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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Edermünde - Notunterstützung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041615390589100 / 860033-2018
Veröffentlicht :
16.04.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
02.05.2018
Angebotsabgabe bis :
03.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
A 49 - AS Edermünde - UF L3221, ASB 4722-512 Notunterstützung


Aktenzeichen: 9j4-2018-00159-BA20.07
1. Auftraggeber (Vergabestelle): Offizielle Bezeichnung:Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement
Straße:Schillerstraße 8
Stadt/Ort:36043 Fulda
Land:Deutschland (DE)
Zu Hdn. von :Frau Glatter/Frau Merz
Telefon:+49 661/49953 214
Fax:+49 661 49953 103
E-Mail:heike.glatter@mobil.hessen.de;rajka.merz@mobil.hessen.de
digitale Adresse(URL): http://www.mobil.hessen.de
2. Art der Leistung : Dienstleistung
3. Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: A 49 - AS Edermünde - UF L3221, ASB 4722-512 -
Notunterstützung
4. Form des Verfahrens: formloses Bewerbungsverfahren vor freihändiger Vergabe
5. Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss:
Bewerbungsfrist: 03.05.2018 10:30 Uhr
6. Leistungsbeschreibung
Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
Im Zuge der BAB A 49 liegt in der Gemarkung Holzhausen in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Edermünde die Unterführung
der L 3221. Beide Teilbauwerke dieser 1958 (TB 1) und 1967 (TB 2) errichteten 3-feldrigen Spannbetonträgerrostbrücke mit
einer Spannweite von ca. 32,81 m (8,15 m + 16,29 m + 8,37 m) auf flach gegründeten Pendelstützen stehen aufgrund von
Tragfähigkeitsdefiziten unter Restnutzungsdauer bis Ende 2021. Bis zur Umsetzung eines vorgesehenen Neubaues in 2022 wird die
Planung einer Notunterstützung erforderlich.

Es werden Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung nach 43 und 51 HOAI Lph 2 bis 5 sowie Besondere Leistungen angefragt.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Ergänzende Gegenstände:

Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : Edermünde
NUTS-Code : DE735 Schwalm-Eder-Kreis

Zeitraum der Ausführung :
Späteste Zuschlagserteilung und
Ausführungsbeginn: ca. 27. KW .2018
Fertigstellung; Abschluss Bearbeitung: ca. 49. KW .2018

7. Bewerbungsbedingungen: Die nachfolgend genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind zur Prüfung der
Eignung erforderlich:

a) Firmenkurzprofil mit Angaben zum Leistungsspektrum

b) Vorlage von jeweils 3 vergleichbaren Referenzprojekten aus den folgenden Aufgabenbereichen, die innerhalb der letzten 3
Jahre bearbeitet wurden:
- Objektplanung Notunterstützung Brückenbauwerk, mind. bis Lph 5
- Tragwerksplanung Notunterstützung Brückenbauwerk, mind. bis Lph 5

c) Bescheinigung über die Berufshaftpflichtversicherung, gefordert werden folgende Deckungssummen: 1,5 Mio. für
Personenschäden und 1,0 Mio. für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass
die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen beträgt. Als Beleg hierfür ist
eine Bestätigung der Versicherung (z.B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) dem Teilnahmeantrag beizufügen. Bei
Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckungssumme ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen,
dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz auf die geforderten Deckungssummen erhöht wird.
Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Nachweise für jedes Mitglied getrennt zu erbringen.

d) Erklärungen über den Umsatz mit entsprechenden Dienstleistungen, die Gegenstand der Ausschreibung sind.

e) Erklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z.B.
- wirksames Berufsverbot ( 70 StGB),
- wirksames vorläufiges Berufsverbot ( 132a STPO),
- wirksame Gewerbeuntersagung ( 35 GewO),
- rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten zwei Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen:
Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ( 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung ( 334 StGB), Vorteilsgewährung
( 333 StGB), Diebstahl ( 242 StGB),Unterschlagung ( 246 StGB), Erpressung ( 253 StGB), Betrug ( 263 StGB), Subventionsbetrug (
264 StGB), Kreditbetrug ( 265b StGB), Untreue ( 266 StGB), Urkundenfälschung ( 267 StGB), Fälschung technischer
Aufzeichnungen ( 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren ( 283 ff. StGB), Wettbewerbsbeschränkende
Absprachen bei Ausschreibungen ( 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr ( 299 StGB), Brandstiftung ( 306 StGB),
Baugefährdung ( 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung ( 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen
Abfällen ( 326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet
wurde.

f) Erklärung, dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gemäß 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
oder gemäß 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe
von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind.

g) Erklärung, dass gegen mich/uns kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet
oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig
bestätigt wurde.

h) Erklärung, dass sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

i) Erklärung, dass ich/wir die Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt habe/haben.

j) Der Bewerber sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrages
bekannt sind, haben sich mit dem Teilnahmeantrag zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu erklären. Der
Auftragnehmer hat nach Zuschlagserteilung die von ihm vorgesehenen Nachunternehmen und Verleihunternehmen ebenfalls zur
Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu verpflichten. Die jeweilige Verpflichtungserklärung ist dem Auftraggeber
spätestens vor Beginn der Leistung der Nachunternhmen und Verleihunternehmen vorzulegen.

k) Angaben über die Auftragsteile, für die eine Unterauftragsvergabe beabsichtigt ist.

Sofern bestimmte Leistungen / Aufgabenbereiche von Nachunternehmern erbracht werden, so sind im Teilnahmeantrag die Nachweise
und Angaben zu den Punkten 7.a) - 7.c) und 7.e) - 7.j) der Bekanntmachung auch für die Nachunternehmer vorzulegen.

Hinweis für Bewerber, die im Hessischen Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e.V. (HPQR) oder in
einem vergleichbaren Präqualifikationsregister eingetragen sind:
Auftragsunabhängige Eignungsnachweise:
Für präqualifizierte Bewerber entfällt die Pflicht, auftragsunabhängige Eignungsnachweise mit der Bewerbung vorzulegen,
hierunter fallen insbesondere die Angaben zur persönlichen Lage des Bewerbers gemäß den Punkten 7.e) - 7.j) der
Bekanntmachung, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Auch
die Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß den Punkten 7.c) und 7.d) der Bekanntmachung
können entfallen, sofern im Rahmen der Präqualifikation die geforderten Haftpflichtdeckungssummen nachgewiesen und Angaben
zum Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen gemacht wurden.
Zum Nachweis der Präqualifikation ist ein gültiges Zertifikat den Bewerbungsunterlagen beizufügen.
Bei Bewerbergemeinschaften gilt folgendes:
- Mitglieder mit Eintragung im Hessischen Präqualifikationsregister: Auftragsunabhängige Eignungsnachweise können (wie oben
beschrieben) entfallen.
- Mitglieder ohne Eintragung im Hessischen Präqualifikationsregister: Auftragsunabhängige Eignungsnachweise sind für jedes
Mitglied gesondert mit der Bewerbung vorzulegen.
Bei einem Einsatz von anderen Unternehmen (Nachunternehmer) ist sinngemäß zu verfahren.
Auftragsbezogene Eignungsnachweise:
Unter den Punkten 7.a) und 7.b) der Bekanntmachung werden auftragsbezogene Nachweise zur fachlichen Eignung gefordert. Diese
Nachweise sind auch von präqualifizierten Bewerbern zwingend vorzulegen; bei einem Einsatz von Nachunternehmern ist
sinngemäß zu verfahren.

Falls der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, behält sich der AG vor folgende Unterlagen zu fordern (gilt auch für die
Nachunternehmer):
- Je eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers zu den benannten Referenzen, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht
wurden.
- Bezüglich des Gesamtumsatzes eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder ein entsprechend
testierter Jahresabschluss oder eine entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnung.
- Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen und eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der
Berufsgenossenschaft / des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.

Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Kriterium A:
Firmenprofil der sich bewerbenden Organisationseinheit.
Das Kriterium A wird mit einer Punktzahl zwischen 5 und 0 Punkten bewertet.
- 5 Punkte: bestmögliche Übereinstimmung
- 0 Punkte: keine Übereinstimmung
Die Zwischenwerte, Spanne zwischen > 0 Punkte und < 5 Punkten, ergeben sich aus folgenden Bedingungen:
Übereinstimmung des Firmenprofils hinsichtlich Inhalt und Umfang mit der auftragsgegenständlichen Leistung.

Kriterium B:
Erbrachte Leistungen für vergleichbare Aufgabenstellungen, die in den letzten 5 Jahren von der sich bewerbenden
Organisationseinheit hinsichtlich der auftragsgegenständlichen Leistungen erbracht wurden. Zur Bewertung werden die
Referenzprojekte herangezogen, die vom Bewerber zu benennen sind.
Das Kriterium B wird mit einer Punktzahl zwischen 5 und 0 Punkten bewertet.
Die Zwischenwerte, Spanne zwischen > 0 Punkte und < 5 Punkten, ergeben sich aus folgenden Bedingungen:
- Anzahl der wertbaren Referenzprojekte
und insbesondere
- Übereinstimmung der wertbaren Referenzobjekte hinsichtlich Inhalt und Umfang mit der auftragsgegenständlichen Leistung.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. 6 Abs. 3, 4 VOL/A, 13 Abs. 1, 2 HVTG), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise
(u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
Eignungsnachweisen entsprechen.
8. Zuschlagskriterien
Preis
9. Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme aufgefordert werden sollen:
mindestens (soweit geeignet) :3 / ,höchstens 5
Anzahl gesetzte Bieter 0
10. Auskünfte erteilt: Offizielle Bezeichnung:Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Straße:Schillerstraße 8
Stadt/Ort:36043 Fulda
Land:Deutschland (DE)
Zu Hdn. von :Herr Thomas Hendler
Telefon:+49 661/49953 182
Fax:+49 661 49953 103
E-Mail:thomas.hendler@mobil.hessen.de
digitale Adresse(URL): http://www.mobil.hessen.de
11. Bewerbungsunterlagen sind anzufordern bei: Offizielle Bezeichnung:Es werden nur die unter Punkt 12 genannten
Unterlagen digital zur Verfügung gestellt.
12. Sonstige Angaben: Ein Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe besteht auf Grund der Interessenbekundung
nicht.

Interessierte, die innerhalb von 8 Wochen nach der Abgabefrist keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erhalten haben, wurden
nicht berücksichtigt. Eine gesonderte Information der Vergabestelle, dass die Interessenbekundung nicht angenommen wurde,
ergeht nicht an die Interessierten.

Der Auftraggeber stellt für die Teilnahme an dem Interessenbekungsverfahren den Bewerbern kostenfrei folgende Unterlagen zur
Verfügung:
- Vordruck Teilnahmeantrag Interessenbekundungsverfahren
- Vordruck Eigenerklärung Eignung
- Vordruck Erklärung Bewerbergemeinschaft
- Vordruck Verzeichnis Nachunternehmerleistungen
- Vordruck HE - Verpflichtungserklärung Tariftreue (03/15)
Die Vordrucke sind der Bekanntmachung in digitaler Form angehängt.
Weitere Unterlagen stellt der Auftraggeber nicht zur Verfügung.

Falls Sie bereit sind, an dem Interessenbekundungsverfahren teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem
verschlossenen Umschlag bis zu dem unter Punkt 5 genannten Termin an die unter Punkt 1 genannte Adresse einzusenden oder dort
abzugeben.
Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe der Projektbezeichnung zu versehen.

Es gelten die nachstehenden Bewerbungsbedingungen:

1. Die Bewerbung ist in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen.

2. Es sind ausschließlich die von der Vergabestllen vorgegebenen Vordrucke zu verwenden und einzureichen. Die Vordrucke sind
an den vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Bewerbungen werden
ausgeschlossen.

3. Eine nicht fristgerecht eingereichte Bewerbung wird ausgeschlossen.

4. Eine Bewerbung, die die Mindeststandards nicht erfüllen, wird ausgeschlossen.

5. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß dem Vordruck
Erklärung Bewerbergemeinschaft abzugeben,
- in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt,

6. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft ist nicht zugelassen.

7. Beabsichtigt der Bewerber, wesentliche Teile der Leistung von Nachunternehmer ausführen zu lassen, muss er in seiner
Bewerbung die durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen angeben.

Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/hessen/2018/04/000269012338.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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