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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kleve - Netzwerke
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091309184531162 / 359418-2017
Veröffentlicht :
13.09.2017
Angebotsabgabe bis :
11.10.2017
Dokumententyp : Konzessionsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
32400000 - Netzwerke
DE-Kleve: Netzwerke

2017/S 175/2017 359418

Konzessionsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/23/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kreis Kleve
Nassauerallee 15-23
Kleve
47533
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Rudolf Reynders
E-Mail: [1]Rudolf.Reynders@Kreis-Kleve.de
NUTS-Code: DEA1B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.kreis-kleve.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.roedl.de/vergabe
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Rödl & Partner GbR
Im Zollhafen 18
Köln
50678
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Dr. Julia Lehmann-Hanisch
E-Mail: [4]julia.lehmann@roedl.de
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.roedl.de
Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen an folgende
Anschrift:
Rödl & Partner GbR
Im Zollhafen 18
Köln
50678
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Dr. Julia Lehmann-Hanisch
E-Mail: [6]julia.lehmann@roedl.de
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.roedl.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kreis Kleve Mitte: Wirtschaftlichkeitslückenmodell Breitband.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32400000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Kreis Kleve strebt im Kreisgebiet der betroffenen Kommunen Rees,
Kalkar, Uedem, Weeze und Wallfahrtsstadt Kevelaer eine flächendeckende
Breitbandversorgung von mindestens 100 MBit/s symmetrisch an. Aktuell
liegt die Versorgung von Anschlüssen mit über 50 Mbit/s im Kreis Kleve
laut Breitbandatlas bei 63,8 %. Für die restlichen Bereiche soll mit
Hilfe der Bundesförderung und der Ko-Finanzierung durch das Land
Nordrhein-Westfalen eine Internetversorgung mit NGA-konformen
Bandbreiten geschaffen werden. Gegenstand der zu vergebenden Konzession
ist der geförderte Aufbau und Betrieb einer Breitbandinfrastruktur. Der
Kreis plant derzeit, voraussichtlich die Schulanbindung in das Projekt
aufzunehmen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Diese Konzession ist in Lose aufgeteilt: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA1B
Hauptort der Ausführung:

Kommunen Rees, Kalkar, Uedem, Weeze und Wallfahrtsstadt Kevelaer.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vgl. Abschnitt I. 1.4).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die Konzession wurde vergeben auf der Grundlage der Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder
zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit der Konzession
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Eigenerklärung zum in der letzten Bilanz angegebenen Verhältnis
zwischen Eigenkapital und Bilanzsumme

(d. h. Eigenkapital geteilt durch Bilanzsumme; Ergebnis in % auf 2
Nachkommastellen gerundet). Das

angegebene Verhältnis bildet die ausschlaggebende Wertungssumme für die
Auswahl der höchstens fünf

Bewerber.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

1. Eigenerklärung über mindestens eine Referenz über die Durchführung
der Planung, Errichtung und des Betriebs eines Breitbandnetzes
(Next-Generation-Acces-Netz), gegliedert nach a) Name des Gebietes, auf
das

sich das Nutzungsrecht nach § 69 Telekommunikationsgesetz (TKG)
bezieht/bezog, b) Erbringungszeitraum (Erbringungsbeginn oder ende
muss zwingend in den letzten 3 Jahren liegen) und c) Anzahl der
Kundenanschlüsse (mindestens 4 500 Kundenanschlüsse).

2. Eigenerklärung darüber, dass das Unternehmen die Voraussetzungen für
eine Genehmigungserteilung

gemäß § 69 Telekommunikationsgesetz (TKG) erfüllt bzw. im Rahmen der
hier ausgeschriebenen

Vertragsausführung zu dem im Vertrag bestimmten Zeitpunkt erfüllen
wird.
III.1.5)Angaben über vorbehaltene Konzessionen
III.2)Bedingungen für die Konzession
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Konzessionsausführung:
III.2.3)Angaben zu den für die Ausführung der Konzession
verantwortlichen Mitarbeitern

Abschnitt IV: Verfahren
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen oder den
Eingang der Angebote
Tag: 11/10/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zu Abschnitt III.1) Teilnahmebedingungen:

I.

Konzessionen werden an fachkundige und leistungsfähige (geeignete)
Unternehmen vergeben, die nicht nach

den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind.

II.

1.

Dieses Vergabeverfahren wird nach der Verordnung über die Vergabe von
Konzessionen (Konzessionsvergabeverordnung KonzVgV) sowie dem Gesetz
gegen Wettbewerbsbeschränkungen

(GWB) durchgeführt. Hieraus ergeben sich auch die maßgeblichen
Bewerbungsbedingungen, die durch die

Bestimmungen der Vergabeunterlagen ergänzt werden.

Das Konzessionsverfahren ist in 2 Phasen unterteilt: Erstens
vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb und

zweitens Verhandlungsverfahren. Die Unternehmen werden hiermit
aufgefordert, einen Teilnahmeantrag

abzugeben. Ziel ist es, fünf geeignete und nicht auszuschließende
Bewerber für die Verhandlungsphase

auszuwählen. Die objektiven Kriterien für die Auswahl dieser höchstens
fünf geeigneten Bewerber

(Ausschlussgründe und Eignungskriterien) sind in den Abschnitten III,
IV und V des Teilnahmeformulars

aufgeführt.

Ausgewählt werden höchstens fünf Bewerber, die nicht auszuschließen
sind (vgl. Abschnitt III und IV des

Formulars) und im Vergleich zu den übrigen Bewerbern die höchste
Wertungssumme (vgl. Abschnitt V des

Formulars) erzielen. Bei einem Gleichstand entscheidet das Los.

2.

Der Bewerber muss seinen Teilnahmeantrag unter zwingender Vorlage des
Teilnahmeformulars (oder

einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung) einreichen. Als
vorläufigen Beleg der Eignung und des

Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Konzessionsgeber
die Vorlage einer Einheitlichen

Europäischen Eigenerklärung. Der Bewerber hat das Teilnahmeformular
oder die Einheitliche Europäische

Eigenerklärung im Original unterschrieben und verschlossen bei Rödl &
Partner GbR, Frau Rechtsanwältin

Dr. Julia Lehmann-Hanisch, Im Zollhafen 18, 50678 Köln einzureichen.
Zudem ist ein Datenträger, auf dem

der kopierte Teilnahmeantrag gespeichert ist, zu übermitteln.
Bewerbungen ohne im Original vorgelegte,

unterschriebene Teilnahmeformulare oder Einheitliche Europäische
Eigenerklärungen werden nicht

berücksichtigt, d. h. ausgeschlossen. Der Briefumschlag, das Päckchen
oder sonstige Behältnis ist durch einen

außen anzubringenden Hinweis

Kreis Kleve Mitte: Konzession im Wirtschaftlichkeitslückenmodell
Breitband.

Bitte nicht öffnen.

deutlich zu kennzeichnen.

Sämtliche im Formular geforderten Eigenerklärungen müssen grundsätzlich
spätestens im Zeitpunkt des

Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge eingehen. Eine
fehlende, unvollständige oder fehlerhafte

Eigenerklärung eines Unternehmens führt grundsätzlich zum Ausschluss
dieses Unternehmens. Eine fehlende,

unvollständige oder fehlerhafte Eigenerklärung kann nur ausnahmsweise
auf gesonderte Anforderung des

Konzessionsgebers bis zum Ablauf einer vom Konzessionsgeber zu
bestimmenden Nachfrist vorgelegt werden.

Der Konzessionsgeber kann bei Übermittlung einer Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung Bewerber

jederzeit während des Verfahrens auffordern, sämtliche oder einen Teil
der unter den Abschnitten III, IV und

V des Formulars geforderten Erklärungen beizubringen, wenn dies zur
angemessenen Durchführung des

Verfahrens erforderlich ist. Vor der Zuschlagserteilung fordert der
Konzessionsgeber den Bewerber, den er

bezuschlagen will, die nach Abschnitt III, IV und V des Formulars
geforderten Erklärungen beizubringen.

3.

Zu Bewerbergemeinschaften, Unterauftragnehmer und zur Eignungsleihe,
vgl. Abschnitt I Ziffer 3, 4 und 5 des

Formulars.

4.

Zur Selbstreinigung, vgl. Abschnitt I Ziffer 6 des Formulars.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland, Frau Gerda Reider (Vorsitzende)
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
E-Mail: [8]Gerda.Reider@brd.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist schriftlich bei der

Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein
bestimmtes Begehren enthalten. Ein

Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder
Geschäftsleitung in der Bundesrepublik

Deutschland hat einen Empfangsbevollmächtigten in der Bundesrepublik
Deutschland zu benennen. Die

Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung
der behaupteten Rechtsverletzung

mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren
Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass

die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit
bekannt, die sonstigen Beteiligten nennen.

Der Antrag ist grundsätzlich unzulässig, soweit:

(1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des

Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10

Kalendertagen gerügt hat,

(2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens

bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe

gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens

bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

(4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu

wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland, Frau Gerda Reider (Vorsitzende) (Vorsitzende)
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
E-Mail: [9]Gerda.Reider@brd.nrw.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2017

References

1. mailto:Rudolf.Reynders@Kreis-Kleve.de?subject=TED
2. https://www.kreis-kleve.de/
3. http://www.roedl.de/vergabe
4. mailto:julia.lehmann@roedl.de?subject=TED
5. http://www.roedl.de/
6. mailto:julia.lehmann@roedl.de?subject=TED
7. http://www.roedl.de/
8. mailto:Gerda.Reider@brd.nrw.de?subject=TED
9. mailto:Gerda.Reider@brd.nrw.de?subject=TED

 
 
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