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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Köln - Datenverarbeitungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091209194329000 / 357478-2017
Veröffentlicht :
12.09.2017
Angebotsabgabe bis :
04.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamt- oder Teilangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72500000 - Datenverarbeitungsdienste
66172000 - Bearbeitung und Clearing von Finanzgeschäften
48210000 - Vernetzungssoftwarepaket
DE-Köln: Datenverarbeitungsdienste

2017/S 174/2017 357478

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

VDV eTicket Service GmbH & Co. KG
Im Mediapark 8a
Kontaktstelle(n): VDV eTicket Service GmbH & Co. KG
Zu Händen von: Klaus Hoffmann
50670 Köln
Deutschland
Telefon: +49 221/716174113
E-Mail: [1]Hoffmann@vdv.de
Fax: +49 221/716174213

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
[2]www.eTicket-Deutschland.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen
für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Elektronisches Fahrgeldmanagement
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Applikationserstellung / Applikationsbetriebsführung für das Clearing
im Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für (((eTicket Deutschland.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene
Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Deutschland.

NUTS-Code DE
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder
zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Anzahl der geplanten, sich im Aufbau oder sich bereits im Betrieb
befindlichen (((eTicket-Deutschland-Systeme wächst kontinuierlich
weiter. Derzeit leben bereits über 70 % der Bundesbevölkerung in
Regionen, die (((eTicket-Deutschland-Systeme betreiben. Der
Gesamtumsatz dieser Systeme beläuft sich auf ca. 3 Mrd. EUR/Jahr.
Charakteristisch für diese Systeme ist, dass die Verkehrsunternehmen
den ÖPV-Nutzern auf das Nutzermedium (z.B. Chipkarte, Smartphone) eine
(((eBezahlberechtigung nach VDV-Kernapplikation ausgeben können, mit
der sie die (((eTicket-Deutschland-Systeme und Services nutzen können.
Die (((eBezahlberechtigung ermöglicht es den Kunden grundsätzlich, ihr
(((eTicket in nahezu allen Ausbauvarianten auch in anderen
Verbundregionen zu nutzen. Damit entstehen interoperable
Geschäftsvorfälle, d. h. Geschäftsvorfälle mit Beteiligung zweier
Geschäftspartner, zwischen denen kein Einnahmeaufteilungsvertrag
besteht.
So entstehen im gesamten Bundesgebiet Zahlungsströme mit Forderungen
und Verbindlichkeiten unterschiedlichster Geschäftspartner, die über
den (((eTicket-Deutschland-Teilnahmevertrag vertraglich verbunden sind.
Für die Ermittlung der gegenseitigen Forderungen (Forderungsclearing)
und den darauf folgenden Ausgleich dieser Zahlungsströme (Settlement)
existiert derzeit keine Infrastruktur, was sich als Hindernis für die
Realisierung der bundesweiten Interoperabilität herausgestellt hat.
Die Nutzung der (((eBezahlberechtigung findet heute in verschiedenen
Regionen in unterschiedlichen Ausbauvarianten der VDV-Kernapplikation
statt. In vielen Regionen in Deutschland gewinnt auch das ÖPV-Ticketing
via Smartphone-App an Bedeutung. Auch hier wird hauptsächlich mit einer
im System des Kundenvertragspartners hinterlegten Zahlungsart das
Ticket bezahlt.
Damit ist der Bedarf für ein Clearing gegeben, welches die Vernetzung
der digitalen Vertriebssysteme ermöglicht und erleichtert. Dabei bildet
das Forderungsclearing alle Geschäftsvorfälle im Rahmen des
elektronischen Fahrgeldmanagements ab, die einen Ausgleich einer
Hauptschuld erfordern.
Dies sind folgende Geschäftsvorfälle:
· Nutzung einer automatisierten Fahrberechtigung (AFB) nach VDV-KA im
Rahmen von automatisierten Fahrpreisermittlung (AFE),
· Korrektur der die AFB-Nutzung im Rahmen von AFE,
· Aufladen von Werteinheitenberechtigung (WEB) nach VDV-KA,
· Ticket-Kauf,
· Ticket-Erstattung.
Mit der Hauptschuld verknüpft sind Provisionsschulden der beiden
Geschäftsprozessbeteiligten. Dabei wird unterschieden zwischen Konto-
und Verkaufsprovisionen, die im Bruttoclearing gegenläufig zwischen den
beiden Geschäftsprozessbeteiligten auszugleichen sind.
Eine weitere Forderungsform stellen Lizenzforderungen seitens VDV-ETS
dar. Diese Forderungen entstehen durch die Nutzung des Service des
VDV-Forderungsclearing selbst als auch durch die Nutzung des Service
VDV-Produktclearing. Das Produktclearing ist in Ausbauvarianten der
automatisierten Fahrpreisfindung erforderlich, um das letztlich
genutzte Tarifprodukt und damit die Forderungshöhe zu definieren. Der
Aufbau des Produktclearings ist nicht Gegenstand dieses Auftrages.
Diese Software wird vom Auftraggeber beigestellt.
Der Zahlungsausgleich (Settlement) wird dabei bilateral zwischen den
Geschäftsprozesspartnern mit Hilfe der vom Forderungsclearing
bereitgestellten Buchungsdaten durchgeführt und ist somit nicht
Auftragsbestandteil.
Das Clearingsystem wird zunächst für einen 6-monatigen Probebetrieb mit
eingeschränkten Nutzern aufgebaut. Der anschließende Wirkbetrieb (über
min. 5 Jahre) soll das Clearingsystem allen interessierten Nutzern
diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen; dies schließt neben der
Nutzung durch Unternehmen aus der ÖPV-Branche auch den Zugang für
Unternehmen anderer Branchen nicht aus, womit nicht nur Unternehmen aus
anderen Mobilitätsbranchen adressiert sind.
Es ist vorgesehen, das Clearingsystem auch in andere Systemumfelder wie
etwa deutschlandweite, multimodale Verbindungs- und Ticketservices
einzubinden.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72500000, 66172000, 48210000
II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Los 1 umfasst die Erstellung einer Software-Applikation für das
Forderungsclearing.
Los 2 umfasst die Betriebsführung (jeweils Probebetrieb über 6 Monate
und Wirkbetrieb über min. 5 Jahre) sowohl der Applikation zum
Forderungsclearing (Auftragsgegenstand aus Los 1) als auch zum
Produktclearing (wird vom Auftraggeber beigestellt); jeweils inkl. der
Bereitstellung der dafür erforderlichen Plattform.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Angaben zu den Losen
Los-Nr: 1 Bezeichnung: Applikationserstellung für das
Forderungsclearing im Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für
(((eTicket Deutschland
1)Kurze Beschreibung
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72500000, 66172000
3)Menge oder Umfang
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des
Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Applikationsbetriebsführung für das Clearing im
Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für (((eTicket Deutschland
1)Kurze Beschreibung
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

66172000
3)Menge oder Umfang
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des
Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Netto-Auftragssumme,
Sicherheit für
Mängelansprüche in Höhe von 5 % der Abrechnungssumme.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Bei Auftragsübernahme durch Bietergemeinschaften ist dem Auftraggeber
ein der Bietergemeinschaft
angehörendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Bietergemeinschaften haben die
Verantwortlichen für die kaufmännische und technische Federführung
namentlich anzugeben. Für die Erfüllung
der vertraglichen Verpflichtung haftet jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft auch nach ihrer Auflösung
gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber ist berechtigt, Zahlungen mit
befreiender Wirkung an den Vertreter der
Bietergemeinschaft zu leisten. Dies gilt auch nach Auflösung der
Gemeinschaft.
Weiterhin ist folgendes bereits mit dem Teilnahmeantrag mitzuteilen:
Mitglied, welches die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung nach
außen vertritt,
Angabe, welche Teillieferungen bzw. -leistungen von den einzelnen
Mitgliedern erbracht werden,
Erklärung, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als
Gesamtschuldner haften.
Die Partner der Gemeinschaft sind zu benennen, die gleichzeitige
Bewerbung einzelner Personen oder
Unternehmen in mehreren Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften ist nicht
zulässig.
Eine Änderung der Identität von Bewerber und Bieter kann zum
Angebotsausschluss führen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Im Rahmen der Auftragsausführung
genutzte Rechenzentren sowie deren Netzwerkinfrastruktur müssen im
Geltungsbereich deutschen Rechts betrieben werden. Betrieb der
Anwendung in einem Rechenzentrum mit Zertifizierung nach PCI DSS, ISO
9001 und ISO 27001.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Um als Bieter zugelassen zu werden, hat der
Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag die nachfolgenden
Eigenerklärungen abzugeben und mit seiner rechtsverbindlichen
Unterschrift die Richtigkeit der Angaben zu
versichern:
1. Über das Vermögen des Bewerbers ist kein Insolvenzverfahren oder
vergleichbares gesetzliches Verfahren
eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse
abgelehnt worden. Ein ausländischer
Bewerber befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den
Rechtsvorschriften seines Landes mit den im
vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.
2. Das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation.
3. Der Bewerber hat keine sonstige schwere Verfehlung begangen, die
seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage
stellt.
4. Der Bewerber erfüllt seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß.
5. Der Bewerber versichert, dass in seinem Unternehmen keine
Schwarzarbeit stattfindet und weder das
Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der
Tätigkeit für das Unternehmen
nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler
Beschäftigung von Arbeitskräften
verurteilt worden sind.
6. Erklärung über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche
Kommunikationsfähigkeit der für die
Leistungserbringung vorgesehener Personen in deutscher Sprache.
7. Erklärung, etwaig geltende Tariftreuegesetze sowie das
Mindestlohngesetz anzuwenden und zu beachten.
8. Erklärung, dass der Bewerber im Falle der Aufforderung zur
Angebotsabgabe die ihm zur Erstellung des
Angebots überlassenen Verdingungsunterlagen und zusätzliche
Informationen vertraulich behandelt und Dritten
nicht zugänglich macht, sowie die Verpflichtung, seine Mitarbeiter und
Unterauftragnehmer zur vertraulichen
Behandlung ebenfalls zu verpflichten.
9. Angabe, auf welches Los/welche Lose die Bewerbung gerichtet ist. Es
kann sich auf ein einzelnes Los oder auf beide Lose gemeinsam beworben
werden.
Darüber hinaus sind folgende Nachweise zu erbringen:
1. Nachweis einer Haftpflichtversicherung oder Erklärung der
Bereitschaft zum Abschluss einer
projektbezogenen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall.
2. Aktueller vollständiger Auszug aus dem einschlägigen Berufs- und
Handelsregister (nicht vor dem
1.5.2017 erstellt).
Einsendeschluss für den Teilnahmeantrag ist der 4.10.2017, 12.00 Uhr.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, incl.
einer Angabe, welcher prozentuale Anteil davon auf
mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte zurückzuführen ist.
Bilanz und GuV-Rechnung des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Leistungsspektrum und -schwerpunkt des Unternehmens,
Angaben über die Anzahl der fest angestellten
Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Unternehmens sowie der Führungskräfte
bezogen auf die letzten 3 Jahre (d. h. Anzahl der Mitarbeiter in 2014,
2015, 2016),
Nachweise über die technische Ausrüstung/Leistungsfähigkeit des
Unternehmens,
Liste der wesentlichen in den letzten 2-5 Jahren erbrachten
Leistungen (Referenzprojekte), mit Angabe des Rechnungswertes, der
Leistungszeit, sowie der Auftraggeber mit Ansprechpartner (mit
Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse), bezogen auf mit dem
Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte.
Die Referenzen sollten sich auf vergleichbare Projekte mit folgenden
Schwerpunkten beziehen:
o Applikationserstellung (Los 1) und/oder Applikationsbetriebsführung
(Los 2) von Abrechnungssoftware (idealerweise Clearing-Software im
B2B-Umfeld) mit:
ca. 500 Beteiligten,
ca. 5 000 000 EUR Umsatz monatlich,
ca. 3 500 000 verarbeitete Transaktionen täglich.
Für Applikationserstellung (Los 1):
o Beschreibung nach welchen Standards/Methoden der Bewerber Software
entwickelt, testet und deren Qualität sichert (ggf. mit
Zertifizierungen)
o Beschreibung wie der Bewerber bereits in der Entwurfsphase moderne
Architekturparadigmen (z. B. Service-Oriented Architecture oder
Microservice Architecture) einfließen lässt, um dem Auftraggeber eine
nachhaltige und kosteneffiziente Lösung zu liefern
o Beschreibung wie der Bewerber die im Lastenheft spezifizierten
Qualitätsmerkmale der zu erstellenden Software (z. B. Sicherheit,
Verfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit, Wartbarkeit, Performance, usw.)
bereits während des Architekturentwurfs berücksichtigt und auf
geeignete Weise dokumentiert, sowie mit dem Auftraggeber abstimmt.
Für Applikationsbetriebsführung (Los 2):
o Beschreibung nach welchen Standards/Methoden der Bewerber Software
betreibt (ggf. mit Zertifizierungen),
o Beschreibung wie der Bewerber die Betriebskontinuität des Systems
garantieren wird, insbesondere im Hinblick auf die Kritikalität der zu
betreibenden Software.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Angaben über die geplante
Aufgabenteilung zwischen den Unternehmen und Benennung eines alleinigen
Ansprechpartners der vorgesehenen Bietergemeinschaft.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber oder als
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind ausgeschlossen.
Wesentliches Kriterium zur Auswahl eines Bewerbers ist, dass in den
Referenzen nachgewiesen werden kann, dass der Bewerber bereits
vergleichbare Projekte in vergleichbarem Umfang über einen längeren
Zeitraum und ohne nennenswerte technische Beanstandungen durchgeführt
hat. Die Referenzen sind auch für alle Partner von
Gemeinschaftsangeboten vorzulegen.
Werden in Ziffer III.2 geforderte Nachweise oder Erklärungen nicht
vollständig vorgelegt, behält sich die Vergabestelle die Nachforderung
fehlender oder unvollständiger Unterlagen mit kurzer Fristsetzung vor.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen
Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der
Dienstleistung verantwortlich sind: nein

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem
bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
S. o.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die
in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen
Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
CLA2017
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
4.10.2017 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
10.10.2017
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das
aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
Deutschland
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
7.9.2017

References

1. mailto:Hoffmann@vdv.de?subject=TED
2. http://www.eTicket-Deutschland.de/

 
 
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