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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Erftstadt - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018011309500534092 / 15974-2018
Veröffentlicht :
13.01.2018
Angebotsabgabe bis :
12.02.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Erftstadt: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2018/S 9/2018 15974

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Erftstadt - Immobilienwirtschaft
Holzdamm 10
Erftstadt
50374
Deutschland
Kontaktstelle(n): Immobilienwirtschaft
Telefon: +49 2235409413
E-Mail: [1]petra.wagner@erftstadt.de
Fax: +49 2225409516
NUTS-Code: DEA27

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.erftstadt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/index.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Bülowstr. 66
Berlin
10783
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heyo Schönwälder
Telefon: +49 3021751920
E-Mail: [4]heyo.schoenwaelder@planungskultur.de
Fax: +49 3021751859
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.planungskultur.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Bülowstr. 66
Berlin
10783
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heyo Schönwälder
Telefon: +49 3021751920
E-Mail: [6]heyo.schoenwaelder@planungskultur.dede
Fax: +49 3021751859
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.planungskultur.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung und Sanierung Schulzentrum Lechenich, Stadt Erftstadt -
Leistungen der Tragwerksplanung
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Erftstadt beabsichtigt die Entwicklung und energetische
Sanierung des Schulzentrums (SZ) Lechenich. Im Rahmen dieser Maßnahme
soll die funktionale Zusammenlegung der Schulverwaltungen, ein Neubau
der Mensa sowie die Neustrukturierung und Sanierung der
Erschließungselemente erfolgen.

In dem 2017 durchgeführten Architektenwettbewerb wurde das Büro Heinle,
Wischer und Partner, Köln, mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Der Entwurf
sieht u.a. den Neubau einer 2-geschossigen Halle als Haupterschließung
sowie die Neustrukturierung beider Schulen und Anbindung an die neue
Achse vor.

Das SZ Lechenich besteht aus einem überwiegend zwischen 1960 und 1990
errichteten Gebäudeensemble mit 4-geschossigen Klassentrakten und 1-
bis 2-geschossigen Bauten, u.a. Mensa, naturwissenschaftlicher Trakt,
Pausenhalle/Verwaltung, Sporthalle, Aula/Schwimmbad.

Im Zuge der Entwicklung und Sanierung ist eine Erneuerung/ energetische
Optimierung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau
geplant.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA27
Hauptort der Ausführung:

Erftstadt.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen im Einzelnen:

(1) Abrissplanung / -statik

(2) Neubau bzw. Umbau einer 2-geschossigen Halle (teilweise
Unterkellerung) als Haupterschließung sowie eines 3-geschossigen
Querriegels (ohne Unterkellerung) mit Mensabereich im Erdgeschoss und
Klassenräumen in den Obergeschossen und Anbindung der Neubauten an den
angrenzenden 3- bis 4-geschossigen Bestand;

(3) Sanierung und Erweiterung der Bestandsgebäude. Bei den Gebäuden
handelt es sich um 30-40 Jahre alte 3- bis 4-geschossige
Stahlbetonbauten, die in Massivbauweise (Stahlbeton/Mauerwerk)
errichtet wurden. Über die Jahre entstandene Baumängel an den
Gebäudetrakten machen eine umfassende bauliche Sanierung erforderlich.
Zugleich ist eine energetische Optimierung, eine Erneuerung der
haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau (Einbau Aufzug)
geplant. Zudem soll der Gebäudebestand durch Umbau- sowie
Erweiterungsmaßnahmen neu strukturiert werden.

(4) Umbau (Raumänderungen);

(5) Verbesserung Raumakustik ausgewählter Bereiche;

(6) Brandschutzertüchtigung;

(7) Schadstoffsanierung;

(8) Intermimplanung;

Die Baumaßnahmen sollen abschnittsweise und bei laufendem Betrieb
realisiert werden. Während aller Projektphasen soll eine weitgehend
uneingeschränkte Betriebsfähigkeit gewährleistet sein.

Im Ergebnis sollen architektonisch ansprechende Gebäude sowie technisch
optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen
wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die
Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und dem
EEWärmeG erfolgen.

Die beabsichtigten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt
aus:

1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau)
sowie Neubau/Erweiterungsbau;

2. Größenordnungen (BGF): Bestandsgebäude: rd. 17.000 qm / Neubau: rd.
4.200 qm;

3. geschätzte Bauwerkskosten netto (Summe KG 300- 400 nach DIN 276):
rd. 13,5 Mio. netto. Die geschätzten Kosten der Kostengruppe 400
betragen davon rd. 4,0 Mio. netto.

Ausgeschrieben sind Leistungen der Tragwerksplanung nach §51 HOAI in
Verbindung mit Anlage 14, Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 sowie
optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11.
Optionen).

Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt
stufenweise (siehe Ziffer II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die
Beauftragung aller Leistungsstufen.

Folgende Unterlagen/Ausarbeitungen liegen vor und sind Bestandteil der
Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (siehe
Ziffer I.3): Wettbewerbsauslobung Entwicklung und Sanierung des
Schulzentrums Erftstadt-Lechenich, Ergebnisprotokoll und
Präsentationspläne des 1. Preisträgers, Vertragsentwurf sowie (erst im
Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung von allen
Beteiligten vorzulegen) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und
Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung
der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen
(Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - NRW) /
Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG NRW zur Frauenförderung und
Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 05/2018; 2. Beendigung
LP 6: 01/2021; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: 1. Personaleinsatzkonzept: 1.
Projektleitung, 2. Stv. Projektleitung, 3. weitere Mitglieder des
Projektteams (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 70
Qualitätskriterium - Name: 2. strukturelle Herangehensweise 1.
Projektorganisation, Zusammenarbeit etc.; 2. Projekteinschätzung und
abgestimmte Bearbeitungsmethodik; 3. Kosten und Termine (im Einzelnen
siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: 3. fachtechnische Lösungsansätze 1.
wirtschaftliches Gesamttragwerk; 2. Ansätze Bestandseingriffe; 3.
Maßnahmen konstruktiver Brandschutz; 4. Qualitätssicherung (im
Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 70
Qualitätskriterium - Name: 4. Aus dem Bietergespräch gewonnene
Eindrücke / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 32
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen
und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1,
III.1.2 und III.1.3.

(2) Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 840 Punkte (Finanzielle
und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 165 Punkte; Technische und
berufliche Leistungsfähigkeit: 675 Punkte). Detaillierte Angaben zur
Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden.

(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der
erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die aufzufordernden
Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden
können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die
Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages
werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI §51
beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem
Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.

Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung
der Maßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der
stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen
ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw.
zusätzliche Vergütung. Ergänzende (Planungs-/Beratungs-) Leistungen
werden sinngemäß analog beauftragt.

Voraussetzung für die Beauftragung der Stufe 2 ist ein Beschluss zur
weiter Bearbeitung der Stadt Erftstadt. Wesentliche Voraussetzungen für
die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten
und Termine.

(2) Optional Vergabe ausgewählter Besonderer Leistungen, sofern und
soweit diese erforderlich werden, insbesondere: Nachweise zum
konstruktiven Brandschutz (LP 4); Mitwirken bei der Überwachung der
Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen,
Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf
Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen (LP 8).

(3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung werden folgende Unterlagen
zur Verfügung gestellt: Formblatt Honorarangebot.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht
die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften
von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber
ausgeschlossen:

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister,
gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des
Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie
Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug
den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.

b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass keine
Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
§123 und §124 vorliegen;

c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im
Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte
Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.

d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) des Bewerbers zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen.

e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6)
gemäß Ziffer III.2.1.

f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung
seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen
(Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden
Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und
gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher
Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen
(Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten
Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des
Auftraggebers vorzulegen.

(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für
die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3
der Bekanntmachung) abzugeben,

in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden
ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass
die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften
von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber
ausgeschlossen:

(1) Umsatz:

a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum
Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren insgesamt.

b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz in
den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für Leistungen der
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1),
(f), sind zu beachten).

(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens
3,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0
Millionen EURO für sonstige Schäden je Auftraggeber nachzuweisen und
für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung,
dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich
(Teilnahmeantrag Punkt 2). Die Versicherungssumme muss jährlich
mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Netto-Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre (2017 [ggf. als Prognose], 2016, 2015) für Leistungen
der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51: Mindestanforderung
größer/gleich 180 000,00 netto pro Jahr im Durchschnitt gesamt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften
von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber
ausgeschlossen:

(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten drei
Jahren (2017, 2016, 2015) jahresdurchschnittlich beschäftigten
festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise
Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30
Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:

Ingenieure im Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51,

Ingenieure im Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51
mit 5 Jahre Berufserfahrung.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die
Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.

(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem
eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht
werden sowie deren Benennung.

(3) Aus einer Referenzliste für das in Ziff. II.2.4 aufgeführte
Leistungsbild sind mindestens 2 und maximal 4 mit der Bauaufgabe
vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Punkt 5.1
bis 5.4), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Für die
Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende
Unterangaben vollständig getätigt werden:

Bezeichnung der Baumaßnahme und Angabe von Ort/Land/Auftraggeber,

Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,

Bei Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmern: Name des Auftragnehmers,

Datum der Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten,

Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KG 300-400 nach DIN 276) netto,

Bruttogrundfläche BGF,

Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI §51,

Honorarzone i.S. HOAI §52 in Verbindung mit Anlage 14.2,

Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand [Umbau- und/oder
Modernisierungsmaßnahme i.S. HOAI 2013 §2] / Neubau- und/oder
Erweiterungsbaumaßnahme / Andere [Instandsetzungs- und/oder
Instandhaltungsmaßnahme, Wiederaufbau u.ä.]).

Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben zu
ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern
zutreffend): Gebäudetypologie (Schule/Andere), mehrgeschossiges Objekt
in Massivbauweise, konstruktive Ausführung in Stahlbeton- bzw. in
Stahlbetonverbundbauweise, Prüfung und Bewertung der vorhandenen
Bausubstanz, statisch relevante Teilabbruchmaßnahmen innerhalb des
Bestandes, weitgespannte Deckenkonstruktionen: stützenfreie Räume 300
qm, Maßnahmen zu Gewährleistung der Anforderungen an den
statisch-konstruktiven Brandschutz, Ingenieurtechnische Kontrolle der
Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften
statischen Unterlagen, Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der
Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen.

Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.

Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen
Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und
Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt
werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber
behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen.
Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in
deutscher Übersetzung vorzulegen.

Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei
DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen
weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en
nicht gewertet.

Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu
den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl.
Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese
Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren
Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:

1. Anzahl der festangestellten Ingenieure (einschließlich
Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im
Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 im Durchschnitt
der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 3 pro Jahr im
Durchschnitt, davon mind. 2 mit Berufserfahrung 5 Jahre.

2. Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden
kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte, die folgende Bedingungen
erfüllen: Summe Kosten Kostengruppen 300-400 nach DIN 276 größer/gleich
4,5 Mio. Euro netto, Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten im
Zeitraum in den letzten 5 Jahren (im Zeitraum 01/2013 bis 12/2017).

Für die mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte, die vorgenannte
Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren
Mindestanforderungen:

a.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Öffentlicher
Auftrag im Sinne GWB §103;

b.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Umbau- und/oder
Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2;

c.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Neubau- und/oder
Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2;

d.) mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten KG
300-400 nach DIN 276) größer/gleich 9,0 Mio. Euro netto;

e.) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der
Leistungsphasen 1 bis 6 im Sinne HOAI 2013 §51 mindestens einmal
abgedeckt sein.

Alle Mindestanforderungen müssen in zwei oder mehreren
Referenzprojekten (maximal 4) erfüllt sein, die Kombination dabei ist
beliebig.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind
Ingenieure.

(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen
der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen
oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als
Ingenieur tätig zu werden.

(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die
Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß
dem vorstehenden Absatz benennen.

(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je
Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder
juristische Personen gestellt werden.

Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im
Bewerbungsformular (s. Pkt. 6).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

(1) Örtliche Präsenz in der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen
gemäß Erfordernis; der Bauherr legt besonderen Wert auf eine -
entsprechend gängiger Rechtsprechung - intensive, den komplexen
Anforderungen genügende Wahrnehmung der Bauüberwachungspflichten. Die
personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst
sicherzustellen.

(2) Erfüllung CAD-Richtlinien Stadt Erftstadt.

(3) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2013):
Festlegung AG §52: Honorarzone III Mindestsatz.

(3) Vertrag inklusive Anlagen.

(4) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.2.

(5) Gesetze und Verordnungen des Landes NRW sowie ergänzende
Vorschriften und Regeln (u.a. BauO NRW).

(6) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten
vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.4.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Es wird empfohlen, die vom Auftraggeber (AG) vorgegebenen
Formblätter zu verwenden (s. Ziff. III.1.1). Sofern der Bewerber eine
Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss
dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten
Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.

(2) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten
Erklärungen/Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter
(Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung
sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert/abgefordert und sind
nicht separat zu erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum
maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen
werden können. Sie sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig
auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu
der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den
Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.

Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziff. IV.2.2 ist ein
Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich
geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit
dem Vermerk Entwicklung und Sanierung SZ Lechenich, VgV TWP -
Teilnahmeantrag - Bitte nicht öffnen gekennzeichnet ist, bis zu der in
Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift
auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem
weiteren Verfahren.

Die Nichtvorlage bzw. Vorlage nicht vollständiger
Unterlagen/Erklärungen/Nachweise auch auf Nachforderung gemäß VgV §56
[2] - hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der
Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim AG. Ein Anspruch auf
Kostenerstattung besteht nicht.

(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle
Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix
Stufe 1, Zuschlagskriterien, sowie die in Ziff. II.2.4 aufgeführten
Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und
ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber
sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu
verschaffen.

(4) Weitere Auskünfte sind nur auf schriftlich Anfrage - unter der
Projektbezeichnung Entwicklung und Sanierung SZ Lechenich, VgV TWP -
Rückfragen - per E-Mail an die in Ziff. I.3 genannte Adresse
erhältlich. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort
möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller
potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen/Antworten im
Internet (s.o.) kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen
zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der AG 6
Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen
kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1).

(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0,
1, 3, 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt max. 250 Punkte erreicht
werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier: Zuschlagskriterien/
Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält
das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit
dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises.
Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x
(niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75
niedrigster Preis).

(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung
(Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote
im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der AG behält
sich vor, den Zuschlag gem. VgV §17 (11) auf Grundlage des
Erstangebotes zu erteilen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung
Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211472120
E-Mail: [8]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211472889
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren
unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/01/2018

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References

1. mailto:petra.wagner@erftstadt.de?subject=TED
2. http://www.erftstadt.de/
3. http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/index.html
4. mailto:heyo.schoenwaelder@planungskultur.de?subject=TED
5. http://www.planungskultur.de/
6. mailto:heyo.schoenwaelder@planungskultur.dede?subject=TED
7. http://www.planungskultur.de/
8. mailto:vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED

 
 
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