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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Neuendettelsau - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018021309260087010 / 65624-2018
Veröffentlicht :
13.02.2018
Angebotsabgabe bis :
15.03.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Neuendettelsau: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 30/2018 65624

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Evangelisch-Lutherisches Diakoniewerk Neuendettelsau KdöR
Wilhelm-Löhe-Straße 16
Neuendettelsau
91564
Deutschland
E-Mail: [1]info@DiakonieNeuendettelsau.de
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.diakonieneuendettelsau.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.deutsche-evergabe.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH
Äußere Cramer-Klett-Straße 19
Nürnberg
90489
Deutschland
Kontaktstelle(n): Nils Wolfram
E-Mail: [4]nils.wolfram@dreso.com
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.dreso.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Cnopf'sche Kinderklinik und Umbau Klinikum Hallerwiese
Generalplanerleistungen
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Diakonie Neuendettelsau plant, den Neubau der Cnopf´schen
Kinderklinik und den Umbau des Bestands im Klinikum Hallerwiese zu
realisieren. Der Projektumfang wird sich voraussichtlich über mehrere
Bauabschnitte erstrecken. Die Flächen der Krankenpflegeschule, welche
abgerissen werden soll, sind sofern möglich in den Neu- oder
Bestandsbau zu integrieren. Für die Erweiterung und Sanierung der
Cnopf´schen Kinderklinik und der Klinik Hallerwiese besteht eine erste
Raumprogrammierung mit Verortung von Funktionsflächen sowohl in das
Bestandsgebäude als auch teilweise in einen Erweiterungsneubau. Das mit
den Nutzern und den Förderbehörden abgestimmte Funktions- und
Raumprogramm wird voraussichtlich im April 2018 vorliegen. Der
Gesamtkostenrahmen der KG 200-700 des Projektes liegt bei 100 Mio. EUR
brutto. Die Finanzierung des Projektes erfolgt teilweise über
Fördermittel.

Relevante Unterlagen stehen für jeden Bewerber kostenlos unter
folgendem Link zur Verfügung: [6]www.deutsche-evergabe.de.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Diakonie Neuendettelsau plant, den Neubau der Cnopf´schen
Kinderklinik und den Umbau des Bestands im Klinikum Hallerwiese zu
realisieren. Der Projektumfang wird sich voraussichtlich über mehrere
Bauabschnitte erstrecken. Die Flächen der Krankenpflegeschule, welche
abgerissen werden soll, sind sofern, möglich in den Neu- oder
Bestandsbau zu integrieren. Für die Erweiterung und Sanierung der
Cnopf´schen Kinderklinik und der Klinik Hallerwiese besteht eine erste
Raumprogrammierung mit Verortung von Funktionsflächen sowohl in das
Bestandsgebäude als auch teilweise in einen Erweiterungsneubau. Das mit
den Nutzern und den Förderbehörden abgestimmte Funktions- und
Raumprogramm wird voraussichtlich im April 2018 vorliegen. Der
Gesamtkostenrahmen der KG 200-700 des Projektes liegt bei 100 Mio. EUR
brutto. Die Finanzierung des Projektes erfolgt teilweise über
Fördermittel.

Neben der bestehenden Krankenpflegeschule muss auch das auf dem Baufeld
vorhandene Wohnheim abgerissen werden. Des Weiteren befindet sich neben
dem Baugrundstück das unter Denkmalschutz stehende Barockpalais mit
Barockgarten. Auf dem Grundstück ist ggf. auch der Neubau der
Krankenpflegeschule und/oder Gewerbe- und Wohnungsnutzung sowie der
Neubau der Tiefgarage geplant. Diese Projekte sind nicht im
Leistungsumfang dieses VgV-Verfahrens enthalten.

Das Projekt teilt sich in die beiden Bauteile Neubau und Bestandsumbau
auf. Die zu erstellende Grundlagenermittlung und Vorplanung (LPH 1+2),
welche mit dem Einreichen des Antrags auf Vorwegfestlegung im November
2018 abgeschlossen werden, sind für beide Bauteile voraussichtlich
gemeinsam zu erstellen. Die anschließende Abwicklung erfolgt getrennt.
Nach Abbruch des bestehenden Schwesternwohnheims sowie der
Krankenpflegeschule, welche sich nördlich des Klinikgebäudes befinden,
soll zunächst ein Neubau erstellt werden. Nach Fertigstellung erfolgt
der Umbau der bestehenden Klinik Hallerwiese. Besonderes Augenmerk gilt
über alle Projektphasen der Vermeidung von Störungen des laufenden
Krankenhausbetriebes.

Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:

a) Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI);

b) Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI);

c) Planung Technische Gebäudeausrüstung ELT, Anlagengruppen 4-6 (§§ 53
ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI);

d) Planung Technische Gebäudeausrüstung HLSK, Anlagengruppen 1-3 und
7-8 (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI);

e) Planung Technische Gebäudeausrüstung, Medizintechnik (§§ 53 ff. HOAI
i. V. m. Anlage 15 HOAI);

f) Wärmeschutz, EnEV-Nachweis, Bauakustik, Raumakustik
(Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI);

g) Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung (§§ 39 ff. HOAI i. V. m.
Anlage 11 HOAI und §§ 47 ff. HOAI i. V. m. Anlage 13 HOAI);

h) SiGeKo-Leistungen (Leistungsbild Baustellenverordnung nach AHO, Heft
15);

i) Brandschutzplanung einschl. Brandschutzkonzept (Leistungsbild
Brandschutz nach AHO, Heft 17, Nr. 1.4);

j) Baulogistikplanung (Leistungsbild Baulogistik nach AHO, Heft 25).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2018
Ende: 31/03/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 2
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Berufliche Leistungsfähigkeit: 15 %;

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 10 %;

3) Fachliche Eignung Büroorganisation und Projektteam: 30 %;

4) Besondere Befähigungsnachweise: 5 %;

5) Fachliche Eignung Referenzprojekte: 40 %
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:

Die Leistungsphasen 1 und 2 ergeben die Leistungsstufe 1. Die
Beauftragung der Leistungsstufe 1 kann gegebenenfalls getrennt und
zeitlich versetzt für Neubau und Bestandsumbau erfolgen.

Die Leistungsphasen 3 und 4 ergeben die Leistungsstufe 2. Die
Beauftragung der Leistungsstufe 2 kann gegebenenfalls getrennt und
zeitlich versetzt für Neubau und Bestandsumbau erfolgen. Es ist
möglich, dass der Neubau bzw. der Bestandsumbau beauftragt wird, ohne
dass das jeweils andere Teilprojekt für diese Stufe weitergeführt wird.

Die Leistungsphasen 5 bis 7 ergeben die Leistungsstufe 3. Die
Beauftragung der Leistungsstufe 3 kann gegebenenfalls getrennt und
zeitlich versetzt für Neubau und Bestandsumbau erfolgen. Es ist
möglich, dass der Neubau bzw. der Bestandsumbau beauftragt wird, ohne
dass das jeweils andere Teilprojekt für diese Stufe weitergeführt wird.

Die Leistungsphasen 8 und 9 ergeben die Leistungsstufe 4. Die
Beauftragung der Leistungsstufe 4 kann gegebenenfalls getrennt und
zeitlich versetzt für Neubau und Bestandsumbau erfolgen. Es ist
möglich, dass der Neubau bzw. der Bestandsumbau beauftragt wird, ohne
dass das jeweils andere Teilprojekt für diese Stufe weitergeführt wird.

Die Leistungsphase 0 ergibt die Zielfindungsphase. Die Beauftragung der
Zielfindungsphase behält sich der Auftraggeber optional für den Neubau
sowie den Bestandsumbau vor.

Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung über die Stufe 1 hinaus besteht
nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung sowie der gegebenenfalls
zeitlich versetzt erfolgenden Vergabe von Neubau und Bestandsumbau
können keine zusätzlichen Honorar- oder Schadensersatzansprüche geltend
gemacht werden.

Vertragsgrundlage wird das den Bewerbungsunterlagen beigelegte
Vertragsmuster des Auftraggebers.

Der Realisierung des Projektes liegen ein begrenztes Budget und eine
Finanzierung zugrunde. Die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes
muss gegeben sein. Dies kann den Umfang der Leistungen einschränken.
Nur wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gesichert sind und der
Auftraggeber die Wirtschaftlichkeit der Projektrealisierung für gegeben
ansieht, wird der Auftraggeber weitere Leistungen vergeben.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Formalien:

1) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und
Lieferinteressen vorliegt nach § 73 Abs. 3 VgV;

2) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2,
3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 GWB;

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;

4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB
vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125
GWB;

5) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers/aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft nach § 44 Abs. 1 VgV

6) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO

7) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen
nach § 43 VgV:

8) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.

Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
teilnahmeberechtigt sein.

Um den Auftrag können sich ein Generalplaner, der alle Leistungen nach
II.2.4) abdeckt, oder eine Bewerbergemeinschaft, deren Mitglieder alle
Leistungen nach II.2.4) abdecken, (ggf. jeweils unter dem Einsatz von
Nachunternehmern) bewerben. Bewerbergemeinschaften sind vor
Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform
anzunehmen.

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,

mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,

mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,

mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder
Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder
mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind
nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung
verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 5 000 000 EUR
und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 5 000 000 EUR betragen (§ 45
Abs. 1 Ziffer 3 VgV). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete
Berufshaftpflichtversicherung zu erfolgen. Im Bewerbungsverfahren kann
der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine
schriftliche Erklärung der Versicherung vorlegen, in der die
Versicherungsabsicht für o. a. Leistungen für den Auftragsfall
bestätigt wird.

2) Erklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz für die
entsprechenden Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren
(TEUR) [1 Punkt ab 520 TEUR, 2 Punkte ab 1 040 TEUR, 3 Punkte ab 1 560
TEUR, 4 Punkte ab 2 080 TEUR, 5 Punkte ab 2 600 TEUR netto]. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder
pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter
Gesamtumsatz anzugeben (§ 45 Abs. 4 VgV).

3) Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen
bedient und dass ihm dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung
stehen (§ 47 VgV).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung;

Angaben über die für das Projekt vorgesehene technische Leitung (§ 46
Abs. 3 Ziffer 6 VgV):

Qualifikation des Projektleiters (volle Punktzahl: Berufserfahrung > 15
J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die
Wertung),Gewichtung 40 %;

Qualifikation des Stellvertreters (volle Punktzahl: Berufserfahrung >
10 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung),
Gewichtung 26,67 %;

Qualifikation des leitenden Objektüberwachers (volle Punktzahl:
Berufserfahrung > 12 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung
für die Wertung), Gewichtung 33,33;

2) Büroorganisation und Projektteam:

a) Angabe Referenzprojektliste des vorgesehenen Projektleiters
(Generalplanungsleistungen Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem
Bereich Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens
verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die
Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung
und Tragwerksplanung war) aus den letzten 10 Jahren, die er als
Projektleiter geleitet hat; volle Punktzahl bei Projektnennung, Angabe
von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim
Auftraggeber sowie Projektbeschreibung von mind. 2 Projekten (Wertung:
Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5
Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich));
Gewichtung 30 %.

Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die
ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im
Tagesgeschäft bearbeiten wird.

b) Angabe Referenzprojektliste des vorgesehenen stellvertretenden
Projektleiters (Generalplanungsleistungen Neubau- und/oder
Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau, bei denen der
Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem
Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder Objektplanung
Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung war) aus
den letzten 10 Jahren, die er als Projektleiter geleitet hat; volle
Punktzahl bei Projektnennung, Angabe von Name/Anschrift des
Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber sowie
Projektbeschreibung von mind. 2 Projekten(Wertung: Mindestnennung ein
Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5 Punkte, wenn nicht
vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)); Gewichtung 20 %.

c) Angabe Referenzprojektliste des vorgesehenen leitenden
Objektüberwachers (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich
Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich
gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder
Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und
Tragwerksplanung war) aus den letzten 10 Jahren, die er als
Objektüberwacher geleitet hat; volle Punktzahl bei Projektnennung,
Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des
Ansprechpartners beim Auftraggeber sowie Projektbeschreibung von mind.
2 Projekten (Projektnennung + schriftliche Erläuterung (Wertung:
Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5
Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich));
Gewichtung 30 %.

d) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Kosten, Termine, Qualität
bzw. Standards), Gewichtung 20 %.

3) Besondere Befähigungsnachweise:

Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren,
Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf
Bundes-/Landes-/EU-Ebene) bei vergleichbaren öffentlichen oder
geförderten Bauvorhaben, volle Punktzahl bei Projektnennung +
schriftlicher Erläuterung (Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3
Punkte, Nennung zweites Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0
Punkte (max. 5 Punkte möglich);

4) Referenzprojekte:

Insgesamt 10 Referenzen, Gewichtung 40 %. Die detaillierten
Mindestanforderungen und Eignungskriterien der geforderten
Referenzprojekte sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen, welche
kostenfrei unter [7]www.deutsche-evergabe.de zur Verfügung stehen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderungen an die Referenzprojektliste des Projektleiters
sind jeweils:

a) Projektkosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach
DIN 276: mindestens 25 Mio. EUR netto (1. Referenzprojekt) und
mindestens 50 Mio. EUR netto (2. Referenzprojekt).

b) Mindestens vom Projektleiter als Projektleiter bearbeitete und von
ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis
einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung
Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).

c) Projektstand des Referenzprojektes bei Ablauf der Frist für
Teilnahmeanträge in diesem VgV-Verfahren: Leistungsphase 8
fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6
fertiggestellt).

Werden nicht alle vorgenannten Mindestanforderungen erfüllt, wird das
hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.

Mindestanforderungen an die Referenzprojektliste des stellvertretenden
Projektleiters sind jeweils:

a) Projektkosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach
DIN 276: mindestens 10 Mio. EUR netto (1. Referenzprojekt) und
mindestens 25 Mio. EUR netto (2. Referenzprojekt).

b) Mindestens vom stellvertretenden Projektleiter bearbeitete und von
ihm als Projektleiter erbrachte Leistungsphasen nach HOAI:
Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme
Tragwerksplanung Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).

c) Projektstand des Referenzprojektes bei Ablauf der Frist für
Teilnahmeanträge in diesem VgV-Verfahren: Leistungsphase 8
fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6
fertiggestellt).

Werden nicht alle vorgenannten Mindestanforderungen erfüllt, wird das
hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.

Mindestanforderungen an die Referenzprojektliste des leitenden
Objektüberwachers sind jeweils:

a) Projektkosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach
DIN 276: mindestens 25 Mio. EUR netto (1. Referenzprojekt) und
mindestens 50 Mio. EUR netto (2. Referenzprojekt).

Bb) Mindestens vom Objektüberwacher bearbeitete und von ihm erbrachte
Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphase 8 (mit Ausnahme
Tragwerksplanung Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).

c) Projektstand des Referenzprojektes bei Ablauf der Frist für
Teilnahmeanträge in diesem VgV-Verfahren: Leistungsphase 8
fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6
fertiggestellt).

Werden nicht alle vorgenannten Mindestanforderungen erfüllt, wird das
hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.

Die Referenzprojekte (III.1.3 Nr. 4) werden nur gewertet, wenn
Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen vorliegen:

a) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für
Teilnahmeanträge in diesem VgV-Verfahren: Leistungsphase 8
fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6
fertiggestellt). Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird
das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.

b) Es werden nur Referenzprojekte gewertet aus den letzten 10 Jahren
(2008 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der
Teilnahmeanträge (15.03.2018)).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die geforderten beruflichen Befähigungen sind dem Bewerbungsformular zu
entnehmen. Die geforderte berufliche Befähigung Architekt ist mit
geeigneten Nachweisen zu belegen. Auf § 75 Abs. 1 VgV wird verwiesen.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers)
die Berufsbezeichnung Architekt nicht gesetzlich geregelt sein
sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also
Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist.

Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen
gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur
Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist
anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen,
dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/03/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 29/03/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die
geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht
per Post einzureichen. Die Verwendung des vorbereiteten
Bewerbungsformulars einschließlich Anlagen ist zwingend
(Ausschlusskriterium). Den Bewerbungsbogen erhalten Sie als Download
unter: [8]http://www.deutscheevergabe.de Es werden keine mit dem
Teilnahmeantrag oder dem Angebot vorzulegenden Unterlagen nachgefordert
(§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV). Hinweis zu III.1.2) und III.1.3): die volle
Punktzahl kann nur erreicht werden, wenn die Eignung wie unter III.1.2)
und III.1.3) Benchmark in Klammern beschrieben, jeweils mindestens
erfüllt und die jeweiligen Referenzprojekte bereits fertiggestellt
sind.

Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/Bewerber verpflichten
sich, eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der
Teilnahmefirst auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob
weitere Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen der
Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Es wird darauf hingewiesen, dass
alle veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen
Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Anfragen an die Vergabestelle
sind ausschließlich schriftlich an die unter Ziffer I.3) angegebene
Kontaktadresse bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der
Teilnahmefrist zu richten.

Kriterien Stufe 2 Wertung Zuschlagskriterien:

1) Vorstellung Büro und Projektteam (Gewichtung: 30 %)

2) Vorgehensweise zur Projektabwicklung, Darstellung/Erläuterung der
Schwerpunkte (Gewichtung: 40 %)

3) Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs (HOAI 2013) (Gewichtung
gesamt: 30 %)

Die Wertung der Kriterien (mit Ausnahme des Kriteriums Honorar/Preis)
erfolgt jeweils durch Punkteverteilung wie folgt:

4 Punkte: sehr überzeugend;

3 Punkte: überzeugend;

2 Punkte: teilweise überzeugend;

1 Punkt: wenig überzeugend;

0 Punkte: ungenügend/keine Angaben oder aus Sicht des Auftraggebers
inakzeptabel.

Bezüglich des Kriteriums Honorar/Preis erhält das günstigste Angebot 4
von 4 möglichen Punkten. Wenn der Angebotspreis um mehr als 50 % vom
günstigsten Angebot abweicht, werden 0 Punkte vergeben. Die Verteilung
der Punkte auf die Angebote, die preislich zwischen dem günstigsten,
aber unter 150 % des günstigsten Angebots liegen, erfolgt nach
folgender Formel:

Punkte = [(günstigstes Angebot * 1,5 Angebotspreis) * 2 * 4 Punkte] /
günstigstes Angebot.

Maximal können 400 Punkte erreicht werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern
Promenade 2
Ansbach
91522
Deutschland

Internet-Adresse:[9]http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften sind innerhalb von 10 Kalendertagen
nach Bekanntwerden des Rügegrundes gegenüber der Vergabestelle zu rügen
(§ 160, Abs. 3 Nr. 1 GWB). Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die
Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der
Vergabekammer 15 Tage (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Nordbayern
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland

Internet-Adresse:[10]http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/02/2018

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References

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