Bekanntmachungsformen desselben Auftrags hat diese EU-Bekanntmachung
Vorrang.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
80534 München
Deutschland
E-Mail: [3]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Internet-Adresse: [4]www.regierung.oberbayern.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen
sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden
Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB
hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über
das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB
hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
80534 München
Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Internet-Adresse: [6]www.regierung.oberbayern.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
8.10.2018

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References

1. mailto:blka.sg124.funk@polizei.bayern.de?subject=TED
2. http://www.polizei.bayern.de/
3. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
4. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

 
 
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