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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Freiberg - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509124922223 / 274727-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
11.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Freiberg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2017/S 134/2017 274727

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadtverwaltung Freiberg Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen
Hochbau- und Liegenschaftsamt
Obermarkt 24
Freiberg
09599
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Michael Eckardt
Telefon: +49 493731273412
E-Mail: [1]Hochbau_Liegenschaften@Freiberg.de
Fax: +49 49373127373136
NUTS-Code: DED43

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.freiberg.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Schubert Horst Architekten Partnerschaft
Antonstraße 16
Dresden
01097
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Schubert
Telefon: +49 493518892280
E-Mail: [4]landschaft@schubert-horst.de
Fax: +49 4935188922824
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.schubert-horst.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Errichtung eines Erweiterungsbaus mit Tiefgarage für das Stadtarchiv
Freiberg.
Referenznummer der Bekanntmachung: 2235
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Freiberg hat im Dezember 2016 d. Planungsleistungen f. den
Umbau u. d. Sanierung d. Herderhauses, Herderstraße 2 zum Stadtarchiv
vergeben. Da nach erfolgter detaillierter Bedarfsermittlung u. Abgleich
mit dem Flächenangebot d. Bestandsgebäudes ein Fehlbetrag besteht, ist
d. Errichtung eines Erweiterungsbaues mit integrierter Tiefgarage (TG)
geplant. Das Gebäude soll in Massivbauweise errichtet werden. Die
Geschossigkeit u. Dachform sind entsprechend d. städtebaulich
zulässigen Bebauung herzustellen. Die TG soll ca. 25 Stellplätze
umfassen. Der Erweiterungsbau soll unter Beachtung d. städtebaulichen
Einordnung auf max. 1 800 m^2 BGF und max. 7 500 m^3 BRI Lagerflächen
f. d. Magazin des Stadtarchives u. das Museumsdepot mit definierten
klimatischen Anforderungen bereitstellen. Zwischen dem zu sanierenden
Herderhaus und dem Erweiterungsbau ist zur Erschließung eine
Hofeinfahrt zu planen. Die Erschließung zwischen den beiden Gebäuden
ist im 1.Obergeschoss vorzusehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 5 180 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED43
Hauptort der Ausführung:

Freiberg, DE.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt Objektplanungsleistungen für Gebäude und
Innenräume gem. HOAI 2013 §34 ff. i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen
2-9; Leistungen der Freianlagenplanung gem. HOAI 2013 §39 ff. i. V. m.
Anlage 11 Leistungsphasen 2-9; Leistungen der Fachplanung Technische
Ausrüstung gem. HOAI 2013 §55 ff, Anlagengruppen 1 bis 8 i.V.m. Anlage
15, Leistungsphasen 2 bis 9 sowie Leistungen der Fachplanung
Tragwerksplanung gem. HOAI 2013 §51 ff i.V.m. Anlage 14 Leistungsphasen
1-6 zu vergeben.

Außerdem ist vorgesehen, folgende besondere Leistungen zu vergeben:

Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Beantragung und
Abrechnung von Fördermitteln

Beratungsleistungen Bauphysik, Grundleistungen Wärmeschutz und
Energiebilanzierung, Bauakustik/ Schallschutz und

Raumakustik gem. Anlage 1 Punkt 1.2 HOAI 2013

Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb
der Verjährungsfrist gem. Anlage 10, Anlage 11 und

Anlage 15 HOAI

Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf
Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.

Nachweise zum konstruktiven Brandschutz Tragwerksplanung

Erfassung von Gebäudedaten entsprechend der Erfassungsvorschrift der
Stadt Freiberg mit dem AutoCAD-Aufsatz hylas FM

Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen
Leistungsphasen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller
vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein
Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster
Leistungsphasen. Bei Beauftragung einschließlich der Lph. 9 liegt das
Auftragsende voraussichtlich 08/2024.

Das Vorhaben ist im Zeitraum 11/2017 08/2020 zu planen und
durchzuführen. Das Kostenbudget (KG 200- 700) für Erweiterungsbau und
Tiefgarage beträgt 6,15 Mio. EUR brutto. Der Einsatz von
Städtebaufördermitteln zur Finanzierung ist geplant.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 709 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2017
Ende: 31/08/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge formal und inhaltlich bewerten. Die Auswahl erfolgt
unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen (Erfüllung der
geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewer-tungsmatrix, wobei die
Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können
maximal 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium
wird gewichtet. Insgesamt können maximal 240 Punkte erreicht werden.
Maximal 5 Bewerber mit der höchsten Punkt-zahl werden zur Verhandlung
eingeladen. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punktzahlen.
Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten,
entscheidet das Los.

technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Die Bewertung der Kriterien ist der Bewertungsmatrix (Anlage 1) in den
Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen. Ein
Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen
besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsan-spruch auf
Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Hinweis zu Punkt I.3): Wenn sich die Bewerber ohne Registrierung die
erforderlichen Unterlagen kostenfrei herunterladen, erfolgt keine
automatische Benachrichtigung über eventuelle Änderungen zur Vergabe.
In diesem Fall wird gebeten, regelmäßig eigenständig auf eVergabe nach
neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf
eVergabe (kostenpflichtig) entfällt Vorgenanntes.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeantrag/Formblatt zur Eigenerklärung erhältlich unter:

[6]https://www.evergabe.de/unterlagen

Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag/ Formblatt zur
Eigenerklärung ist im Original unterschrieben und abgestempelt
(Ausschlussgrund) in einem verschlossenem Umschlag unter Verwendung des
beigefügten Kennzettels fristgerecht einzureichen. Mitglieder von
Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise
für jedes Mitglied separat abzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften muss
ersichtlich sein, welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft die
Leistungen der Referenz erbracht hat.

Geforderte Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1) Angaben zur Identität des Bewerbers: Firmenbezeichnung, Anschrift,
Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/Niederlassungen,
Kontakt

2) Rechtsform gem. § 43 Abs. 1 VgV (bei GmbH bzw.
Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister-bzw.
Partnerschaftsregisterauszug),

3) Bestätigung Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 Abs. 3 VgV

4) Art der Teilnahme: Angabe Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung (bei
Gemeinschaftsbewerbung gem. § 43 Abs. 2 VgV: Es ist in diesem Fall eine
Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der
Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch
über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung wird empfohlen,
das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches unter

[7]https://www.evergabe.de/unterlagen

abrufbar ist. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung
zu erfolgen.

5) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers: Angaben zum
Vertretungsberechtigten getrennt nach den Fachbereichen Objektplanung
Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Fachplanung Technische Ausrüstung
und Fachplanung Tragwerksplanung mit Angabe der beruflichen
Qualifikation gem. § 46 Abs. 6 mit den Bedingungen aus III.2.1)

6) Angaben zu Unterauftragnehmern, deren Kapazitäten gem. § 36 VgV in
Anspruch genommen werden

7) Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen:

a) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen
Verurteilung gem. § 123 Abs. 1 GWB.

b) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Entrichtung von
Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 Abs. 4 GWB.

c) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Insolvenz,
Interessenkonflikten oder beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 Abs.1
GWB

8) Befähigung zur Berufsausübung gem. § 44 (1) VgV: Nachweis
Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes: Name des Bewerbers/
der verantwortlichen Führungskraft/ des Büromitgliedes,
Bauvorlageberechtigung durch Kammereintrag, Kopie des Kammereintrags
als Anlage beilegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die geforderten Mindestastandards sind zwingend zu erfüllen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:
Name des Versicherers; Deckungssummen:

Der Bewerber hat Nachweise über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen
bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der
Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht
Deckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme
sonstige Schäden: 1 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass
die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser
Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter

als 12 Monate zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages sein. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu
erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine
Versicherungsbestätigung vorliegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des
Wirtschaftsteilnehmers (ohne Praktikanten und Hilfskräfte) inkl. der
Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (2013, 2014 und 2015) und im Durchschnitt dieser 3
Jahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV im Bereich Objektplanung Gebäude und
Innenräume. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der Beschäftigten
und der Führungskräfte jedes Bewerbers zu addieren.2)
Pflichtreferenzen: Pflichtreferenz 1, Mindestanforderungen:
Objektplanungsleistungen Gebäude für ein abgeschlossenes, übergebenes
und in Betrieb befindliches Neubauvorhaben eines öffentlichen Gebäudes,
kein Wohnungsbau, Fertigstellung nach dem 1.1.2010, mind. Honorarzone
III gem. § 35 Abs. 2 HOAI, erbrachte Leistungsphasen nach HOAI §34
mindestens 2-8, Gesamtbaukosten (GBK) brutto (KG 200- 700) mindestens 4
000 000 EUR, Pflichtreferenz 2, Mindestanforderungen: Leistungen
Technische Anlagen für ein abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb
befindliches Neubauvorhaben eines öffentlichen Gebäudes, kein
Wohnungsbau, Fertigstellung nach dem 1.1.2010, mind. HZ II gem. § 56
Abs. 2 HOAI, erbrachte LPH nach HOAI §55 mindestens 2-8 für
Anlagengruppen 1- 5, GBK brutto (KG 200- 700) mindestens 4 000 000 EUR,
Hinweis: Die Planungsleistungen für die verschiedenen Anlagengruppen
können auch von unterschiedlichen Büros erbracht werden, vorausgesetzt,
sie sind Mitglieder der sich bewerbenden Bewerbergemeinschaft bzw.
deren Nachunternehmer. Bei mehreren Referenzen ist das Formblatt für
die Pflichtreferenz 2 mehrmals auszufüllen. Insgesamt ist der Nachweis
für alle Anlagengruppen zu erbringen. Pflichtreferenz 3,
Mindestanforderungen: Leistungen Tragwerksplanung für ein
abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Neubauvorhaben
eines öffentlichen Gebäudes, kein Wohnungsbau, Fertigstellung nach dem
1.1.2010, mind. HZ III gem. § 52 Abs. 2 HOAI, erbrachte LPH nach HOAI
§51 mindestens 2-5, GBK brutto (KG 200- 700) mindestens 4 000 000 EUR,
Pflichtreferenz 4 Mindestanforderungen: Objektplanungsleistungen
Freianlagen für ein für ein abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb
befindliches Neubauvorhaben einer Freianlage, Fertigstellung nach dem
1.1.2010, mind. HZ III gem. § 40 Abs. 2 HOAI, erbrachte LPH nach HOAI
§39 mindestens 2-8, GBK brutto (KG 500) mindestens 300 TEUR, Referenz A
(Fachbereich Objektplanung Gebäude und Innenräume): (Fachbereich
Objektplanung Gebäude und Innenräume): zum Nachweis der Erfahrung mit
dem Neubau/ Errichtung eines Parkdecks/ Tiefgarage, nach
Bauwerkskatalog 7643,7644, 7645); mindestens LPH 2-8, ein
abgeschlossenes, nach dem 01.01.2008 fertiggestelltes Vorhaben,
(Übergabe Nutzer), (Auswahlkriterium) Referenz B (Fachbereich
Objektplanung Gebäude und Innenräume): zum Nachweis der Erfahrung der
Mitwirkung bei der Antragstellung und bei der Erstellung des
Verwendungsnachweises für Fördermittel; mindestens LPH 3-8,
abgeschlossenes, nach dem 1.1.2008 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe
Nutzer), (Auswahlkriterium), die Leistungen können auch bei 2
unterschiedlichen Vorhaben erbracht worden sein (in diesem Falle ist
das Formblatt für die Referenz B zweimal auszufüllen) Referenz C (alle
Fachbereiche betreffend): zum Nachweis der Erfahrung der Zusammenarbeit
mit der sich bewerbenden Bewerbergemeinschaft anhand eines
abgeschlossenen Referenzobjektes, welches ab dem 1.1.2008
fertiggestellt wurde (Auswahlkriterium), Hinweis: Optionale Referenzen
können auch die als Pflichtreferenzen genannten Projekte beinhalten
bzw. auch mehrfach als optionale Referenz benannt werden, sofern die
Referenz die Anforderungen an die einzelne optionale Referenz erfüllt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Das Erfüllen der genannten Mindeststandards der 4 Pflichtreferenzen ist
zwingend erforderlich. Das Nichteinreichen einer Pflichtreferenz bzw.
das Nichterfüllen der Mindestanforde-rungen führt zum Ausschluss aus
dem weiteren Verfahren.

Sofern optionale Referenzen (Referenz A, B und C) eingereicht werden,
sind die dafür ge-nannten Mindeststandards ebenfalls zu erfüllen. Nur
unter diesen Voraussetzungen kann ei-ne optionale Referenz
berücksichtigt und gewertet werden. Das Nichteinreichen einer
optio-nalen Referenz führt nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Hinweis: Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der AG nicht
fest, d. h. es ist zulässig, dass der Bewerber mehr als jeweils 1
Pflichtreferenz pro Fachbereich einreicht. Sollte der Bewerber mehr als
die jeweils eine Referenz einreichen, hat er anzugeben, welche
Pflichtreferenz der AG für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen
soll. Erfolgt keine Angabe, wird der AG die erste eingereichte
Pflichtreferenz zur Prüfung gemäß der Mindest-forderungen heranziehen.

Eine genaue Zusammenstellung der geforderten Angaben zu den Referenzen
sind den Bewerbungsunterlagen (Anlage 2 und 3) zu entnehmen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 Abs. 1, 2 und 3 VgV.

Ausführliche Beschreibung ist der Anlage 2 der Bewerbungsunterlagen zu
entnehmen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform Bewerbergemeinschaft:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter: in diesem
Fall ist eine Erklärung abzugeben, dass Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die
Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das
vorgegebene Formblatt zu verwenden.

Erhältlich unter: [8]https://www.evergabe.de/unterlagen
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/08/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 07/09/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und
Referenzen enthalten, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Der
AG behält sich vor, unvollständige, fehlende oder aufzuklärende
Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 bis 5 VgV nachzufordern.

Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw.
unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden
aller Mitglieder der Bewerbergemein-schaft bzw. aller betreffenden
Bewerber zur Folge.

Nicht gewünscht sind allgemeine Werbebroschüren zur Vorstellung des
Bewerbers.

Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklären die Bewerber, dass sie einer
Verkürzung der Frist zur Angebotsabgabe in der 2. Stufe des Verfahrens
gem. § 17 (7) VgV von 30 auf dann 20 Kalendertage zustimmen.

Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter
Verwendung des Kennzettels mit der Kennzeichnung: Errichtung eines
Erweiterungsbaues mit Tiefgarage für das Stadtarchiv Freiberg in der
Stadtverwaltung Freiberg Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen
Hochbau- und Liegenschaftsamt, Sekretariat Frau Urbanczyk Obermarkt
24 in 09599 Freiberg, einzureichen.

Es ist vorgesehen, die Verhandlungsgespräche in der 39. KW 2017
durchzuführen. Die konkreten Termine zum Verhandlungsverfahren werden
mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben.

Vorgesehene Inhalte und Kriterien der Verhandlungsgespräche:

Vorstellung der Büroorganisationsstruktur, des vorgesehenen
Planungsteams und des Projektleiters

Darstellung des Kosten- und Terminmanagements auf Basis eines
Referenzprojektes

Darstellung der Präsenz vor Ort, der Zusammenarbeit mit dem AG und der
vorgesehenen Projektabwicklung.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 493419771040
E-Mail: [9]vergabekammer@ldl.sachsen.de
Fax: +49 493419771049

Internet-Adresse:[10]www.ldl.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/07/2017

References

1. mailto:Hochbau_Liegenschaften@Freiberg.de?subject=TED
2. http://www.freiberg.de/
3. https://www.evergabe.de/unterlagen
4. mailto:landschaft@schubert-horst.de?subject=TED
5. http://www.schubert-horst.de/
6. https://www.evergabe.de/unterlagen
7. https://www.evergabe.de/unterlagen
8. https://www.evergabe.de/unterlagen
9. mailto:vergabekammer@ldl.sachsen.de?subject=TED
10. http://www.ldl.sachsen.de/

 
 
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