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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Minden - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018011209320431933 / 13859-2018
Veröffentlicht :
12.01.2018
Angebotsabgabe bis :
15.02.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71400000 - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
71700000 - Kontroll- und Überwachungsleistungen
DE-Minden: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 8/2018 13859

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kreis Minden-Lübbecke
Portastr. 13
Minden
32423
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Submissionsstelle des Kreises
Minden-Luebbecke, Raum 440
Telefon: +49 57180724400 /+49 57180724401
E-Mail: [1]submissionen@minden-luebbecke.de
Fax: +49 57180730863
NUTS-Code: DEA46

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.minden-luebbecke.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.minden-luebbecke.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]www.deutsche-evergabe.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]www.deutsche-evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistung für den Neubau eines Brandschutzzentrums einschl.
Ausbildungszentrum für die Feuerwehr mit zentralem RTW Standort sowie
Neubau der Kreisleitstelle
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 - IA01
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Kreis Minden-Lübbecke plant den Neubau einer Kreisleitstelle, eines
Ausbildungszentrums der Feuerwehr, einer Rettungswache und einer
Hausmeisterwohnung in der Gemeinde Hille. Die Herstellungskosten werden
auf ca. 10 000 000 EUR netto geschätzt. Eine Vorplanung und ein darauf
basierender Vorbescheid gem. § 71 (1) BauO NRW liegen bereits vor. Die
Vorplanung ist dabei als erster Anhaltspunkt zu verstehen. Gegenstand
dieses Vergabeverfahrens sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 3
9 i.S.v. § 34 HOAI der Objektplanung für den Neubau des beschriebenen
Brandschutzzentrums, die Prüfung der bereits vorliegenden Planung auf
Vollständigkeit und Plausibilität sowie optional ggf. erforderlich
werdende besondere Leistungen. Weiterhin sind Gegenstand die
Grundleistungen der Leistungsphasen 3 9 i.S.v. § 49 HOAI für den
Außenbereich und optional ggf. erforderlich werdende besondere
Leistungen. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt (zunächst
LPH 3 und 4 i.S.v. §§ 34, 39 HOAI).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71300000
71400000
71700000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA46
Hauptort der Ausführung:

Hille, Kreis Minden-Lübbecke
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Siehe unter II.1.4.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/06/2018
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen und damit zur Abgabe eines
Angebotes aufgefordert werden max. fünf Bewerber. Gibt es nur fünf oder
weniger Bewerber, bei denen keine Ausschließungsgründe vorliegen und
die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen
entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden nur diese zur
Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten diese
Voraussetzungen bei mehr als fünf Bewerbern vorliegen, werden die fünf
Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, anhand
folgender Auswahlkriterien ausgewählt:

Referenzen mit Planungsanforderungen, die hinsichtlich der
Objektplanung mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar
sind und bei denen die Leistungsphase 8 in den letzten 8 Jahren,
gerechnet ab Versendung der Auftragsbekanntmachung an das EU-Amtsblatt,
abgeschlossen wurde. Die Referenzen müssen mindestens die
Leistungsphasen 3 - 8 i.S.v. § 34 Abs. 3 Nr. 3-8 HOAI umfassen.Die
Referenzen müssen keine Außenanlagen umfassen.

Für jede Referenz können maximal sechs Punkte erzielt werden, die wie
folgt vergeben werden:

3 Punkte: Referenz bezieht sich auf Planungsleistungen für eine
Leitstelle

2 Punkte: Referenz bezieht sich auf Planungsleistungen für ein
Feuerwehrtechnisches Gebäude (Feuerwache etc.) mit Anrechenbaren Kosten
i.S.v. § 33 Abs. 1,2 HOAI größer oder gleich 3 000 000 EUR netto

1 Punkt: Referenz bezieht sich auf Planungsleistungen für ein
Feuerwehrtechnisches Gebäude (Feuerwache etc.) mit Anrechenbaren Kosten
i.S.v. § 33 Abs. 1, 2 HOAI kleiner als 3 000 000 EUR netto

1 Punkt: Referenz bezieht sich auf Planungsleistungen für eine
Rettungswache

Es werden die fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zum
Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl erreichen.
Bei Punktegleichstand ist maßgebend, welcher Bewerber eine höhere
Anzahl an Referenzen angegeben hat, die mindestens eine der oben
genannten Voraussetzungen erfüllt. Sollte auch hier Gleichstand
bestehen, entscheidet das Losverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Ggfs. erforderlich werdende besondere Leistungen sowie Übertragung
weiterer Leistungsstufen, siehe auch II.1.4.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit
dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

Angaben zum Bewerber bzw. sämtlichen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax,
E-Mail Adresse, Ansprechpartner) und zu den geschäftsführenden
Personen,

Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Partnerschaftsregister
(bei juristischen Personen, oHG, KG und AG oder
Partnerschaftsgesellschaft) für Bewerber und alle Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft und Nachweis der Mitgliedschaft in der
Architektenkammer. Bei ausländischen Bewerbern sind entsprechende
Unterlagen vorzulegen,

Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt
(z.B. Handelsregisterauszug oder Vollmacht der Gesellschaft),

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3
GWB vorliegen,

Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2
GWB),

Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht
gegen geltende Umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB),

Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine
schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des
Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB),

Eigenerklärung, dass keine Vereinbarung mit anderen Unternehmen
getroffen wurde, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder
Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt oder bewirkt (§ 124 Abs. 1 Nr. 1
GWB),

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Einträgen in das
Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft sowie für die jeweils geschäftsführenden
natürlichen Personen,

Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v.
§ 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthaltG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes
(MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG)
vorliegt,

Verpflichtungserklärungen nach TVgG NRW zu Tariftreue und
Mindestentlohnung, Soziale Kriterien und Frauenförderung und Förderung
der Vereinbarkeit von Beruf und Familie,

nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung,

Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer und ggf. deren
Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied der
Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von
Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend
der vorgenannten Positionen auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.

Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit
sind die geforderten Angaben in vorgegebenen Formblättern
zusammengefasst, welche vom Bewerber zu verwenden und zusammen mit den
darin geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen sind. Die Formblätter sind Teil der Bewerberinformation
und können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.

Die nicht rechtzeitige Vorlage kann zum Ausschluss aus dem Verfahren
führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen
nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren
auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung innerhalb von 6 Tagen
keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen.

Die Vergabestelle behält sich zudem vor, zusätzlich zu den
Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende
Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.

Im Fall der beabsichtigten Zuschlagserteilung sind gemäß § 9 Abs. 2
TVgG NRW die Verpflichtungserklärungen nach TVgG NRW zu Tariftreue und
Mindestentlohnung, Soziale Kriterien und Frauenförderung und Förderung
der Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb von 5 Werktagen nach
Aufforderung vorzulegen. Die nicht rechtzeitige Vorlage führt zum
sofortigen Ausschluss gemäß § 7 Abs. 5 TVgG NRW.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit
dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

1) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers bzw. der
Bewerbergemeinschaft, jeweils bezogen und konkret aufgeteilt auf die
letzten 3 Geschäftsjahre. Mindestanforderung: Der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaft gelten für den Auftrag nur als geeignet, wenn von
ihm/von ihr zusammen ein Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
von mehr als 3 000 000 EUR erwirtschaftet wurde.

2) Erklärung über die Umsätze für vergleichbare Leistungen des
Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft. Umsätze gelten als dann
vergleichbar, wenn diese im Rahmen der folgenden Bereiche erbracht
wurden: Objektplanungen für Einrichtungen der Feuerwehr und des
Rettungswesens. Mindestanforderung: Der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaften gelten für den Auftrag nur als geeignet, wenn
von ihm/ von ihr Mitgliedern zusammen ein Umsatz für vergleichbare
Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren von mehr als 1 000 000
EUR erwirtschaftet wurde.

3) Schriftlicher Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe
2.000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in
Höhe von 1 000 000 EUR zweifach maximiert pro Kalenderjahr,
beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice.
Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner
Versicherung beibringen, dass eine entsprechende Versicherung im
Auftragsfalle abgeschlossen wird.

Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit
sind die in Ziffer 1 bis 3 geforderten Angaben in vorgegebenen
Formblättern zusammengefasst, welche zu verwenden, zu unterschreiben
und im Original zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und
Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind. Die Formblätter
sind Teil der Bewerberinformation und können bei der oben genannten
Kontaktstelle angefordert werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Mindeststandards sind in den Anforderungen an die Eignungsnachweise
unter Ziffer 1 und 2 ausdrücklich genannt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit
dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

1) Eigenerklärung über mindestens zwei Referenzen über Projekte mit
Planungsanforderungen, die hinsichtlich der Objektplanung mit der zu
vergebenden Planungsleistung vergleichbar sind und anrechenbare Kosten
i.S.v. § 33 Abs. 1 und 2 HOAI von mindestens 2 000 000 EUR haben. Die
Referenzen müssen keine Außenanlagen umfassen. Die Referenzen müssen
mindestens die Leistungsphasen 2 8 i.S.v. § 34 Abs. 3 Nr. 2-8 HOAI
umfassen. Die Leistungsphase 8 muss in den letzten acht Jahren,
gerechnet ab Absendung der Auftragsbekanntmachung an das EU
Amtsblatt, abgeschlossen worden sein. Mindestanforderung an Referenzen:
Mindestens eine der beiden vorgenannten Referenzen muss sich auf die
Planung einer Leitstelle bezogen haben.

2) Eigenerklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl
und der Zahl der Führungskräfte in den Jahren 2015 bis 2017.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit Planungs- bzw. Ingenieurleistungen betroffen sind, ist die
Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten.
Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres
Heimatstaates als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser
Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach
Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu
führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur
Erbringung der Planungsleistungen und sind als Auftragnehmer
zugelassen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs-
bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen
Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.

§§ 58, 70 BauO NW
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/02/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/03/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/07/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Westfalen gestellt werden,
solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat.
Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, wenn die Vergabestelle
die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit
den nach 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15
Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per FAX oder auf
elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die
geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor
Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber der
Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt
hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund
der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein
Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Zentrale Submissionsstelle des Kreises Minden-Lübbecke
Portastr. 13
Minden
32423
Deutschland
Telefon: +49 57180724450
E-Mail: [6]submissionen@minden-luebbecke.de
Fax: +49 57180730863
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/01/2018

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