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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Potsdam - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091309181531110 / 359341-2017
Veröffentlicht :
13.09.2017
Angebotsabgabe bis :
10.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Potsdam: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 175/2017 359341

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Fritz-Zubeil-Straße 96
Potsdam
14482
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung Einkauf
Telefon: +49 3316614-240
E-Mail: [1]dieter.mueller@vip-potsdam.de
Fax: +49 33166142-59
NUTS-Code: DE404

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.vip-potsdam.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2C
T
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Krampnitz.
Referenznummer der Bekanntmachung: 09/2017/Infrastruktur
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von
Planungsleistungen gemäß den Leistungsphasen 1

bis 3 und optional 4 der HOAI sowie von weiteren Beratungsleistungen
für den Neubau einer ÖPNV-Trasse.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE404
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zur Deckung des erhöhten Wohnungsbedarfs hat die Landeshauptstadt
Potsdam die förmliche Festlegung des Entwicklungsbereiches Krampnitz
nach § 165 BauGB am 5.6.2013 beschlossen. Krampnitz befindet sich rund
7 km vom Potsdamer Zentrum und 15 km vom Bahnhof Berlin-Spandau
entfernt. Zusammen mit Fahrland ergibt sich am Ende des
Straßenbahnastes ein Einwohnerpotential von über 11 000 Personen.Zur
zukünftig notwendigen Anbindung dieses neuen Stadtquartieres an den
öffentlichen Nahverkehr(ÖPNV) wurde die technische und wirtschaftliche
Umsetzbarkeit eines Straßenbahnanschlusses durch eine
Machbarkeitsuntersuchung untersucht und bestätigt. Buslinien aus
Berlin-Spandau/Groß-Glienicke und aus dem Westen (Satzkorn, etc.)
sollen zukünftig auf die Straßenbahn geleitet und dort gebrochen
werden. Ebenfalls sollen P+R-Plätze entlang der Neubautrasse heutige
Autofahrer zum Umsteigen auf die Straßenbahn bewegen.

Die Anlagen der Straßenbahn sind nach BOStrab sowie den entsprechenden
Richtlinien und Schriften des VDV zu errichten. Ferner sind die
spezifischen Vorgaben der ViP, die Ergebnisse der
Machbarkeitsuntersuchung und des bereits durchgeführten städtebaulichen
Wettbewerbs für den Eingangsbereich Krampnitz und der derzeit laufenden
Wettbewerbe im Konversionsgebiet zu beachten.

Die Straßenbahntrasse soll neben der instandhaltungsfreundlichen und
verschleißarmen Trassierung auch einen stadtbildprägenden Charakter
erhalten und damit zum Markenbotschafter des ÖPNV in Potsdam werden.

Der zu vergebene Auftrag beinhaltet folgende Leistungen der Objekt- und
Fachplanung (Grundleistungen und ausgewählte Besondere Leistungen):

Leistungsbild im Sinne der HOAI § 47, Anlage 13 Verkehrsanlagen,

Leistungsbild im Sinne der HOAI § 43, Anlage 12 Ingenieurbauwerke
(Neubau Überführungsbauwerk über den Sacrow-Paretzer-Kanal sowie
Ertüchtigung nördliche Straßenüberführung auf der Insel Neu-Fahrland
für die Straßenbahnnutzung; Stützwände und Durchlässe),

Leistungsbild im Sinne der HOAI § 51, Anlage 14 Tragwerksplanung
(Neubau Überführungsbauwerke; Stützwände; Instandsetzung von Eisenbahn-
und Straßenüberführungen; Fahrleitungsanlagen)

Leistungsbild im Sinne der HOAI § 55, Anlage 15 Technische
Ausrüstung, jeweils in den Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI. Die
Beauftragung erfolgt stufenweise (Stufe 1 LP 1-3; Stufe2 LP4 als freie
Option des AG).

Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Beratungsleistungen, insbesondere

Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.1
Umweltverträglichkeitsstudie, 1.1.1 Umweltverträglichkeitsstudie,

Leistungen zur Durchführung einer FFH-Vorprüfung gemäß § 34 BNatSchG,

Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.3
Geotechnik, 1.3.3 Geotechnik,

Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.4
Ingenieurvermessung, 1.4.4 Planungsbegleitende Vermessung,

Verkehrstechnische Untersuchung (Leistungsfähigkeitsermittlung,
mikroskopische Simulation),

Visualisierung der neuen Straßenbahntrasse und Varianten
(3D-Fotomontagen).

Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie
Option) abgerufen werden können:

Schall- und Erschütterungsgutachten,

Städtebauliche Begleitplanung (Integration der
Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild),

Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage
7,

Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum
Datenaustausch und Datenordnung,

Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische
Vorbereitung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 17/12/2017
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die angegebene Spanne entspricht dem aktuellen Projektterminplan, ist
jedoch nicht als abschließend bestimmte Vertragslaufzeit zu verstehen.
Der Leistungsbeginn ist unmittelbar nach der Zuschlagserteilung
vorgesehen. Das Ende der Leistungspflicht ist vom weiteren
Projektverlauf abhängig.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus
ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann
der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach
pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz
und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle
Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen
oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).

Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von
Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei
Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann
gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden.

Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen, bei Vorliegen eines
Ausschlussgrundes nach § 124 GWB,nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG,
nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann
nachpflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in §§ 125 und
126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden.

Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zuvergebenden Leistung
anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und
Nachweise.

Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Nichterfüllung der
aufgestellten Mindeststandards,die sich aus Ziff. III.1.1) bis III.1.3)
der Auftragsbekanntmachung und Ziff. III.2.2.1 bis III.2.2.3 des
Informationsmemorandums ergeben.

Sollten danach mehr als drei Bewerber oder Bewerbergemeinschaften
geeignet sein, wird der Auftraggeber die geeigneten
Bewerber/Bewerbergemeinschaften anhand einer Eignungsmatrix
hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende
Wertung sind die von dem Bewerber genannten Referenzen maßgeblich. Die
Referenzen werden nach ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen
Leistungen bewertet. Dazu dienen die abgefragten Angaben, für die sich
die Bewertung unmittelbar aus der Eignungsmatrix ergibt. Die VIP wird
im Rahmen des eigenen Beurteilungsspielraums im Wege einer
Gesamtbetrachtung der vom Bewerber gemachten Angaben und Erläuterungen
bewerten, inwieweit zu erwarten ist, dass der Bewerber aufgrund der
jeweiligen Referenz Erfahrungen gewonnen hat, die für die Erfüllung der
ausgeschriebenen Leistungen von besonderer Bedeutung sind. Die VIP
behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen
mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.

Eine detaillierte Eignungsmatrix ist dem Informationsmemorandum als
Anlage 2 beigefügt. Auf Grundlage der Höhe der nach der Eignungsmatrix
erreichten Punktzahl wird eine Rangliste der Bewerber erstellt.

Sollten weniger als drei Bewerber nach der Eignungsprüfung geeignet
sein, so kann der Auftraggeber auch weniger als drei Bewerber zur
Angebotsabgabe auffordern. Sind nach der Eignungsprüfung des
Auftraggebers mehr als drei Bewerber geeignet, so können vom
Auftraggeber nach eigenem Ermessen auch mehr als drei Bewerber, maximal
fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der
Bewerber erfolgt in diesem Fall auf der Grundlage der Rangfolge, die
sich aus der differenzierenden Wertung gemäß der Eignungsmatrix ergibt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Stufe 1 LP 1-3 sowie

Stufe 2 LP 4 (als freie Option des AG).

Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie
Option) abgerufen werden können:

Schall- und Erschütterungsgutachten,

Städtebauliche Begleitplanung (Integration der
Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild),

Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage
7,

Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum
Datenaustausch und Datenordnung,

Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische
Vorbereitung.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit
dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vom
Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:

a.

Angaben zum Unternehmen des Bewerbers bzw. im Falle einer
Bewerbergemeinschaft zu jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
(Formblatt TA 1).

b.

Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen, für die die berufliche
Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist,
ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und
Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß
Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur
tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber
ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende
Erklärung abzugeben (Formblatt TA 9). Juristische Personenerfüllen die
Voraussetzungen, sofern sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im
vorstehenden Sinne benennen.

Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise von den
Bewerbern abzufordern. Gegebenenfalls kann der Nachweis nach Richtlinie
2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen geführt werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A.

Angabe des Gesamtjahresumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren in EUR netto. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind
die Angaben für jedes Mitglied zu machen.

b.

Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des Auftragnehmers
umfassende Haftpflichtversicherung mit einer pro Versicherungsjahr
zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für
Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR und für Sach-, Vermögens- und
sonstige Schäden in Höhe von 5 000 000 EUR, beispielsweise nachgewiesen
durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der
Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung einreichen,
dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen
wird.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn der
durchschnittliche jährliche Gesamtjahresumsatz in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 1 600 000 EUR betrug
(Mindeststandard).

Der Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung oder alternativ
die Vorlage der Erklärung der Versicherung mit einer pro
Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je
Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR und für
Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 5 000 000 EUR ist
Mindeststandard.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A.

Angabe zur Anzahl aller fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers
sowie der Mitarbeiter mit der Berufsbezeichnung Architekt oder
Ingenieur in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Im Falle
einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied zu
machen.

b.

Detaillierte und aussagekräftige Darstellung zur Qualitätssicherung
einschließlich der Beschreibung von Prozessen und Einzelmaßnahmen. Die
Darstellung kann durch Verweis auf geeignete Zertifizierungen
erfolgen.Sie darf den Umfang von 3 DIN-A-4 Seiten nicht überschreiten.

c.

Vorlage von maximal drei verschiedenen Referenzen über
Planungsleistungen für Straßenbahn- oder Stadtbahnanlagen über eine
Streckenlänge von 1,5 km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4
(mind.), unter Mitteilung der nachfolgenden Informationen zu der
jeweiligen Referenz. Die Planungsleistungen müssen nachden
Anforderungen und Bestimmungen der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung
(BOStrab) sowie den Regelungen der technischen Regeln zur BOStrab des
Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) oder- soweit den
erbrachten Planungsleistungen nach einschlägig unter Beachtung der
folgenden zugrundeliegenden technischen Regelungen erbracht worden
sein:

BOStrab-Trassierungsrichtlinien und

Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab

Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013
fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung
innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.

Folgende Angaben zum Referenzprojekt sind zu machen:

1. Bezeichnung der Referenz

2. Angaben und Erläuterungen zum Referenzprojekt:

a) Ort;

b) Projektdauer- Planungs- und Realisierungszeitraum / Übergabe an den
Nutzer (Beginn/ Ende);

c) Streckenführung;

d) Typologie der Nutzung;

e) Länge der Trasse;

f) Gesamtkosten der Projektrealisierung (in EUR brutto, Kostengruppen
[KGR] 200 bis 700 nach DIN 276);

g) Anzahl und Art der Sonderbauwerke;

h) Planung von P+R-Anlagen;

i) Straßenbahnbegleitende Straßenbaumaßnahmen (z.B. Kombitrassen
Bus-Tram, Straßenanpassungen);

3. Name, Anschrift und Kontaktdaten des Ansprechpartner beim
Referenzgeber.

4. Angabe des Unternehmens, das die Leistungen im Referenzprojekt
erbringt/erbracht hat (insb. im Falle von Bewerbergemeinschaften oder
Eignungsleihe).

Für die vorstehenden Angaben und Erläuterungen zu den Referenzen sind
die vorgegebenen Formblätter zu verwenden und ein Erläuterungsbericht
(Text und/oder Bild) im Umfang von jeweils einer DIN A-4-Seite zu
erstellen.

Der Auftraggeber behält sich vor, zu den angegebenen Referenzen eigene
Nachforschungen anzustellen und/oder Informationen mittels
Kontaktierung des Auftraggebers der jeweiligen Referenz einzuholen.
Stellt der Auftraggeber fest, dass die gemachten Angaben falsch sind
oder der Bewerber eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung des
betreffenden früheren Auftrags erheblich und/oder fortdauernd
mangelhaft erfüllt hat, behält sich der Auftraggeber vor, die
betreffende Referenz von der Wertung auszunehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

A.

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die
durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im
vorgenannten Sinne in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei
über 10 Mitarbeitern liegt, wovon es sich bei mindestens 5 Mitarbeitern
um Mitarbeiter mit der BerufsbezeichnungArchitekt oder Ingenieur
handeln muss (Mindeststandard).

b.

Der Bewerber muss mindestens eine Referenz über Planungsleistungen für
eine Straßenbahn- oder Stadtbahnanlage über eine Streckenlänge von 1,5
km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4 (mind.) vorlegen. Die
Planungsleistungen müssen nach den Anforderungen und Bestimmungen der
Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie den Regelungen der
technischen Regeln zur BOStrab des Verbands Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) oder soweit den erbrachten
Planungsleistungen nach einschlägig unter Beachtung der folgenden
zugrunde liegenden technischen Regelungen erbracht worden sein:

BOStrab-Trassierungsrichtlinien und

Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab

Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013
fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung
innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der Bewerber muss mindestens eine Referenz über Planungsleistungen für
eine Straßenbahn- oder Stadtbahnanlage über eine Streckenlänge von 1,5
km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4 (mind.) vorlegen.

Die Planungsleistungen müssen nach den Anforderungen und Bestimmungen
der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie den Regelungen
der technischen Regeln zur BOStrab des Verbands Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) oder soweit den erbrachten
Planungsleistungen nach einschlägig -unter Beachtung der folgenden
zugrunde liegenden technischen Regelungen erbracht worden sein:

BOStrab-Trassierungsrichtlinien und

Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab

Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013
fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung
innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen
der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder
Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien,
insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der
Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt
oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/10/2017
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/10/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/03/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Des Weiteren sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen
und Nachweise vorzulegen:

a.

Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und zu
Eintragungen im Gewerbezentralregister.

b.

Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, §
19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG.

c.

Im Falle der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft muss jedes
Bewerbergemeinschaftsmitglied eine unterschriebene
Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Eine
Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist
grundsätzlich unzulässig.

d.

Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines
anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will
(Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen
und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in
Anspruch nehmen will. Entsprechende Nachweise sind für das andere
Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber
vorzulegen wären.

Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung
dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen der Eignungsprüfung wird der Auftraggeber prüfen, ob das
Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung
bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die
entsprechenden Kriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe, insbesondere
zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB oder fakultative
Ausschlussgründe nach § 124 GWB, vorliegen. Sofern ein zwingender
Ausschlussgrund nach §123 GWB bei dem vom Bewerber benannten
Unternehmen vorliegt oder das Unternehmen das entsprechende
Eignungskriterium, für das es benannt wurde, nicht erfüllt, wird der
Auftraggeber dem Bewerber gemäß §47 Abs. 2 SektVO vorschreiben, das
Unternehmen zu ersetzen. Sofern ein fakultativer Ausschlussgrund nach
§124 GWB vorliegt, wird der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen
entscheiden, ob der Bewerber das Unternehmen ersetzen muss. Für die
Aufforderung zur Ersetzung eines benannten Unternehmens wird die ViP
den Bewerbern eine Frist setzen.

Im Übrigen ist der Austausch eines einmal benannten anderen
Unternehmens zu einem späteren Zeitpunkt grundsätzlich unzulässig.

Nachunternehmer, die der Bewerber für die Auftragsausführung einsetzen
will, deren Kapazitäten er zum Nachweis seiner Eignung aber nicht in
Anspruch nehmen will, müssen in diesem Verfahrensstadium noch nicht
benannt werden.

Die Vergabeunterlagen, stehen ausschließlich auf dem Vergabemarktplatz
Brandenburg ([4]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zum Download
zur Verfügung. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Die Bewerber
können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, um über Änderungen informiert zu
werden. Der Auftraggeber behält sich Änderungen der Vergabeunterlagen
und des Verfahrensablaufs vor. Enthalten die Bekanntmachung oder die
vom Aufraggeber zur Verfügung gestellten Unterlagen Unklarheiten,
Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen
geltendes Recht, so hat der Bewerber die ViP unverzüglich schriftlich
darauf hinzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache
abzufassen. Sie sind schriftlich und unterschrieben (bei
Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) im Original
sowie als Kopiervorlage und auf einem handelsüblichen, virengeprüften
Datenträger (CD-Rom, DVD, USB-Stick) in verschlossenem Umschlag bis zum
genannten Schlusstermin bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YBNY2CT.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). § 160 GWB
lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2017

References

1. mailto:dieter.mueller@vip-potsdam.de?subject=TED
2. http://www.vip-potsdam.de/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2CT
4. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/

 
 
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