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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Regensburg - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018011109203529596 / 11585-2018
Veröffentlicht :
11.01.2018
Angebotsabgabe bis :
20.02.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71220000 - Architekturentwurf
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Regensburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 7/2018 11585

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Lauf a.d. Pegnitz
Urlasstraße 22
Lauf a. d. Pegnitz
91207
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [1]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE259

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.lauf.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYY93V
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Hoppestraße 7
Regensburg
93049
Deutschland
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [4]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYY93V
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Lauf a.d. Pegnitz
Urlasstraße 22
Lauf a.d. Pegnitz
91207
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Lauf a.d. Pegnitz - Zimmer 210
E-Mail: [7]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
NUTS-Code: DE259

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.lauf.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Lauf - Neubau Bauhof
Referenznummer der Bekanntmachung: 67/17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Lauf hat beschlossen den Neubau des Bauhofs in einem neuen
Gewerbegebiet an der Autobahn anzusiedeln. Die Gesamtfläche des
Grundstücks beträgt ca. 8.700 m^2. Es gibt bereits einen "Vorabzug
Entwurfsplanung" von 2016. Vorläufig und nicht abschließend sind hier
folgende Flächen ausgewiesen: Lager (beheizt und unbeheizt, ca. 1.710
m^2), Salzhalle (ca. 450 m^2), Sozialtrakt und Verwaltung (ca. 400
m^2), Werkstätten und Waschhalle (ca. 550 m^2), Parkplätze (ca. 28
Stück).

Das Grundstück liegt im Außenbereich, ein Bebauungsplan ist in
Aufstellung. Es gibt außerdem ein Raumkonzept aus 2014. Dieses
Raumkonzept wurde für ein anderes Grundstück entwickelt, hat aber
grundsätzlich auch nach wie vor Gültigkeit. Eine Kostenschätzung aus
2014 beziffert die Kosten des Projektes mit ca. 5,8 Millionen EUR
brutto (KG 200-700).

Vergeben werden die Architektenleistungen der Lph. 1-9 auch Besondere
Leistungen werden beauftragt (siehe hierfür ausführliche Beschreibung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71220000
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE259
Hauptort der Ausführung:

91207; Lauf a.d. Pegnitz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Bauhof der Stadt Lauf an der Pegnitz ist derzeit auf dem ehemaligen
Gelände der Feuerwehr in der Glockengiesserstrasse 21 untergebracht,
einem Grundstück im Altstadtbereich.

Malerwerkstatt und VKZ befinden sich in einem benachbarten
Nebengebäude, Salzhalle, Holzlager und Kehrgutlagerplatz am Schießhaus
und Waschplatz und Außenlager im Reis. Durch diese räumlich getrennten
Bereiche ist ein effektives Arbeiten schwer möglich, da viele Fahrwege
entstehen.

Zudem stellen der Erhalt der Bestandsgebäude, die diversen
durchgeführten Umbauten und der hohe Energieverbrauch einen
wirtschaftlich nicht vertretbaren Zustand dar.

Deshalb hat sich die Stadt Lauf für einen Neubau des Bauhofs in einem
neuen Gewerbegebiet an der Autobahn anzusiedeln. Das innerstädtische
Grundstück kann dann entsprechend einer höherwertigen Nutzung zugeführt
werden.

Es gibt bereits einen "Vorabzug Entwurfsplanung Stand 1.8.2016 der
Ingenieurgesellschaft Meier und Schmidt". Die Gebäude, die auf diesem
Vorabzug vom 1.8.2016 eingetragen sind, sind lediglich Platzhalter, sie
wurden dargestellt, um die Grundstücksgröße ausloten zu können. Die
Gesamtfläche des Grundstücks beträgt ca. 8.700 m^2. Es sind dort
folgende Flächen ausgewiesen:

Lager (beheizt und unbeheizt): ca. 1.710 m^2,

Salzhalle: 450 m^2,

Sozialtrakt und Verwaltung: ca. 400 m^2,

Werkstätten und Waschhalle: ca. 550 m^2,

Parkplätze: ca. 28 Parkplätze.

Das Grundstück liegt im Außenbereich, ein Bebauungsplan ist in
Aufstellung. Es gibt außerdem bereits ein Raumkonzept mit Stand vom
17.2.2014. Dieses Raumkonzept wurde für ein anderes Grundstück
entwickelt, hat aber grundsätzlich auch nach wie vor Gültigkeit. Eine
Kostenschätzung mit Stand von 09.05.2014 beziffert die Kosten des
Projektes mit ca. 5,8 Millionen EUR brutto (KG 200-700).

Vergeben werden sollen die Architektenleistungen der Leistungsphasen
1-9. Als Besondere Leistung werden.

die Bestandsaufnahme des bestehenden Bauhofs,

die Mitwirkung bei der Erstellung des Raumprogramms,

die Mitwirkung bei der Umzugsplanung,

die Mitwirkung an der Erstellung der Monatsberichte (Kosten mit
Prognose und Termine) und,

die Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.

Beauftragt. Die Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo) und
der Brandschutz werden gesondert beauftragt. Auch eine eventuell
erforderliche Ausstattungsplanung wird gesondert beauftragt.

Im Vorfeld wird das Grundstück hergerichtet. Es müssen u.a. noch
Erdarbeiten (Rodungen usw.) durchgeführt werden. Dies wird im Frühjahr
2018 erfolgen. Das Gesamtprojekt soll Mitte 2020 fertiggestellt werden.
Es stellt einen weiteren zukunftsweisenden Baustein in der nachhaltigen
Stadtentwicklung der sympathischen Stadt Lauf an der Pegnitz dar.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 4
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Gesamtumsatz
(brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude + Innenräume: 10 %.

2. Technische Leistungsfähigkeit:

2.1.) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %

2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Referenzportfolio
Bewerber (Büro): Gebäude aus dem Bereich Büro / Verwaltung / Staat /
Kommune, Gewerbe / Industrie / Landwirtschaft (Neubauten, Umbauten,
Sanierungen): 80 %

Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2008 bis zum Ablauf der unter
IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit
Berücksichtigung, als die Fertigstellung
(Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten
bearbeiteten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums
stattgefunden hat.

Der Architekt muss unter anderem Erfahrungen haben in der Planung und
dem Bau von kommunalen Betriebshöfen, im Planen von
Verwaltungsgebäuden, Lagerhallen und Werkstätten.

Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Die
volle Punktzahl kann ab 5 sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht
werden. Alle übrigen Bewerber erhalten sodann abgestuft nach der
Vergleichbarkeit Punkte. Es können auch Projekte eingereicht werden,
die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Die
Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand
folgender Kriterien beurteilt:

Anzahl der Referenzen,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

o Wirtschaftsgebäude, Bauhöfe, Betriebshöfe (sehr gut vergleichbar)

o Büro- und Verwaltungsgebäude (Größenordnung 150 - 500 m^2 Nutzfläche)
(sehr gut vergleichbar)

o Werkstätten, Lagerhallen, Fertigungsgebäude des Handwerks oder der
Industrie (sehr gut vergleichbar)

o Sonstige Gebäude aus dem Bereich Büro / Verwaltung / Staat / Kommune,
Gewerbe / Industrie / Landwirtschaft (gut vergleichbar)

o Neubauten, Umbauten, Sanierungen (Neubauten sehr gut vergleichbar)

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in
Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes
Objektplanung.

Gebäude u. Innenräume (sehr gut vergleichbar, wenn mind. 90
Prozentpunkte in den Lph. nach der jeweils geltenden HOAI erbracht
wurden).

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende
Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-600) von ca.
5,0 Mio.

EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung
von > 3,0 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar
zu sein.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer
geringeren Bewertung dieser Referenz.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: Lph. 1 + 2.

Stufe 2: Lph. 3 + 4.

Stufe 3: Lph. 5, 6 + 7.

Stufe 4: Lph. 8 + 9.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

In der Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht
älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der
Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge
sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden
Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs
aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor
dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht
vorliegen.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der
Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch
Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur Berufserfahrung in
Jahren zu führen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen
(brutto): Gesamtumsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude
+ Innenräume.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines
vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und
Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne
Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem,
in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer
Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind.
2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu
erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die
ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung
aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in
einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der
Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer
ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein
nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit
den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im
Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte
des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis
Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master,
Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur
Berufserfahrung in Jahren zu führen.

Eigenerklärungen über:

A.) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren Beschäftigten (Architekten, Ingneieure, Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung)

B.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
"Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt (Gebäude aus dem Bereich Büro /
Verwaltung / Staat / Kommune, Gewerbe / Industrie / Landwirtschaft
(Neubauten, Umbauten, Sanierungen)) der letzten 10 Jahre
([Fertigstellung/inbetriebnahme bzw. Abschluss der letzten bearbeiteten
Leistungsphase zwischen dem 1.1.2008 und dem Ablauf der unter Punkt
IV.2.2) genannten Frist) mit Angaben zu:

Erfahrungen in der Planung und dem Bau von kommunalen Betriebshöfen, im
Planen von Verwaltungsgebäuden, Lagerhallen und Werkstätten.

a.) Auftraggeber,

b.) Art der Aufgabenstellung: Gebäude aus dem Bereich Büro / Verwaltung
/ Staat / Kommune, Gewerbe / Industrie / Landwirtschaft: Neubauten,
Umbauten, Sanierungen,

c.) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-8 im Leistungsbild
Objektplanung Gebäude u. Innenräume (Angabe in Prozentpunkten),

d.) Größenordnung des Projekts: Projektkosten (KG 300-600) (hier ca.
5,0 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine
Größenordnung von 3,0 Mio. EUR brutto und mehr aufweisen),
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Architekten und Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und
Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/02/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit
der Auftragnehmer/die ARGE seinen Geschäftssitz innerhalb des
Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen
vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden.
Zudem gelten die "Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit
freiberuflich Tätigen" gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden,
werden ausgeschlossen. Anfragen, Nachfragen etc. sind vorzugsweise nach
der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Alternativ kann
die Anfrage per E-Mail erfolgen.

Die Bewerbung selbst muss entweder elektronisch über die
Vergabeplattform (unterschriebene Bewerbung in eingescannter Form,
nicht als Nachricht sondern über die Funktion "Teilnahmeanträge") oder
in Papierform im verschlossenen Umschlag ausschließlich bei der Kanzlei
Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden.
Sollte die Bewerbung nicht fristgerecht in der Kanzlei eingehen, so ist
die Bewerbung vom Verfahren auszuschließen.

Die Formulare sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Die
Vertretungsberechtigung ist, soweit diese sich nicht aus dem
Registerauszug ergibt, ggf. durch Vorlage einer Vollmacht nachzuweisen.

Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind
entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular "Bewerbungsbogen" handelt es
sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den
Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten
Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des
Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen
heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien
nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der
Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und
unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer
zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige
Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare,
widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu
Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung
des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren
nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht
erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen
gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform
eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber
sodann eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden
sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst
dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder
Antworten gibt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYY93V.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Ansbach
91511
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2018

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References

1. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
2. http://www.lauf.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYY93V
4. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
5. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
6. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYY93V
7. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
8. http://www.lauf.de/

 
 
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