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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Neuruppin - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018101009171309922 / 441520-2018
Veröffentlicht :
10.10.2018
Angebotsabgabe bis :
15.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Neuruppin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2018/S 195/2018 441520

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Ostprignitz Ruppin
Virchowstraße 14-16
Neuruppin
16816
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 3391688-2038
E-Mail: [1]vergabestelle@opr.de
NUTS-Code: DE40D

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ostprignitz-ruppin
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRW
D4G4/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bautechnische Planung zur Modernisierung von Touristischen Radwegen im
LK Ostprignitz Ruppin Brandenburg
Referenznummer der Bekanntmachung: Verg.Nr.18-129/60/VGV / PL. nach
HOAI 1-9
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bautechnische Planung zur Instandsetzung und Modernisierung bzw. zum
Neubau von touristischen Radwegen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin,
Leistungsphasen 1-9 der HOAI, einschließlich aller notwendiger
Vermessungsarbeiten und Baugrundgutachten sowie Neuplanung eines
Ingenieurbauwerkes (Brücke)

Gegenstand der Ausschreibung ist die bautechnische Planung der
Instandsetzung und Modernisierung bzw. des Neubaus von touristischen
Radwegen und die Planung sowie der Bau einer Brücke im Landkreis
Ostprignitz Ruppin einschließlich aller notwendiger Vermessungsarbeiten
und Baugrundgutachten. Für das Projekt werden Zuwendungen aus der
Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur
GRW (GRW-I) verwendet, ergänzt durch Eigenmittel des Landkreises
Ostprignitz Ruppin. Es werden zunächst die Leitungsphasen 1 bis 4 der
HOAI vergeben und die Option aufgenommen, auch die Leistungsphasen 5
bis 9 zu beauftragen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40D
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Ostprignitz Ruppin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

a) Vollumfängliche Planung, Projektierung, Ausschreibung und
Bauüberwachung (Leistungsphasen 1-9 der HOAI) der Instandsetzung und
Modernisierung folgender Radwege:

Radweg vom Abzweig des ehemaligen Bahnübergangs in Kuhlmühle bis
Zempow (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route
2),

Radweg ab der Gemeindestraße von Dorf Zechlin Kagar nach Rheinsberg
(Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 2),

Radweg von Knotenpunkt 75 oberhalb des Molchowsees nach Neumühle
(Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 1),

Radweg vom Abzweig an der B 122 bei Zippelsförde bis zum Abzweig an
der K 6810 bei Krangen (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische
Stadtkerne, Route 1),

Radweg entlang der Bahnstrecke Neuruppin-Wittstock zwischen Fretzdorf
und Netzeband (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne,
Route 2),

Radweg entlang der Bahnstrecke Neuruppin-Wittstock zwischen Katerbow
und Bahnhof Walsleben (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische
Stadtkerne, Route 2),

Radweg entlang der Bahnstrecke Neuruppin-Wittstock zwischen Bahnhof
Walsleben und Einmündung der Gemeindestraße nach Werder (Teilstrecke
der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 2),

Radweg auf früherer Bahntrasse ab der Ortslage Dorf Zechlin bis zum
Ortseingang Flecken Zechlin (Teilstrecke der Tour Brandenburg
Historische Stadtkerne, Route 2),

Radweg von Rheinshagen bis zum Abzweig an der B 122 bei Zippelsförde
(Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 1),

Radweg von Rheinsberg bis Zechow (Teilstrecke der Tour Brandenburg
Historische Stadtkerne, Route 1),

Radweg von Wusterhausen nach Neustadt (Dosse) (Dosse-Wall-Weg)
(Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 2).

Im Rahmen der Instandsetzung und Modernisierung sind schadhafte
Bereiche mit Aufbrüchen, Rissen, Abplatzungen und Absenkungen zu
beseitigen und soweit erforderlich in der vorhandenen Bauweise neu zu
errichten, Wurzelsperren einzubauen und eine Schotterdecke
zurückzubauen und durch den Einbau einer Asphaltdecke zu ersetzen. Die
Radwege sind für den Einsatz von Elektrofahrrädern, Inlineskates und
Rennrädern zu modernisieren.

b) Vollumfängliche Planung, Projektierung, Ausschreibung und
Bauüberwachung (Leistungs-phasen 1-9 der HOAI) des Neubaus folgender
Radwege:

Radweg vom Abzweig der Gemeindestraße Werder bis Kränzlin entlang der
Kreisstraße 6807 (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische
Stadtkerne, Route 3) mit fachgerechtem Unterbau und einer Deckschicht
aus Asphalt,

Radweg von der Ortslage Heiligengrabe bis Bahnhof Heiligengrabe
(Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische Stadtkerne, Route 3) mit
fachgerechtem Unterbau und einer Deckschicht aus Asphalt.

c) Vollumfängliche Planung, Projektierung, Ausschreibung und
Bauüberwachung (Leistungsphasen 1-9 der HOAI) einer Brücke über den
Fluss Dosse für den Radweg entlang der Bahnstrecke Neuruppin-Wittstock
im Bereich Fretzdorf (Teilstrecke der Tour Brandenburg Historische
Stadtkerne, Route 2).

Für die instand zu setzenden und zu modernisierenden Radwege sind bei
den zuständigen Ämtern und Gemeinden die bestehenden Planungsunterlagen
einzuholen und als Basis der Modernisierungsmaßnahmen zugrunde zu
legen. Für die neu zu bauenden Radwege und die neu zu bauende Brücke
sind die Planungsunterlagen komplett neu zu erstellen. Hier sind alle
notwendigen Genehmigungen im Namen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin
einzuholen.

Die Planung dient der Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung
der Regionalen Wirtschaftsstruktur GRW (GRW-I). Hierbei findet die
Richtlinie Infrastruktur GRW- Ausbau der wirtschaftlichen kommunalen
Infrastruktur vom 8.1.2018 Anwendung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2019
Ende: 30/04/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Beschreibung der Verlängerung: eine Verlängerung der Laufzeit der
Vereinbarung kann erfolgen, wenn vorher nicht erkennbare Probleme und
Unwägbarkeiten eine Änderung der Laufzeit notwendig macht. Hier findet
die Richtlinie Infrastruktur GRW- Ausbau der wirtschaftlichen
kommunalen Infrastruktur vom 8.1.2018 Anwendung.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Anwendung.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zurAngebotsabgabe
bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus
ergibt, dass ein Teilnahmeantrag unvollständig oder fehlerhaft ist,
kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen
nach pflichtgemäßen Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der
Transparenz und Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige
oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen oder Nachweise innerhalb einer
für alle Bewerber einheitliche Nachfrist nachzureichen, zu
vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder
Mail).

Darauf folgt eine Prüfung der Anträge auf Vorliegen von
Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei
Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann
gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden.

Des Weiteren kann ein Ausschluss bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes
nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 19 MiLoG und nach § 21
SchwarzArbG erfolgen. Davon kann nachpflichtgemäßem Ermessen und
gegebenenfalls unter den in §§ 125 und 126 GWB geregelten
Voraussetzungen abgesehen werden.

Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden
Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und
Nachweise.

Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Nichterfüllung der
aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziff. III.1.1) bis
III.1.3) der Auftragsbekanntmachung ergeben. Der AG beabsichtigt, 3
Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufzufordern. Sollten weniger
als 3 Bewerber nach der Eignungsprüfung geeignet sein, so kann der
Auftraggeber auch weniger als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.
Sollten mehr als fünf Bewerber geeignet sein, wird der Auftraggeber die
geeigneten Bewerber anhand der den Vergabeunterlagen beigefügten
Wertungsmatrix Eignung hinsichtlich des Grades ihrer Eignung
bewerten. Auf Grundlage der Höhe der erreichten Punktzahl wird eine
Rangliste der Bewerber erstellt. Die danach bestplatzierten 3 Bewerber
werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: LPH 1-4 gem. § 47 und § 43 HOAI 2013,

Stufe 2: LPH 5-9 gem. § 47 und § 43 HOAI 2013.

Zuerst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung
der weiteren Stufe und Leistungsphasen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: Ja
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Siehe Vergabeunterlagen _ Zusätzliche Angaben in der Bekanntmachung

Da Platz nicht ausreichend !!

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit
dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vom
Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:

soweit Architekten- und Ingenieurleistungen, für die die berufliche
Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist,
ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und
Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß
Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur
tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind.

Hierüber ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine
entsprechende Erklärung abzugeben. Juristische Personen erfüllen die
Voraussetzungen, sofern sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im
vorstehenden Sinne benennen.

Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise von den
Bewerbern abzufordern. Gegebenenfalls kann der Nachweis nach Richtlinie
2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen geführt werden.

Der Bewerber muss nach § 65 der Brandenburgischen Bauordnung vom
19.5.2016 (GVBl. I/16, [Nr. 14]) bauvorlageberechtigt sein. Hierüber
ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende
Erklärung abzugeben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und
Nachweise vorzulegen:

a) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dieser Leistungen betrifft, die
mit den zu erbringenden Leistungen in diesem Ausschreibungsverfahren
vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit
anderen Unternehmen ausgeführten Aufträge. Die Vergabestelle behält
sich vor, für die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten
Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen;

b) Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des
Auftragnehmers umfassende Haftpflichtversicherung mit einer pro
Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je
Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 2,5 Mio. EUR und für
Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 2 Mio. EUR, die über
die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleibt, beispielsweise
nachgewiesen durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice.
Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner
Versicherung einreichen, dass eine entsprechende Versicherung im
Auftragsfall unverzüglich abgeschlossen wird.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Der Nachweis eines Gesamtjahresumsatzes für Leistungen, die mit den
zu erbringenden Leistungen in diesem Ausschreibungsverfahren
vergleichbar sind, von mindestens 250 000 EUR in jedem der letzten 3
Geschäftsjahre ist Mindeststandard;

b) Der Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung im vorgenannten
Sinne oder alternativ der Vorlage der Erklärung der Versicherung
(jeweils bezüglich der Mindestdeckungssummen in genannter Höhe) ist
Mindeststandard.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind
mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise
vorzulegen:

1)

a) tabellarische Liste (Referenzliste) der wesentlichen vom Bewerber in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten vergleichbaren
Leistungen für öffentlich geförderte Bauprojekte, insbesondere im
Radwegebau

b) tabellarische Liste (Referenzliste) der wesentlichen vom Bewerber in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten vergleichbaren
Leistungen für Stellen der öffentlichen Verwaltung;

c) tabellarische Liste (Referenzliste) der wesentlichen vom Bewerber in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten vergleichbaren
Leistungen für Bauprojekte im ländlichen Raum.

Zu jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben zu machen:

Bezeichnung der Referenz,

Angabe des Unternehmens, das die Leistungen im Referenzprojekt
erbringt/erbracht hat (insb. im Falle von Bewerbergemeinschaften oder
Eignungsleihe),

Angabe zum Vertragsverhältnis (Hauptauftragnehmer, Mitglied einer
Arbeitsgemeinschaft, Unterauftragnehmer),

Zeitraum der Leistungserbringung (von MM.JJJJ bis MM.JJJJ),

Auftragssumme (in Euro brutto),

Art und Ort der geplanten Baumaßnahme,

Höhe der Gesamtbaukosten (in Euro brutto)

Angabe der erbrachten Leistungen,

Angabe der erbrachten Leistungsphasen,

Angabe der Honorarzone,

Ansprechpartner beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Name,
Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer; mit der Angabe stimmt der
Bewerber einer Nachfrage des Auftraggebers beim Auftraggeber des
Referenzprojekts zu).

Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, zu den angegebenen
Referenzen eigene Nachforschungen anzustellen und/oder Informationen
mittels Kontaktierung des Auftraggebers des Referenzprojekts
einzuholen.

Außerdem behält er sich das Recht vor, von dem Bewerber zur Überprüfung
der Richtigkeit der Angaben eine Bestätigung durch den Auftraggeber des
Referenzprojekts (Auftraggeberbestätigung) zu verlangen.

Stellt der Auftraggeber fest, dass die gemachten Angaben falsch sind
oder der Bewerber eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung des
betreffenden früheren Auftrags erheblich und/oder fortdauernd
mangelhaft erfüllt hat, behält sich der Auftraggeber vor, die
betreffende Referenz nicht zu berücksichtigen.

2)

a) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens gegliedert nach Berufsgruppen und die Zahl seiner
Führungskräfte sowie die Mitarbeiter für vergleichbare Leistungen in
den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Die Erklärung ist mit dem
Teilnahmeantrag abzugeben;

b) Der Bewerber wird im Rahmen seines Erstangebotes (nicht
Teilnahmewettbewerb) das mit der Ausführung des Auftrags in erster
Linie betraute Personal zu benennen haben. Der Bewerber wird neben
Ausführungen zur Organisation die Qualifikation und Erfahrung dieser
Personen nachzuweisen haben. Im Falle des urlaubs- oder
krankheitsbedingten Ausfalls und für den Fall des Ausscheidens von
Personen der vorgenannten Schlüsselpositionen sichert der Bewerber mit
dem Teilnahmeantrag zu, als Ersatz nur Personen für die oben genannten
Schlüsselpositionen einzusetzen, die ebenfalls über die geforderte
Qualität und Erfahrung verfügen. Für diesen Fall behält sich der
Auftraggeber vor, entsprechende Nachweise zu verlangen. Für das
vorgesehene Personal in Schlüsselpositionen werden in der Angebotsphase
weitere Nachweise einzureichen sein (siehe Vergabeunterlagen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Referenzen

Der Bewerber muss mindestens jeweils eine Referenz im vorstehenden
Sinne (siehe allgemeine Anforderungen an die Darstellung von
Referenzen) zu den Nummern 1a) bis 1c) erbracht haben;

2) Die Abgabe der Eigenerklärungen zur durchschnittlichen jährlichen
Beschäftigungszahl ist Mindeststandard.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen
der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder
Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Vorschriften,
insbesondere zur gegenseitigen Anerkennung der Diplome, berechtigt ist,
in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender
Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/11/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/12/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Siehe gesondertes Formblatt in den Vergabeunterlagen

Bekanntmachungs-ID: CXP9YRWD4G4
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1610
E-Mail: [4]poststelle@mwe.brandenburg.de
Fax: +49 331866-1652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). §160 GWB
lautet:

§ 160 Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/10/2018

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References

1. mailto:vergabestelle@opr.de?subject=TED
2. http://www.ostprignitz-ruppin/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRWD4G4/documents
4. mailto:poststelle@mwe.brandenburg.de?subject=TED

 
 
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