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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bergisch Gladbach - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017071509095421926 / 274470-2017
Veröffentlicht :
15.07.2017
Angebotsabgabe bis :
30.08.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
73000000 - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
DE-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2017/S 134/2017 274470

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesanstalt für Straßenwesen
Brüderstraße 53
Bergisch Gladbach
51427
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Guido Müngersdorff Referat Z5
Telefon: +49 2204-43296
E-Mail: [1]forschungsvergabe@bast.de
Fax: +49 2204-43148
NUTS-Code: DEA2B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bast.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=165820
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

FE 03.0538/2015/IGB Auswirkungen kooperativer Systeme und
autonomen/hochautomatisierten Fahrens auf den Verkehrsablauf und
Anforderungen an die kollektive Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen.
Referenznummer der Bekanntmachung: Z5mg-FE 03.0538/2015/IGB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Wirkung der Verkehrsbeeinflussungsmaßnahmen könnte durch
Fahrzeugautomatisierung deutlich verändert werden jedoch ist das
Verhalten der Fahrzeuge aus heutiger Sicht nur schwer bestimmbar. Das
taktische Verhalten automatisierter Fahrzeuge, z. B. bei
Fahrstreifenwechseln oder bei der Wahl von Abstand und tatsächlicher
Geschwindigkeit, ist für eine Simulation nicht hinreichend festgelegt.
Das Forschungsprojekt soll daher aus Sicht der kollektiven
Verkehrsbeeinflussung neben Hinweisen zur Verbesserung der Steuerungen
der Streckenbeeinflussungsanlagen (SBA) selbst auch Anforderungen an
die Steuerung einzelner Fahrzeuge in Längs- und Querführung
(Fahrzeugsteuerungsverhalten) erarbeiten, um den Verkehrsablauf im
Sinne der Steuerung der SBA aus Betreibersicht zu optimieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 210 084.03 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B
Hauptort der Ausführung:

Bergisch Gladbach.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wirkung der Verkehrsbeeinflussungsmaßnahmen könnte durch
Fahrzeugautomatisierung deutlich verändert werden jedoch ist das
Verhalten der Fahrzeuge aus heutiger Sicht nur schwer bestimmbar. Das
taktische Verhalten automatisierter Fahrzeuge, z. B. bei
Fahrstreifenwechseln oder bei der Wahl von Abstand und tatsächlicher
Geschwindigkeit, ist für eine Simulation nicht hinreichend festgelegt.

Das Forschungsprojekt soll daher aus Sicht der kollektiven
Verkehrsbeeinflussung neben Hinweisen zur Verbesserung der Steuerungen
der Streckenbeeinflussungsanlagen (SBA) selbst auch Anforderungen an
die Steuerung einzelner Fahrzeuge in Längs- und Querführung
(Fahrzeugsteuerungsverhalten) erarbeiten, um den Verkehrsablauf im
Sinne der Steuerung der SBA aus Betreibersicht zu optimieren. Welche
Veränderungen der Wirkung einer Verkehrsbeeinflussungsmaßnahme sind bei
verändertem Fahrzeugsteuerungsverhalten anzustreben bzw. zu erwarten?
Das Forschungsprojekt soll dies zunächst mit dem Schwerpunkt auf
streckenbezogene Maßnahmen der bestehenden SBA untersuchen.

Mittels Simulation soll die verkehrliche Wirkung von bestehenden
Verkehrsbeeinflussungsmaßnahmen in mindestens einem vom
Forschungsnehmer vorzuschlagenden BAB-Streckenabschnitt (zur den
Anforderungen: siehe Leistungsbeschreibung) nachgebildet werden.
(Archivierte) Verkehrslage- und Schaltdaten sollen von der zuständigen
Verkehrsrechnerzentrale (VRZ) durch den Forschungsnehmer abgerufen und
in die Simulation integriert werden.

Die Wirkung von SBA-Maßnahmen soll nicht unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten (z. B. gemäß Bewertungsverfahren der Hinweise zur
Wirksamkeitsschätzung und Wirksamkeits-berechnung von
Verkehrsbeeinflussungsanlagen) bewertet werden, sondern es
interessiert die Wirkung von Maßnahmen auf den Verkehrsablauf in
bestimmten Verkehrsszenarien bei variierenden Durchsetzungsraten mit
automatisierten Fahrzeugen. Für die Simulation sind mindestens die zwei
Verkehrsszenarien Stau und dichter Verkehr zu unterscheiden, wobei
seitens des Auftragnehmers eine geeignete Definition und Abgrenzung der
Verkehrsszenarien festzulegen ist.

Es müssen im Projekt Kenngrößen aufgestellt werden, welche die
verkehrliche Wirkung einer Maßnahme, also den Einfluss auf den
Verkehrsablauf beschreiben. Es ist zu beachten, dass die verkehrliche
Wirkung nicht nur lokal sondern im Kontext der Verkehrslage der Strecke
(stromaufwärts) ebenfalls bewertet werden muss. Es sind geeignete
Wirksamkeitsgrößen, welche die Veränderungen des Verkehrsablaufs durch
eine Streckenbeeinflussungsmaßnahme räumlich und zeitlich abbilden, im
Projekt zu erarbeiten und mittels Simulation für die Szenarien
auszuwerten. Ebenfalls wichtig ist die Analyse einzelner Störgrößen
(Verhalten der Verkehrsteilnehmer/ Fahrzeugsteuerungsverhalten).

Die Simulation beeinflussten Verhaltens (ohne Fahrzeugautomatisierung)
soll dahingehend analysiert werden, dass ein aus Betreibersicht der SBA
wünschenswertes Fahrzeugsteuerungsmodell für automatisierte Fahrzeuge
abgeleitet werden kann (d.h. objektive Beschreibung des
Fahrzeugsteuerungsverhaltens auf Bahnführungsebene). Anschließend ist
die veränderte (nun theoretisch bessere) Wirkung der
Streckenbeeinflussungsmaßnahmen bei verschiedenen Durchsetzungsraten
der Fahrzeugautomatisierung in der Simulation abzuschätzen und die
Effekte auf den Verkehrsablauf sind zu diskutieren. Die
Simulationsszenarien ergeben sich aus der Kombination von jeder
Verkehrsbeeinflussungsmaßnahme (mindestens 5) mit variierenden
Durchsetzungsraten (mindestens 5) für das entsprechende
Verkehrsszenario (mindestens 2). Die Wirkung von Vernetzung und
Kooperation der Fahrzeuge soll nicht im Fokus der Simulation stehen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sind also auch die Anforderungen zur
Anpassung der SBA abzuleiten bzw. es ist abzuschätzen, ab welcher
Durchsetzung von Fahrzeugen, die das optimale
Fahrzeugsteuerungsverhalten umsetzen, die durch die SBA angestrebte
verkehrliche Wirkung vollständig erreicht wird.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 210 084.03 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 999
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Zeitrahmen für die Projektlaufzeit ist anzubieten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Keine Anforderungen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:

Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach
Ausstellungsdatum).

Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle
Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.

und

ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und
Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens
Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter
bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu
verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o.
g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.

Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch
eine Eigenerklärung nachweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Fahrzeugautomatisierung:

nachzuweisen durch mindestens 1 Referenz aus den letzten 5 Jahren über
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Fahrzeugautomatisierung (Referenzblatt
1);

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Streckenbeeinflussungsanlagen:

nachzuweisen durch mindestens 1 Referenz aus den letzten 5 Jahren über
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Streckenbeeinflussungsanlagen auf BAB
(Referenzblatt 2);

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Verkehrsablaufsimulation auf BAB:

nachzuweisen durch mindestens 1 Referenz aus den letzten 5 Jahren über
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen
Untersuchungen im Fachbereich Verkehrsablaufsimulation auf BAB
(Referenzblatt 3).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/08/2017
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 31/08/2017
Ortszeit: 15:00
Ort:

Bergisch Gladbach.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für das Angebot sind die von der BASt-Vergabestelle (Referat Z5)
vorgegebenen Vordrucke (siehe Nr. 2, Liste der Vergabe- und
Vertragsunterlagen) zu verwenden.

Die Angebote sind in Schriftform einzureichen.

Das Angebot ist mit Namen (Firma/Institut) des Bieters sowie mit Datum
und Unterschrift zu versehen und in einen Umschlag einzulegen.

Der Umschlag ist zu verschließen und wie folgt zu kennzeichnen:

Angebot

FE 03.0538/2015/IGB

Auswirkungen kooperativer Systeme und autonomen/hochautomatisierten
Fahrens auf den Verkehrsablauf und Anforderungen an die kollektive
Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote:

30.8.2017; 15:00 Uhr

Bitte nicht vor dem Schlusstermin öffnen -

Das Angebot ist an folgende Adresse zu richten:

Bundesanstalt für Straßenwesen

Brüderstraße 53

51427 Bergisch Gladbach

Nachträgliche Änderungen und Berichtigungen des Angebotes können
innerhalb der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag,
gekennzeichnet wie bei der Angebotsabgabe, zugestellt werden.

Die schriftlichen Angebote müssen zur leichteren Verarbeitung
folgendermaßen gestaltet werden:

kopierfähige Vorlage: DIN A4, einseitig bedruckt, nicht geheftet /
nicht gebunden.

Das Design der eingereichten Angebote spielt bei der Bewertung keine
Rolle, maßgebend ist der Inhalt. Eingesandte Unterlagen (Ordner,
Präsentationsmappen etc.) werden nicht zurückgeschickt.

Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen unter
[4]www.evergabe-online.de bzw. [5]www.bund.de kostenlos zur Einsicht
und zum Download zur Verfügung.

Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige
(geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB oder §
124 GWB auszuschließen sind.

Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB
oder § 124 GWB vorliegt.

Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen
(Nr. 4b, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen).

Ab einem Auftragswert von 30 TEUR wird die Vergabestelle beim Bundesamt
für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister
(gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung
entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die
für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.

Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist
zusätzlich die Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen
und Quersubventionen (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und
Vertragsunterlagen) vorzulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-9499561
E-Mail: [6]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse:[7]http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:

Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen
des Vergabeverstoßes.

Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen
Auftraggeber.

Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb
von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss
des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss.

Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der
Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/07/2017

References

1. mailto:forschungsvergabe@bast.de?subject=TED
2. http://www.bast.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=165820
4. http://www.evergabe-online.de/
5. http://www.bund.de/
6. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.bund.de/

 
 
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