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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hattingen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017091209103628085 / 356540-2017
Veröffentlicht :
12.09.2017
Angebotsabgabe bis :
10.10.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Hattingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 174/2017 356540

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AAV-Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Werksstraße 15
Hattingen
45527
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabe
Telefon: +49 23245094-19
E-Mail: [1]vergabestelle@aav-nrw.de
NUTS-Code: DEA56

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/category
Overview.do?method=search&searchString=%22CXPNYMNY0PM%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Körperschaft des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ehem. chemische Reinigung Neue Torstraße / Alter Wallkanal, Lemgo
Gutachterliche Leistungen zur Vorbereitung, Planung und Durchführung
von Maßnahmen zum Rückbau und zur Sanierung des Standortes.
Referenznummer der Bekanntmachung: 7096-01-001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Ausschreibung sind gutachterliche Leistungen zur
Vorbereitung, Planung und Durchführung von Maßnahmen zum Rückbau und
zur Sanierung des Standorts der ehemaligen chemischen Reinigung Neue
Torstraße / Alter Wallkanal in Lemgo. Erbracht werden sollen die
folgenden Leistungen:

Ergänzende Sanierungsuntersuchung mit Risikobewertung;

Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzepts für die
Gebäudeteile Reinigung und Wäscherei;

Sanierungsplanung;

Gutachterleistungen im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in zwei Phasen. Phase 2 wird
optional mit ausgeschrieben. Der Auftragnehmer hat bei Beaufragung der
zu Phase 1 zugehörigen Leistungen keinen Rechtsanspruch auf die
Übertragung der Leistungen aus Phase 2.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA45
Hauptort der Ausführung:

Ehem. chemische Reinigung Neue Torstraße / Alter Wallkanal ; Neue
Torstraße 37; 32657; Lemgo.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Ausschreibung sind gutachterliche Leistungen zur
Vorbereitung, Planung und Durchführung von Maßnahmen zum Rückbau und
zur Sanierung des Standorts der ehemaligen chemischen Reinigung Neue
Torstraße / Alter Wallkanal in Lemgo. Die Beauftragung erfolgt
phasenweise (siehe Ziffer II.2.11).

Die gutachterlichen Leistungen in Phase 1 umfassen im Wesentlichen
folgende Teilaufgaben:

Ergänzende Sanierungsuntersuchung.

Definition von Sanierungszielen und -Zonen auf der Basis der
bestehenden Vorschläge, Ausarbeitung der abschließenden
Sanierungsvariante mit Risikobewertung, Zusammenstellung und
Aufbereitung vorliegender Ergebnisse, Aufstellung eines Konzepts für
notwendige Infrastruktur (z. B. Messstellen) zur Umsetzung der
Sanierung, Arbeits- und Sicherheitsplan, Vorbereitung und Mitwirkung
bei der Vergabe, Koordination und fachliche Begleitung der Maßnahmen
inkl. Rechnungsprüfung, Auswertung und Dokumentation der Arbeiten.

Zum Hintergrund: Von den vorliegenden Sanierungsuntersuchungen zum
Standort und zum Kanalverlauf sowie auf der Basis der weiteren
Untersuchungsergebnisse ist für den Kernschaden auf dem Standort ein
Bodenaustausch mittels Großlochbohrungen vorgesehen. Weitere
nachfolgende spezifische Untersuchungen im Trassenbereich des Kanals
zeigen auf, dass Bodenaustauschmaßnahmen nur in einigen
Hot-Spot-Bereichen an der Kanaltrasse erfolgenden sollten, da das
Risiko von Gebäudeschäden erheblich ist. Weiterhin ist eine
Grundwassersanierung mittels pump + treat für den Gesamtstandort
vorgesehen, die durch geeignete in-situ-Maßnahmen ergänzt werden kann.
Die zu erbringenden Leistungen umfassen:

Rückbau- und Entsorgungskonzept der Gebäudeteile Reinigung und
Wäscherei.

Grundlagenermittlung, Erstellung eines Untersuchungskonzeptes, Arbeits-
und Sicherheitsplan, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
erforderlichen Fremdleistungen, detaillierte Aufnahme der Gebäude und
Beprobung der Bausubstanz (Materialbeprobungen mittels Kernbohrungen
ausgenommen) Begleitung der Fremdleistungen, Erstellung eines Rückbau-
und Entsorgungskonzeptes mit Vorbereitung Abbruchausführung gemäß
VDI-Richtlinie 6210.

Sanierungsplanung.

Darstellung der Ausgangslage, der durchzuführenden Maßnahmen und
Nachweis ihrer Eignung, der Eigenkontrollmaßnahmen zur Überprüfung der
sachgerechten Ausführung und Wirksamkeit der vorgesehenen Maßnahmen,
der Eigenkontrollmaßnahmen im Rahmen der Nachsorge einschließlich der
Überwachung des Zeitplans und der Kosten, Aufstellen eines Arbeits- und
Sicherheitsplanes, Fertigung des SP für die Verbindlichkeitserklärung
der zuständigen Behörden.

Unterstützung des Auftraggebers bei der Information von Betroffenen und
Anwohnern sowie bei der Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen
in Phase 1.

Optional sollen auch die Gutachterleistungen im Rahmen der
Rückbaumaßnahmen der Gebäudeteile Wäscherei und Reinigung und
Sanierungsmaßnahmen (Phase 2) angeboten und ggfs. beauftragt werden.
Die gutachterlichen Leistungen in Phase 2 umfassen u. a. folgende
Teilaufgaben:

Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben,
Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung, fachgutachterliche Begleitung,
Dokumentation, Koordination nach DGUV Regel 101-004 sowie
SiGe-Koordination nach RAB 30.

Unterstützung des Auftraggebers bei der Information von Betroffenen und
Anwohnern sowie bei der Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen
in Phase 2.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 07/02/2018
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Phase 1 (wird fest beauftragt);

Phase 2 (Option).
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an
Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich
prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als 6 Bewerber
grundsätzlich die vorliegenden geforderten Eignungsvoraussetzungen
erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes
vorgesehenen Bieter auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am
besten erfüllen. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber
anhand der folgenden Kriterien aus:

1. Referenzen des Unternehmens (nicht älter als 10 Jahre, Stichtag
1.6.2007, Gewichtung 40 %).

1.1 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen (15 GP).

1.2 Kompetenz in der Erstellung von vergleichbaren Risikobewertungen
(10 GP).

1.3 Kompetenz in weiteren Bereichen: massive LHKW-Verunreinigungen in
beengten räumlichen Verhältnissen, Wohnbebauung in der Nachbarschaft,
Schäden im Bereich von Denkmälern (10 GP).

1.4 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Bau-, Liefer- oder Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber (5
GP).

2. Persönliche Referenzen des Projektleiters (nicht älter als 10 Jahre,
Stichtag 01.06.2007, Gewichtung 35 %).

2.1 Kompetenz bei der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen (15 GP).

2.2 Kompetenz in weiteren Bereichen: Standort mit intensiver
Öffentlichkeitsarbeit, Standort mit Wohnbebauung in der Nachbarschaft,
Standort befindet sich im Bereich eines Denkmals (10 GP).

2.3 Kompetenz in der Erstellung von vergleichenden Risikobewertungen (5
GP).

2.4 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber (5 GP).

3. Persönliche Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (nicht
älter als 10 Jahre, Stichtag 01.06.2007, Gewichtung 25 %)

3.1 Kompetenz bei der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen (10 GP).

3.2 Kompetenz in weiteren Bereichen: Wohnbebauung in der Nachbarschaft,
Planung bzw. Durchführung eines Teilrückbaus innerhalb geschlossener
Bebauung, Planung und Ausführung der Koordination nach DGUV Regel
101-004 bzw. SiGe-Koordination (10 GP).

3.3 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber (5 GP).

Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala von 0-10
Bewertungspunkten bewertet (0 Punkte = Anforderungen nicht erfüllt, 2
Punkte = Anforderungen schlecht erfüllt, 4 Punkte = Anforderungen
weniger erfüllt, 6 Punkte = Anforderungen erfüllt, 8 Punkte =
Anforderungen gut erfüllt, 10 Punkte = Anforderungen sehr gut erfüllt)
und mit den entsprechenden Gewichtungspunkten multipliziert um die
Leistungspunkte zu ermitteln. Die maximale erreichbare
Leistungspunktzahl beträgt 1000 Punkte.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber wird die zu vergebenden Leistungen in die einzeln zu
beauftragenden Phasen (Leistungsumfang siehe Ziffer II.2.4) fassen:

Phase 1 (wird fest beauftragt).

Phase 2 (Option).

Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, auch die
Leistungen der Phase 2 zu erbringen.

Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Alle notwendigen Unterlagen und Dokumente für den Teilnahmewettbewerb
stehen ausschließlich im Internet auf der Seite des Vergabemarktplatzes
unter [4]https://www.vergabe.nrw.de kostenfrei zum Herunterladen zur
Verfügung. Die Anforderung von Unterlagen bei der Vergabestelle ist
nicht möglich.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Die unter Ziffer III.1.1 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber
und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Alle
Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise
können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der
Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor,
noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu
verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise
wahrheitsgemäß abgegeben / eingereicht worden sind. Ausländische
Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde
/ Institut ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins
Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:

a) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Formular 5).

b) Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG (Formular 6).

Bei Bewerbergemeinschaften sind alle jeweiligen Mitglieder sowie eines
Ihrer Mitglieder als Bevollmächtigter Vertreter zu benennen
(Eigenerklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft Formular 4).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer III.1.2 a) bis c) geforderten Nachweise sind von jedem
Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen.
Die unter Ziffer III.1.2 d) und e) geforderten Nachweise sind von jedem
Bewerber bzw. von jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Alle Nachweise
sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom
Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie
ist ausreichend.

Geforderte Nachweise sind:

a) Eigenerklärung zum Unternehmen (Formular 7) mit Aussagen zu:
Hauptsitz, Gründungsjahr, Gesellschafter /ggf. Konzernzugehörigkeit,
Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl
der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten
Arbeitskräfte

b) Eigenerklärung zur Versicherung (Formular 9) zum Bestehen oder die
Zusage zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für
Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils mind. 2 000
000 EUR (2-fach maximiert) sowie einer Umweltschadenversicherung in
Höhe von jeweils mind. 1 000 000 EUR (1-fach maximiert)

c) Eigenerklärung zum Umsatz (Formular 10) bezogen auf die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre, bei Büros mit mehreren Niederlassungen
sollen sich die Angaben auf die Niederlassung beziehen, die das Angebot
vorlegt und die Bearbeitung vornehmen wird

d) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die
der Betrieb eingerichtet ist (Formular 11)

e) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die
der Betrieb nicht eingerichtet ist (Formular 12).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei Buchstabe b) Versicherung mit geforderten Deckungssummen.

Bei Buchstabe c) muss im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre der
Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens 200 TEUR
(netto) und der Umsatz im Bereich vergleichbarer Leistungen mind. 100
TEUR (netto) betragen haben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer III.1.3 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber
bzw. bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam vorzulegen. Alle Nachweise
sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

a) Eigenerklärung der für den Auftrag vorgesehenen Personen (Formular
8). Die Personen sind namentlich zu benennen. Ein Projektleiter, ein
stellvertretender Projektleiter und ein Mitarbeiter für die örtliche
Bauüberwachung sind zwingend anzugeben. Der stellvertretende
Projektleiter muss nicht nur den Projektleiter im Falle der
Verhinderung vertreten, sondern er muss auch maßgeblich an der
Bearbeitung des Projektes beteiligt sein.

b) Eigenerklärung Referenzen des Unternehmens (Formular 13) über die in
den letzten 10 Jahren (Stichtag 3.6.2007) abgeschlossenen Leistungen,
die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und
Umfang vergleichbar sind:

Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung einschließlich
Vorbereitung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen,

Erstellung von Risikobewertungen,

Standorte mit massiven LHKW-Verunreinigungen in beengten räumlichen
Verhältnissen, Wohnbebauung in der Nachbarschaft, im Bereich von
Denkmälern,

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und
Dienstleistungen für öff. Auftraggeber.

c) Eigenerklärung Referenzen des Projektleiters (Formular 14.1) über
die in den letzten 10 Jahren (Stichtag 3.6.2007) abgeschlossenen
Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich
Art und Umfang vergleichbar sind:

Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung einschließlich
Vorbereitung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen,

Standorte mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit, Wohnbebauung in der
Nachbarschaft, im Bereich von Denkmälern,

Erstellung von Risikobewertungen,

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und
Dienstleistungen für öff. Auftraggeber.

d) Eigenerklärung Referenzen des stellvertretenden Projektleiters
(Formular 14.2) über die in den letzten 10 Jahren (Stichtag 3.6.2007)
abgeschlossenen Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen
Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind:

Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung einschließlich
Vorbereitung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen,

Standorte mit Wohnbebauung in der Nachbarschaft, Planung bzw.
Durchführung eines Teilrückbaus innerhalb geschlossener Bebauung im
Bereich von Denkmälern, Planung und Ausführung der Koordination nach
DGUV-Regel 101-004 bzw. SiGe-Koordination,

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und
Dienstleistungen für öff. Auftraggeber.

Referenzen für das Unternehmen bzw. den Projektleiter oder den stellv.
Projektleiter, die vor dem genannten Stichtag abgeschlossen worden
sind, werden nicht gewertet.

e) Der Mitarbeiter für die örtliche Bauüberwachung muss mindestens 5
Jahre Berufserfahrung im Bereich örtliche Bauüberwachung von Rückbau-
und Sanierungsmaßnahmen haben und folgende geforderte Nachweise
vorlegen: Sachkundenachweis für Arbeiten in kontaminierten Bereichen
nach DGUV Regel 101-004 (ehem. BGR 128, alternativ TRGS 524) und
Sachkunde gemäß TRGS 519 Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder
Instandhaltungsarbeiten (Anlage 3). Auf Anforderung des Auftraggebers
ist die geforderte mind. 5-jährige Berufserfahrung durch einschlägige
Referenzen nachzuweisen.

f) Der Projektleiter und stellvertretende Projektleiter haben einen
Sachkundenachweis für Arbeiten in kontaminierten Bereichen nach
DGUV-Regel 101-004 (ehem. BGR 128, alternativ TRGS 524) vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei den Buchstaben b) und c) wird darauf hingewiesen, dass Bewerber /
Bewerbergemeinschaften für das Unternehmen, den Projektleiter und den
stellvertretenden Projektleiter

jeweils mindestens ein Referenzprojekt innerhalb des definierten
Zeitraums vorweisen müssen, bei dem die folgenden Anforderungen erfüllt
sind:

Zu a) Risikobewertung,

Zu b) Standorte mit massive LHKW-Verunreinigungen in beengten
räumlichen Verhältnissen

Bei weiteren Referenzprojekten müssen nicht alle dargestellten
Anforderungen erfüllt sein.

Die Referenzen des Unternehmens dürfen mit den persönlichen Referenzen
des Projektleiters und / oder des stellvertretenden Projektleiters
deckungsgleich sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail
Adresse),

Art des Referenzprojektes.

Alle Mitarbeiter im Projektteam müssen über die uneingeschränkte
Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.

Bei Nichterfüllung der Mindeststandards wird keine Eignung angenommen
und es folgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

A) Der Bewerber hat bei Angebotsabgabe (d.h. nicht schon mit dem
Teilnahmeantrag) folgende Unterlagen einzureichen:

Organigramm des Projektteams mit Erläuterung der
Verantwortlichkeiten;

Projektanalyse und Projekteinschätzung einschl. Beantwortung von
Detailfragen;

Zeitplan.

b) Bei Auftragsvergabe müssen folgende Unterlagen vorliegen:

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung (TVgG
NRW) (Formular 15);

Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG NRW zur Frauenförderung
(Formular 16);

aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung sowie einer
Umweltschadenversicherung gemäß Ziffer III.1.2 Buchstabe b).

Die Verpflichtung des AN gemäß § 1 Verpflichtungsgesetz (Formular 18)
erfolgt unverzüglich nach Beauftragung.

Im Übrigen gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für Leistungen
der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft
(ABV-ING, Ausgabe 2014) der Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wassser.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/10/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/11/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach
Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des
Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten
Verfahren streng beachtet.

2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb
ein. Die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden, ist auf max. 6 Bewerber begrenzt (siehe Ziffer II.2.9), da die
Durchführung des Verhandlungsverfahrens einen erheblichen Zeit- und
Arbeitsaufwand beim Auftraggeber bedeutet.

3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum festgelegten Schlusstermin für den
Eingang der Teilnahmeantrage (siehe Ziffer IV.2.2) in einem
verschlossenen Umschlag versehen mit dem zur Verfügung gestellten
Kennzettel bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle 1 x im Original
einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.

4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten
Bewerber (max. 6) zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der
Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den
Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien
mitgeteilt.

5. Nach Angebotsabgabe erhalten die ausgewählten Bieter die
Möglichkeit, ihr Angebot beim AAV in einer Präsentation vorzustellen.

6. Den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren, die keinen Zuschlag auf
ihr eingereichtes Angebot erhalten, wird für die Angebotserstellung
eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von pauschal 2 000 EUR
(brutto) gewährt.

7. Der unter II.1.5 geschätzte Auftragswert von 0,01 EUR ist nicht
relevant. Es wird auf die Angabe des geschätzten Auftragswertes
verzichtet.

8. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum
Teilnahmewettbewerb sowie jegliche Kommunikation sind ausschließlich in
schriftlicher Form über die auf dem Vergabemarktplatz NRW eingerichtete
Bieterkommunikation an den AAV zu stellen.

9. Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die
jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich
Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen innerhalb von 30
Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsanforderung und eines
prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen
nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen
und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original
beizufügenden Nachweispapiere).

10. Sonstige geltende Vertragsbedingungen:

Besondere Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur
Kontrolle der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach
dem Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen und Sanktionen
bei Verstößen gegen diese Verpflichtungen (BVB Tariftreue- und
Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen/VOL) für die Vergabe von
Dienstleistungen (Formular 1).

Besondere Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur
Beachtung von Mindestanforderungen der Internationalen
Arbeitsorganisation an die Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung
der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen
(Formular 3).

Sämtliche Besprechungen, Schriftverkehr, Absprachen, oder
Vertragsdefinitionen erfolgen in deutscher Sprache.

Wir machen darauf aufmerksam, dass die weiteren abrufbaren Unterlagen,
die die Angebotserstellung betreffen, noch nicht relevant sind für die
erste Stufe des Verfahrens, den Teilnahmewettbewerb. Es mag geboten
sein, sich bereits auch mit diesen Unterlagen zu befassen. Eine
Bearbeitung und/oder Einreichung ist jedoch nicht erforderlich und wird
auch nicht gewünscht. Die Veröffentlichung erfolgt allein nach Maßgabe
der Regelung des § 41 Abs. 1 VgV, wonach die Bereitstellung sämtlicher
Vergabeunterlagen unentgeltlich,uneingeschränkt, vollständig und direkt
erfolgen muss.

Bekanntmachungs-ID: CXPNYMNY0PM.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 251412165
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit

a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden

d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/09/2017

References

1. mailto:vergabestelle@aav-nrw.de?subject=TED
2. http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/
3. https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPNYMNY0PM%22
4. https://www.vergabe.nrw.de/

 
 
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