Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Neustadt am Rübenberge - Beratung im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509115522165 / 274711-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
11.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71530000 - Beratung im Bauwesen
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71310000 - Technische Beratung und Konstruktionsberatung
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Neustadt am Rübenberge: Beratung im Bauwesen

2017/S 134/2017 274711

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Neustadt am Rübenberge
Theresenstraße 4
Neustadt am Rübenberge
31535
Deutschland
E-Mail: [1]vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE929

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.neustadt-a-rbge.de/internet/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6JYE8A
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
Hannover
30159
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
Telefon: +49 5112200740
E-Mail: [4]vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Fax: +49 51122007499
NUTS-Code: DE92

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.bbt-kanzlei.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Neustadt am Rübenberge
Theresenstraße 4
Neustadt am Rübenberge
31535
Deutschland
Kontaktstelle(n): Submissionsstelle
E-Mail: [6]vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE929

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://www.neustadt-a-rbge.de/internet/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Neustadt am Rübenberge Vergabe von ÖPP-Beratungsleistungen für
den Neubau Rathaus.
Referenznummer der Bekanntmachung: CXP4Y6JYE8A
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71530000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zur Vorbereitung und Durchführung des ÖPP-Projekts sollen zur
Unterstützung des Auftraggebers umfassende Beratungsleistungen an ein
Beraterteam vergeben werden. Es handelt sich hierbei um folgende
Leistungen:

Gesamtkoordination,

Verfahrensabwicklung,

Vergabemanagement,

Wirtschaftliche Beratung,

Technische Beratung (Hochbau und Technische Gebäudeausrüstung).

Neben der Koordination, Begleitung und Durchführung des
Vergabeverfahrens sind insbesondere Gegenstand des Auftrags die
Erarbeitung einer outputorientierten / funktionalen
Bauleistungsbeschreibung, die Vorgabe der Eckpunkte der Finanzie-rung
sowie vertraglicher Inhalte auf der Grundlage von Vertragsmustern, die
Begleitung der Vertragsverhandlungen, die wirtschaftliche und
bautechnische Angebotsauswertung, sowie die Erarbeitung einer
abschließenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
71310000
71000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE929
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Neustadt a. Rbge. plant den Neubau eines Rathauses am
Standort Marktstraße-Süd, in dem die gesamte Stadtverwaltung
konzentriert werden soll. Daneben sollen auch Einzelhandelsflächen
sowie jeweils zugehörige bzw. baurechtlich geforderte Stellplätze
realisiert werden.

Seit der Gebietsreform im Jahre 1974 ist die Verwaltung der Stadt
Neustadt a. Rbge. an unterschiedlichen Standorten in gekauften bzw.
gemieteten Immobilien untergebracht. Seit 1978 bestehen Überlegungen
zur Errichtung eines Rathauses. Zuletzt wurde im Jahr 2007 ein Anlauf
übernommen, die Stadtverwaltung durch die Planung eines Rathausneubaus
an einem Standort zu konzentrieren. Nunmehr besteht dringender
Handlungsbedarf aufgrund des baulichen Zustands der vorhandenen
Gebäude.

In seiner Sitzung vom 12.12.2013 beschloss der Rat, die zukünftige
Unterbringung der Stadtverwaltung an dem Standort Marktstraße-Süd
(Beschlussvorlage Nr. 2013/277). Im Jahre 2015 wurde ein
städtebauliches Entwicklungskonzept für das Plangebiet vorgelegt, um
den seit Jahrzehnten brachliegenden Innenstadtbereich deutlich
aufzuwerten und wieder als gut sichtbare Adresse der Stadt Neustadt a.
Rbge. zu gestalten. Ein entscheidend wichtiger Baustein des Konzeptes
ist die Ansiedlung des neuen Rathauses. Weitere wichtige Bausteine der
Entwicklung betreffen die Ansiedlung von Einzelhandels- und
Büroflächen, sowie die Wegeführung von der Innenstadt zum Bahnhof und
umgekehrt.

Zur Realisierung des Bausteines Rathausneubau sind vier verschiedene
Umsetzungsvarianten untersucht worden, und für deren Ausschreibung sind
wiederum verschiedene Vergabevarianten (konventionelle/gewerkeweise-,
GU-/GÜ-, ÖPP-Vergabe) geprüft worden.

Der Flächenbedarf für das Rathaus/Verwaltung beläuft sich auf eine
Nutzfläche von 7 677 m^2, davon ca. 5 000 m^2 oberirdisch, davon
wiederum ca. 1 110 m^2 zwingend im EG. Hieraus ergibt sich eine
Bruttogrundfläche der Flächen für Verwaltung von. ca. 11 850 m^2 für
die zur Realisierung vorgeschlagene Variante 3. Des Weiteren werden ca.
2 000 m^2 Außenflächen sowie 140-150 PKW-Stellplätze, 40 Fahrrad- und 5
Motorradstellplätze sowie 3 Stellplätze für Ladestationen für
E-Bike/E-Auto benötigt.

Neben den Flächen für Rathaus/Verwaltung sollen am Standort
Marktstraße-Süd mindestens 1 000 m^2 Verkaufsfläche im Rathausgebäude
für den Einzelhandel entstehen. Hieraus ergeben sich ebenfalls
Stellplatzanforderungen.

In seiner Sitzung vom 19.1.2017 sowie 25.1.2017 (Vorlage 2016/390)
beschloss der Rat:

Die Realisierung des Neubaus des Rathauses auf städtischen Flächen im
Areal Marktstraße-Süd.

Das städtebauliche Entwicklungskonzept Marktstraße-Süd (Vorlage
2015/088) mit den darin dargestellten Wegeführungen und der
Realisierung in Bausteine als Grundlage für die weitere
Innenstadtentwicklung.

Die Umsetzung des Neubaus des Rathauses in der Variante 3 mit
Einzelhandel im Erdgeschoss des Rathauskörpers als ÖPP-Realisierung.

Die Realisierung der Stadtbibliothek am Standort zwischen
ZOB/Bahnhofsvorplatz und Wunstorfer Straße durch Anmietung der
erforderlichen Flächen.

Die Beauftragung des Bürgermeisters, die Ausschreibung eines
Bieterwett-bewerbs zur Realisierung eines Rathauses mit
Einzelhandelsflächen gemäß Variante 3 des Gutachtens der PD
vorzubereiten und durchzuführen.

Die Einsetzung eines Fach- und Sachgremiums, welches die Vorgaben für
die Ausschreibung beratend begleitet und dem Rat zur Entscheidung
vorlegt. Zudem ist mindestens eine öffentliche Veranstaltung zur
Information der Bürgerinnen und Bürger durchzuführen.

Das durch die Stadt eingesetzte Fach- und Sachgremium wurde mit
Fachexperten sowie Vertretern der Stadt und der Bevölkerung sowie der
ansässigen Wirtschaft (Einzelhandelsorganisationen) besetzt und hat
bereits die Arbeit aufgenommen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/12/2017
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:

1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht
eingereicht wurden.

2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber/Bietergemeinschaften
nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet
sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d.h.
die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält
sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die
Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu
überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über
die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch
die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen
können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.

3. Schließlich wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers
vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet
eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet
erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag
fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen
erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor den Bewerberkreis
zu beschränken.

Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen
Kriterien wie folgt gewichtet:

Projektverantwortlicher (Gesamtkoordination etc.) = 20 %

Stv. Projektverantwortlicher (Gesamtkoordination etc.) = 10 %

Projektverantwortlicher (Wirtschaftliche Beratung) = 10 %

Projektverantwortlicher (Technische Beratung Hochbau) = 15 %

Projektverantwortlicher (Technische Beratung TGA) = 15 %

Bewerber = 30 %

Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der den Vergabeunterlagen
beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.

Sowohl im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen
Leistungsfähigkeit der benannten Projektverantwortlichen/
stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind
maßgeblich die vorgelegten Referenzen.

4. Sollten mehr Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich
der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des
Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und
Nachweise abzugeben:

1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift,
Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und Email-Adresse.

1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft (nachfolgend BG/ARGE),
sämtlicher Mitglieder der BG/ARGE mit Name, Anschrift, Ansprechpartner
mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.

1.3 Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung
vorzulegen,

a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
wird,

b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die
Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,

c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber
dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

1.4 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum
vorgesehenen Nachunternehmereinsatz zu Art und Umfang der
Teilleistungen vorzulegen.

1.5 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber
im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung
zu stellen.

1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß §
123 GWB.

1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß §
124 GWB

1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden
Haftungssummen (Mindestanforderung):

mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden

mindestens 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der
unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist
durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche
Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im
Auftragsfall beizubringen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht
älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.

Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der
Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche
Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im
Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/
Arbeitsgemeinschaft beizubringen.

2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).

Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der
Gesamtumsatz für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

3.1 Benennung des/der Projektverantwortlichen und des/der
stellvertretenden Projektverantwortlichen für die einzelnen
ÖPP-Beratungsleistungen für den Auftragsfall:

a. Benennung des/der Projektverantwortlichen mit mind. 5 Jahren
Berufserfahrung und des/der stellvertretenden Projektverantwortlichen
mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung für die
Gesamtkoordination/Verfahrensabwicklung/Vergabemanagement des Projekts

b. Benennung des/der Projektverantwortlichen für die wirtschaftliche
Beratung mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung

c. Benennung des/der Projektverantwortlichen für die technische
Beratung (Hochbau) mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung

d. Benennung des/der Projektverantwortlichen für die technische
Beratung (Technische Gebäudeausrüstung) mit mind. 2 Jahren
Berufserfahrung

Hinweis: Personen dürfen auch als Projektverantwortliche bzw. stv.
Projektverantwortliche für mehrere ÖPP-Beratungsleistungen benannt
werden, soweit sie im Auftragsfall die entsprechenden
ÖPP-Beratungsleistungen erbringen.

Für die benannten Projektverantwortlichen und stellvertretenden
Projektverantwortlichen sind folgende Erklärungen/Nachweise vorzulegen:

a. Nachweis der beruflichen Qualifikation,

b. Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie

c. Benennung von Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre (ab
1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden
Projekts vergleichbar sind und bei denen der benannte
Projektverantwortliche bzw. stv. Projektverantwortliche die maßgebliche
ÖPP-Beratungsleistung erbracht hat, für die er im vorliegenden Projekt
benannt wurde.

Für die Referenzen gelten folgende Mindestanforderungen:

Es ist mindestens 1 und maximal 3 vergleichbare Referenzprojekte zu
benennen.

Vergleichbar sind nur Referenzprojekte, bei denen

die ÖPP-Beratungsleistungen auf Auftraggeberseite erbracht wurden,

die Bruttogesamtbaukosten (KG 200 700 gemäß DIN 276) des
Bauvorhabens größer/gleich 20 000 000 EUR waren und

nach dem 1.1.2012 eine Abnahme und Übergabe der Einrichtung an die
Nutzer bereits erfolgt ist.

3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von
Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2012), welche
im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts
vergleichbar sind.

Für die Referenzen gelten folgende Mindestanforderungen:

Es sind mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte zu benennen.

Vergleichbar sind nur Referenzprojekte, bei denen

die ÖPP-Beratungsleistungen auf Auftraggeberseite erbracht wurden,

mindestens 4 von den nachfolgend genannten Leistungen erbracht
wurden: Gesamtkoordination, Verfahrensabwicklung, Vergabemanagement,
Wirtschaftliche Beratung, Technische Beratung Hochbau, Technische
Beratung TGA.

die Bruttogesamtbaukosten (KG 200 700 gemäß DIN 276) des
Bauvorhabens größer/gleich 20 000 000 EUR waren und

nach dem 1.1.2012 eine Abnahme und Übergabe der Einrichtung an die
Nutzer erfolgt ist.

Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben
notwendig:

Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail)

Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den Nutzungen

Bruttogesamtbaukosten (KG 200 700 gemäß DIN 276)

Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der
Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme)

Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 01.01.2012) erbrachten
ÖPP-Beratungsleistungen (Gesamtkoordination, Verfahrensabwicklung,
Vergabemanagement, Wirtschaftliche Beratung, Technische Beratung
Hochbau, Technische Beratung TGA)

Referenzschreiben des Auftraggebers.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden
Projektverantwortlichen für den Auftragsfall für die technische
Beratung (Hochbau und TGA) ist der Nachweis ihrer fachlichen
Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des
Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder
sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/08/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 25/08/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten
Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke
für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen
unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten
zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des
Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des
Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert,
im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig
und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen
Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs.
3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere
verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser
Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer
einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB
unzulässig.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JYE8A.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 413115-2340
Fax: +49 413115-2943
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 413115-2340
Fax: +49 413115-2943
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der
Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist
nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 413115-2340
Fax: +49 413115-2943
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/07/2017

References

1. mailto:vergabestelle@bbt-kanzlei.de?subject=TED
2. https://www.neustadt-a-rbge.de/internet/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6JYE8A
4. mailto:vergabestelle@bbt-kanzlei.de?subject=TED
5. http://www.bbt-kanzlei.de/
6. mailto:vergabestelle@bbt-kanzlei.de?subject=TED
7. https://www.neustadt-a-rbge.de/internet/
8. https://www.dtvp.de/Center

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau