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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Karlsruhe - Bauwesenversicherungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091209164228776 / 357217-2017
Veröffentlicht :
12.09.2017
Angebotsabgabe bis :
10.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Verschiedene Zuschlagskriterien
Produkt-Codes :
66513200 - Bauwesenversicherungen
66516000 - Haftpflichtversicherungen
66515000 - Schaden- oder Verlustversicherungen
DE-Karlsruhe: Bauwesenversicherungen

2017/S 174/2017 357217

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
DB Netz AG Regionalbereich Südwest
Schwarzwaldstr. 86
Karlsruhe
76137
Deutschland
Kontaktstelle(n): DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH,
Marienbader Platz 1, 61348 Bad Homburg
Telefon: +49 6172/4868-363
E-Mail: [1]Thomas.Zorn@dva.db.de
Fax: +49 6172/4868-9363
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.dbnetze.com
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [3]https://www.subreport.de/E32486279
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kombinierte Bauleistungs-, Montage-, Haftpflicht- und
Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt Elektrifizierung
Südbahn.
Referenznummer der Bekanntmachung: TVK/ZO/1426
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
66513200
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Vergabe ist die Kombinierte Bauleistungs-, Montage-,
Haft-pflicht- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt
Elektrifizierung Südbahn für den Bauherrn DB Netz AG (Auftraggeber).
Mitversichert sind alle mit der Planung, Überwachung und Ausführung
dieses Bauprojekts von der DB Netz AG beauftragten Unternehmen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge unter
Zusammenfassung der folgenden Lose oder Losgruppen zu vergeben:

Für den Fall, dass für ein Los keine oder nur unwirtschaftliche
Angebote abgegeben werden, ist der Auftraggeber zur Sicherstellung der
Gesamtversorgung berechtigt, die Vergabe insgesamt einzustellen und
ggfs. ein neues Vergabeverfahren unter Zusammenfassung der beiden Lose
durchzuführen.
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vertragsführung (Führungsquote 30 %)
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66513200
66516000
66515000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Vergabe ist die Vertragsführung mit einer Führungsquote
von 30 % an der Kombinierten Bauleistungs-, Montage-, Haftpflicht- und
Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt Elektrifizierung
Südbahn.

Zur Elektrifizierung der Südbahn gehören die ca. 103 km lange,
zweigleisige Strecke 4500 Ulm Friedrichshafen-Stadt (Südbahn) und die
ca. 21 km lange, eingleisige Strecke 4530 Friedrichshafen-Stadt
Lindau-Aeschach (Bodenseegürtelbahn), sowie jeweils ca. 0,5 km der
Strecken 4550 und 4331. Die Gesamtstreckenlänge im Projekt beträgt ca.
125 km. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke 4500 soll nach der
Ertüchtigung (Anpassung Bahnübergänge) bereichsweise auf bis zu 160km/h
angehoben werden.

Weitere Informationen zum Bauprojekt sind unter
[4]https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/suedbahn zu finden.

Die Investitionssumme für dieses Projekt mit einer derzeit geplanten
Bauzeit bis Dezember 2024 wird mit ca. 223 000 000 EUR veranschlagt.
Entsprechend ist die vorläufige Laufzeit des Versicherungsvertrags
ebenfalls bis zum 31.12.2024 (zuzüglich Extended Maintenance und
Nachhaftung siehe unten -) geplant. Der Versicherungsvertrag beginnt
nach Beendigung des Ausschreibungsverfahrens vsl. ab 1.11.2017 (ggfs.
später) im Anschluss an eine derzeit bestehende Vorlaufdeckung.

In der Haftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je Schadenfall
20 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
einschließlich der Leistungen aus der Umwelthaftpflichtversicherung.

In der Planungshaftpflichtversicherung steht eine separate
Deckungssumme je Schadenfall von 10 000 000 EUR pauschal für Sach- und
Vermögensschäden zur Verfügung. Die vorgenannten Summen sind dreifach
maximiert.

Die Extendend Maintenance im Teil Bauleistungs- und Montageversicherung
beträgt 42 Monate. Die Nachhaftung beträgt in der
Haftpflichtversicherung 10 Jahre, in der Umwelthaftpflicht- und
Umweltschadenversicherung 5 Jahre.

Der generelle Selbstbehalt beträgt mindestens EUR 10 000. Für
Personenschäden entfällt der Selbstbehalt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2017
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es handelt sich um eine Projektversicherung. Die Vertragsdauer
entspricht der voraussichtlichen/geplanten Projektlaufzeit (Bauzeit).
Eine Verlängerung über die geplante Bauzeit hinaus, z. B. bei
Verzögerungen im Planungs- und Bauablauf, ist nach den Bedingungen des
Vertrages grundsätzlich mitversichert.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beteiligung
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66513200
66516000
66515000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Vergabe ist eine Beteiligung (Mindestbeteiligungsquote 5
%) an der Kombinierten Bauleistungs-, Montage-, Haftpflicht- und
Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt Elektrifizierung
Südbahn.

Zur Elektrifizierung der Südbahn gehören die ca. 103 km lange,
zweigleisige Strecke 4500 Ulm Friedrichshafen-Stadt (Südbahn) und die
ca. 21 km lange, eingleisige Strecke 4530 Friedrichshafen-Stadt
Lindau-Aeschach (Bodenseegürtelbahn), sowie jeweils ca. 0,5 km der
Strecken 4550 und 4331. Die Gesamtstreckenlänge im Projekt beträgt ca.
125 km. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke 4500 soll nach der
Ertüchtigung (Anpassung Bahnübergänge) bereichsweise auf bis zu 160km/h
angehoben werden.

Weitere Informationen zum Bauprojekt sind unter
[5]https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/suedbahn zu finden.

Die Investitionssumme für dieses Projekt mit einer derzeit geplanten
Bauzeit bis Dezember 2024 wird mit ca. 223 Mio. EUR veranschlagt.
Entsprechend ist die vorläufige Laufzeit des Versicherungsvertrags
ebenfalls bis zum 31.12.2024 (zuzüglich Extended Maintenance und
Nachhaftung siehe unten -) geplant. Der Versicherungsvertrag beginnt
nach Beendigung des Ausschreibungsverfahrens vsl. ab 1.11.2017 (ggfs.
später) im Anschluss an eine derzeit bestehende Vorlaufdeckung.

In der Haftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je Schadenfall
20 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
einschließlich der Leistungen aus der Umwelthaftpflichtversicherung.

In der Planungshaftpflichtversicherung steht eine separate
Deckungssumme je Schadenfall von 10 000 000 EUR pauschal für Sach- und
Vermögensschäden zur Verfügung. Die vorgenannten Summen sind dreifach
maximiert.

Die Extendend Maintenance im Teil Bauleistungs- und Montageversicherung
beträgt 42 Monate. Die Nachhaftung beträgt in der
Haftpflichtversicherung 10 Jahre, in der Umwelthaftpflicht- und
Umweltschadenversicherung 5 Jahre.

Der generelle Selbstbehalt beträgt mindestens 10 000 EUR. Für
Personenschäden entfällt der Selbstbehalt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2017
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es handelt sich um eine Projektversicherung. Die Vertragsdauer
entspricht der voraussichtlichen/geplanten Projektlaufzeit (Bauzeit).
Eine Verlängerung über die geplante Bauzeit hinaus, z. B. bei
Verzögerungen im Planungs- und Bauablauf, ist nach den Bedingungen des
Vertrages grundsätzlich mitversichert.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für Los 1 und Los 2:

1.

Vorlage der vollständig ausgefüllten und rechtsverbindlich
unterschriebenen Bietereigenerklärung. Der Vordruck (Datei
Bietereigenklärung) steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur
Verfügung unter: [6]https://www.subreport.de/E32486279. Er kann
ebenfalls unter folgender E-Mail-Adresse angefordert werden:
[7]Thomas.Zorn@dva.db.de

2.

Die Unternehmen müssen als Risikoträger zum Betrieb der
ausgeschriebenen Versicherungssparte(n)
(Bauwesenversicherung/Haftpflichtversicherung/Schaden- o.
Verlustversicherung) in einem Staat der EU zugelassen sein und die
gesetzlichen Voraussetzungen zur Ausübung des Geschäftsbetriebs als
Versicherungsunternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen des
Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), insbesondere die
Erlaubnistatbestände der §§ 8ff., 61 ff., 67 ff. erfüllen. Nachweis per
Bietereigenerklärung. Unternehmen, die innerhalb des Europäischen
Wirtschaftsraums(EWR), aber außerhalb der Landesgrenzen der
Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die oben
genannte Erklärung zur Zulassung und zur Erfüllung der Voraussetzungen
zur Ausübung des Geschäftsbetriebs als Versicherungsunternehmen nach
Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen
ansässig ist, ab.

3.

Die Unternehmen müssen über ein aktuell gültiges Rating von mindestens
A- nach Standard & Poor's oder eine vergleichbare Bewertung einer
anderen unabhängigen Ratingagentur verfügen. Unternehmen, die kein
Rating besitzen, müssen nachweisen, dass sie eine mit dem geforderten
Rating vergleichbare finanzielle Leistungsfähigkeit besitzen (Nachweis
per Bietereigenklärung). Der Auftraggeber behält sich die Anforderung
eines aktuellen Nachweises des Ratings bzw. des vergleichbaren
Nachweises der finanziellen Leistungsfähigkeit sowie eine Gegenprüfung
der Nachweise vor.

Eine Vertretung der Unternehmen (Versicherungsgesellschaften) ist nur
zugelassen, wenn der Vertreter/Bevollmächtigte über eine vom
Versicherer rechtsverbindlich erteilte, uneingeschränkte Vollmacht für
die Teilnahme am Vergabeverfahren verfügt.

Der Vertreter/Bevollmächtigte handelt ausschließlich für die
Versicherungsgesellschaft, für die die Vollmachtvorgelegt wird.
Mehrfachbeteiligungen sind ausgeschlossen. Die Vollmacht ist mit dem
Teilnahmeantrag im Original vorzulegen.

Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag
zwingend vorzulegen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum
Ausschluss bei diesem Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält
sich vor, Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.Weitere
erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für Los 1:

1.

Unternehmen, die sich für die Vertragsführung bewerben, müssen in der
Lage sein einen Vertragsanteil von 30 % des Vertrags zeichnen zu
können. Nachweis per Eigenerklärung.

2.

Die Unternehmen müssen in der Lage sein, den Geschäftsverkehr in
deutscher Schrift und Sprache abwickeln zu können. Nachweis per
Eigenerklärung.

3.

Die Unternehmen müssen in der Lage sein, die Vertrags- und
Schadenbearbeitung selbst durchführen zu können. Nachweis per
Eigenerklärung.

4.

Die Unternehmen müssen für die Vertragsbearbeitung im Bauleistungsteil
über einen verantwortlichen Mitarbeiter mit Entscheidungsbefugnis,
einer Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren und ausreichender
Qualifikation (Versicherungskaufleute, Juristen, Ingenieure oder
jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie einen Vertreter für diesen
Mitarbeiter verfügen. Nachweis per Eigenerklärung.

5.

Die Unternehmen müssen für die Vertragsbearbeitung im Haftpflichtteil
über einen verantwortlichen Mitarbeiter mit Entscheidungsbefugnis,
einer Berufserfahrung von mindestens drei Jahren und ausreichender
Qualifikation (Versicherungskaufleute, Juristen, Ingenieure oder
jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie einen Vertreter für diesen
Mitarbeiter verfügen. Nachweis per Eigenerklärung.

6.

Die Unternehmen müssen für die Schadenbearbeitung im Bauleistungsteil
über mindestens einen verantwortlichen Mitarbeiter mit
Entscheidungsbefugnis, einer Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren
und ausreichender Qualifikation (Versicherungskaufleute, Juristen,
Ingenieure oder jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie einen Vertreter
für diesen Mitarbeiter verfügen. Nachweis per Eigenerklärung.

7.

Die Unternehmen müssen für die Schadenbearbeitung im Haftpflicht- und
Planungshaftpflichtteil über mindesten zwei verantwortliche Mitarbeiter
mit Entscheidungsbefugnis, einer Berufserfahrung von mindestens drei
Jahren und ausreichender Qualifikation (Versicherungskaufleute,
Juristen, Ingenieure oder jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie zwei
Vertreter für diese Mitarbeiter verfügen. Nachweis per Eigenerklärung.

8.

Die Unternehmen müssen über ein Schadenreporting in Form einer
Excel-Datei verfügen. Nachweis per Eigenerklärung.

9.

Die Unternehmen müssen über Erfahrungen mit Risiken aus dem
Eisenbahn-Infrastrukturbereich verfügen, an denen das Unternehmen
(risikotragende Stelle) als Führungs- oder Alleinversicherer beteiligt
war/ist und die jeweils ein Bausummenvolumen inklusive der Kosten für
Neben- und Planungsleistungen von mindestens 200 000 000 EUR netto zum
Gegenstand hatten/haben. Es muss sich um Referenzen über die Zeichnung
von vergleichbaren Versicherungsverträgen (kombinierte Bauleistungs-/
Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung auch für
Planungsleistungen) für Eisenbahninfrastrukturprojekte handeln, die
zwischen 2012 bis 2017 beendet wurden (ohne ext. Maintenance
/Nachhaftung) oder derzeit noch bestehen. Diese sind per Eigenerklärung
nachzuweisen durch mindestens drei Referenzen.

10.

Die Unternehmen müssen über Erfahrungen über die Bearbeitung von
Planungshaftpflichtschäden >TEUR 250 als Führungs- oder
Alleinversicherer verfügen. Es muss sich um Referenzen zu
Schadenmeldungen aus den Jahren 2012 bis 2017 handeln. Diese sind per
Eigenerklärung nachzuweisen durch mindestens drei Referenzen.

Für Los 2:

1.

Die Unternehmen müssen eine Beteiligungsquote von mindestens 5 % des
ausgeschriebenen Vertrags zeichnen können. Nachweis per Eigenerklärung.

2.

Die Unternehmen müssen in der Lage sein, den Geschäftsverkehr in
deutscher Schrift und Sprache abwickeln zu können. Nachweis per
Eigenerklärung.

Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag
zwingend vorzulegen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum
Ausschluss bei diesem Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält
sich vor, Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Weitere
erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Die Prämie wird gemäß dem Zahlungsplan für die vorläufige
Vertragslaufzeit in jährlichen Teilbeträgen jeweils zum 01. 07. eines
Jahres erhoben. Nach Gesamtfertigstellung erfolgt die Abrechnung der
Versicherungsprämie (Schlussrechnung) auf Grundlage der tatsächlichen
Gesamtbaukosten (Baukosten und Honorarsumme).
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/10/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1.

Die Vergabeunterlagen enthalten besonders schutzbedürftige
Informationen zur Infrastruktur und Organisation des Auftraggebers
sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse. Aus diesem Grund werden die
vollständigen Vergabeunterlagen nur den qualifizierten Bietern mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe über die e-Vergabeplattform subreport
ELViS zum Download bereitgestellt
([8]https://www.subreport.de/E32486279). Erforderlich ist der
erfolgreiche Abschluss der Eignungsprüfung im Teilnahmewettbewerb und
die gesonderte Einreichung einer Vertraulichkeitserklärung. Hierfür
kann das zur Verfügung gestellte Muster oder eine vergleichbare
Vertraulichkeitserklärung mit entsprechenden Regelungen verwendet
werden. Ein Muster kann als Bestandteil der Vergabeunterlagen unter
[9]https://www.subreport.de/E32486279 abgerufen oder per E-Mail
([10]Thomas.Zorn@dva.db.de) angefordert werden.

2.

Im Rahmen der Bietereigenerklärung verpflichten sich die Bewerber, dass
sie den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner oder einen eigenen
Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien
verbindlich für sie festlegt, einhalten werden. Er steht als
Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung unter:
[11]https://www.subreport.de/E32486279 oder kann auf der Internetseite
der Deutschen Bahn AG unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
[12]http://www.deutschebahn.com/de/konzern/compliance/geschaeftspartner
/verhaltenskodex.html.

3.

Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Anlagen sowie der
unterschriebenen Bietereigenerklärung und der unterschriebenen
Vertraulichkeitserklärung vollständig und schriftlich in deutscher
Sprache bis zum 10.10.2017 /10:00 Uhr (Ende Teilnahmefrist) bei
folgender Kontaktstelle (s. Ziffer I.1) in einem verschlossenen
Umschlag einzureichen: DVA Deutsche
Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH, Herr Thomas Zorn, Marienbader
Platz 1, 61352 Bad Homburg.

Sie sind als Teilnahmeanträge für das Vergabeverfahren TVK/ZO/1426
deutlich zu kennzeichnen. Eine elektronische Zusendung (E-Mail) reicht
nicht aus.

4.

Alle unter den Abschnitten III.1.2 und III.1.3 sowie VI.3 geforderten
Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend
vorzulegen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss bei
diesem Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor,
Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.

Die Unterlagen sind in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst
vorzulegen. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

5.

Fragen zum Vergabeverfahren/Teilnahmewettbewerb sind unverzüglich,
jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der
Teilnahmeanträge zu stellen. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung
von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.
Antworten zu eingegangenen Fragen werden unter
[13]https://www.subreport.de/E32486279 auf der e-Vergabeplattform
subreport ELViS veröffentlicht. Bewerber und Bieter sind gehalten,
sich über eingereichte Fragen und erteilte Antworten auf dem aktuellen
Stand zu halten.

6.

Die Betreuung der Versicherungsverträge erfolgt courtagepflichtig durch
die DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH. Bei der
Angebotskalkulation ist von allen Bietern die Vergütung einer in
gleicher Höhe festgelegten Courtage an diese zu berücksichtigen. Sie
wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499400

Internet-Adresse:[14]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht
mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der
Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15
Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per
Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags
setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße
innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. soweit die
Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
erkennbar sind bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist
gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 3 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen
verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/09/2017

References

1. mailto:Thomas.Zorn@dva.db.de?subject=TED
2. http://www.dbnetze.com/
3. https://www.subreport.de/E32486279
4. https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/suedbahn
5. https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/suedbahn
6. https://www.subreport.de/E32486279
7. mailto:Thomas.Zorn@dva.db.de?subject=TED
8. https://www.subreport.de/E32486279
9. https://www.subreport.de/E32486279
10. mailto:Thomas.Zorn@dva.db.de?subject=TED
11. https://www.subreport.de/E32486279
12. http://www.deutschebahn.com/de/konzern/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex.html
13. https://www.subreport.de/E32486279
14. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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