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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091209104628103 / 356548-2017
Veröffentlicht :
12.09.2017
Angebotsabgabe bis :
10.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DE-Dresden: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2017/S 174/2017 356548

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und
Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Wilke-Wichtrey
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [1]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.dresden.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Schönwald
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [4]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.dresden.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Schönwald
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [6]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.dresden.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung der technischen Gebäudeausrüstung Elektrotechnik (TGA ELT) für
die Instandsetzung und Modernisierung der Kaserne Ost für das
Festspielhaus Hellerau in Dresden.
Referenznummer der Bekanntmachung: A34/17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt die Instandsetzung und
Modernisierung der ehemaligen Kaserne Ost des Festspielhauses Hellerau
in Dresden. Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Planung der
Technischen Gebäudeausrüstung ELT für den Umbau und die Instandsetzung
der ehemaligen Kaserne Ost für das Festspielhaus Hellerau. Bestandteile
der Maßnahme sind die Instandsetzung und Modernisierung des
Bestandsgebäudes unter Beachtung der Nutzeranforderungen. Mit der
Planung der Technischen Gebäudeausrüstung ELT soll ein Ingenieurbüro
innerhalb der Anlagengruppen 4 und 5 für die Leistungsphasen (Lph) 2-3
und 5-9 gemäß § 55 i. V. m. Anlage 15 stufenweise beauftragt werden,
beginnend mit der Beauftragung der Lph 2.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
Hauptort der Ausführung:

Dresden, DE.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen der Leistungsphasen (Lph)
2-3 und 5-9 für die Fachplanung Technische Anlagen gemäß § 55 HOAI 2013
Anlage 15. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Abschluss des
Verhandlungsverfahrens wird vorerst die Lph 2 vertraglich beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso
besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung
erster Lph. Abschluss der Lph 8 ist voraussichtlich im Jahr 2020.

Bruttogrundfläche (BGF) Kaserne Ost ca. 3 983 000 m^2, Bauwerkskosten
über die KG 300 und KG 400

für die Sanierung der Kaserne Ost ca. 5 540 000 EUR brutto.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 99 372.05 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 06/04/2018
Ende: 30/11/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt mittels Bewertungsmatrix, d. Kriterien werden
folgend bewertet: Vergabe von 0-3 Punkten (Pkt.) pro Kriterium, d.
Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach
erreichten Prozentpunkten von 100. Max. werden d. 7 Bewerber mit
höchster Punktzahl zur Verhandlung geladen. Wird d. Anzahl durch
Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet d. Los

Zu III.1.2) Wirtschaftl. und finanz. Leistungsfähigkeit

Gesamtwichtung (GWg) 15 %:

Durchschnittl. Umsätze letzten 3 abgeschlossene Geschäftsjahre im
Geschäftsbereich TGA ELT gemäß § 55 f. HOAI 2013 in TEUR, Wertung (W):

0 Pkt. 50,

1 Pkt. 75,

2 Pkt. 120,

3 Pkt. > 120;

Zu III.1.3) Techn. Leistungsfähigkeit,

GWg: 85 % davon:

A.) Referenzen (Ref.):

GWg 60 % davon:

Ref. 1: Planung der technischen Gebäudeausrüstung für die
Anlagengruppen 4 und 5 nach § 56 Abs. 3 Anlage 15.2 HOAI 2013 für ein
Gebäude nach RBBau Teil 2 BWZK Nr. 1300, 2000, 3000, 4000 oder 6000,
Fertigstellung zw. 30.6.2012 u. 30.6.2017 (Übergabe Nutzer fand statt).

GWg 34 % davon:

a) erbrachte Lph,

Wichtung (Wg) 17,0 %, W:

0 Pkt. = einzelne Lph für beide AGR,

1 Pkt. = Lph 2 3 für beide AGR,

2 Pkt. = Lph 2, 3, 5 und 6 oder 2, 3, 5 und 8 für beide AGR.,

3 Pkt. = Lph 2, 3, 5, 6 und Lph 8 für beide AGR;

b) Herstellkosten des Referenzobjektes (HK) KG 440, 450 in Mio. EUR,

Wg 17,0 %,

W:

0 Pkt. = HK 0,3;

1 Pkt. = HK 0,4;

2 Pkt. = HK 0,5;

3 Pkt. = HK > 0,5;

Ref. 2: Planung der technischen Gebäudeausrüstung für die
Anlagengruppen 4 und 5 nach § 56 Abs. 3 Anlage 15.2 HOAI 2013 für die
Instandsetzung und Modernisierung (Neubauanteil max. 20 % der
Bruttogrundfläche) eines denkmalgeschützten Gebäudes nach RBBau Teil 2
BWZK Nr. 4000 oder 6000, Fertigstellung zw. 30.06.2012 u. 30.06.2017
(Übergabe Nutzer fand statt).

GWg 26 % davon:

a) erbrachte Lph,

Wg 13,0 %, W:

0 Pkt. = einzelne Lph für beide AGR,

1 Pkt. = Lph 2 3 für beide AGR,

2 Pkt. = Lph 2, 3, 5 und 6 oder 2, 3, 5 und 8 für beide AGR.,

3 Pkt. = Lph 2, 3, 5, 6 und Lph 8 für beide AGR;

b) HK KG 440, 450 in Mio. EUR,

Wg 13,0 %, W:

0 Pkt. = HK 0,3;

1 Pkt. = HK 0,4;

2 Pkt. = HK 0,5;

3 Pkt. = HK > 0,5;

B.) Büroqualifikation:

GW 25 % davon:

1. Angaben zur Projektleitung

GWg 20 % davon:

a) Berufserfahrung Projektleiter (PL) TGA ELT,

Wg 5 %, W:

0 Pkt. 5 Jahre (J),

1 Pkt. 7 J,

2 Pkt. 10 J,

3 Pkt. > 10 J;

b) Persönliche (Pers.) Ref. PL TGA ELT:

Mitwirkung in gleicher Funktion oder als stellv. PL bei einer pers.
Ref., welche den Anforderungen der Ref. 1 oder 2 ventspricht,

Wg 5 %, W:

0 Pkt. = keine Ref.,

1 Pkt. = ohne W.,

2 Pkt. = eine Ref.,

3 Pkt. = zwei Ref.;

c) Berufserfahrung Bauüberwacher (BÜ) TGA ELT,

Wg 5 %, W:

0 Pkt. 5 J,

1 Pkt. 7 J,

2 Pkt. 10 J,

3 Pkt. > 10 J;

d) Pers. Ref BÜ ELT:

Mitwirkung in gleicher Funktion bei einer pers. Ref., welche den
Anforderungen der Ref. 1 oder 2 entspricht,

Wg 5 %, W:

0 Pkt. = keine Ref.,

1 Pkt. = ohne W.,

2 Pkt. = eine Ref.,

3 Pkt. = zwei Ref.;

2. Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer

Durchschnittl. Anzahl Beschäftigte (BS) sowie gesondert Anzahl der
Führungskräfte (FK) der letzten 3 Jahre

Wg 5 %, W:

0 Pkt. 2 BS+FK,

1 Pkt. 3 BS+FK,

2 Pkt. 4 BS+FK,

3 Pkt. > 4 BS+FK;
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss
des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Leistungsphase 2 für
die TGA ELT nach HOAI 2013 § 55 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein
Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster
Leistungsphasen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Hinweis zu Pkt. I.3):

Wenn sich die Bewerber ohne Registrierung die erforderl. Unterlagen
kostenfrei herunterladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung
über eventl. Änderungen zur Vergabe. In diesem Fall wird gebeten,
regelmäßig eigenständig auf [8]www.eVergabe.de/Unterlagen nach neuen
Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf eVergabe
(kostenpflichtig) entfällt Vorgenanntes.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur
Eigenerklärung ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den
Umschlag (von außen sichtbar angebracht!) im Original unterschrieben
(Ausschlussgrund) (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht
einzureichen. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich
alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme
Angaben zum Projektleiter und Bauüberwacher.

A. Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1. Angaben zur Identität: Name, Postanschrift, Kontaktperson(en),
Kontaktdaten, Zweigstellen, Niederlassungen;

2. Allgemeine Angaben: Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um
ein Kleinstunternehmen, kleines Unternehmen, mittleres Unternehmen oder
großes Unternehmen (bei Gemeinschaftsbewerbung: Angaben zur Einordnung
des Unternehmens für alle Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV;
Bestätigung Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 (3) VgV; Angaben zu
gewerblichen Schutzrechten in Verbindung mit dem Auftragsgegenstand
gem. § 53 (8) VgV 2016..

3. Art der Teilnahme: Angabe Art der Bewerbung Einzel- oder
Gemeinschaftsbewerbung (bei Gemeinschaftsbewerbung gem. § 43 (2) VgV
ist das Formular zur Eigenerklärung von jedem Mitglied separat
vorzulegen); bei Gemeinschaftsbewerbung: Angabe Funktion
Wirtschaftsteilnehmer in Gruppe; Angabe, welche weiteren
Wirtschaftsteilnehmer mit ihm gemeinsam am Vergabeverfahren teilnehmen;
ggf. Bezeichnung teilnehmender Gruppe; bei Gemeinschaftsbewerbung:
Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten
Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.

B. Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:

Angaben zu Identität Vertretungsberechtigtem (falls zutreffend) mit
vollständigem Namen, Position/Beauftragt in seiner/ihrer Eigenschaft
als, Postanschrift, Kontaktdaten und weitere Informationen zur
Vertretungsberechtigung (Form, Umfang, Zweck, Vollmacht).

C: Angaben zu Unterauftragnehmern, deren Kapazität gem. § 36 VgV in
Anspruch genommen werden: Vergabe von Unteraufträgen:

Gemäß § 36 VgV sind vom Bewerber Angaben zu machen, ob beabsichtigt
wird einen Teil des Auftrages an Dritte weiterzugeben. Diese sind zu
benennen.

D. Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem.
§ 47 (1) VgV:

Falls ja, ist für jedes der betreffenden Unternehmen ein separates, vom
jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes und unterzeichnetes
Formular zur Eigenerklärung mit den erforderlichen Informationen unter
III.1.1) A und B und Eigenerklärung zu Ausschlussgründen vorzulegen.
Bei ja: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage
(Formblatt).

Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:

A: im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung gem. § 123
(1) GWB.

B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder
Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB.

C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichem
Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).

Befähigung zur Berufsausübung: Nachweis durch Eintragung in ein Berufs-
oder Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV
(Ausschlusskriterium). Es ist der Name des Bewerbers bzw. der
verantwortlichen Führungskraft anzugeben sowie die fachliche Eignung
durch den Eintrag in z.B. eine Ingenieurkammer erforderlich. Kopie des
Kammereintrags ist als Anlage beizufügen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des
Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die
Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in
EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Bereich TGA ELT
gemäß § 55 f. HOAI 2013 für die Jahre 2014, 2015, 2016.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV: 1)
Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als
Anlage. 2) Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten
Deckungssummen in Höhe von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden,
mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache
Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers
beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall
angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene
Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der
Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für
geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen.
Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum
Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der
Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A.) Referenzen (Ref.): Gefordert ist die Darstellung von 2 Referenzen
im Bereich TGA ELT gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016. Es
ist eine Referenzbescheinigung vorzulegen. Andernfalls gelten die im
übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen als Eigenerklärung.
Mehrfachnennungen sind nicht erlaubt.

Ref. 1: Planung der technischen Gebäudeausrüstung für die
Anlagengruppen 4 und 5 nach § 56 Abs. 3 Anlage 15.2 HOAI 2013 für ein
Gebäude nach RBBau Teil 2 BWZK Nr. 1300, 2000, 3000, 4000 oder 6000,
Fertigstellung zw. 30.6.2012 u. 30.6.2017 (Übergabe Nutzer fand statt).

Ref. 2: Planung der technischen Gebäudeausrüstung für die
Anlagengruppen 4 und 5 nach § 56 Abs. 3 Anlage 15.2 HOAI 2013 für die
Instandsetzung und Modernisierung (Neubauanteil max. 20 % der
Bruttogrundfläche) eines denkmalgeschützten Gebäudes nach RBBau Teil 2
BWZK Nr. 4000 oder 6000, Fertigstellung zw. 30.06.2012 u. 30.06.2017
(Übergabe Nutzer fand statt).

Zu den Ref. 1 und 2 werden folgende Angaben gefordert:

Beschreibung der Baumaßnahme,

Auftraggeber/-in mit Bezeichnung,

Ansprechpartner und Telefonnummer,

Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich),

Leistungszeitraum mit Leistungsbeginn, Fertigstellung des Bauvorhabens
und Übergabe an den Nutzer (Monat/Jahr),

Herstellungskosten (KG 440, 450) in Mio. EUR brutto)

Weiterhin sind zu den Ref. die bearbeiteten AGR: Starkstromanlagen (AGR
4), Fernmelde- und informationstechnische Anlagen(AGR 5), und jeweils
die erbrachten Lph gemäß § 55 und 56 Abs. 3 Anlage 15.2 HOAI 2013 zu
benennen.

Zusätzlich bei Ref. 2:

Angabe ob das Referenzobjekt unter Denkmalschutz steht.

Angabe, ob Neubau-, Umbau- oder Modernisierungsmaßnahme,

Angabe zur Objektgröße: BGF Neubauanteil in m^2, BGF Neubauanteil in %,
BGF Umbauanteil in m^2 und BRI in m^3

B.) Büroqualifikation:

1. Angaben zur Projektleitung:

Angaben jeweils zum vorgesehenen PL und zum vorgesehenen BÜ gemäß § 46
(1) i.V.m. § 46 (3) Nr. 2 und 6 VgV 2016:

Name, beruflichen Qualifikation u. Berufserfahrung in Jahren.

Beim vorgesehenen PL und vorgesehenen BÜ ist weiterhin anzugeben, ob
eine Mitwirkung in selbiger Funktion bei den pers. Ref. stattgefunden
hat, welche den Anforderungen der Ref. 1 oder 2 entspricht.
Mehrfachnennung der Ref. 1 und 2 ist möglich. Es ist zwingend eine
Eigenerklärung vorzulegen (Anlage zum Formular der Eigenerklärung).

Zu den pers. Referenzen werden Angaben analog zu III.1.3) A) Ref. 1
gefordert.

2. Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

Es sind Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 46 (3) Nr.8 VgV 2016
zu tätigen, indem die Zahl der Beschäftigten (ohne Praktikanten,
Studenten, Assistenzen, Führungskräfte, freie Mitarbeiter) sowie
gesondert die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Geschäftsjahre
(2014, 2015, 2016) angegeben werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Angaben zur Projektleitung sind in Form von kurzen Lebensläufen und
Zeugnissen (für Projektleiter mindestens Studiennachweis Fachrichtung
Elektrotechnik oder vergleichbar als Dipl.-Ing. oder M.Eng. von einer
Universität oder Fachhochschule, für Bauüberwacher mindestens
Studiennachweis Fachrichtung Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen oder
vergleichbar als Dipl.-Ing. oder M.Eng. von einer Universität oder
Fachhochschule) nachzuweisen. Für die jeweilige Position kann immer nur
genau eine Person benannt werden, eine Personenidentität in den
Positionen ist erlaubt.

Weiterhin wird die zusätzliche Qualifikation eines Fachplaners oder
mehrerer Fachplaner des Büros durch Nachweis von je einer
Zertifizierung/ eines Fortbildungsnachweises im Bereich
Brandmeldeanlagen nach DIN 14675 gefordert. Die Zertifizierungen oder
Fortbildungsnachweise sind jeweils gesondert in der Anlage
nachzuweisen. (Ausschlusskriterium).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (2) und (3) VgV.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG):

Gesamtschuldnerisch (gs) haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe
einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gs haften, auch über
die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten
Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu
verwenden (Anlage zum Formular der Eigenerklärung). Nachweis hat mit
Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor weitere
Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form
einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine
bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein
Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit
ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird
jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb
wesentlich beeinträchtigt wird o. die Veränderung Auswirkungen auf
Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/10/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit originaler Unterschrift auf der Bewerbung und den
Abschlusserklärungen erklären die Unterzeichnenden förmlich, dass die
von ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich
der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die
Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über d. Formular zur
Eigenerklärung, das um d. in d. Ziffern III.1) u. III.2) geforderten
Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Per E-Mail oder Fax eingehende
Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, d. nicht
alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden
ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer
gesetzten Frist nachgeliefert werden. Der Auftraggeber behält sich vor,
nach § 56 (2) bis (4) VgV fehlende Nachweise und Erklärungen
nachzufordern. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte
Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. Die Bewerbung ist zusammen mit
allen geforderten Unterlagen im verschlossenen Umschlag mit dem dafür
vorgesehenen Kennzettel von außen sichtbar zu versehen und bis zum
Abgabetermin einzureichen. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und
Angebotsunterlagen werden d. Bewerbern keine Kosten erstattet (§ 77 (1)
VgV). Es erfolgt keine Rückgabe d. Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist
auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (BG)
bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von
Nachauftragnehmern haben d. Ausscheiden aller Mitglieder der BG sowie
aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge. Hinweis:
Vorlage d. Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer
und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich d. Bieter, d. d. Zuschlag
erhalten soll oder ein Mitglied einer BG, d. d. Zuschlag erhalten soll,
auf d. Fachkunde o. Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft.
Sollten Verpflichtungserklärungen d. Nachunternehmer zum Zeitpunkt d.
beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können,
erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung.
(Ausschlusskriterium).

Die örtliche Präsenz d. Bewerbers ist während d. Planungs- u. Bauzeit
in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen. Für d.
gesamte Projektlaufzeit ist d. personelle Kontinuität hinsichtlich d.
Präsenz vor Ort zu gewährleisten, insbesondere während d.
Ausführungsphase d. Projektes

In d. 2. Stufe wird von d. Bewerbern eine Vorstellung d.
Herangehensweise an vergleichbare Ingenieuraufgaben erwartet. Diese
Vorstellung erfolgt in Form einer Präsentation anhand von Referenzen
und Aufgaben.

Die Aufgabenstellung besteht aus zwei Teilen. Teil A definiert d. vom
Bewerber erwarteten Leistungen u. Unterlagen. Im Teil B d.
Aufgabenstellung werden d. rechtlichen, nutzerspezifischen, technischen
u. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beschrieben, welche in d. im Teil
A beschriebenen Leistungen berücksichtigt werden müssen. Im Rahmen d.
Aufgabenstellung Teil B werden Leitfäden des AG sowie Bestandspläne u.
Gutachten bereitgestellt. Teil A d. Aufgabenstellung ohne Anlagen liegt
d. Ausschreibungsunterlagen bei, um d. von d. Bewerbern erwarteten
Leistungsumfänge aufzuzeigen. Die in d. Aufgabenstellung vorgegeben
Termine sind nicht abschließend. Es kann zu geringfügigen Anpassungen
an d. Formulierungen kommen. Die vollständige Aufgabenstellung, d.
Bearbeitungszeit hierfür sowie d. konkreten Termine d.
Verhandlungsverfahrens werden mit d. Aufforderung zur Teilnahme an d.
Verhandlung übermittelt. Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung
bis 3 Kalendertage nach Erhalt d. Einladung zum Verhandlungsverfahren
per Fax oder E-Mail gefordert.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
PF 101364
Leipzig
04013
Deutschland
Telefon: +49 3419771040
E-Mail: [9]vergabekammer@ldl.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse:[10]www.ldl.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) Nr. 4 GWB ist unzulässig, soweit
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: [11]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783

Internet-Adresse:[12]www.dresden.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/09/2017

References

1. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
2. http://www.dresden.de/
3. https://www.evergabe.de/unterlagen
4. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
5. http://www.dresden.de/
6. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
7. http://www.dresden.de/
8. http://www.eVergabe.de/Unterlagen
9. mailto:vergabekammer@ldl.sachsen.de?subject=TED
10. http://www.ldl.sachsen.de/
11. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
12. http://www.dresden.de/

 
 
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