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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Köln - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018100909273607594 / 439285-2018
Veröffentlicht :
09.10.2018
Angebotsabgabe bis :
12.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Köln: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2018/S 194/2018 439285

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Köln Zentrales Vergabeamt
Willy-Brandt-Platz 2
Köln
50679
Deutschland
E-Mail: [1]stefan.schueller@stadt-koeln.de
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.stadt-koeln.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMMW/docum
ents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMMW
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neuerrichtung eines Mehrfamilienhauses am Lachemer Weg, Leistungen der
Objektplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018-0493-26-5
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungen der Objektplanung, gemäß § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1
bis 9

Die Anlage 1 dieser Auftragsbekanntmachung ist zwingend zu beachten.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA23
Hauptort der Ausführung:

Leistungen der Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 9 Lachemer Weg 50737
Köln Flur 97, Flurstück 273, öffentlich geförderter Wohnungsbau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 Leistungsphasen 1 bis
9 für den Neubau eines öffentlich geförderten Wohnungsbaus in
konventioneller Bauweise. Das zu bebauende Grundstück befindet sich
zwischen Neusser Straße und Lachemer Weg auf dem Flurstück 273. Geplant
sind 20 bis 24 barrierefreie 1-Zimmer bis 5-Zimmerwohnungen,
unterkellert und mit Tiefgarage.

Eine detailliertere Aufgabenschreibung ist der Anlage 1 zu entnehmen.

Erläuterungen zur Laufzeit:

Voraussichtlich circa 30 Monate (ohne Gewährleistungszeit),

Zuzüglich optional 48 Monate für die Leistungsphase 9
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Werkvertrag
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Soweit mehr Teilnahmeanträge eingehen, werden mindestens 3 Teilnehmer,
maximal jedoch 5 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl nach Abschluss
der Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe aufgefordert.

1) Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der
geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte
Bewerbungsformular (Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung). Nicht
rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht
berücksichtigt;

2) Darüber hinaus wird eine Rangfolge der Bewerber über die Bewertung
der unter III.1.3 dieser Auftragsbekanntmachung eingereichten
Referenzen gemäß nachfolgend genannten Kriterien ermittelt. Die
Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl
/Wertung/Gewichtung:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der
Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die
Mindestanforderungen (siehe unter III 1.3, Punkt 2) erfüllt sind, wird
darüber hinaus eine Rangfolge der Bewerber über die Bewertung der
eingereichten Referenzen gemäß nachfolgend genannten Kriterien
ermittelt. Maximal werden 3 Referenzprojekte je Kriterium gewertet.
Eine Referenz kann auch für mehr als ein Kriterium gewertet werden. Die
erreichte Punktzahl, beziehungsweise die Gewichtung, ist für die
Rangfolge und die Auswahl der Bewerber maßgebend.

Größenordnung der Referenzprojekte: maximal 5 Punkte pro
Referenzprojekt größer/gleich 4 Millionen EUR (netto), für die
anrechenbaren Kosten für Leistungen der Objektplanung, Kostengruppen
300/400 nach DIN 276-1 oder gleichwertige landesspezifische
Kostengruppe), insgesamt maximal 15 Punkte. Bei Projekten kleiner als 4
Millionen EUR (netto) für die vor genannten Kosten, verringert sich die
Punktzahl entsprechend linear bis zur Mindestanforderung von 2
Millionen EUR (netto).

Referenzprojekte, die für einen öffentlichen Auftraggeber durchgeführt
wurden:

0 Punkte für ein Projekt (da Mindestforderung), 5 Punkte für 2
Projekte, 10 Punkte für 3 Projekte.

Leistungen der Objektplanung bei Neubauten für Wohnnutzung
(Leistungsphasen 5 - 8 gemäß HOAI in der zu der Zeit gültigen Fassung,
oder gleichwertigen landesspezifischen Leistungen, in einer
Größenordnung von mehr als 2 Millionen EUR für die KGR 300/400,
Honorarzone III oder höher; Fertigstellung der Leistungsphase 8
(Betrachtungszeitraum ist Januar 2009 bis einschließlich Abgabetermin
der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Auftragsbekanntmachung).

0 Punkte für ein Projekt (Mindestforderung), 10 Punkte für 2 Projekte,
15 Punkte für 3 Projekte.

Leistungen der Objektplanung bei Gebäuden für den sozialen Wohnungsbau:

4 Punkte für ein Projekt, 8 Punkte für 2 Projekte, 12 Punkte für 3
Projekte.

Maximal sind 52 Punkte erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der jeweils nächsten Stufen besteht
nicht.

Leistungsphasen 4 (Bauantrag) und Leistungsphasen 5 bis 8 und 9.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis
6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

Bei Verhandlungverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die
Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Absatz 3 Ziffer 7 VOB/A
beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes
zu erteilen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz
über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe
öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz
Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen
beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen
beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten
Mindestentgelte bzw. Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen
gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin
berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser
Pflichten zu überprüfen.

Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsformular (Anlage 2 zur
Auftragsbekanntmachung) zu verwenden, das bei der unter I.3
(Kommunikation) genannten Kontaktstelle der Stadt Köln, 27/ Zentrales
Vergabeamt, heruntergeladen werden kann. Zur Angabe der Nachweise ist
das Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt und rechtskräftig
unterschrieben einzureichen.

Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht
berücksichtigt.

Bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied ein eigener
Bewerbungsbogen abzugeben.

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

a) Nachweis der Unterschriftenberechtigung bei juristischen Personen.
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem
Handelsregister, der den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt, oder
dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers
(gegebenenfalls in Kopie);

b) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§
123 und 124 GWB gegen ihn vorliegen;

c) Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfung mit
anderen Unternehmen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit);

d) Nachweis zur Beruflichen Befähigung gemäß III.2.1.;

e) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung
seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer nach § 47(1)
VgV zu nennen, die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und
über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124
GWB für die betreffenden Nachunternehmer, sowie die
Verpflichtungserklärung, vorzulegen.

Erklärung des Bewerbers/Bieters zur Zusammenarbeit mit anderen
Unternehmen in auf den Auftrag bezogener relevanter Weise und zur
Inanspruchnahme derer Kapazitäten im Sinne der Eignungsleihe (§ 47
VgV), mit Angabe der jeweiligen Leistungsanteile. Mit Vorlage der
Bewerbung muss der Unterbeauftragte (unabhängig von der Rechtsnatur der
zwischen dem Bewerber und dem anderen Unternehmen bestehenden
Verbindung) rechtsverbindlich erklären, dass er zur Auftragsausführung
zur Verfügung steht. Sollte er nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht
ein Sonderkündigungsrecht des Auftraggebers. Spätere
Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig

(2) Rechtsform der Bewerbergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Sie haben mit ihrer Bewerbung eine von
allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,

in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall geklärt
ist,

in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der Durchführung des
Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die
Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der
Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

Abgabe sämtlicher Nachweise und Eigenerklärungen erfolgt mit dem
Teilnahmeantrag in deutscher Sprache.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit gemäß § 45 (4) Nummer 1 VgV,

Eigenerklärung zum Jahresgesamtumsatz (netto), sowie zum
Netto-Jahresumsatz für die ausgeschriebene Dienstleitung, bezogen auf
die letzten 3 Jahre 2015, 2016, 2017, gemäß § 45 (4) Nummer 4 VgV.
Liegt der Jahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vor,
so reicht eine Prognose,

Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung,

Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (4)
Nummer 2 VgV, in Höhe von 1,5 Millionen EUR für Personen-, und in Höhe
von 1 Millionen EUR für Sach- und sonstige Schäden, oder Erklärung über
den Abschluss im Auftragsfall (Mindestanforderung).

(Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, erfolgt mit dem
Teilnahmeantrag.)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es gelten nachfolgende Eignungskriterien.

1) Personelle Ausstattung:

1.a) Erklärung gemäß § 46 (3) Nummer 8 VgV zur Anzahl und Qualifikation
der in den letzten 3 Jahren im jährlichen Mittel beschäftigten
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) und der Führungskräfte;

1.b) Gemäß §§ 43 (1) und 75 VgV Angabe von Name, Qualifikation und
Berufserfahrung nach Beendigung des Studiums in der Objektplanung der
Personen, welche die ausgeschriebene Dienstleistung tatsächlich
erbringen sollen:

Es wird gefordert gemäß § 46 (3) Nummer 6 VgV, dass

der/die verantwortliche Projektleiter/in (Büroinhaber/-inhaberin,
und/oder festangestellte/r Beschäftigter/Beschäftigte) mindestens die
Qualifikation Diplom Ingenieur Architektur oder vergleichbar hat,
nach Abschluss einer Hochschul- oder Fachhochschulausbildung,

der / die verantwortliche Stellvertreter/in (Büroinhaber/-inhaberin,
und/oder festangestellte/r Beschäftigter/Beschäftigte) ebenfalls
mindestens die Qualifikation Diplom Ingenieur Architektur oder
vergleichbar hat, nach Abschluss einer Hochschul- oder
Fachhochschulausbildung,

mindestens einer der beschäftigten projektverantwortlichen
Diplom-Ingenieure/Ingenieurinnen (Büroinhaber/-inhaberin, und/oder
festangestellte/r Beschäftigter/Beschäftigte) mindestens 5 Jahre
Berufserfahrung nach dem Studienabschluss in der Bearbeitung der
ausgeschriebenen Dienstleistung hat.

Der Nachweis der Eintragung (von mindestens einem
projektverantwortlichen Architekten/Architektin) bei einer
Architektenkammer ist zu erbringen.

2.) Mindestens 3 Referenzprojekte sind vorzulegen.

Nachweis von Referenzprojekten gemäß § 46 (3) Nummer 1 VgV. Zugelassen
sind Referenzprojekte, für die der Bewerber/das Bewerberbüro die
Grundleistungen der Objektplanung mindestens in den Leistungsphasen 2
bis 3, Leistungsphase 4 bei entsprechender Auflage, sowie 5 bis 8
bearbeitet hat.

Referenzprojekte, die vom vorgesehenen Teammitglied für ein anderes
Büro erbracht wurden, werden nicht anerkannt.

Alle eingereichten Referenzprojekte müssen jeweils nachfolgende
Mindestanforderungen erfüllen:

Zuordnung der Honorarzone III oder höher für die Objektplanung
Gebäude gemäß HOAI,

die Fertigstellung der Projekte darf nicht vor dem Jahr 2009 (als
Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) erfolgt sein. Der
Betrachtungszeitraum ist Januar 2009 bis einschließlich Schlusstermin
für den Eingang der Teilnahmeanträge, siehe IV.2.2,

Referenzprojekte ab der Größenordnung von mindestens 2 Millionen EUR
(netto) in der Summe für die Kostengruppen 300/400 nach DIN 276-1 oder
vergleichbarer landesspezifischer Kostengruppen) werden zugelassen.

3) Zudem müssen folgende Kriterien im Rahmen der vorgenannten
Referenzprojekte ebenfalls erfüllt sein:

mindestens ein Referenzprojekt muss für einen öffentlichen
Auftraggeber erbracht worden sein,

mindestens 2 Referenzprojekte müssen Neubauprojekte sein,

mindestens ein Referenzprojekt muss ein Neubau zur Wohnnutzung sein.

Eine Referenz kann auch für mehr als ein Kriterium gewertet werden.

Der Bewerber muss die einzelnen Projekte auf jeweils maximal 3
einseitig bedruckten DIN A4 Seiten in Form von Text sowie Fotos oder
Skizzen darstellen, mit Angaben der Projektbezeichnung, des
Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Planungs-
und Realisierungszeitraum, Projektumfang/Kosten, und Angabe der
vollständig bearbeiteten Projektstufen, sowie der Honorarzone.

Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Bauherrn und /oder
Auftraggebers erforderlich.

Ist von einem privaten Auftraggeber eine derartige Bescheinigung nicht
erhältlich, so kann eine Eigenerklärung des Bewerbers anerkannt werden.
Für Aufträge, die für einen öffentlichen Auftraggeber durchgeführt
wurden, ist eine Bescheinigung der zuständigen Behörde erforderlich.

Weitere Kriterien siehe unter Mindeststandards
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Weiter Eignungskriterien:

Bietergemeinschaften:

Bewerben sich Bietergemeinschaften, so ist für jedes Mitglied der
Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit zu erbringen. Der Nachweis
kann über 3 gemeinsame oder auch von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft einzeln bearbeitete Referenzprojekte erbracht
werden. Jedoch muss jedes Referenzprojekt die geforderten
Mindeststandards erfüllen. Darüber hinaus gilt es, in der Summe den
Nachweis der weiteren Kriterien zu erbringen. Somit sind zur Erfüllung
der Mindeststandards gegebenenfalls mehr als 3 Referenzprojekte
nachzuweisen. Wenn von einem Mitglied der Bietergemeinschaft nur der
Teil der geforderten Kriterien erbracht wurde, so sind die
verbleibenden Kriterien bei einem anderen Projekt von einem anderen
Mitglied der Bietergemeinschaft nachzuweisen.

Unterbeauftragung:

Sollten weitere Büros vom Bewerber unterbeauftragt werden und der
Bewerber im Wege der Eignungsleihe (§ 47 VgV) die Kapazitäten dieser
Büros in Anspruch nehmen, so sind auch von den Unterbeauftragten die
geforderten Eignungskriterien nach III.1.1, III.1.2 und III.1.3 der
Auftragsbekanntmachung nachzuweisen, jedoch lediglich im Rahmen der von
ihnen jeweils ergänzend zu erbringenden Leistungen. Auch bei
Unterbeauftragten gelten für den Nachweis der Referenzprojekte die
geforderten Mindeststandards verpflichtend. Darüber hinaus ist die
technische Leistungsfähigkeit durch die weiteren Kriterien für die
übertragenen Leistungen nachzuweisen. Somit sind zur Erfüllung der
Mindeststandards auch bei mit einer Eignungsleihe verbundenen
Unterbeauftragungen gegebenenfalls mehr als 3 Referenzprojekte
vorzustellen.

Die Bewerbung wird in diesem Fall insgesamt (Bieter und
Unterbeauftragter) gewertet.

Angaben zu den Bedingungen und Anforderungen bei Bietergemeinschaften
oder Unterbeauftragten in Anlage 1.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Angaben zu einem besonderen Berufsstand sind in Anlage 1 zur
Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags sind in Anlage 1 zur
Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/11/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht
berücksichtigt und unmittelbar aus dem Verfahren ausgeschlossen.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise nicht
beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten
Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht
innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem
weiteren Verfahren.

Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYMMW
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für
behauptete Vergabeverstöße
Zeughausstraße 2 - 10
Köln
50667
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 III GWB

unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes
gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,

spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen
gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,

spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen
gegen Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,

innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln,
der Rüge nicht abhelfen zu wollen siehe § 135 II GWB,

30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch 6
Monate nach Vertragsschluss.

Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
EU
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/10/2018

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References

1. mailto:stefan.schueller@stadt-koeln.de?subject=TED
2. http://www.stadt-koeln.de/
3. https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMMW/documents
4. https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMMW

 
 
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