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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Friedberg - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509100221936 / 274480-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
11.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Friedberg: Projektmanagement im Bauwesen

2017/S 134/2017 274480

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale
Vergabe
Schützenrain 5-7
Friedberg
61169
Deutschland
E-Mail: [1]vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031/167-126
NUTS-Code: DE71E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vergabe.hessen.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi
on=_Details&TenderOID=54321-Tender-15cc4d5d5f3-65f8f61cb4471e4
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabe.hessen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gefahrenabwehr Teil II Projektsteuerung.
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0454-2017-1156
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Projektsteuerung;
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 240 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE724
Hauptort der Ausführung:

WASAG Restgelände, Stadtallendorf.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

In Stadtallendorf wurde während des 2. Weltkriegs von der WASAG eine
Fabrik zur Herstellung von Sprengstoffen und Munition betrieben. Das
ehemalige Werksgelände wird aktuell von der Bundeswehr in Teilbereichen
genutzt.

Die Kontamination bzw. der Kontaminationsverdacht des Standortes
basiert zum einen auf der Nutzung der Fläche als Sprengstoff- und
Munitionsfabrik, zum anderen auf die Vernichtung von Sprengstoffen und
Munition nach Kriegsende sowie die Bombardierung des Einsatzhafens
(Flugplatz) Kirtorf. Hinzu kommt der Kontaminationsverdacht aus der
seit 1960 folgenden militärischen Nutzung durch die Bundeswehr.

Nach mehreren Teilschritten der Untersuchung und Bewertung liegt mit
dem Gesamtkonzept zur Bearbeitung der Kontaminationsflächen sowie
kampfmittelbelasteter Bereiche Teil 2 eine Unterlage zur systematischen
Weiterbearbeitung vor. Zur Strukturierung der anstehenden Arbeiten
wurden bereits die bekannten Kontaminationsflächen (KF) bzw. die
Kontaminations-verdachtsflächen (KVF) vor dem Hintergrund der
historischen Nutzung (Art und Menge der verwendeten umweltgefährdenden
Materialien, Kenntnisse zur Munitionsbelastung) in Funktionsbereiche
gegliedert. Bei der Definition der Funktionsbereiche wurden bereits
Aspekte der aktuellen oder zu erwartenden zukünftigen Nutzung
berücksichtigt (Änderungen der militärischen Nutzung, Trasse der
geplanten Bundesautobahn BAB A49 usw.).

Der Umfang der gesamten Sanierungsmaßnahme wird nach heutigem
Wissenstand für die Bearbeitung aller anstehenden Maßnahmen mit
geschätzten Kosten in Höhe von ca. 50 600 000 EUR brutto veranschlagt
und erstreckt sich voraussichtlich über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Es ist vorgesehen, die Bauleistung in mehreren Bauabschnitten
durchzuführen.

Die Liegenschaft wird ständig militärisch genutzt. Beim Betreten und
Befahren militärischer Liegenschaften sind die jeweiligen
Zugangsbestimmungen einzuhalten.

Das Leistungsbild ist in der Anlage 7 Aufgabenbeschreibung
Projektsteuerungsleistung der Rahmenvereinbarung beschrieben. Die
Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 1 Jahr. Sie verlängert sich
automatisch, sofern diese nicht 3 Monate vorher gekündigt wird, um ein
weiteres Jahr. Die max. Laufzeit beträgt 4 Jahre.

Die Beauftragung der einzelnen Teilleistungen erfolgt mittels
Abrufauftrag.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des
Projektteams / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation allgemein / Gewichtung:
20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung beim konkreten Projekt /
Gewichtung: 25,00
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 35,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/10/2017
Ende: 29/10/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag verlängert sich automatisch, sofern er nicht 3 Monate
vorher gekündigt wird, um ein weiteres Jahr. Die max. Laufzeit beträgt
4 Jahre.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,

2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,

3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und
Ausschlusskriterien.

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt anhand wirtschaftlicher und
finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit:

siehe Pkt. III.1.1), III.1.2), III.1.3) sowie ergänzend in den
anzufordernden Bewerbungsunterlagen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit.

(Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %)

Technische Leistungsfähigkeit.

(Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %).

Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich
fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von
Referenzauskünften) (Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 75 %)

Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt nach Erfordernis stufenweise dem
Auftragnehmer gemäß der Rahmenvereinbarung Teilleistungen der
Projektsteuerung sowie fachtechnischer Beratungsleistungen über den
Abrufauftrag zum Rahmenvertrag.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123
Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen

2) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und
Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe-
und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736)

3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV in Form
eines Auszugs aus dem Berufs- und Handelsregister oder in Ermangelung
eines solchen, eine Bescheinigung einer Gericht- oder
Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten
Form einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45
Abs. 1 Nr. 3 VgV;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Projektsteuerung
in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro (netto) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1
und Abs. 2 VgV;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 5 000 000,00
EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

Im Falle von geringeren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung
notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen
mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.

zu 2) Mindestanforderung an den mittleren Jahresumsatz für
entsprechende Leistungen im Bereich Projektsteuerung der letzten 3
Geschäftsjahre mind.: 200 000 EUR/Jahr (netto).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich Projektsteuerung
betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den
letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
Bearbeitung vorgesehenen Person durch die Berechtigung, die
Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem.
§ 44 Abs. 3 (8) VgV und § 46 Abs. 3 (6) VgV und der Nachweis der
Qualifikation der Mitarbeiter gem. Aufagbebeschreibung 3.1.1 und Anlage
5 einschl. zugehöriger Nachweise.

3) Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in
den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit
Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben (zulässig sind auch
Leistungen die nicht als Projektsteuerer durchgeführt wurden):

Art der durchgeführten Sanierungsmaßnahme (z. B. Altlasten in Boden
und Gewässer, Kampfmittelräumung, Überwachung von
Grundwassermessstellen etc.)

Art der Nutzung (z. B. Bundeswehr, Chem. Betriebe, Deponie, Industrie
etc.)

Art der vorgefundenen Altlasten (z. B. aus Sprengstoffen etc.)

Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften

Sanierungskosten (netto)

Angabe der bearbeiteten Fläche (m^2)

Projekt-/Ausführungszeit

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Leistung,
Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI oder
Art und Umfang der Projektsteuerungsleistung mit erbrachten und
beauftragten Leistungsstufen)

Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Brutto)

Leistungsstand der Referenz

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers

Benennung des Projektleiters und stellv. Projektleiters

Angabe ob die Leistung durch eigene Mitarbeiter durchgeführt wurde.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des
Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach §
36 und/oder § 47 VgV:

Nachweis über mindestens 6 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 4
festangestellte Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen im
Mittel der letzten drei Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen der
letzten drei Jahre betraut sind.

Zu 3) Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte:

Für alle Referenzen:

Altlastensanierung gem. Arbeitshilfe Boden- und Grundwasserschutz

Bearbeitung in kontaminierten Flächen unter Angaben der vorgefundenen
Belastung.

dürfen nicht älter als 8 Jahre sein (Übergabe an den Nutzer).

Der Projektbearbeitungsstand muss den Leistungsstand erreicht haben,
dass mit der Ausführung begonnen wurde.

Mind. 5 000 000 EUR Bruttosanierungskosten

Aussage zur Kostendisziplin- und Termintreue

Organigramm zur Mitarbeiterstruktur je Referenz

Bescheinigung des Auftraggebers bzw. Eigenerklärung bei
abgeschlossener Referenz

Benennung des Projektleiters der Referenz

Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der
eingereichten Referenzprojekte abgedeckt werden:

Einbindung der Öffentlichkeit

Projektbearbeitung unter den Belangen der EU-FFH Richtlinie bzw. des
BNatSchG

Einrichtung und Überwachung von Grundwassermessstellen

Anwendung der Arbeitshilfe Kampfmittelräumung

Sanierung in Verbindung mit Altlasten aus Sprengstoffen

Projekt auf einer Liegenschaft der Bundeswehr

Übergabe von Daten in das INSA-System

Referenzprojekt ist an den Nutzer übergeben

Bei Nichteinhaltung der Mindestforderungen wird die Referenz nicht
gewertet.

Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
Anlagen sind beizulegen.

Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. drei DIN A4 Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die
Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).

Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei Referenzen
eingereicht werden.

Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers oder,
falls diese nicht vorhanden sind, Eigenerklärungen vorliegen, aus denen
der Leistungsumfang ersichtlich ist sowie Aussagen zu Kostendisziplin
und Termintreue.

Bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine
Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann ebenfalls eine
Eigenerklärung abgegeben werden.

Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem
früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine
entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des
ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.

ZUSATZINFORMATION bezüglich der Referenzen:

Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies
bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre unter Angabe laufender
und abgeschlossener

Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines
Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 6) Angaben zu einem besonderen
Berufsstand.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/08/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angaben und Formalitäten die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt
einzureichen:

1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich
elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen
([5]http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform
nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt.

2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben.

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
sind die Formblätter Bewerbungsbogen inkl. der geforderten Anlagen
und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen (HE 740).

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).

6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der

Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche
Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und
juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des
Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer
über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates -

Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und den Vorgaben des
Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.
EU Nr. L 255S.22)

entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der

anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter

Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der
Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten
Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder
vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise
für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1., 2. und 3. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-9499-0
E-Mail: [6]vk@bundeskartellamt.bun.de
Fax: +49 228-9499-163

Internet-Adresse:[7]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/07/2017

References

1. mailto:vof-fbg.info@lbih.hessen.de?subject=TED
2. https://vergabe.hessen.de/
3. https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15cc4d5d5f3-65f8f61cb44
71e4
4. https://vergabe.hessen.de/
5. http://vergabe.hessen.de/
6. mailto:vk@bundeskartellamt.bun.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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