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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mainz - Datenanalyse
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018011109202529583 / 11548-2018
Veröffentlicht :
11.01.2018
Angebotsabgabe bis :
15.02.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72316000 - Datenanalyse
71354000 - Kartografiedienste
71355000 - Vermessungsarbeiten
DE-Mainz: Datenanalyse

2018/S 7/2018 11548

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 6131162250
E-Mail: [1]zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116172250
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.mwvlw.rlp.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/notice/CXPDYYAY6L2
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fernerkundung 2018-2021
Referenznummer der Bekanntmachung: 02 108-00018/2017-005
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72316000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen von flächenbezogenen Agrarfördermaßnahmen ist die
Fernerkundung (FEK) ein gleichwertiges Kontrollinstrument zur
klassischen Vor-Ort-Kontrolle (VOK) für die Überprüfung der Lage, Größe
und Nutzung der im Förderantrag angegebenen Fläche.

Die Kontrolle durch Fernerkundung wird als Mittel zur Reduzierung der
Anzahl der klassischen Vor-Ort-Kontrollen eingesetzt und dient dazu,
eine große Anzahl von Kontrollen in einem knapp bemessenen Zeitfenster
abzuwickeln.

Die Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen für flächenbezogene
Agrarfördermaßnahmen mit Hilfe der Fernerkundung ist Gegenstand des zu
vergebenden Dienstleistungsauftrags.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71354000
71355000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB
Hauptort der Ausführung:

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau;
Stiftsstraße 9; 55116; Mainz Weitere: Dienstleistungszentrum Ländlicher
Raum DLR Mosel -; Görresstraße 10; 54470; Bernkastel...
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Dienstleistungsauftrag umfasst die Durchführung von
Vor-Ort-Kontrollen (VOK) für flächenbezogene Agrarfördermaßnahmen mit
Hilfe der Fernerkundung (FEK) gemäß Artikel 40 der Verordnung (EU) Nr.
809/2014 als Mittel zur Reduzierung der Anzahl der klassischen
Vor-Ort-Kontrollen für Rheinland-Pfalz. Es sollen ca. 95 % der
Vor-Ort-Kontrollen bei den Direktzahlungen und ein Teil der
Vor-Ort-Kontrollen bei den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) und
der Förderung des Ökolandbaus per Fernerkundung durchgeführt werden.
Der Auftragnehmer kontrolliert mittels FEK während der Laufzeit der
Rahmenvereinbarung Angaben von Antragsunterlagen hinsichtlich der
Flächengröße und der Flächennutzung, die dem Auftraggeber zur Gewährung
von Zahlungen im Rahmen von flächenbezogenen Agrarfördermaßnahmen
eingereicht wurden. Weitere Einzelheiten zur Art und Umfang der
Dienstleistung sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen
zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: Direktzahlungen, Agrarumwelt- und
Klimamaßnahmen und Förderung des Ökolandbaus
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bieter hat einen Auszug aus dem Handelsregister oder bei
ausländischen Bietern hilfsweise eine beglaubigte Abschrift aus dem
kommerziellen Register der Firma vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis seiner Eignung hat der Bieter eine Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (Anlage 12) vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis seiner Eignung hat der Bieter eine Referenzliste
vorzulegen. Aus den vorgelegten Referenzen muss hervorgehen, dass das
Unternehmen innerhalb der vergangenen drei Jahre für den Bereich
InVeKoS oder vergleichbarer Projekte Interpretationen auf höchst
auflösenden Bildern (VHR-Satelliten / DOPS) vorgenommen hat. Aus den
Referenzen soll weiterhin hervorgehen, für welches
Flächenreferenzsystem die Projekte durchgeführt wurden.

Der Bieter hat weiterhin eine Eigenerklärung abzugeben, aus der
eindeutig hervorgeht, dass er die in der Leistungsbeschreibung
Technischer Teil aufgeführten Arbeiten durchführt (Nachweis der
technischen Leistungsfähigkeit in Form einer Eigenerklärung).
Insbesondere sind die nachfolgenden Ressourcen und
Bearbeitungskapazitäten zu beschreiben:

Nachweis der technischen Ausstattung (Hardware und Software) zur
termingerechten Erfüllung der angebotenen Leistung,

Sicherstellung der ausreichenden Infrastruktur für alle
Arbeitsschritte,

Welche Kapazitäten bereits vorhanden sind, noch zu beschaffen oder zu
entwickeln sind.

Zum Nachweis seiner Eignung muss der Bieter zudem über ein Zertifikat
zum Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 ff. oder
vergleichbar verfügen und vorlegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie benannte
Unterauftragnehmer haben mit Abgabe des Angebotes die Erklärung zur
Einhaltung des Landestariftreuegesetzes (LTTG) (Anlage 13) vorzulegen
und sich für die Dauer der Wirksamkeit des Vertrages zu verpflichten,
die Regelungen des rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz LTTG
in der jeweils gültigen Fassung (einsehbar z.B. unter:
[4]https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz
-lttg/) einzuhalten.

Fehlt die Erklärung bei Angebotsabgabe und wird sie auch nach
Aufforderung nicht vorgelegt, so wird das Angebot von der Wertung
ausgeschlossen (§ 3 Abs. 1 S. 3 und § 4 Abs. 6 S. 1 LTTG).

Mit Abgabe des Angebotes erkennt der Bieter die den Vergabeunterlagen
beigefügten (besonderen) Vertragsbedingungen an die Einzelheiten sind
den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/02/2018
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16/02/2018
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXPDYYAY6L2
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [5]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse:[6]www.mwvlw.rlp.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z.B.:
[7]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der
Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren hin.

§ 160 GWB lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

a/ der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

b/ Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c/ Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

d/ mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z.B.:
[8]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren
Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor
Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei
schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei
Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage
nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1
und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3
GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162250
E-Mail: [9]zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116172250

Internet-Adresse:[10]www.mwvlw.rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2018

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References

1. mailto:zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de?subject=TED
2. http://www.mwvlw.rlp.de/
3. https://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/notice/CXPDYYAY6L2
4. https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz-lttg/
5. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
6. http://www.mwvlw.rlp.de/
7. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html
8. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
9. mailto:zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de?subject=TED
10. http://www.mwvlw.rlp.de/

 
 
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