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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bobingen - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091209104128091 / 356550-2017
Veröffentlicht :
12.09.2017
Angebotsabgabe bis :
09.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Bobingen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 174/2017 356550

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Bobingen
Rathausstraße 1
Bobingen
86399
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtbaumeister, Herr Rainer Thierbach
E-Mail: [1]vgv@meixner-partner.de
NUTS-Code: DE276

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bobingen.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.meixner-partner.de/ausschreibungen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Meixner + Partner Projektsteuerung GmbH, Frau Sina Schüßler
Gögginger Str. 93
Augsburg
86199
Deutschland
Telefon: +49 82150105-28
E-Mail: [4]VgV@meixner-partner.de
Fax: +49 82150105-10
NUTS-Code: DE271

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.meixner-partner.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Hallenbad / Ganzjahresbad in Bobingen Generalplanerleistungen.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Stadt Bobingen plant den Neubau eines Ganzjahresbades auf dem
Gelände des ca. 50 Jahre alten Hallen- und Freibades Aquamarin in
Bobingen.

Im ersten Abschnitt soll das Hallenbad abgerissen und das Ganzjahresbad
neu gebaut werden. Das Freibad bzw. das 50-m Außenbecken werden als
zweiter Bauabschnitt in der Grobausbauphase des neuen Ganzjahresbades
abgerissen und sollen bis zu diesem Zeitpunkt für Badegäste weiterhin
zugänglich bleiben. Im Anschluss daran soll die Erneuerung der
Freiflächen erfolgen. Es ist zu überprüfen ob eventuell Teile der
Technik noch verwendet werden können und ob der Betrieb des Freibades
bis zum Abriss gewährleistet werden kann. Die Sommertauglichkeit des
Hallenbades soll durch ein sog. Cabrio-Dach gewährleistet werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE276
Hauptort der Ausführung:

Stadt Bobingen.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Planungsleistungen für den Neubau des Ganzjahresbades in Bobingen
sollen an einen Generalplaner vergeben werden. Folgende Leistungen sind
zu erbringen:

Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1-9, in vier Stufen;

Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, LPH 1-6, in drei Stufen;

Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, ALG 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8, LPH
1-9, in vier Stufen;

Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, LPH 1-9, in vier Stufen;

besondere Leistungen wie eine qualifizierte Kostenschätzung nach LPH
2, EnEV-Ermittlung, Bauphysik / Akkustik / Brandschutz etc.

Das Hallen- und Freibad Aquamarin wird durch ein Ganzjahresbad ersetzt.

Der geplante Abriss des bestehenden Bades beinhaltet:

den kompletten Abriss des Hallenbades;

den Rückbau des Planschbeckens und des 50m Außenschwimmbeckens. (Das
angebaute Sprungbecken ist zu erhalten).

In der LPH 2 soll mit einem Variantenvergleich überprüft werden, ob der
Erhalten des Außenschwimmbeckens sinnvoll ist.

Abriss bzw. Entfall des Technikgebäudes und des Zugangs für das
Freibad.

Der Neubau des Ganzjahresbades beinhaltet:

Innen:

25m Sportbecken mit mind. 6 Bahnen;

Lehrschwimmbecken mit Hubboden;

Eltern-Kind Becken mit Spielelementen;

Cabrio-Dach;

Meersalzgrotte;

Optional: Textilsauna, Whirlpool.

Außen:

Neubau Außensolebecken.

Das Freizeitbecken, die Rutsche und der Sprungturm sollen erhalten bzw.
optimiert werden.

Die gesamte Technik des Freibades wird zukünftig aus der neu
entstehenden Technik des Hallenbades betrieben. Es ist zu überprüfen ob
Teile der alten Technik weiter verwendet werden können. Optional muss
Platz auf dem Grundstück für einen eventuell später zu errichtendend
Saunabereich geschaffen werden. Parkplätze für die Badegäste sind
zwingend notwendig. Die Freiflächen sind ebenfalls
mitzuberücksichtigen.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 16 000 000 EUR
netto.

Zeitplan:

Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende November 2017 statt.

Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Januar 2018, der
Planungsbeginn ist direkt im Anschluss daran vorgesehen.

Der Abriss des Hallenbades soll Ende 2019 / Anfang 2020 erfolgen. Im
Anschluss daran soll der Neubau des Ganjahresbades starten und
gleichzeitig Ende 2021 der Abriss des Freibades. Das Freibad soll, wenn
möglich, bis zum Abriss weiterhin betrieben werden. Die Freiflächen
sollen Ende 2021 und Mitte 2022 errichtet werden. Die Eröffnung des
neuen Ganzjahresbades ist für August 2022 vorgesehen. Eine schnellere
Abwicklung des Projektes, falls möglich, wird vom Auftraggeber
angestrebt.

Für das Projekt liegt bereits eine Machbarkeitsstudie vor. Diese wird
den Bewerbern, die für die Vergabeverhandlung zugelassen werden, mit
der Einladung zum Verfahren zur Verfügung gestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2018
Ende: 31/07/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;

technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Bewertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren:

Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen
mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu
Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter
den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält
sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens
entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der
Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte
Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn,
dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Vergabeverhandlung
ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer
eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller
Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung:

Objektplanung, 4 Stufen, LPH 1-2, LPH 3-4, LPH 5-7, LPH 8-9, gem. §34
HOAI 2013;

Tragwerksplanung, 3 Stufen, LPH 1-2, LPH 3-4, LPH 5-6, gem. §51 HOAI
2013;

Technische Ausrüstung, 4 Stufen, LPH 1-2, LPH 3-4, LPH 5-7, LPH 8-9,
gem. §55 HOAI 2013;

Freianlagenplanung, 4 Stufen, LPH 1-2, LPH 3-4, LPH 5-7, LPH 8-9, gem.
§39 HOAI 2013.

Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf
Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

A) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.

b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21
MiLoG

c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche
Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.

d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem
Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen
gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des
Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i.V.m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen
wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und
dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten
Anforderungen erfüllen.

e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu
benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs.
3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als
Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen ist abzugeben.

f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. §
1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.

g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der
bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der
Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen
einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und
führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener
Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind
auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros
sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den
Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten
drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs.
1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von
800 000 EUR brutto.

b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1
bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000
EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei
einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers
muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die
Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder
im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne
Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein
gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung
beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich
sein.

Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender
Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46
Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von acht
technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.

b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d.h.
eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation
des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75
VgV. Die Person des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie
berechtigt sind, die Berufsbeszeichnung "Architekt" (im Sinne des § 75
Abs. 1 VgV) oder "Ingenieur" des Studiengangs Architektur oder
Bauingenieurwesen"oder "Wirtschaftsingenieur", Fachbereich Immobilien
(im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des
Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen
Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" oder
"Wirtschaftsingenieur", Fachbereich Immobilien nicht gesetzlich
geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen
nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung
nach der Richtlinie 2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie
gewährleistet ist.

c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen
Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind fünf Jahre
Berufserfahrung für den Projektleiter und 3 Jahre für den
stellvertretenden Projektleiter.

d) Angabe von mindestens fünf Referenzen (jeweils eine Referenz im
Leistungsbild Objektplanung, HLS-Planung, ELT-Planung, Tragwerksplanung
und Freiflächenplanung) gem. § 75 Abs. 5 VgV.

Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mind. eine Referenz
einzureichen.

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderung:

Der Referenzzeitraum muss zwischen 1.1.2007 31.7.2017 liegen, die LPH
2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 7 vollständig
abgeschlossen sein. (OBJ, HLS, ELT und Freianlagenplanung)

Der Referenzzeitraum muss zwischen 1.1.2007 31.7.2017 liegen, die LPH
2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 5 vollständig
abgeschlossen sein. (TWP)

Wenn die Mindestanforderungen nicht erfüllt sind, kann die gesamte
Referenz nicht gewertet werden, zum Ausschluss führ dies aber nicht.

Folgende Angaben sind zu den Referenzprojekten gewünscht (dies sind
jedoch keine Mindestanforderungen, siehe Bewertungsmatrix)

Projektbezeichnung;

Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE;

ggf. Benennung der Unterauftragnehmer;

Name des Projektleiter und stellv. Projektleiter;

Projektvolumen brutto (KG 200-700) bzw. (KG300+400) bzw. (KG 400)
bzw. (KG 500);

Neubau eines Hochbauprojektes;

Beauftragte bzw. bereits selbst erbrachte Leistungsphasen;

Projektlaufzeit (LPH 2-8);

Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens;

Honorarzone;

Abriss;

Beauftragte Anlagengruppen nach §55;

Freianlagenplanung / Parkmöglichkeiten;

Hallenbad / Ganzjahresbad;

25-m Schwimmbecken;

Sauna;

laufender Betrieb;

Auftraggeber.

Sonstiges:

Projektdarstellung der Referenzprojekte auf jeweils höchstens 2 DIN
A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung z.B. mit
Grundrissen, Ansichten, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.

e) Der Auftraggeber behält sich vor, Auskünfte von öffentlichen und
privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen
Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der
Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht
korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) dieser Bekanntmachung
vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/10/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

A) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen
Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe
Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der
Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die
Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige
Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose
Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden
ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in
schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter [6]VgV@meixner-partner.de
zu richten.

Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen
oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetseite
[7]www.meixner-partner.de/ausschreibungen bis 6 Kalendertage vor Ablauf
der Teilnahmefrist veröffentlicht.

c) Informationspflicht des Bewerbers:

Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich
eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen,
Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen
wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die
Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage
abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen,
Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor
genannter Internetseite veröffentlicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen,
Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen
sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen
oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende
Regelungen:

Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem
Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor
genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern

Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird,

Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende
der Teilnahmefrist vorliegen,

Der alte Teilnahmeantrag ergänzt um das Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll.
Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante
wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es
wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist
dem Auftraggeber vorliegen muss,

Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In
dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter
Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-,
Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen,
dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.

d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nicht zurückgesandt.

e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise
in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.

f) Für dieses Projekt wurde bereits eine Machbarkeitsstudie von einem
Büro erstellt. Dieses Büro gilt somit als vorbefasster Bewerber. Die
Machbarkeitsstudie wird den Bewerber, die zur Vergabeverhandlung
zugelassen werden, mit der Einladung zum Verfahren zur Verfügung
gestellt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergebekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [8]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847

Internet-Adresse:[9]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der
Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem
Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der
Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Siehe VI.4.1)
München
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/09/2017

References

1. mailto:vgv@meixner-partner.de?subject=TED
2. http://www.bobingen.de/
3. http://www.meixner-partner.de/ausschreibungen
4. mailto:VgV@meixner-partner.de?subject=TED
5. http://www.meixner-partner.de/
6. mailto:VgV@meixner-partner.de?subject=TED
7. http://www.meixner-partner.de/ausschreibungen
8. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
9. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

 
 
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