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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018100909274807605 / 439318-2018
Veröffentlicht :
09.10.2018
Angebotsabgabe bis :
06.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-München: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2018/S 194/2018 439318

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Münchenstift GmbH
Severinstr. 4
München
81541
Deutschland
E-Mail: [1]bau@muenchenstift.de
Fax: +49 8962020444
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.muenchenstift.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y67YYYD/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0Y67YYYD
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Tragwerksplanung Franz-Nißl-Straße
Referenznummer der Bekanntmachung: MST-FNS-TWP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Münchenstift GmbH (im Folgenden auch: MST), Severinstraße 4,
81541 München, plant auf dem Grundstück Franz-Nißl-Str. 1-7 in 80999
München Allach die Errichtung eines Seniorenwohn- und Pflegeheims mit
ca. 234 Wohn- und Pflegeplätzen und einer Tiefgarage.

Das Baufeld umfasst mehrere Flurnummern mit einer Gesamtfläche von 9
240 m^2.

Das Planungsgebiet wird im Norden von der Lewaldstraße und einem
Durchstich zwischen der Lewaldstraße und der Franz-Nißl-Straße
begrenzt. Im Osten grenzt Franz-Nißl-Straße an das Wohngebiet an.

Das Bauvorhaben wurde als ein H-förmiges Gebäude, bestehend aus einem
viergeschossigen Hauptbaukörper mit einem zurückgesetzten
Terrassengeschoss im 5. Geschoss und einem vorgelagerten,
zweigeschossigen Verwaltungs- und Gemeinschafts-bau konzipiert und hat
insgesamt eine Geschossfläche von ca. 13 750 m^2. Die Einzelheiten
ergeben sich aus dem Vorhaben- und Erschließungsplan.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der

Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI,
Leistungsphasen 1-6.

Die Leistungen werden stufenweise ab Leistungsphase 1 vergeben, maximal
bis zu Leistungsphase 6, nach näherer Maßgabe des Entwurfs des
Planervertrags, der diesen Vergabeunterlagen beiliegt

Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der
Leistungen der Leistungsphasen 1-4 (Grundlagenermittlung bis
Genehmigungsplanung).

Bezüglich der Leistungsphase 1-2 werden die Bieter darauf hingewiesen,
dass mit den Anlagen der Vergabeunterlagen schon Teile der
Leistungsphase 1-2 für die Objektplanung Gebäude vorliegen, nicht
jedoch für die Tragwerksplanung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffer 5.2.2 des
Verfahrensbriefs erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach
der in Ziffer 5.2.2 des Verfahrensbriefs genannten Punkteverteilung
erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis
der in Ziffer 5.2.2 des Verfahrensbriefs genannten Punkteverteilung
keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B.
weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also
keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit
gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3
Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal
Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen
diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 75 Abs. 6 VgV). Liegen
weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor,
das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.

Punkteverteilung: Zusatzkriterien für die Referenzprojekte gemäß
III.1.3) (9):

Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten
Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen
zu machen hat, erhält ein die Mindestan-forderungen gemäß vorstehend
Punkt (9) a) und (9) b) erfüllendes Referenzprojekt dar-über hinaus in
der Bewerberauswahl folgende Punkte:

aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 300 nach DIN
276-1:2008-12:

> 6 Mio. EUR brutto und ? 8 Mio. EUR brutto: 1 Punkt,

> 8 Mio. EUR brutto und ? 10 Mio. EUR brutto: 2 Punkte,

> 10 Mio. EUR brutto: 3 Punkte.

bb) Brutto-Grundfläche gemäß DIN 277-1:2016-01 des Referenzprojekts.
Brutto-Grundfläche (BGF)

> 5 000 m^2 und ? 7 500 m^2: 1 Punkt,

> 7 500 m^2 und ? 10 000 m^2: 2 Punkte,

> 10 000 m^2: 3 Punkte.

cc) Das Objekt des Referenzprojekts ist mindestens der Honorarzone III
nach § 52 HOAI zugeordnet: 3 Punkte

Insgesamt können also für die Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) a) und
b) bis zu 45 Punke (5x9) erzielt werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen werden stufenweise ab Leistungsphase 1 vergeben, maximal
bis zu Leistungsphase 6.

Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der
Leistungen der Leistungsphasen 1-4 (Grundlagenermittlung bis
Genehmigungsplanung).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und/oder sonstige Nachweise) zum Beleg des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen und der Erfüllung der Eignungskriterien sind mit dem
Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:

(1) Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,

in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für das
Vergabeverfahren und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,

dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft aus allen Mitgliedern im
Auftragsfall erklärt ist, und

dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft und (im
Auftragsfall) der Arbeitsgemeinschaft als Gesamtschuldner haften.

Die rechtlichen Anforderungen an die Bildung von Bewerber- bzw.
Bieterrgemeinschaften sind einzuhalten.

(2) Benennung (Eigenerklärung) des jeweils für die Durchführung der
auftragsgegenständlichen Leistungen verantwortlichen Berufsangehörigen
und Nachweis der Berufsqualifikation durch Vorlage entsprechender
Zeugnisse.

Als Berufsqualifikation wird für die Leistungen der Beruf des
Ingenieurs gefordert (Mindestanforderung).

(3) Eigenerklärung (gem. § 123 Abs. 1-3 GWB) gem. Ziffer 5.2.2 des
Verfahrensbriefs;

(4) Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung
nachgekommen ist (§ 123 Abs. 4 GWB) gem. Ziffer 5.2.2 des
Verfahrensbriefs;

(5) Eigenerklärung (gemäß § 124 GWB) gem. Ziffer 5.2.2 des
Verfahrensbriefs.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben,

Bescheinigungen und/oder sonstige Nachweise) zum Beleg des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Und der Erfüllung der Eignungskriterien sind mit dem Teilnahmeantrag
zwingend einzureichen:

(6) Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine
bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers

a) mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für
Personenschäden und von mindestens 1 500 000 EUR für Sachschäden,

b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache
der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss,

Bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens.

Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung
der Ersatzleistung als vorstehend unter a)-b) genannt, ist zusätzlich
eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der
hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden
Anforderungen unter a)-b) angepasst werden wird.

Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine
entsprechende Versicherungsbestätigung von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Die vorstehenden Anforderungen nach 6 a)-b) sind Mindestanforderungen
an die Berufshaftpflichtversicherung.

(7) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für Leistungen
der Tragwerksplanung des Bewerbers, jeweils der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017), jeweils in EUR netto.

Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des
Bewerbers für Leistungen der Tragwerksplanung des Bewerbers in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015-2017) von jeweils
mindestens netto 700 000 EUR.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der
Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je
Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die
jeweiligen Umsätze für Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung des
Bewerbers. Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für
die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s. vorstehend (6) und (7)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der
Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte
(Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände)
des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
(2015-2017) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je
abgeschlossenem Geschäftsjahr (2015-2017) die jeweiligen jährlichen
Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu
addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der
Führungskräfte. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte
und Führungskräfte anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder
sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügen.
Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 6
Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017), die jeweils über ein
Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur
verfügen.

(9) Eigenerklärungen (gem. nachfolgenden Anforderungen) über
nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von
Name/Anschrift des Auftraggebers des Referenzprojekts und Angabe von
Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners des
Auftraggebers des Referenzprojekts (nicht eines externen Dritten), der
die Angaben des Bewerbers zu diesem bestätigen kann, sowie Angabe einer
Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten
Leistungen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben des Bewerbers
beim Referenzauftraggeber zu überprüfen: Bei Bewerbergemeinschaften
muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied
zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte
der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von
einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten
Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden. Es werden nur die
vom Bewerber im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle jeweils
genannten Referenzprojekte berücksichtigt.

Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig
bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes
gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle
oder darüber Hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in
allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht
berücksichtigt. Werden nicht alle Mindestanforderungen nach Punkt (9)
a)-c) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt in der
Teilnehmerauswahl nicht gewertet.

a) Art, Inhalt und Zahl der Referenzprojekte:

Folgende Mindestanforderungen nach Art und Inhalt der Referenzen
gelten:

Mindestens 1, höchstens 5 vergleichbare Referenzprojekte des Bewerbers
über Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI i. V. m. Anlage
14 HOAI, Leistungsphasen 1-6, für Neubauten von Gebäuden, des Bewerbers
aus dem Zeitraum 1.01.2015 bis zum Fristablauf zur Abgabe der
Teilnahmeanträge gem. IV.2.2 der Bekanntmachung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

b) Weitere Mindestanforderungen an die Referenzprojekte gemäß Ziffer
(9) a):

Die Referenzprojekte nach vorstehend Punkt (9) a) werden im Rahmen der
Teilnehmerauswahl nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den
nachfolgenden weiteren Mindestanforderungen unter Punkt (9) b) aa)-dd)
gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Weitere
Mindestanforderungen für die Bewertung der Referenzprojekte nach
vorstehend Punkt (9) a) sind jeweils:

aa) Mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm
erbrachte Leistungsphasen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 Abs. 1 HOAI
i. V. m. Anlage 14 HOAI: Leistungsphasen 1 bis einschließlich
Leistungsphase 6.

bb) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 300 nach DIN
276-1:2008-12: mindestens 6 000 000 EUR brutto. Baukosten in diesem
Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers
erfasst sind (z. B. wenn sich der Referenzauftrag nur auf einen Teil
einer Gesamtmaßnahme bezog).

cc) Brutto-Grundfläche gemäß DIN 277-1:2016-01 des Referenzprojekts.
Brutto-Grundfläche in diesem Sinne sind nur solche Brutto-Grundflächen,
die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der
Referenzauftrag des Bewerbers auf die Erweiterung eines bestehende
Objekts mit schon vorhandenen Brutto-Grundflächen bezog): mindestens 5
000 m^2 BGF.

Dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für
Teilnahmeanträge in diesem Verfahren: Leistungsphase 6 fertiggestellt.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/11/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/11/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist
nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantragsformular
möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Teilnahmeantragsformular
verwendet wird, werden ausgeschlossen.

2) Anfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen.
Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in
I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.

3) Schriftlich, per Telefon oder per Telefax übermittelte
Teilnahmeanträge oder Angebote sind nicht zugelassen und werden nicht
berücksichtigt.

4) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen,
werden nicht berücksichtigt.

Bekanntmachungs-ID: CXS0Y67YYYD
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:
[6]www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekam
mer
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 160 Abs. 3 GWB, soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/10/2018

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References

1. mailto:bau@muenchenstift.de?subject=TED
2. http://www.muenchenstift.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y67YYYD/documents
4. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0Y67YYYD
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer

 
 
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