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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Netzbetriebssystem
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091309180331081 / 359322-2017
Veröffentlicht :
13.09.2017
Angebotsabgabe bis :
09.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
32425000 - Netzbetriebssystem
32441000 - Telemetriegeräte
48214000 - Netzbetriebssystemsoftwarepaket
30211200 - Hardware für Zentralrechner
DE-Dresden: Netzbetriebssystem

2017/S 175/2017 359322

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH
Friedrich-List-Platz 2
Dresden
01069
Deutschland
Telefon: +49 3514685131
E-Mail: [1]Anja.Marx@enso.de
Fax: +49 351468785131
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.drewag.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.drewag.de/ava
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.drewag.de/ava
I.6)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Energieversorger

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verbundleitstelle DREWAG / ENSO, gemeinsames Netzleitsystem.
Referenznummer der Bekanntmachung: E27-2017-1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32425000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die DREWAG NETZ GmbH und die ENSO NETZ GmbH sind als Netzgesellschaften
jeweils Tochter-unternehmen der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH bzw.
der ENSO Energie Sachsen Ost AG. Beide Unternehmen sind unter dem Dach
der EVD, Energieverbund Dresden, angesiedelt. Auftraggeber (AG) ist die
DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH. Beide Netzgesellschaften betreiben im
Gebiet der Landeshauptstadt Dresden sowie in Ostsachsen Strom-, Gas-,
Wasser- und Abwasser- sowie Fernwärmenetze aller Spannungsebenen (außer
Höchstspannung) und Druckstufen. Die Netzführung und die Erbringung von
Systemdienstleistungen erfolgt aktuell in mehreren Leitstellen an
unterschiedlichen Standorten. Für die gemeinsame neue Verbundleitstelle
soll ein Leitsystem beschafft werden, das die zukünftigen Anforderungen
an die Netzführung in allen Sparten abdeckt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
32441000
48214000
30211200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Kompletter Ersatz der in Betrieb befindlichen Netzleitstellensysteme
durch ein neues, weitestgehend standardisiertes Verbundleitsystem mit
entsprechenden Hard- und Softwarekomponenten. Das neue
Verbundleitsystem soll die zukünftigen Anforderungen an die Netzführung
in allen Sparten (Strom, Gas, Wasser und Abwasser sowie Fernwärme)
abdecken. Dabei ist geplant, in einer ersten Stufe lediglich die
Stromsparte über das neue System zu führen. Die Integration der
Rohrnetzsparten erfolgt in anschließenden Phasen (siehe II. 1.4)). Dazu
gehören Detailspezifikation (Systemanalyse), Konstruktion, Fertigung,
Werkfunktionsprüfung (FAT), Lieferung, Montage, Inbetriebnahmeprüfung
(SAT), Probebetrieb Gesamtsystem, Einweisung/Schulung, Abnahme und
Dokumentation.

Der Lieferumfang besteht im Wesentlichen aus folgenden Leistungen:

zentrale redundante Hardware am Haupt- und Ersatzstandort,

Arbeitsplätze in der Verbundleitstelle sowie in der Ersatzleitstelle
und weitere abgesetzte Arbeitsplätze,

Schnittstellen in die Bürowelt und zu anderen Verarbeitungssystemen,
Leitstellenkopplung (TASE.2) zum Übertragungsnetzbetreiber,

redundante Prozessankopplung,

Anwender- und Systemsoftware,

Dateneingabesystem zur Datenadministration,

Erfüllung der Anforderungen an die Informationssicherheit,

alle zur Projektrealisierung und Systemeinführung notwendigen
Dienstleistungen:

o Projektmanagement

o Systemanalyse/Pflichtenheft

o Datenmodellierung, Datenübernahme, Parametrierung und Bildgenerierung

o Demontage und Entsorgung der Bestandssysteme (Option)

o Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Probebetrieb und Abnahme

o Qualitätssicherung und Prüfungen (Werkfunktions- und
Inbetriebnahmeprüfungen)

o Schulung für Betriebspersonal sowie Daten- und Systemadministration

o Servicevertrag über die Instandhaltung und Wartung während der
Verjährungszeit der Mängelansprüche

o optionaler Servicevertrag über die Instandhaltung und Wartung nach
Ablauf der Verjährungszeit der Mängelansprüche.

o vollständige Dokumentation.

Die wichtigsten Funktionen des Verbundleitsystems sind:

ausgeprägte SCADA-Funktionen einschließlich Archivierung für alle
Versorgungssparten,

topologisch eingefärbte Netzdarstellungen,

georeferenzierte Netzdarstellung,

Funktionen zur Störungsanalyse und Netzüberwachung,

automatische Störungseingrenzung (Option),

Online-Netzberechnungen (State Estimation, Leistungsflussberechnung
110-kV und Mittelspannung, Kurzschlussstromberechnung,
Spannungs-Blindleistungsoptimierung (OPF), Netzsicherheitsrechnungen),

Simulation (Zustands- und Wertesimulation durch
Online-Netzberechnungen),

vorausschauende Netzberechnungen und Engpasskorrektur,

frei erstellbare Schaltfolgen, typisierte Schaltprogramme,

Funktionen für System- und Netzsicherheitsmanagement,

Intelligentes Blindleistungsmanagementsystem,

Prognosefunktion,

Simulation im Gasnetz,

Überwachungsfunktionen im Wassernetz,

Vorgangsverwaltung/Schaltungsplanung,

Auswertung von Störungsvorgängen, Bereitstellung von Informationen
für die FNN-Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik,

Funktionen für Training und Schulung,

Werkzeuge zur Anwenderprogrammierung,

Mandantenfähigkeit des Systems,

weitreichende Maßnahmen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit auf der
Basis geltender Normen wie der IT-Sicherheitskatalog und Richtlinien
ISO/IEC 27001, 27002 und 27019.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer mit vorstehenden
Abschnitten (Stufen) stufenweise zu beauftragen:

Stufe 1: Systemanalyse / Pflichtenheft

Stufe 2: Systemintegration, Inbetriebnahme, Abnahme

Stufe 3: Wartung und Instandhaltung

Die Beauftragung mit weiteren Abschnitte/Stufen steht dem Auftraggeber
frei. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung weiterer, über
die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/10/2018
Ende: 08/09/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem
dreistufigen Verfahren ermittelt:

1. Formale Prüfung:- Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise
und Erklärungen- Vorliegen von vergaberechtlichen Mindestbedingungen.

2. Eignungsprüfung:- Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie
der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen
Leistung.

3. Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit.

Der Bewerber muss mindestens 3 realisierte vergleichbare Projekte im
Querverbund in den letzten 5 Jahren nachweisen. Gewertet werden nur die
im Formblatt Referenzliste eingetragenen Referenzen, welche die
Mindestanforderungen gemäß III.1.3 erfüllen und in den letzten 5 Jahren
realisiert worden, bei denen der Referenzgeber mit seiner Unterschrift
die ordnungsgemäße Leistungserbringung bestätigt hat.

Abschichtung:

Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 5
überschreitet, erfolgt eine Teilnehmer-Abschichtung auf Grundlage der
vom Bewerber eingereichten Referenzen. Die Wertung der im Formblatt
eingetragenen Referenzen selbst erfolgt entsprechend nach folgenden
Bewertungsmaßstäben: Leistungsmerkmal 1: Querverbundleitsystem mit
mindestens 1 000 Ortsnetzstationen (MS/NS-Umspannung) im Stromnetz
sowie ein weiteres Medium (Gas, Wasser oder Fernwärme)

Leistungsmerkmal 2: Realisierung eines Netzleitsystems mit der
Funktionalität eines kontinuierlichen Archives zum Prozessgeschehen
(Recorderfunktion mit Wiederablauffunktion)

Leistungsmerkmal 3: Realisierung eines Netzleitsystems mit
Schaltungsplanungsfunktionen

Leistungsmerkmal 4: Realisierung von Online-Netzberechnungsfunktionen
in der Sparte Strom Leistungsmerkmal 5: Realisierung von
Gasnetzsimulationen

Leistungsmerkmal 6: Realisierung von Funktionen zum System- und
Netzsicherheitsmanagement

Leistungsmerkmal 7: Funktionen zur Störungsanalyse in elektrischen
Netzen (Erd- und Kurzschlussortung)

Leistungsmerkmal 8: Prognosen in der Sparte Strom

Leistungsmerkmal 9: Prognosen in der Sparte Gas

Leistungsmerkmal 10: Funktionen zum Training und Schulung

Leistungsmerkmal 11: Mandantenfähigkeit

Bewertung

Wurden die Mindestanforderungen erfüllt, werden die erfüllten
Leistungsmerkmale aller Referenzen gezählt. Eine Mehrfachbewertung der
Leistungsmerkmale in den eingereichten Referenzen wird vorgenommen. Ein
Punkt pro Leistungsmerkmal wird nur bei Erfüllung vergeben. Bei
Nichterfüllung des Leistungsmerkmals gibt es 0 Punkte. Anschließend
werden die erreichten Punkte aller Referenzen je Bewerber addiert und
durch die Anzahl der eingereichten Referenzen dividiert (Quotient
Leistungsmerkmale pro Referenz). Diejenigen 5 Bewerber mit dem höchsten
Quotienten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

A) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB,

b) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB,

c) Gewerbezentralregisterauskunft (nicht älter als 12 Monate),

d) Vorlage Eintragung Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Angabe von Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,

b) Nachweis der Haftpflichtversicherung,

c) Nachweis der Cyber-Versicherung,

d) Eigenerklärung zur finanziellen Situation.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Haftpflichtversicherung min. 5 000 000 EUR für Personenschäden und
mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden. Maximierung im Schadenfall
mind. 2-fach.

Cyber-Versicherung min. 1 000 000 EUR.

Werden die geforderten Deckungssummen oder die geforderte zweifache
Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers
beizufügen, dass die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall
angepasst werden oder im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung
abgeschlossen wird. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als
12 Monate zum Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung sein.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Referenzen zu mindestens drei realisierten vergleichbaren Projekten
im Querverbund in den letzten 5 Jahren sowie weitere Referenzen welche
die Mindestanforderungen erfüllen. Dazu ist das beigefügte Formblatt
Referenzliste ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben dem
Teilnahmeantrag beizufügen.

b) Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte und
Führungskräfte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

jede Referenz muss Querverbundleitsystem-Projekt mit mindestens 1 000
Ortsnetzstationen (MS/NS-Umspannung) im Stromnetz sowie ein weiteres
Medium (Gas, Wasser oder Fernwärme) sein,

jedes Leistungsmerkmal muss mindestens einmal nachgewiesen und
bestätigt werden.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Teilnahme erfolgt über den vorgegebenen Bewerbungsbogen (siehe Link
unter I.3.), der vollständig ausgefüllt im Original fristgerecht
elektronisch einzureichen ist. Voraussetzung für die Wertung der
Teilnahmeanträge ist die Vorlage der bestätigten
Geheimhaltungsvereinbarung, welche mit den Ausschreibungsunterlagen zur
Verfügung gestellt wird. Die bestätigte Geheimhaltungsvereinbarung ist
dem Teilnahmeantrag beizufügen. Einreichung per E-Mail, Post oder per
Fax ist unzulässig.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend
mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der
BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE
hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die
Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als
Anlage dem Bewerbungsbogen beiliegt. Die Vorlage d. Nachweises hat mit
Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende
Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form
einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine
bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein
Einzelbewerber Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur
mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese
wird nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich
beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen
in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Bewerbungsbogen zu erbringen.
Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine
weitere, im Bewerbungsbogen nicht angekündigte Unterbeauftragung
zulässig. Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Dresden ist während der
Realisierungszeit in engen Intervallen gemäß Lastenheft
sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle
Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Alle
wesentlichen Projektsitzungen sind in den Örtlichkeiten des
Auftraggebers durchzuführen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/10/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/11/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Das Vergabeverfahren wird für alle Leistungen einheitlich als
Verhandlungsverfahren gemäß § 119 Abs. 5 GWB i.V.m. § 13 Abs. 1 i. V.
m. § 15 SektVO geführt. Es sind zunächst innerhalb der unter Punkt
IV.2.2. angegebenen Frist (9.10.2017, 12:00 Uhr) Teilnahmeanträge mit
den geforderten Erklärungen und Nachweise abzugeben/einzureichen (also
noch keine Angebote einzureichen). Der hierfür zu verwendende
Bewerbungsbogen ist unter der oben I.3 genannten URL verfügbar. Die
unter IV.2.2 genannte Frist gilt für die Einreichung der
Teilnahmeanträge. Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten
Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert (vgl.
IV.2.3).

2) Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen sowie des Angebotes
erfolgt keine Kostenerstattung.

3) Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme der
Angaben zur Projektleitung. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als
beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (geforderter
Mindeststandard).

4) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist
auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw.
unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden
aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge.

5) Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.

6) Die Nichteinhaltung der in der Bekanntmachung oder
Ausschreibungsunterlagen geforderten Mindeststandards
(Eigenerklärung) führt zur Nichtbeteiligung am Verfahren.

7) Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf
Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen.
Enthalten Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten,
Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen
geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich
darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen
Einwendungen präkludiert.

8) Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es
gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht
abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag
bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der
Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.

9) Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis
spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu
beantworten.

Ergänzung zu Punkt III.1.4

Gem. § 51 Abs. 2 SektVO hat der AG ein Entschließungsermessen
dahingehend, ob und ggf. welche fehlenden Erklärungen und Nachweise, er
nachfordert. Der AG bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht
vorab: Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit
erhalten, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzureichen. Enthalten
Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten, Widersprüche
oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes
Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf
hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen
Einwendungen präkludiert.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Braustr. 2
Leipzig
04107
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2017

References

1. mailto:Anja.Marx@enso.de?subject=TED
2. http://www.drewag.de/
3. http://www.drewag.de/ava
4. http://www.drewag.de/ava

 
 
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