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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bewachungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509115122149 / 274734-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
24.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
79713000 - Bewachungsdienste
DE-Berlin: Bewachungsdienste

2017/S 134/2017 274734

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin
Karl-Marx-Straße 83
Berlin
12040
Deutschland
Telefon: +49 30902393902
E-Mail: [1]Vergabestelle@bezirksamt-neukoelln.de
Fax: +49 30902394405
NUTS-Code: DE30

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.berlin.de/ba-neukoelln/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/de/bekann
tmachungen/90711
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Pforten-, Auskunfts- und Bewachungsdienste.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79713000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Pforten-, Auskunfts- und Bewachungsdienste für die Liegenschaft
Boddinstr. 34, 12053 Berlin.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE30
Hauptort der Ausführung:

Berlin Neukölln.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Pforten-, Auskunfts- und Bewachungsdienste für die Liegenschaft
Boddinstr. 34, 12053 Berlin.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2017
Ende: 30/09/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag verlängert sich jeweils um zwölf Monate, wenn er nicht 6
Monate vor Vertragsablauf gekündigt wird. Die Laufzeit dieses Vertrages
endet nach spätestens 36 Monaten, ohne dass es einer Kündigung bedarf,
also spätestens mit Ablauf des 30.9.2020.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Vertragsverlängerungsoption (s. II.2.7).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Ein Unternehmen ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen
Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon
hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,
rechtskräftig verurteilt ist wegen:

a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), §
129a des Strafgesetzbuches (Bildungterroristischer Vereinigungen), §
129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen
im Ausland),

b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig
erlangter Vermögenswerte),

c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen
den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte
richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag
verwaltet werden,

d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die
Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen
Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in
deren Auftrag verwaltet werden,

e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit
Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur
Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des
Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das
Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und
Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr) oder

g) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur
Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der
Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den
Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,

h) § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder gem.
§ 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz und mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr
als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR in den
letzten 2 Jahren belegt worden ist. Einem Verstoß gegen diese
Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende
Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig
verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für
dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich
gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß §
130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im
Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen
handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.

Als Mindestanforderung muss der Bieter eine Eigenerklärung über eine
Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z. B. Handelsregister)
nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Union,
in dem das Unternehmen ansässig ist, dem Angebot beifügen.

Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträgen. Das Formblatt liegt den Vergabeunterlagen
bei. Eine wissentlich falsch abgegebene Erklärung kann einen Ausschluss
des Unternehmens von weiteren Auftragserteilungen bis zu einer Dauer
von drei Jahren zur Folge haben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Haftpflichtversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz
in der EU mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens 5
000 000 EUR für Personenschäden, 2 000 000 EUR für Sachschäden, 300 000
EUR für Obhuts- und Bearbeitungsschäden, 250 000 EUR für
Schlüsselverlustschäden und 300 000 EUR für Vermögensschäden. Sofern
diese Versicherung nicht oder in der geforderten Höhe bei
Angebotsabgabe nicht vorliegen sollte, verpflichtet sich der Bieter im
Falle einer Zuschlagserteilung diese unverzüglich abzuschließen und dem
Auftraggeber vor Leistungsbeginn schriftlich nachzuweisen.

Von der Teilnahme am Wettbewerb können Bewerber ausgeschlossen werden,

a) über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder
dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,

b) die sich in Liquidation befinden,

c) die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,

d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß
erfüllt haben,

e) die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in
Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben.

Hiermit erkläre/n ich/wir, dass ich/wir die Ausschlussgründe zur
Kenntnis genommen habe/n, diese bei mir/uns nicht vorliegen und ich/wir
die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der
angebotenen Leistung erfüllen. Diese Erklärung ist sowohl vom
Hauptunternehmer als auch von allen Nachunternehmern und allen
Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzugeben.

Eine Bietergemeinschaft ist grundsätzlich zugelassen bei
gesamtschuldnerischer Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft.
Es ist ein Konsortialführer der Bietergemeinschaft festzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis für die Leistungsfähigkeit sind mindestens 2, maximal 5
aktuelle und prüfbare Referenzen einzureichen. Der Bieter erklärt mit
seiner Unterschrift, dass die eingereichten Referenzen alle an sie
gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Angeboten von
Bietergemeinschaften oder Angeboten mit Beteiligung von Nachunternehmen
müssen die Anforderungen mit insgesamt maximal 5 Referenzen
nachgewiesen werden. Die Referenzen müssen Leistungen betreffen, die
mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Bei den
Referenzen handelt es sich um laufende Verträge, die vor dem 1.1.2017
geschlossen wurden, bzw. darf das Ende des Vertragsverhältnisses nicht
länger als 3 Monate zurückliegen (ab 1.7.2017). Weiterhin darf es im
letzten Jahr nicht zu Zahlungsminderungen aufgrund von Schlechtleistung
oder Nichterfüllung gekommen sein. Es ist anzugeben, ob die Leistungen
für einen privaten oder öffentlichen Auftraggeber erbracht
werden/wurden. Alle Referenzen müssen Leistungen betreffen, die in der
EU erbracht werden/wurden. Die Leistungen müssen vom Bieter
(Auftragnehmer) oder einem angegebenen Nachunternehmen erbracht
werden/worden sein. Referenzen von konzernverbundenen Unternehmen, die
nicht für die Leistungserbringung im Rahmen dieser Ausschreibung
vorgesehen sind, sind nicht zulässig. In den Referenzen ist mindestens
folgende mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistung
nachzuweisen:

Art der Leistung: Pforten-, Auskunfts- und Bewachungsdienst in ähnlich
öffentlich zugängigen Gebäuden mit erhöhtem Publikumsverkehr

Mindestbedingungen an die Größe des betreuten Objektes: mindestens 2,
maximal 5 Referenzen mit je 6 000 m^2 Bruttogesamtfläche

Je Referenzgeber wird nur eine Referenz berücksichtigt.

Der Auftraggeber behält sich vor, die genannten Referenzen zu prüfen.
Die dann von den Referenzgebern erteilten Auskünfte bezüglich der
Zufriedenheit (1. Qualität der erbrachten Leistung, 2. Zusammenarbeit,
Termintreue und Zuverlässigkeit und 3. Zahlungsminderungen) und des
Leistungsumfangs sind maßgeblich. Wird eine Referenz mit nicht
zufriedenstellend beurteilt oder ist eine Referenz nicht mit der
ausgeschriebenen Leistung vergleichbar, ist der Bieter vom weiteren
Verfahren auszuschließen. (Formblatt liegt den Vergabeunterlagen bei).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 25/09/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24/08/2017
Ortszeit: 10:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bieter hat zum Nachweis seiner Eignung seinem Angebot folgendes
beizufügen:

Eigenerklärung Eignung,

Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung u.
Sozialversicherungsbeiträgen,

Referenzen,

Angaben zum Unternehmen,

Zusätzlich sind einzureichen:

Erklärung über die Förderung von Frauen u. die Vereinbarkeit von
Beruf u. Familie bei der Vergabe von öffentl. Aufträgen. Angebote, die
keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FVV enthalten,
werden nicht berücksichtigt. Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 der FFV des
Landes Berlin und von §13 Abs. 1 LGG (Landesgleichstellungsgesetz des
Landes Berlin): In meinem/unserem Unternehmen werden während der
Durchführung des Auftrags Maßnahmen gem. § 2 FFV durchgeführt oder
eingeleitet.

Einverständniserklärung gem. § 4 FFV:

1. Das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten.

2. Sicherstellung, dass die Nachunternehmenden sich nach Maßgabe des §
3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gem. § 2 FFV und zur Einhaltung
der Verpflichtungen nach § 4 FFV bereit erklären.

3. Auf Verlangen der Vergabestelle dieses nachweisen.

Erklärung zur Ausbildungsförderung (ggf. Nachweis). Bei der Vergabe
von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden
vergaberechtlichen Bestimmungen bei den den Regelungen des § 1, 7 u. 8
Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst
gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die
Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren
zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an
Ausbildungsverbünden beteiligen.

Erklärung zum Arbeits- u. Gesundheitsschutz,

Kopie § 34a GewO (Bewachungserlaubnis),

Kopie der Zertifkate DIN EN ISO 9001 u. DIN 77200/DIN EN 15602 oder
vergleichbar.

Die Formblätter liegen den Vergabeunterlagen bei oder können teilweise
unter folgendem Link:
[4]https://www.berlin.de/vergabeservice/vergabeleitfaden/formulare/
heruntergeladen werden. Alternativ kann auch die Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 Abs. 1 VgV verwendet werden.
Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten
Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Geforderte Eignungsnachweise, die
durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind zugelassen.

Ein Angebot, bei dem Nachweise und Erklärungen fehlen, wird nicht
sofort ausgeschlossen. Nachweise und Erklärungen werden mit
Fristsetzung nachgefordert. Erst wenn die nachgeforderten Nachweise und
Erklärungen nicht oder nicht fristgerecht geliefert werden, wird das
Angebot vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Für die Ausführung der Dienstleistungen werden ausschließlich
sozialversicherungspflichtige Arbeitskräfte eingesetzt. Es dürfen nur
Mitarbeiter eingesetzt werden, die über ein polizeiliches
Führungszeugnis ohne Hinweise auf eine Beteiligung an Straftaten
verfügen.

Die Angebote sind in Schriftform einzureichen. Entstehende Kosten für
die verpflichtende Objektbesichtigung, zur Erstellung des Angebots
sowie die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren werden nicht erstattet.
Dies gilt auch für den Fall, dass keine Vergabe erfolgt, sondern das
Vergabeverfahren aufgehoben oder eingestellt wird oder die
Vergabestelle sonst auf die Auftragsvergabe verzichtet. Wenn keine
Vergabe erfolgt, sind Schadenersatz-, Entschädigungs- und sonstige
Erstattungsansprüche der Bieter ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere
für den Fall, dass aus haushaltstechnischen Gründen (z. B. wenn die
eingestellten Haushaltsmittel nicht oder nicht mehr rechtzeitig
abgerufen werden können oder das vorgesehene Budget für diese
Beschaffung überschritten wird etc.) oder aus veränderten zum
Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannten und auch noch nicht
absehbaren Beschaffungsbedürfnissen des Bezirksamtes Neukölln von
Berlin das Vergabeverfahren nicht durch Zuschlag beendet werden kann
(Haushalts- und Bedarfsvorbehalt). Es entsteht daher bei den Bietern
kein Vertrauensschutz auf Durchführung dieses Vergabeverfahrens. Ein
Kontrahierungszwang für den Auftraggeber besteht nicht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer@senwtf.berlin.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10

Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei
der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn
der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines
geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen
Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
E-Mail: [6]vergabekammer@senwtf.berlin.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/07/2017

References

1. mailto:Vergabestelle@bezirksamt-neukoelln.de?subject=TED
2. http://www.berlin.de/ba-neukoelln/
3. https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/de/bekanntmachungen/90711
4. https://www.berlin.de/vergabeservice/vergabeleitfaden/formulare/
5. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED

 
 
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