Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509100621941 / 274525-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
14.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79400000 - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
79411000 - Allgemeine Managementberatung
79416200 - Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
79418000 - Beschaffungsberatung
79421000 - Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
DE-Berlin: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste

2017/S 134/2017 274525

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Berlin, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz,
Abteilung IV, Referat ÖPNV
Am Köllnischen Park 3
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Matthias Horth
E-Mail: [1]matthias.horth@senuvk.berlin.de
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.berlin.de/sen/uvk/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/qualitaet/
de/cnb-vergabe.shtml
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Aufgabenträgerunterstützung Berliner Nahverkehr.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79400000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Unterstützung des Landes Berlin in seiner Funktion als Aufgabeträger
für den Berliner Nahverkehr bei der Wahrnehmung der hierauf bezogenen
gesetzlichen und vertraglichen Aufgaben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79411000
79416200
79418000
79421000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Berlin, vertreten durch SenUVK, ist Aufgabenträger für den
gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der ÖPNV im Land
Berlin umfasst sowohl den öffentlichen Straßenpersonenverkehr mit
Bussen, Tram, U-Bahnen und Fähren (ÖSPV) als auch den
Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Das Land Berlin kann daher seine
Funktion als Besteller für alle Berliner Verkehrsmittel umfassend
wahrnehmen.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Unterstützung des Landes Berlin in
seiner Funktion als Aufgabenträger für den ÖPNV bei der Wahrnehmung der
hierauf bezogenen gesetzlichen und vertraglichen Aufgaben.

Dies umfasst insbesondere die Steuerung und Kontrolle des
Verkehrsvertrages zwischen dem Land Berlin und der BVG und die damit
verbundene Wahrnehmung der Interessen des Auftraggebers gegenüber der
BVG. Hinzu kommt die Unterstützung bei der Vorbereitung und Verhandlung
des neuen Verkehrsvertrages mit der BVG, der ab 1.9.2020 bis zum
31.8.2035 laufen soll.

Es gehört auch zu den Aufgaben des Auftragnehmers, den Auftraggeber bei
der Identifizierung, Ausformulierung und Vertretung seiner Interessen
gegenüber anderen Verwaltungseinheiten mit Berührung zum ÖPNV und
seinen in den Vergabeunterlagen beschriebenen Zuständigkeiten zu
unterstützen.

Für die Gesamtheit des dargestellten Aufgabenspektrums gilt: Der
Auftragnehmer handelt nach den Vorgaben und Weisungen des
Auftraggebers. Für den Auftraggeber ist dabei von entscheidender
Bedeutung, dass er einen unabhängigen, nur den Interessen des
Auftraggebers verpflichteten Auftragnehmer für alle
nahverkehrsrelevanten Themen erhält. Der Auftragnehmer hat sich
letztlich so zu verhalten, als würde er als Verwaltungseinheit in die
Aufgabenwahrnehmung des Auftraggebers einbezogen.

Die zu beauftragenden Leistungen lassen sich den nachfolgend
aufgeführten Themenfeldern zuordnen.

I. Verkehrsplanung, Angebots- und Fahrplanentwicklung,

II. Verkehrsinfrastruktur U-Bahn, Tram und Bus,

III. Vertragscontrolling ÖSPV,

IV. Unterstützung SenUVK bei S-Bahn-Vergabeverfahren,

V. Projektleitung und Querschnittsaufgaben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2018
Ende: 31/05/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag
einreichen und als geeignet eingestuft werden, werden zur
Angebotsabgabe aufgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftragnehmer hat als optionale Leistung nach entsprechendem Abruf
durch den Auftraggeber zusätzliche personelle Ressourcen zur
Unterstützung des Basisteams und/oder zur vertieften oder kurzfristigen
Bearbeitung von speziellen, mit der Aufgabenbeschreibung im
Zusammenhang stehenden Themen, die durch den Auftraggeber vertragsgemäß
konkretisiert werden können, bereitzustellen (sog. erweitertes
Projektteam).Der Abruf kann sich auf einzelne Ressourcen oder mehrere
Teammitglieder beziehen. Die abgerufenen Ressourcen müssen innerhalb
des angeforderten Zeitraums dem Projekt zur Verfügung gestellt werden,
d. h. mit der Leistungserbringung beginnen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die formalen Anforderungen an den Teilnahmeantrag sind in Ziff. VI.3)
geregelt. Interessierte Unternehmen müssen sich über die in Ziff. I.3)
angegebene Adresse (regelmäßig) selbstständig über etwaige geänderte
oder ergänzende Informationen zum Teilnahmewettbewerb erkundigen und
bei der Erstellung des Teilnahmeantrags berücksichtigen. Mit dem
Teilnahmeantrag ist eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des
Herkunftsstaates, soweit eintragungspflichtig, durch Vorlage einer
Kopie des Auszugs (nicht älter als 6 Monate) oder alternativer Nachweis
zur erlaubten Berufsausübung,

2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 Nr. 1
bis 10, Abs. 4 Nr. 1 bis 2 GWB,§ 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 9 GWB sowie nach
den in § 124 Abs. 2 GWB genannten gesetzlichen Bestimmungenvorliegen
oder dass bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe eine
Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachweislich durchgeführt wurde
(vgl. Vordruck Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

3. Nachweis über das Vorliegen einer
Berufs/-Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von
mindestens 5 000 000 EUR je Schadensereignis, welche mindestens
zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen muss, durch Vorlage
der Bestätigung des Versicherungsgebers, alternativ durch Vorlage einer
Erklärung des Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine Versicherung zu
den geforderten Mindestbedingungen abzuschließen. Eine Kopie des
Versicherungsscheins ist nach Auftragserteilung innerhalb von 2 Wochen
vorzulegen (vgl. Vordruck Erklärung zur
Berufshaftpflichtversicherung).

4. Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags (Unterstützungsleistungen für
Aufgabenträger im ÖSPV und SPNV) jeweils in den letzten 5
abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro brutto (Angabe getrennt pro
Jahr und getrennt nach den Bereichen ÖSPV und SPNV) (vgl. Vordruck
Erklärung zum Umsatz).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung zu 4. Umsatz:

Der Mindestumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags
(Unterstützungsleistungen für Aufgabenträger im ÖSPV und SPNV) muss im
Durchschnitt der letzten 5 Jahre mindestens 2 200 000 EUR brutto im
Bereich ÖSPV und mind. 1 000 000 EUR brutto im Bereich SPNV betragen
haben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

5. Referenzen aus den letzten 3 Jahren über vergleichbare Leistungen im
großstädtischen ÖPNV in den Leistungsbereichen:

(a) Verkehrsplanung in den Bereichen ÖSPV und SPNV,

(b) Infrastrukturplanung im Bereich ÖSPV,

(c) Vertragscontrolling im Bereich ÖSPV,

(d) Fahrzeitenanalyse im Bereich ÖSPV,

(e) fachliche Unterstützung von wettbewerblichen Vergabeverfahren im
Bereich SPNV,

(f) fachliche Unterstützung von Direktvergaben in den Bereichen ÖSPV
und SPNV,

(g) Projektsteuerungsleistungen in den Leistungsbereichen (a), (b),
(d), (e), (f)

jeweils unter Angabe

der betreffenden Leistungsbereiche ((a)-g)),

einer einschlägigen Beschreibung der erbrachten Leistungen,

des Bruttorechnungswertes,

der Leistungszeit,

des Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer und
E-Mail-Adresse sowie

bei Arbeitsgemeinschaften oder Nachunternehmerschaft: Angabe des
Eigenleistungsanteils in Prozent für den in Bezug genommenen
Leistungsbereich.

(vgl. Vordruck Referenzen).

6. Referenz aus den letzten 3 Jahren über vergleichbare Leistungen im
großstädtischen ÖSPV, die Erfahrung mit einer EDV-gestützten Auswertung
von Planungsdaten eines Verkehrsunternehmen und/oder einer Einrichtung
der öffentlichen Hand belegt, jeweils mit Angaben zu

den eingesetzten EDV-Systemen/Software,

einer einschlägigen Beschreibung der erbrachten Leistung,

des Bruttorechnungswertes,

der Leistungszeit,

des Verkehrsunternehmens/der Einrichtung der öffentlichen Hand,

des Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer und
E-Mail-Adresse sowie

bei Arbeitsgemeinschaften oder Nachunternehmerschaft: Angabe der
Eigenleistungen

(vgl. Vordruck Referenzen).

7. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich ist (Angaben getrennt pro Jahr) mit Angaben zu:

Anzahl Beschäftigte insgesamt,

Anzahl der Führungskräfte

(vgl. Vordruck Erklärung Beschäftigtenanzahl).

8. Erklärung, aus der hervorgeht, (a) über welche Technische
Ausrüstung/Software der Bewerber verfügt, insbesondere (b) der
vorhandenen und genutzten technischen Möglichkeiten zur Abbildung
elektronischer Fahrplandaten und Streckennetze in Anwendung von HAFAS-
bzw. GIS-Formaten oder Visum-Modellversionen sowie (c) der vorhandenen
und genutzten Software/Systeme für softwaregestützte Fahrplananalysen.
(vgl. Vordruck Erklärung zur Technischen Ausrüstung).

9. Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge
vergeben werden sollen (vgl. Vordruck Verzeichnis der Leistungen
anderer Unternehmer).

10. Eigenerklärung zum Ausschluss von Interessen- und
Loyalitätskonflikten durch Offenlegung sämtlicher Tätigkeiten für bzw.
Verbindungen zu gewerblichen Verkehrsunternehmen, Fahrzeugunternehmen,
Unternehmen der Fahrzeugindustrie, Bundesbehörden oder weiteren Dritten
mit (potentiellen) Eigeninteressen im bzw. gegenüber dem Land Berlin
unter Angabe des Unternehmens/der Einrichtung, Beschreibung der
Verbindung, der Tätigkeit und/oder des Geschäftsverhältnisses zu dem
Unternehmen/der Einrichtung, Beschreibung des Eigeninteresses des
Unternehmens/der Einrichtung im bzw. gegenüber dem Land Berlin und
Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Vermeidung von Interessen- und
Loyalitätskonflikten im Falle der Beauftragung (vgl. Vordruck
Erklärung zu Interessen- und Loyalitätskonflikten).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderungen zu 5. (Referenzen):

Die geforderten Leistungsbereiche (a) bis (g) müssen in Summe aller
Referenzen abgedeckt worden sein. Mehrfachnennungen von Referenzen bei
übergreifenden Leistungsbereichen sind zulässig.

Die Referenzleistungen müssen im großstädtischen ÖPNV erbracht worden
sein, d. h. in Städten bzw. großstädtischen Ballungsräumen mit mind.
100 000 Einwohnern.

Das Leistungsende darf jeweils nicht vor 2014 liegen.

Bei Arbeitsgemeinschaften/Nachunternehmerschaft: Der
Eigenleistungsanteil muss mindestens 51 % des in Bezug genommenen
Leistungsbereiches betragen haben.

Mindestanforderung zu 6 (Referenz):

Die Referenzleistung muss im großstädtischen ÖSPV erbracht worden
sein, d. h. in Städten bzw. großstädtischen Ballungsräumen mit mind.
100 000 Einwohnern.

Das Leistungsende darf nicht vor 2014 liegen.

Der Eigenleistungsanteil muss die EDV-gestützte Auswertung von
Planungsdaten eines Verkehrsunternehmens und/oder einer Einrichtung der
öffentlichen Hand betreffen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs-
und Vergabegesetz (BerlAVG),

insbesondere im Hinblick auf die Abgabe einer Erklärung zu Tariftreue
und Mindestentlohnung sowie zur

Einhaltung der Frauenförderverordnung. Näheres wird in den
Vergabeunterlagen ausgeführt.

Der Auftragnehmer muss während der gesamten Vertragslaufzeit in Berlin
ein Büro vorhalten, welches sich in gut erreichbarer Nähe zum
Auftraggeber (maximal 30 Minuten reguläre Wegezeiten mit öffentlichen
Verkehrsmitteln ab/zum Dienstsitz SenUVK) befindet und über einen
Sitzungsraum für bis zu 20 Personen verfügt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/08/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/08/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/12/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Der Teilnahmeantrag ist eigenständig gemäß den Anforderungen der
Bekanntmachung zu erstellen und zu unterzeichnen und bis zum Ablauf der
Teilnahmefrist (Ziff. IV.2.2) mit den in Ziff. III.1.1 bis III.1.3
genannten Nachweisen und Erklärungen einzureichen. Es werden nur die in
der Bekanntmachung benannten Formulare zur Verfügung gestellt. Der
Teilnahmeantrag ist registergeheftet, d. h. mit beschrifteten
Trennblättern versehen, in der unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3)
angeführten Reihenfolge abzugeben.

(2) Der Teilnahmeantrag ist im Original und einer Kopie in einem
verschlossenen, mit der Aufschrift Nicht öffnen. Teilnahmeantrag
Aufgabenträgerunterstützung Berliner Nahverkehr versehenen Umschlag
bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Eine
persönliche Abgabe ist nur in der Zeit von 10-14 Uhr möglich.

(3) Der Auftraggeber behält sich vor, weitergehende Nachweise zur
Eignung (z. B. Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug) zu fordern.

(4) Die weiteren Vergabeunterlagen dienen nur Informationszwecken. Mit
dem Teilnahmeantrag sind weder die Konzepte einzureichen noch das
Preisblatt auszufüllen. Eine Aufforderung zur Angebotsabgabe ergeht
gesondert und nur an die als geeignet eingestuften Bewerber.

(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen
des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderer Sprache sind beglaubigte
Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.

(6) Bewerbergemeinschaften müssen mit dem Teilnahmeantrag eine von
allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben (Vordruck Erklärung
der Bewerbergemeinschaft), in welcher die Mitglieder sowie der
bevollmächtigte Vertreter benannt sind und erklärt wird, dass

im Falle der Angebotsabgabe eine Bietergemeinschaft und im Falle der
Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,

der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in allen Phasen des
Vergabeverfahrens und während der Auftragsdurchführung gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

(7) Die unter Ziff. III.1.1) geforderten Angaben/Erklärungen sind von
jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Jedes Mitglied
muss eine Berufshaftpflichtversicherung zu den in Ziff. III.1.2) Nr. 3
genannten Bedingungen nachweisen. Im Übrigen genügt es, wenn die
Leistungsfähigkeit in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder
erfüllt wird.

(8) Werden Unterauftragnehmer vorgesehen, so sind diese zu benennen und
der Leistungsanteil im Vordruck Verzeichnis der Leistungen anderer
Unternehmen zu beschreiben. Der Unterauftragnehmer, auf den zum
Nachweis der Eignung nach Ziff. III.1.2) und III.1.3) zurückgegriffen
wird, hat eine Verpflichtungserklärung abzugeben (vgl. Vordruck
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmer/Eignungsleihe). Auf
Verlangen des Auftraggebers sind die in der Bekanntmachung geforderten
Nachweise und Erklärungen nach Ziff. III.1.1) bisIII.1.3) in Bezug auf
die Leistungen des Unterauftragnehmers einzureichen. Die v. g.
Anforderungen gelten auch für verbundene Unternehmen.

(9) Werden zum Nachweis der Eignung andere Unternehmen in Anspruch
genommen (sog. Eignungsleihe),wird auf die Anforderungen in § 47 VgV
hingewiesen. Der Auftraggeber wird (soweit relevant) von der
Möglichkeit des § 47 Abs. 3 VgV Gebrauch machen.

(10) Der Auftragnehmer wird vertraglich verpflichtet, das im
Teilnahmeantrag benannte Basisteam sowie die Projektleitung bei der
Auftragsausführung einzusetzen und diese nur aus wichtigem Grund (z. B.
Krankheit, Ausscheiden etc.) oder nur mit Zustimmung des Auftraggebers
und nur gegen einen Mitarbeiter mit mindestens gleicher Qualifikation
zu ersetzen.

(11) Nachfragen sind per E-Mail spätestens 7 Werktage vor dem
Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziff. I.1)
genannte Kontaktstelle zu richten. Später eingehende Fragen werden ggf.
nicht vor Ablauf der Teilnahmefrist beantwortet; eine Verlängerung der
Teilnahmefrist erfolgt in diesen Fällen nicht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: [4]vergabekammer@senweb.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:[5]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wir
tschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den

Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur

Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Im

Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist
von 10

Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der

Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei
der

zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen

(GWB)).

Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135
Absatz 1 Nr. 2 GWB

den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt

der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet

ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages

hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134
GWB) oder

ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der

Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet ist,

kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren

innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und

Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des
Vertrags,

jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht
worden

ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union

bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der

Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
(§ 135

GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
siehe Ziffer VI.4.1
Berlin
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/07/2017

References

1. mailto:matthias.horth@senuvk.berlin.de?subject=TED
2. https://www.berlin.de/sen/uvk/
3. http://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/qualitaet/de/cnb-vergabe.shtml
4. mailto:vergabekammer@senweb.berlin.de?subject=TED
5. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau